Erinnert ein bisschen an den Rohrkrepierer „Schreiben nach Gehör“, wo ebenfalls so ein vermeintlich moderneres und ach so tolles System eingeführt wurde und es einfach ein paar Jahrgänge erwischt, bevor man das zurückdreht. Der Schaden bleibt.
MediocreControl5277 on
Zurück zum Arbeiter und Bauernstaat.
janora on
Man sollte die Züchtigung mit dem Rohrstock wieder einführen … für alle die an dieser Entscheidung beteiligt waren. Wie weit will man die Menschen eigentlich noch verdummen.
ExperienceDry5044 on
Für alle, die nur die Clickbait Überschrift lesen:
Frage: Warum Grundschüler künftig kein schriftliches Dividieren mehr lernen.
Antwort: Weil die Forschung gezeigt hat, dass Kinder sicherer rechnen, wenn sie vorher erst halbschriftliches Dividieren lernen.
Prinz1989 on
Was sie schreiben:
>„Der Erwerb mathematischer Kompetenzen ist eng verbunden mit übergreifenden Zielen zur Entwicklung der Persönlichkeit und des sozialen Lernens wie der Kooperationsfähigkeit, der Fähigkeit zur Organisation des eigenen Lernens und der Bereitschaft, die eigenen Fähigkeiten verantwortungsvoll einzusetzen“, heißt es dort. Der Mathematikunterricht solle sich „an den Lernergebnissen und Lernprozessen der Lernenden“ orientieren, „konstruktiv mit Fehlern und Präkonzepten“ umgehen und individuelle Lernwege ermöglichen, „damit mathematisches Wissen flexibel und mit Einsicht in vielfältigen kontextbezogenen Situationen angewendet werden kann“. Ein bloßes „Abrufen automatisierter Ergebnisse und die Ausführung vorgegebener Verfahren“ reiche dafür ausdrücklich nicht aus.
Was sie meinen:
Gib dem Kind ne gute Note auch wenn es nachweislich nichts kann. Das erspart Ärger und man kann „Erfolge“ posten. In einem gesunden System würde man die Kompetenzen automatisch bei der Arbeit an den Inhalten erlernen.
Wild-Individual-1634 on
Das, was im Artikel, bzw. der Reform, steht, macht ja erst mal Sinn. Man muss erst Grundlagen schaffen, dann ist das Erlernen von Methoden wie dem schriftlichen Dividieren viel einfacher.
Das Problem an der Sache: die Grundlagen werden wahrscheinlich trotzdem nicht hinreichend übermittelt, und dann können die jungen Leute keins von beidem.
stefklaas on
Programmieren und KI aber auch nicht
falsa_ovis on
schade, schriftliches dividieren hat mir damals mehr Spaß gemacht als das Multiplizieren 🥲
JealousEntrepreneur on
Weil es schwieriger sein als Multiplizieren soll es nicht mehr gelehrt werden? Klingt stark danach das die den Notenschnitt hochziehen wollen und dort Leute in der Verantwortung sind die sagen wozu braucht man den Mathematik im leben. Wie kommen solche Leute auf diese Positionen?!?
crestdiving on
Gibt es „halbschriftliches Teilen“ eigentlich noch? Kann mich erinnern, dass mir das in der Grundschule sehr viel Frust bereitet hat, und es wirklich danach nie wieder gebraucht habe (nicht mal auf der weiterführenden Schule, geschweige denn irgendwann später).
„Normales“ schriftliches dividieren hingegen hab ich damals als große Erleichterung empfunden. Erst recht, weil wir einen Taschenrechner erst ab der 7. oder 8. Klasse (bin mir nicht mehr ganz sicher) verwenden durften.
//edit: Ich Döddel hab natürlich erst später den Artikel genau gelesen, und dort heißt es:
>In der Praxis bedeutet das: **Statt des schriftlichen Dividierens wird künftig ausschließlich halbschriftlich gerechnet**. Größere Zahlen werden in überschaubare Teilaufgaben zerlegt, etwa bei 126 : 6 zunächst 120 : 6 und anschließend 6 : 6. Dieses Vorgehen soll, so das Ministerium, das Zahlenverständnis fördern und Fehler reduzieren. Forschungsergebnisse würden zeigen, dass Kinder so sicherer rechnen.
