Finde ich gut. Im Jahr 2026 sollte man durchaus erwarten können, dass eine Person zumindest soviel Englisch kann, als das eine grundlegende Kommunikation möglich ist. Das jobspezifische Vokabular lässt sich bei entsprechender Grundlage auch relativ schnell erlernen.
sitTheFdown on
Aber was machen dann die ganzen Behörden? Am Ende kommt noch eine E-Mail in englischer Sprache, dann ist doch da komplette Endstation.
GeneralB840 on
Die meistgesprochene Sprache der Welt: schlechtes Business Englisch.
QuastQuan on
Nö. Das grenzt einen großen Teil der Menschen aus. Das mag auf Führungslevel funktionieren, aber für alle darunter nicht. Ein guter Mechaniker oder Buchhalter ist nicht unbedingt auch sprachlich begabt. Abgesehen davon gibt es immer Reibungsverluste, wenn sich zwei in einer fremden Sprache unterhalten.
Edit: ich hab lange für amerikanische Unternehmen gearbeitet, ein Großteil der internen Kommunikation war auf englisch – da war dann auch immer sehr klar, wer wem etwas anzuschaffen hat und wer zu „Please execute“ hat. Unangenehm.
Daniito21 on
B1 als Anforderungen ist halt schon wirklich niedrig, Konversation mit einem B1ler sind nur schwer moeglich..
Die Standards zu senken sind aber der falsche weg, sieht man ja auch in der Bildung
Zestyclose-Media-4 on
Besserer Integration fürs Unternehmen von Billiglohnkräften aus allen Teilen der Welt, die meist kein Deutsch, sondern Englisch sprechen.
Extension-Cry225 on
Noch eine Art und Weise den Integrationsdruck zu minimieren! Super.
Fair-Working4401 on
Dann sollen sie auch entsprechende Gehälter Zahlen… Schließlich ist das eine zusätzliche Qualifikation….
Allerdings, und davon gehe ich aus, wird das dann dazu genutzt, dass hier noch eine Handvoll Leute unter dem Chef sitzen und diese dann einen Haufen Inder Koordinieren sollen…
Disclaimer: Keine Wertung meinerseits, nur simples BWL im Endstadium…
Dry-Piano-8177 on
Gibt definitiv Jobs bei denen ich sage, dass gutes Englisch eine Grundvoraussetzung sein sollte.
Denke da vor allem an den Finanzsektor.
Rubyurek on
Kann es sein, dass wir uns immer mehr und mehr Amerikanisieren? Also ich habe darauf gar kein bock.
Emergency_Trick_120 on
Was mich jetzt bei dem Thema stört ist, dass zwei Seiten auf einander zukommen sollen, die die Sprache des anderen nicht lernen wollen.
Ich kenne Deutsche, die kein Englisch lernen wollen und noch viel mehr Ausländer, die aus ihrer Bubble heraus kein Deutsch lernen wollen. Beides super nervig.
Tscherny0815 on
Ich bin seit 2023 in einem internationalen Team und da sprechen wir jeden Tag Englisch. Anfangs war ich echt skeptisch und nervös aber mittlerweile finde ich das einfach nur super. Mein Englisch hat sich enorm verbessert und mir gefällt es eine zweite Sprache aktiv nutzen zu können.
Hilft auch enorm wenn man viel im Ausland unterwegs ist.
mudokin on
Dann doch aber auch bitte Mandarin, Hindi, Spanisch und Arabisch.
Ich kann das schon verstehen, wenn wir ein vernünftiges gemeinsames Europa haben wollen, brauchen wir auch eine gemeinsame Amtssprache, da bietet sich Englisch nunmal an.
Heißt ja nicht das wir Deutsch oder die jeweiligen Landessprachen dann als Amtsspreachen abschaffen sollten
SerenAllNamesTaken on
Wollte ich eingangs auch bis ich bemerkt habe was das zu erwartende Ergebnis selbst unter Uni-Absolventen ist.
Aufgrund fehlender Sprachpraxis ist das aktive Vokabular bei vielen so gering, dass kein Redefluss entsteht. Das auszubügeln würde Jahre schwacher Kommunikation bedeuten. Und dann gibt es auch noch legitime Abwehrrekationen wie wenn in einem Meeting nur Deutsche sitzen und miteinander Englisch sprechen.
josHi_iZ_qLt on
Nein, lieber überall ne KI zum übersetzen dazwischen schalten. Viel besser /s
Ok-Teacher-8755 on
Ich kenne nicht gerade wenige Kollegen aus China, die froh sind, dass sie bei uns deutsch sprechen dürfen und nicht englisch sprechen müssen.
