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    5 Kommentare

    1. >Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat der deutschen Autoindustrie ein ungenügendes Interesse am Bau von Batteriefabriken im Inland sowie Kurzsichtigkeit vorgeworfen. „Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum das Interesse der Autoindustrie an einer Batterieproduktion in Deutschland nicht ausgeprägter ist“, sagte der CDU-Politiker in einem Interview der [„Welt“](https://www.welt.de/politik/deutschland/plus6947a2bbba368aa01269f86e/daniel-guenther-das-waere-fuer-unser-land-und-fuer-die-cdu-existenzgefaehrdend-und-politisch-verheerend.html) [Paywall].
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      >Mit Blick auf das mögliche Scheitern des ehemaligen Northvolt-Projekts im schleswig-holsteinischen Heide sagte Günther, es werfe kein gutes Licht auf die großen deutschen Automobilkonzerne, dass sich dort erst nur ein schwedisches Unternehmen engagiert habe und sich jetzt noch eine US-Firma dafür interessiere.
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      >“Man kann das Verbrenner-Aus in Europa vielleicht zeitlich strecken, aber der Elektromobilität gehört die Zukunft“, sagte der CDU-Politiker. „Und wenn wir weiter eine führende Automobilindustrie in Deutschland haben wollen, dann wird das ohne Batterieproduktion nicht funktionieren.“
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      >Außerdem drohte Günther seiner Parteikollegin und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche mit einer Klage im Zusammenhang mit dem möglichen Bau einer Batteriefabrik in der Region Dithmarschen. Demnach verberge Ministerin Reiche vor dem Kieler Landesparlament Informationen, „die für die nötige Entscheidung des Landtags über die Freigabe von weiteren gemeinsamen Kreditmitteln wichtig“ seien, sagte Günther. „So wichtig, dass wir als Landesregierung juristische Schritte nicht ausschließen, um an diese Informationen zu kommen.“

    2. Big_footed_hobbit on

      Es wäre wünschenswert wenn noch mehr CDU Politiker zu dieser Erkenntnis kommen würden.

    3. kalter_bruder on

      Sind „Bau einer Batteriefabrik in der Region Dithmarschen“ und „Scheitern des ehemaligen Northvolt-Projekts im schleswig-holsteinischen Heide“ die gleichen Projekte?

      Er möchte von Reiche Informationen haben, ob es Sinn macht mehr Geld in das gescheiterte Projekt in Heide zu stecken? Kann doch nicht so kompliziert sein, den eigentlichen Informationsgehält verständlich zu verpacken.

    4. Günther mal wieder stabil.

      Mich würde eine Chronologie über wer hat wann die Reißleine bei Northvolt gezogen schon interessieren. Wenn europäische Regierungen und Automobilhersteller wirklich auf E-Mobilität gesetzt hätten, dann finde ich es doch fragwürdig wie schnell das Kartenhaus zusammen gefallen ist und das ohne starker direkter Konkurrenten aus Europa.

      Auch andere Firmen waren lange nicht profitabel und konnten sich nur aufgrund staatlicher Mittel zu dem aufbauen was sie aktuell sind (s. Tesla).

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