Wäre für mich als Schulkind also die Hölle gewesen.
SuperPursuitMode on
Wir sind ein kleines, eher überbevölkertes Land ohne eigene, nennenswerte Rohstoffe – unsere Zukunft müssten wir uns eigentlich durch Bildung und Innovation sichern.
Stattdessen wird unser Bildungssystem schon seit Jahrzehnten ständig von irgendwelchen ideologisch geprägten Reformen verschlimmbessert und Anforderungen und zu vermittelnde Kompetenzen werden abgesenkt. Deutschland schafft sich wirklich ab, und die Verantwortlichen haben es immer noch nicht begriffen.
Oder wollen es nicht begreifen.
Reading_all_day_long on
Ich wage mal zu behaupten, dass ein Nebeneffekt der Reform deutlich besser Übertrittszeugnisse sein werden.
Kenne ich jetzt schon. Zahlreiche Grundschulen schieben schriftliches Multiplizieren und Dividieren ganz nach hinten, damit es weniger ‚Probleme‘ mit Übertrittsnoten gibt.
Die Probleme gibts dann an weiterführenden Schulen.
Und wie will man später jemand für MINT begeistern, wenn schon die Grundlegenden Algorithmen nicht mehr behandelt werden?
AlucardIV on
Haha ich höre meinen ehemaligen Mathetutor aus Unitagen gerade laut schreien. Der hat sich bei uns schon beschwert dass viele Erstis Probleme mit einfachsten Grundlagen hatten. Jetzt müssen in Zukunft also als erstes die elementaren Grundrechenarten nochmal ne Woche geübt werden. Wundervoll.
BrandonAubreyPlaza on
Spannend wie schnell die Mitdreißiger hier zu gedanklichen Boomern werden, wenn Dinge ihrer Kindheit geändert werden. „Mir hat’s auch nicht geschadet!“ war aber halt noch nie ein gutes Argument. Man sieht ja auch, wer hier den Artikel gelesen hat, denn natürlich geht es nicht darum dass Kinder das nie lernen – nur halt an der weiterführenden Schule, dafür ist an der Grundschule dann mehr Raum dafür, ein intuitives Verständnis für Mathematik zu entwickeln. Als Vater mehrerer (ehemaliger) Grundschüler finde ich das sehr, sehr sinnvoll. Generell wird heute, im Gegensatz zu meiner Schulzeit, Mathematik viel offener gelehrt, z.B. wird den Kindern dabei geholfen herauszufinden ob etwa bei der Aufgabe 87+16 für sie beim Kopfrechnen 87+13+3 einfacher ist oder 87+10+16 oder was ganz anderes. Als uns das von pädagogischer Seite erklärt wurde ist ein Vater gleich ausgerastet und hat behauptet es würden jetzt mehrere Ergebnisse als richtig gewertet um die Kinder in Watte zu packen. Naja. Daran erinnert mich einige Resonanz hier.
Javusees on
Die sollen gefälligst ein mastery System einführen, wo du nicht das gesamte Schuljahr mit allen Fächern nachholen musst, sondern nur das Fach was du verkackt hast.
Edit: Rechtschreibung
Capable_Fun_9838 on
Als ob eine Polynomdivision nicht schon Sackgang genug ist, wenn den Leuten jetzt noch das Handwerkzeug der schriftlichen Division fehlt…
agulor on
Entgegen der meisten Kommentare hier finde ich eigentlich, dass es nicht so abwegig ist sich auf Kopfrechnen und halbschriftlich zu fokussieren. Kann mich nicht erinnern jemals außerhalb der Schule schriftlich dividiert zu haben.
killax11 on
Traurig. Aber Schulen schaffen es kaum den Stoff zu vermittelten. Wir müssen jeden Tag mit den Kids üben, weil wir Stoff aus der dritten Klasse nacharbeiten :-/
Investition in ein besseres Schulsystem wäre besser.