Nicol__Bolas on
Eben ausprobiert auf der Baustelle. Alle wollen bei Rumänisch bleiben.
Ready-Marionberry-90 on
r/ich_iel on suicide watch
Sternenschweif4a on
Also, als jemand die schon in vielen Ländern gearbeitet hat sehe ich das durchaus kritisch, gerade jetzt noch.
Wenn wir überall gute Englischbildung hätten wäre es etwas anderes, aber so grenzt das einen nicht erheblichen Anteil an Menschen einfach Mal aus. Und man lernt nicht eben Mal eine Sprache auf einem Niveau wo man damit auch arbeiten kann.
Busubukatzu on
Wenn sich das durchsetzt, können sich die Deutschen bald die Karten legen. Dann heißt es „Goodbye“ letzte Jobchancen und „Hello“ billige Arbeitskräfte aus Everywhere.
JanyBunny396 on
Vllt fangen wir erstmal mit Deutsch als Arbeitssprache in unserem Land an 😬
Jakobus3000 on
Dazu müsste man halt Englisch sprechen.
Jealous_Pie6643 on
Und wieder eine Führungspersönlichkeit die mit einer unheimlich neuen und innovativen Idee aus den 80er Jahren unsere Arbeitswelt revolutionieren wird. Damit kommt irgendwie gerade jeden Tag so einer um die Ecke.
charmochillo on
I believe I spider
kornhell on
Wenn man bedenkt, wie viele Biotechunternehmen sich absolut dagegen sperren, Leute einzustellen, die nur wenig Deutsch können, kann man gerade aus wissenschaftlicher Sicht nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
Other-Can7896 on
?? Es gibt in Deutschland aber sehr viele die Englisch als Sprache nie gelernt haben und das auch nicht wollen. Seh ich immer wieder. Also wem will dieser Daniel irgendwas erzählen? Er kann ja selber englisch sprechen wenn er das so cool findet. Mal sehen wie weit er hier in Deutschland damit kommt.
Extension_Ok on
Top Idee, damit reduzieren wir die Effizienz noch weiter. Wieso nicht Esperanto als Arbeitssprache in der EU vorschreiben? Oder Latein, das hat bei den Katholiken immer gut funktioniert.
CaptainInsano42 on
Nö, müssen wir nicht. Englisch ist die Universalsprache und notwendig, wenn man externes Wissen ins Unternehmen nimmt oder mit dem westlichen Ausland zu tun hat. Interne Dinge kann man im Inland sehr gut auf Deutsch regeln. Die Sprache ist dafür nach wie vor geeignet.
Ich bin mittlerweile sehr vorsichtig, was solche Aufrufe angeht weil ich vermute, man möchte hausgemachte Probleme (zu wenig Kinder und zu viel Migration in zu kurzer Zeit mit schlechter Integration) per Abkürzung lösen (Arbeitskräfte aus dem Ausland einstellen) und dabei rein zufällig die Löhne drückt.
Mytoxox on
Wir sind aber keine Engländer oder Amis
Tikitakakalaka on
Nein
Traumfahrer on
Ich suche nach Studien, die etwas ūber die Effektivität von Terminen auf Business Englisch aussagen.
Mein Eindruck ist, deutsche Unternehmen sind signifikant ineffektiver und ineffizienter, nur um zumeist sehr nichtdeutschsprachige Kollegen zu accomodaten. Aber ‚Projektsprache ist englisch‘.
DependentHotel5777 on
Mich nervt der Zwang, ständig Englisch sprechen zu müssen. Als Spanier habe ich in der Schule Französisch und Deutsch gelernt und bin ganz zufrieden mit meiner Entscheidung.
Schwarz-Kirsche on
Je nach Branche bzw. Arbeitsplatz könnte man auch Türkisch, Arabisch oder Polnisch als Arbeitssprache einführen.
New_Edens_last_pilot on
Erstmal hier anfangen.
orangerendeer on
Weiß nicht. Ich hab schon den Eindruck, dass extrem viel lost in translation geht und man nicht so effizient arbeiten kann, wie wenn man in der jeweiligen Landessprache spricht. Besonders bei Meetings ist das schon ein Ding, wenn man sich abstimmen muss.
