Am Chiemsee, am oberbayrischen Alpenvorrand, gibt es auch eine wilde Flamingokolonie. Es gibt also mindestens zwei wilde Kolonien, die obige Aussage suggeriert imho etwas anderes.
In der Ortschaft Neuhaus am Inn gibts am Inn auch mindestens einen Flamingo. Oder gab, zumindest als ich dort vor 15 Jahren auf der Schule war hat sich da zwischen den Schwänen, Gänsen, Enten und Möwen auch immer ein pinker Flamingo rumgetrieben.
AltruisticBlank on
Wilder Flamingo klingt wie ein Ü40 Sex Club
sunshineofthedark on
Flamingos im Nebel wäre irgendwie ein guter Buchtitel. Oder Bandname.
svenman753 on
~~Eine weitere Möglichkeit für die Herkunft des Tieres ist~~ die Flamingokolonie am Klingnauer Stausee am Unterlauf der Aare in der Nordschweiz, nahe der deutschen Grenze. [Edit: Ist sie nicht, andere Spezies.] Dort stammte vermutlich auch das Flamingojungtier her, [das vor einigen Monaten am Titisee im Südschwarzwald erschien](https://rpf.baden-wuerttemberg.de/service/presse/medienmitteilungen/artikel/flamingo-vom-titisee-ausgewildert/).
Glum-Friendship3491 on
Sicher, dass es nicht in Wirklichkeit doch wieder ein Wildschwein ist?
Thoum24 on
Der Vogel ist höchstwahrscheinlich derselbe, der seit mindestens Frühjahr 2021 in der größeren Umgebung ist. Meist treibt er sich östlich Ulm an der Donau und den Baggerseen um. Vielleicht ist er nun das erste Mal so weit westlich aufgetaucht. Wenn man die Meldungen von Ornithologen rückverfolgt unter Annahme, dass das immer derselbe Flamingo ist (ist ja zumindest sehr naheliegend), dann kommt dieser Vogel wahrscheinlich aus Oberbayern. Da der Vogel zur Art Chileflamingo gehört (und nicht Rosaflamingo), ist ein Wildvogel aus Südeuropa ausgeschlossen. Ist wohl einfach ein verwilderter Zuchtvogel, möglicherweise nicht in erster Generation.
wozer on
Eigentlich ja eine sehr gesellige Spezies. Wundert mich, dass er bisher allein überlebt hat.
Fratzengulasch83 on
Wurde doch die letzten Jahre schon immer mal wieder nur wenige Kilometer weiter im Donaumoos bei Günzburg gesichtet und etliche male fotografiert.
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12 Kommentare
[deleted]
Der Artikel ist nicht ganz akkurat. Dort heißt es:
>Eine kleine Kolonie gibt es aber auch in [Deutschland](https://www.spiegel.de/thema/deutschland/): Hunderte Kilometer von Ulm entfernt, im Münsterland.
Am Chiemsee, am oberbayrischen Alpenvorrand, gibt es auch eine wilde Flamingokolonie. Es gibt also mindestens zwei wilde Kolonien, die obige Aussage suggeriert imho etwas anderes.
🦩 nichts darf man!
Put [this bop](https://youtu.be/oJIkBSaGiG0) on and enjoy the view.
In der Ortschaft Neuhaus am Inn gibts am Inn auch mindestens einen Flamingo. Oder gab, zumindest als ich dort vor 15 Jahren auf der Schule war hat sich da zwischen den Schwänen, Gänsen, Enten und Möwen auch immer ein pinker Flamingo rumgetrieben.
Wilder Flamingo klingt wie ein Ü40 Sex Club
Flamingos im Nebel wäre irgendwie ein guter Buchtitel. Oder Bandname.
~~Eine weitere Möglichkeit für die Herkunft des Tieres ist~~ die Flamingokolonie am Klingnauer Stausee am Unterlauf der Aare in der Nordschweiz, nahe der deutschen Grenze. [Edit: Ist sie nicht, andere Spezies.] Dort stammte vermutlich auch das Flamingojungtier her, [das vor einigen Monaten am Titisee im Südschwarzwald erschien](https://rpf.baden-wuerttemberg.de/service/presse/medienmitteilungen/artikel/flamingo-vom-titisee-ausgewildert/).
Sicher, dass es nicht in Wirklichkeit doch wieder ein Wildschwein ist?
Der Vogel ist höchstwahrscheinlich derselbe, der seit mindestens Frühjahr 2021 in der größeren Umgebung ist. Meist treibt er sich östlich Ulm an der Donau und den Baggerseen um. Vielleicht ist er nun das erste Mal so weit westlich aufgetaucht. Wenn man die Meldungen von Ornithologen rückverfolgt unter Annahme, dass das immer derselbe Flamingo ist (ist ja zumindest sehr naheliegend), dann kommt dieser Vogel wahrscheinlich aus Oberbayern. Da der Vogel zur Art Chileflamingo gehört (und nicht Rosaflamingo), ist ein Wildvogel aus Südeuropa ausgeschlossen. Ist wohl einfach ein verwilderter Zuchtvogel, möglicherweise nicht in erster Generation.
Eigentlich ja eine sehr gesellige Spezies. Wundert mich, dass er bisher allein überlebt hat.
Wurde doch die letzten Jahre schon immer mal wieder nur wenige Kilometer weiter im Donaumoos bei Günzburg gesichtet und etliche male fotografiert.