Im Icho Danchi-Wohnkomplex der Präfektur (insgesamt etwa 3.600 Einheiten) in Yamato, Yokohama, sind 20 % der 2.824 Haushalte (Stand April letzten Jahres) ausländische Haushalte.

Nach dem Ende des Vietnamkrieges im Jahr 1975 flohen viele indochinesische Flüchtlinge nach Japan. 1980 eröffnete die Regierung ein "Siedlungsförderungszentrum" in Yamato City, wo Japanisch-Sprachunterricht und andere Programme angeboten wurden, und Flüchtlinge begannen, in einem nahegelegenen Wohnkomplex zu leben. Die Revision des Einwanderungs- und Flüchtlingsgesetzes von 1990 erlaubte sogar Japanern der dritten Generation die Arbeit, was zu einem Anstieg der Zahl der Flüchtlinge aus Mittel- und Südamerika führte.

Laut der Volkszählung von 2020 leben etwa 84.000 ausländische Haushalte in Sozialwohnungen und Wohnkomplexen der Urban Renaissance Agency (UR). Auch die fehlenden Bürgen- oder Schlüsselgeldanforderungen von UR werden als Faktoren für ihre Beliebtheit angesehen, wobei die Zahl der ausländischen Haushalte in 10 Jahren um etwa 11.000 gestiegen ist. Auch Ausländer ziehen ein, um leerstehende Wohnungen zu füllen, die durch die alternde japanische Bevölkerung entstanden sind.

Mitsuo Adachi, 79, der in der Nähe des Wohnkomplexes einen Japanischkurs leitet, sagte: "Die Barrieren verschwinden nach und nach. Ich hoffe, dass der Unterricht ihnen als Sprungbrett für die Integration in die Gesellschaft dienen wird." Nguyen Thuc Yuen, 34, der bis letzten Herbst in dem Komplex lebte, sagte: "Meine japanischen Mutterfreunde haben mir bei der Kindererziehung geholfen. Ich möchte eine Brücke zwischen den beiden sein."

https://www.yomiuri.co.jp/national/20260107-GYT1T00126/

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1 Kommentar

  1. AverageHobnailer on

    I find it odd that participating in religion (omikoshi) is a requirement for a Japanese person to feel that barriers are disappearing. Language proficiency and not being a dick should be sufficient for that.

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