Meiner Meinung nach gaukelt dieser Englischzwang zwar einerseits eine zunehmende Internationalisierung vor, andererseits aber wird dadurch die Motivation verringert, andere Fremdsprachen zu lernen, etwa bei Expats, die in ein anderes Land ziehen und dann nie dortige Amtssprache nicht, oder nur die absoluten Basics erlernen, weil man eh überall mit Englisch durchkommt. Englisch im Arbeitsleben wird ja meistens angewendet, um sich mit zugezogenen Kollegen zu verständigen, die die Landessprache nicht beherrschen, was ja auch richtig und wichtig ist, aber es sollte eine provisorische Lösung sein, und kein Dauerzustand.
ReasonablyBadass on
Damit dann besser Jobs ausgelagert werden können.
R3XM on
Pliiiiis spiiiik se inglisch wiss mii
Dieser Jochen hat garantiert den Deutschesten Akzent von allen
Ok_Sun6423 on
Das ist so dumm. Ich studiere gerade mit vielen internationalen Studenten an einer FH. Die haben das Problem Jobs zu finden weil sie niemand einstellen will weil sie kein Deutsch sprechen können, bzw nur sehr wenig. Auf der anderen Seite lernen die aber auch kaum deutsch weil sie es im Alltag nicht brauchen, und dann auch nirgendwo sprechen können. Wir sprechen halt alle auf Englisch miteinander. Und zu guter Letzt regen sich die Firmen auf das sie keine qualifizierten Arbeiter finden, weil die Studenten eben die oben genannten Probleme haben. Und dann verlassen sie Deutschland einfach wieder.
EmbarrassedPizza6272 on
Mir reicht schon das miese Denglisch heutzutage. Äktschalli.
Ansonsten: kommt auf das Team und die Branche an. Wenn man eine gemeinsame Sprache spricht kann das helfen. In der letzten Branche wo ich einige Jahre gearbeitet habe, brauche ich weder mein Englisch noch Französisch.
Ich hatte Kollegen in der Softwareentwicklung, deren Deutsch sehr mies war weil sie noch nicht so lange in DE waren. Da ging nur Englisch, das war dann aber sehr sauber. Fachlich und menschlich auch super. Arbeitssprache war aber letztendlich Deutsch.
Ein sehr netter Kollege hat sich geweigert, Deutsch zu lernen weil er bei seinen Kunden mit seiner Landessprache und Englisch durch kommt. Auf Dauer hatte er aber Probleme im Alltag in Norddeutschland. Damit tut sich dann das nächste Problem auf. Einen Kurs zu belegen, dafür war er zu faul.
Ist ja nicht schwierig zu lösen, wenn Englisch erforderlich ist, dann halt bei der Einstellung darauf achten.
jobbanaja-schmara on
Lern die S0rache des Landes, in dem du lebst. Das ist ja wohl das mindeste und ein großer Teil gelungener Integration. Schlecht integrierte Einwanderer führen zu Problemen. Ganz besonders, wenn diese sich nicht als Teil der örtlichen Gesellschaft fühlen oder fühlen wollen. Englisch ist sowieso mittlerweile für alle wichtig. Aber es kann nicht sein, dass sich die absolute Mehrheit unserer Bevölkerung an Einwanderer anpassen muss, die unsere Sprache nicht lernen wollen.
Als jemand, der gerade als Ingenieur in Deutschland quasi keine Arbeit findet, ist es eine richtig Frechheit, zu behaupten, dass ohne Einwanderer hier die Arbeit nicht zu schaffen ist. Das hängt sicherlich von der Branche ab, aber es gibt hier sicher viele Firmen, die lieber Ausländer mit Berufserfahrung einstellen, als Berufsanfänger aus Deutschland.
worst_mathematician on
Ich kommuniziere beruflich fast ausschließlich auf Englisch. Alles super.
Von der Forderung halte ich trotzdem aus mehreren Gründen absolut nichts. Man muss auch nicht wirklich weit denken um zu erahnen welcher Hintergedanke mit dieser Forderung untrennbar verknüpft ist.
