
Nach einer Zeit relativer Stabilität sind Staatsstreiche in den letzten Jahren in ganz Afrika zu einer wichtigen politischen Kraft zurückgekehrt, mit einem deutlichen Schwerpunkt in der Sahelzone. In Ländern wie Mali, Burkina Faso, Niger, Tschad und Sudan kam es zu militärischen Machtübernahmen, die oft als Reaktion auf Unsicherheit, Terrorismus oder schwache Zivilregierungen gerechtfertigt wurden.
In Mali übernahm Oberst Assimi Goïta nach aufeinanderfolgenden Staatsstreichen die Macht. In Burkina Faso übernahm Kapitän Ibrahim Traoré im Jahr 2022 die Macht und wurde einer der jüngsten Staatsführer der Welt, während der Putsch in Niger im Jahr 2023 General Abdourahamane Tchiani an die Macht brachte.
Der Sudan ist der tragischste Fall: Der von General Abdel Fattah al-Burhan angeführte Putsch im Jahr 2021, gefolgt von einem Machtkampf mit Mohamed Hamdan Dagalo (Hemedti) von der RSF, mündete in einem brutalen Bürgerkrieg, der das Land weiterhin verwüstet.
Von NazarData
13 Kommentare
Sahal is the least politically stable region in the world.
Cutting back French colonization in the Sahel is good news.
Damn Benin with the L step it up
Russia supported most of these coups
Wow most of these were colonized by Fr*nce
Dang! What happened in Madagascar? I hadn’t even heard anything.
Now I don’t support coups, but something in me wanted it to span from the Atlantic to the Red Sea. For map reasons.
Fuckin Chad, always in the middle of these things
I hope they continue, No French colonialism
Why are all but two successful coups in countries you could draw a straight line through?
Why are all of them in a straight line 😭
This looks like amateurosh worldbuilding
hmmm Russia gets involved in an expensive war with Ukraine then unrelated African countries have changes in the government….
They should build a railroad