Nach einer Zeit relativer Stabilität sind Staatsstreiche in den letzten Jahren in ganz Afrika zu einer wichtigen politischen Kraft zurückgekehrt, mit einem deutlichen Schwerpunkt in der Sahelzone. In Ländern wie Mali, Burkina Faso, Niger, Tschad und Sudan kam es zu militärischen Machtübernahmen, die oft als Reaktion auf Unsicherheit, Terrorismus oder schwache Zivilregierungen gerechtfertigt wurden.

    In Mali übernahm Oberst Assimi Goïta nach aufeinanderfolgenden Staatsstreichen die Macht. In Burkina Faso übernahm Kapitän Ibrahim Traoré im Jahr 2022 die Macht und wurde einer der jüngsten Staatsführer der Welt, während der Putsch in Niger im Jahr 2023 General Abdourahamane Tchiani an die Macht brachte.

    Der Sudan ist der tragischste Fall: Der von General Abdel Fattah al-Burhan angeführte Putsch im Jahr 2021, gefolgt von einem Machtkampf mit Mohamed Hamdan Dagalo (Hemedti) von der RSF, mündete in einem brutalen Bürgerkrieg, der das Land weiterhin verwüstet.

    Von NazarData

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    13 Kommentare

    1. Dry_Action1734 on

      Now I don’t support coups, but something in me wanted it to span from the Atlantic to the Red Sea. For map reasons.

    2. CuratedObserver on

      Why are all but two successful coups in countries you could draw a straight line through?

    3. TENTAtheSane on

      Why are all of them in a straight line 😭

      This looks like amateurosh worldbuilding

    4. Money_Display_5389 on

      hmmm Russia gets involved in an expensive war with Ukraine then unrelated African countries have changes in the government….

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