MrPayDay on
Equal goes it loose !
jfk_viva on
Nö, sollten wir nicht. Macht nur in ausgewählten Bereichen Sinn und das kann man sogar auf ausgewählte Stellen reduzieren, quasi wie es aktuell getan wird. 🤷🏻♂️
Dr_F_Rreakout on
Wir hatten in D vor gar nicht so langer Zeit mal einen Aussenminister (!) der kein Englisch sprechen konnte.
Und von Herrn Günter Oettinger (CDU Politiker, vorm. u.a. MP Baden-Württemberg) gibts auch ein ganz tolles [Englisch-Lehrvideo](https://www.youtube.com/watch?v=-RrEQ8Ovw-Q) welches zeigt wie Englisch nicht gesprochen werden sollte.
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44 Kommentare
Finde ich gut. Im Jahr 2026 sollte man durchaus erwarten können, dass eine Person zumindest soviel Englisch kann, als das eine grundlegende Kommunikation möglich ist. Das jobspezifische Vokabular lässt sich bei entsprechender Grundlage auch relativ schnell erlernen.
Aber was machen dann die ganzen Behörden? Am Ende kommt noch eine E-Mail in englischer Sprache, dann ist doch da komplette Endstation.
Die meistgesprochene Sprache der Welt: schlechtes Business Englisch.
Nö. Das grenzt einen großen Teil der Menschen aus. Das mag auf Führungslevel funktionieren, aber für alle darunter nicht. Ein guter Mechaniker oder Buchhalter ist nicht unbedingt auch sprachlich begabt. Abgesehen davon gibt es immer Reibungsverluste, wenn sich zwei in einer fremden Sprache unterhalten.
Edit: ich hab lange für amerikanische Unternehmen gearbeitet, ein Großteil der internen Kommunikation war auf englisch – da war dann auch immer sehr klar, wer wem etwas anzuschaffen hat und wer zu „Please execute“ hat. Unangenehm.
B1 als Anforderungen ist halt schon wirklich niedrig, Konversation mit einem B1ler sind nur schwer moeglich..
Die Standards zu senken sind aber der falsche weg, sieht man ja auch in der Bildung
Besserer Integration fürs Unternehmen von Billiglohnkräften aus allen Teilen der Welt, die meist kein Deutsch, sondern Englisch sprechen.
Noch eine Art und Weise den Integrationsdruck zu minimieren! Super.
Dann sollen sie auch entsprechende Gehälter Zahlen… Schließlich ist das eine zusätzliche Qualifikation….
Allerdings, und davon gehe ich aus, wird das dann dazu genutzt, dass hier noch eine Handvoll Leute unter dem Chef sitzen und diese dann einen Haufen Inder Koordinieren sollen…
Disclaimer: Keine Wertung meinerseits, nur simples BWL im Endstadium…
Gibt definitiv Jobs bei denen ich sage, dass gutes Englisch eine Grundvoraussetzung sein sollte.
Denke da vor allem an den Finanzsektor.
Kann es sein, dass wir uns immer mehr und mehr Amerikanisieren? Also ich habe darauf gar kein bock.
Was mich jetzt bei dem Thema stört ist, dass zwei Seiten auf einander zukommen sollen, die die Sprache des anderen nicht lernen wollen.
Ich kenne Deutsche, die kein Englisch lernen wollen und noch viel mehr Ausländer, die aus ihrer Bubble heraus kein Deutsch lernen wollen. Beides super nervig.
Ich bin seit 2023 in einem internationalen Team und da sprechen wir jeden Tag Englisch. Anfangs war ich echt skeptisch und nervös aber mittlerweile finde ich das einfach nur super. Mein Englisch hat sich enorm verbessert und mir gefällt es eine zweite Sprache aktiv nutzen zu können.
Hilft auch enorm wenn man viel im Ausland unterwegs ist.
Dann doch aber auch bitte Mandarin, Hindi, Spanisch und Arabisch.
Ich kann das schon verstehen, wenn wir ein vernünftiges gemeinsames Europa haben wollen, brauchen wir auch eine gemeinsame Amtssprache, da bietet sich Englisch nunmal an.
Heißt ja nicht das wir Deutsch oder die jeweiligen Landessprachen dann als Amtsspreachen abschaffen sollten
Wollte ich eingangs auch bis ich bemerkt habe was das zu erwartende Ergebnis selbst unter Uni-Absolventen ist.
