
Egal wie man zu Mercosur steht, aber finde das Interview bissl frech.
1. In Zeiten der Teuerung fordert er höhere Lebensmittelpreise für die Konsumenten.
2. Er behauptet Butter kostet unter 1€ und dass das eine Frechheit sei. Wo gibts den Preis bitte?
3. Die Landwirtschaft wird bereits stark subventioniert. Dann noch zu sagen es muss einen Mindest-Preisdeckel geben, find ich bissl arg, ich mein wir leben halt in einer Marktwirtschaft
Von Flaky_Answer_4561
18 Kommentare
Was der alles möchte…ich möcht auch viel.
Ich möchte eine Welt, in der Frank Junior und alle Frank Juniors unter einem Schatten spendenden Baum sitzen können. Mit wirklich gesunder Luft, in sauberem Wasser schwimmen können. Eine Welt, in der Würmer und Insekten endlich wieder schmecken. Ich möchte eine Welt, in der ich aus einer Toilette trinken kann ohne Ausschlag zu kriegen. Ich möchte eine Welt, in der Pinguine ohne Aufnahmeprüfung Polizisten werden können.
bisschen zu viel gesoffen der gute?
Klar, lass alles noch mehr den bach runter gehen damit er noch mehr bekommt
Steht eh in Mercosur, dass Lebensmittel den EU Standards entsprechen müssen. Kontrollen sollen vor Ort, bei Grenzübergang und im Binnenmarkt erfolgen. Hält man sich da dran, wie vorgesehen seh ich da wenig Argumentation dagegen.
Auch brauchen wir Handelspartner, sind kritische Jahre für Europa
Ist halt sein Job. Problematisch wirds nur wenn eine nicht näher genannte Müllpartei so tut als wäre es relevant was er sagt.
Es hängt halt mit der klein strukturierten Landwirtschaft in Österreich zusammen.
Nebenerwerbs- und kleine Landwirte sind nicht kompetitiv, das Argument mit Lebensmittel- und Tierschutzstandards ist halt ein emotionales Schutzargument – klein ist nicht gut, genauso wie groß nicht gleich schlecht ist. Je nach Produkt bekommst im Ausland tlw viel bessere Sachen.
Es gibt halt Länder, da hast du so viel Fläche, dass du Fleischrinder ihr ganze Leben lang vollkommen frei laufen lassen kannst, da kommt selbst der beste Bio Bauer bei uns kaum mit. Was den Ackerbau betrifft haben wir tlw sehr gute Böden und tlw mittelmäßige bis schlechte, aber auch da gibt es Länder deren durchschnittliche Feldgrösse drei mal so groß ist wie der gesamte Betrieb bei uns.
Wenn du die Landwirtschaft nicht subventionierst bei uns, dann sterben bis auf die Großen halt alle aus bzw. werden von den Großen geschluckt.
Endlich ist es beschlossen, wir müssen möglichst viele Demokratien an die EU “binden” und dafür sorgen, dass es Demokratien bleiben
und ich will die Bäckerschupfn zurück
#shrinkflation
Ich werde jetzt kein brasilianisches Rindfleisch kaufen, weil ich das vom Nachbarn kriege, der seine Angus auf der Weide hat und im Winter mit Heu füttert. Obst (europäisch) und Gemüse vom Direktvermarker. Sicher nicht so billig, wie beim Disconter, aber Mercosur betrifft mich nahrungsmittelmäßig nicht. Und der zweite Vorname unserer Bauern ist Jammern…
Ich war weinachten in der Niederlanden und war so erstaunt wie günstig da alles ist.
Früher war alles teurer dort.
Fakten:
Lidl hatte 1,29 für 250g Butter vor Weihnachten. nicht ganz 1€, aber in etwa. d.h. unter 4€/KG bekam die Molkerei, der Bauer noch weniger. 1kg Butter ~ 25k Milch ~ 1 Kuh/Tag. 1 Kuh frisst 2-4€ Futter/Tag.
Auf die Schwurbelei von dem Politiker mag ich aber nicht eingehen.
Dem hams doch ins Hirn …
Er soll sich lieber mit den Abnehmerfirmen (insbesondere Einzelhandel, also Scheiß-drauf-Billa und Spar) anlegen um da bessere Margen für die Bauern rauszuholen.
Manchmal glaub ich ja, das wir damals mit Neutralität auch gleichzeitig die „bloß nirgendwo dabeisein“ Mentalität mitbekommen haben.
Also kA ich bin 100% für Mercosur. Wir müssen uns andere Allianzen suchen und als Europa handlungsfähig bleiben. Die Bauern können mich langsam am Arsch lecken
Stand 2026 beläuft sich das geschätzte Brutto-Jahreseinkommen von Bauernbund-Präsident Georg Strasser auf **193.000 € bis 240.000 €**. Diese Summe setzt sich aus seinem Nationalratsgehalt von rund **144.914 €** (das aufgrund der „Nulllohnrunde“ auf dem Niveau von 2025 bleibt) und zusätzlichen Einkünften aus seiner Landwirtschaft sowie seiner Funktion im Bauernbund zusammen, die in der Transparenz-Kategorie von **4.000 € bis 8.000 € monatlich** liegen.
Strassers Netto-Vermögen wird auf **1,5 bis 3 Millionen Euro** geschätzt, was primär auf seinen landwirtschaftlichen Betrieb in Nöchling (Niederösterreich) zurückzuführen ist. Nach über 15 Jahren in Spitzenfunktionen – vom Bürgermeister bis zum langjährigen Nationalratsabgeordneten – spiegelt sein finanzielles Profil sowohl seine politische Karriere als auch seinen Status als aktiver Landbesitzer wider.
(Output von Gemini).
Die österreichische Landwirtschaft is zu teuer und viele Produkte haben auch nicht die Qualität, dass ich jetzt freiwillig einen höheren Preis zahlen würde.
Ich bin aber auch überhaupt nicht grün und regional ist mir völlig egal. Ich verstehe Tradition und Romantik beim Thema Landwirtschaft und ein bisschen ist das auch ganz schön, aber ich sehe auch die Gefahr für die Wirtschaft, dass man die eigene „Propaganda“ dann auch schnell glaubt.
Die 19c Semmel war auch lustig. Wo geht der einkaufen? 2004?
Aja und ohne Experte zu sein find ich es aber trotzdem fragwürdig, dass so getan wird, als hätten die Bauern keine Wahl was den Tierschutz angeht und nur die Konsumenten sind Schuld an allem
Lol. Wie oft wird hier gefordert Fleisch sei viel zu billig und müsste wesentlich mehr kosten, begleitet von viel Zustimmung aber wehe es fordert der falsche…
Einfach nur lächerlich