Aufgrund fehlender Sprachpraxis ist das aktive Vokabular bei vielen so gering, dass kein Redefluss entsteht. Das auszubügeln würde Jahre schwacher Kommunikation bedeuten. Und dann gibt es auch noch legitime Abwehrrekationen wie wenn in einem Meeting nur Deutsche sitzen und miteinander Englisch sprechen.
Nein, lieber überall ne KI zum übersetzen dazwischen schalten. Viel besser /s
Ich kenne nicht gerade wenige Kollegen aus China, die froh sind, dass sie bei uns deutsch sprechen dürfen und nicht englisch sprechen müssen.
Eben ausprobiert auf der Baustelle. Alle wollen bei Rumänisch bleiben.
r/ich_iel on suicide watch
Also, als jemand die schon in vielen Ländern gearbeitet hat sehe ich das durchaus kritisch, gerade jetzt noch.
Wenn wir überall gute Englischbildung hätten wäre es etwas anderes, aber so grenzt das einen nicht erheblichen Anteil an Menschen einfach Mal aus. Und man lernt nicht eben Mal eine Sprache auf einem Niveau wo man damit auch arbeiten kann.
Wenn sich das durchsetzt, können sich die Deutschen bald die Karten legen. Dann heißt es „Goodbye“ letzte Jobchancen und „Hello“ billige Arbeitskräfte aus Everywhere.
Vllt fangen wir erstmal mit Deutsch als Arbeitssprache in unserem Land an 😬
Dazu müsste man halt Englisch sprechen.
Und wieder eine Führungspersönlichkeit die mit einer unheimlich neuen und innovativen Idee aus den 80er Jahren unsere Arbeitswelt revolutionieren wird. Damit kommt irgendwie gerade jeden Tag so einer um die Ecke.
I believe I spider
Wenn man bedenkt, wie viele Biotechunternehmen sich absolut dagegen sperren, Leute einzustellen, die nur wenig Deutsch können, kann man gerade aus wissenschaftlicher Sicht nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
?? Es gibt in Deutschland aber sehr viele die Englisch als Sprache nie gelernt haben und das auch nicht wollen. Seh ich immer wieder. Also wem will dieser Daniel irgendwas erzählen? Er kann ja selber englisch sprechen wenn er das so cool findet. Mal sehen wie weit er hier in Deutschland damit kommt.
Top Idee, damit reduzieren wir die Effizienz noch weiter. Wieso nicht Esperanto als Arbeitssprache in der EU vorschreiben? Oder Latein, das hat bei den Katholiken immer gut funktioniert.
Nö, müssen wir nicht. Englisch ist die Universalsprache und notwendig, wenn man externes Wissen ins Unternehmen nimmt oder mit dem westlichen Ausland zu tun hat. Interne Dinge kann man im Inland sehr gut auf Deutsch regeln. Die Sprache ist dafür nach wie vor geeignet.
Ich bin mittlerweile sehr vorsichtig, was solche Aufrufe angeht weil ich vermute, man möchte hausgemachte Probleme (zu wenig Kinder und zu viel Migration in zu kurzer Zeit mit schlechter Integration) per Abkürzung lösen (Arbeitskräfte aus dem Ausland einstellen) und dabei rein zufällig die Löhne drückt.
Wir sind aber keine Engländer oder Amis
Nein
Ich suche nach Studien, die etwas ūber die Effektivität von Terminen auf Business Englisch aussagen.
Mein Eindruck ist, deutsche Unternehmen sind signifikant ineffektiver und ineffizienter, nur um zumeist sehr nichtdeutschsprachige Kollegen zu accomodaten. Aber ‚Projektsprache ist englisch‘.
Mich nervt der Zwang, ständig Englisch sprechen zu müssen. Als Spanier habe ich in der Schule Französisch und Deutsch gelernt und bin ganz zufrieden mit meiner Entscheidung.
Je nach Branche bzw. Arbeitsplatz könnte man auch Türkisch, Arabisch oder Polnisch als Arbeitssprache einführen.
Erstmal hier anfangen.
Weiß nicht. Ich hab schon den Eindruck, dass extrem viel lost in translation geht und man nicht so effizient arbeiten kann, wie wenn man in der jeweiligen Landessprache spricht. Besonders bei Meetings ist das schon ein Ding, wenn man sich abstimmen muss.
Meiner Meinung nach gaukelt dieser Englischzwang zwar einerseits eine zunehmende Internationalisierung vor, andererseits aber wird dadurch die Motivation verringert, andere Fremdsprachen zu lernen, etwa bei Expats, die in ein anderes Land ziehen und dann nie dortige Amtssprache nicht, oder nur die absoluten Basics erlernen, weil man eh überall mit Englisch durchkommt. Englisch im Arbeitsleben wird ja meistens angewendet, um sich mit zugezogenen Kollegen zu verständigen, die die Landessprache nicht beherrschen, was ja auch richtig und wichtig ist, aber es sollte eine provisorische Lösung sein, und kein Dauerzustand.
Damit dann besser Jobs ausgelagert werden können.
Pliiiiis spiiiik se inglisch wiss mii
Dieser Jochen hat garantiert den Deutschesten Akzent von allen
Das ist so dumm. Ich studiere gerade mit vielen internationalen Studenten an einer FH. Die haben das Problem Jobs zu finden weil sie niemand einstellen will weil sie kein Deutsch sprechen können, bzw nur sehr wenig. Auf der anderen Seite lernen die aber auch kaum deutsch weil sie es im Alltag nicht brauchen, und dann auch nirgendwo sprechen können. Wir sprechen halt alle auf Englisch miteinander. Und zu guter Letzt regen sich die Firmen auf das sie keine qualifizierten Arbeiter finden, weil die Studenten eben die oben genannten Probleme haben. Und dann verlassen sie Deutschland einfach wieder.
Mir reicht schon das miese Denglisch heutzutage. Äktschalli.
Ansonsten: kommt auf das Team und die Branche an. Wenn man eine gemeinsame Sprache spricht kann das helfen. In der letzten Branche wo ich einige Jahre gearbeitet habe, brauche ich weder mein Englisch noch Französisch.
Ich hatte Kollegen in der Softwareentwicklung, deren Deutsch sehr mies war weil sie noch nicht so lange in DE waren. Da ging nur Englisch, das war dann aber sehr sauber. Fachlich und menschlich auch super. Arbeitssprache war aber letztendlich Deutsch.
Ein sehr netter Kollege hat sich geweigert, Deutsch zu lernen weil er bei seinen Kunden mit seiner Landessprache und Englisch durch kommt. Auf Dauer hatte er aber Probleme im Alltag in Norddeutschland. Damit tut sich dann das nächste Problem auf. Einen Kurs zu belegen, dafür war er zu faul.
Ist ja nicht schwierig zu lösen, wenn Englisch erforderlich ist, dann halt bei der Einstellung darauf achten.
Lern die S0rache des Landes, in dem du lebst. Das ist ja wohl das mindeste und ein großer Teil gelungener Integration. Schlecht integrierte Einwanderer führen zu Problemen. Ganz besonders, wenn diese sich nicht als Teil der örtlichen Gesellschaft fühlen oder fühlen wollen. Englisch ist sowieso mittlerweile für alle wichtig. Aber es kann nicht sein, dass sich die absolute Mehrheit unserer Bevölkerung an Einwanderer anpassen muss, die unsere Sprache nicht lernen wollen.
Als jemand, der gerade als Ingenieur in Deutschland quasi keine Arbeit findet, ist es eine richtig Frechheit, zu behaupten, dass ohne Einwanderer hier die Arbeit nicht zu schaffen ist. Das hängt sicherlich von der Branche ab, aber es gibt hier sicher viele Firmen, die lieber Ausländer mit Berufserfahrung einstellen, als Berufsanfänger aus Deutschland.
Ich kommuniziere beruflich fast ausschließlich auf Englisch. Alles super.
Von der Forderung halte ich trotzdem aus mehreren Gründen absolut nichts. Man muss auch nicht wirklich weit denken um zu erahnen welcher Hintergedanke mit dieser Forderung untrennbar verknüpft ist.
Equal goes it loose !
Nö, sollten wir nicht. Macht nur in ausgewählten Bereichen Sinn und das kann man sogar auf ausgewählte Stellen reduzieren, quasi wie es aktuell getan wird. 🤷🏻♂️
Wir hatten in D vor gar nicht so langer Zeit mal einen Aussenminister (!) der kein Englisch sprechen konnte.
Und von Herrn Günter Oettinger (CDU Politiker, vorm. u.a. MP Baden-Württemberg) gibts auch ein ganz tolles [Englisch-Lehrvideo](https://www.youtube.com/watch?v=-RrEQ8Ovw-Q) welches zeigt wie Englisch nicht gesprochen werden sollte.