Diligent-Rich-9210 on
Wieso werden Grundschüler denn immer leistungsschwächer?
Vll brauchen wir auch in dem Bereich mehr Zuwanderung durch Fachkräfte
Kravinor on
> „Der Erwerb mathematischer Kompetenzen ist eng verbunden mit übergreifenden Zielen zur **Entwicklung der Persönlichkeit und des sozialen Lernens wie der Kooperationsfähigkeit,** der Fähigkeit zur Organisation des eigenen Lernens und der Bereitschaft, die eigenen Fähigkeiten verantwortungsvoll einzusetzen“, heißt es dort. Der Mathematikunterricht solle sich „an den Lernergebnissen und Lernprozessen der Lernenden“ orientieren, „konstruktiv mit Fehlern und Präkonzepten“ umgehen und individuelle Lernwege ermöglichen, „damit mathematisches Wissen flexibel und mit Einsicht in vielfältigen kontextbezogenen Situationen angewendet werden kann“. Ein bloßes „Abrufen automatisierter Ergebnisse und die Ausführung vorgegebener Verfahren“ reiche dafür ausdrücklich nicht aus. […] Kinder, die dann eingeschult werden, lernen bestimmte Rechenverfahren erst in der weiterführenden Schule – oder gar nicht mehr in der klassischen Form.
[Erinnert mich stark an die Simpsons](https://youtu.be/o08lSq_a7vw?si=3X5Ha5XLty3RPluo&t) Bringt den Kindern doch einfach Mathe bei anstatt Persönlichkeitsentwicklung. Und wenn man es nicht mal mehr schafft, die Grundrechenarten in der Grundschule zu lehren, dann redet das nicht schön, sondern sucht nach den verf*ckten Ursachen dafür und beseitigt sie!
ProVirginistrist on
Mathe versteht man indem man Aufgaben macht und irgendwann Muster erkennt. Andersrum ist es doch immer so dass man denkt man versteht „die konzepte“ aber in der Klausur ist dann das „Blackout“ lol.
Nick19922007 on
Ich hab nach der Grundschule noch einmal schriftliches Dividieren gebraucht. Und das war in der 7. Klasse in nem Physiktest wo ich meinen Taschenrechner vergessen hatte und der Lehrer mir verboten hat den noch schnell zu holen.
niemand112233 on
Ach deshalb sind Generationen an der Division gescheitert und alle in der Grundschule sitzen geblieben.
Oh wait…
fry667 on
Alle die hier irgendwas von „erinnern“, „damals“ oder „früher“ reden dürfen sich gerne mal verpissen oder den Artikel ganzheitlich lesen. Ihr Bratzen.
SongMountain5917 on
Ach malen in Zahlen
Leave A Reply
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.
26 Kommentare
[deleted]
Erinnert ein bisschen an den Rohrkrepierer „Schreiben nach Gehör“, wo ebenfalls so ein vermeintlich moderneres und ach so tolles System eingeführt wurde und es einfach ein paar Jahrgänge erwischt, bevor man das zurückdreht. Der Schaden bleibt.
Zurück zum Arbeiter und Bauernstaat.
Man sollte die Züchtigung mit dem Rohrstock wieder einführen … für alle die an dieser Entscheidung beteiligt waren. Wie weit will man die Menschen eigentlich noch verdummen.
Für alle, die nur die Clickbait Überschrift lesen:
Frage: Warum Grundschüler künftig kein schriftliches Dividieren mehr lernen.
Antwort: Weil die Forschung gezeigt hat, dass Kinder sicherer rechnen, wenn sie vorher erst halbschriftliches Dividieren lernen.
Was sie schreiben:
>„Der Erwerb mathematischer Kompetenzen ist eng verbunden mit übergreifenden Zielen zur Entwicklung der Persönlichkeit und des sozialen Lernens wie der Kooperationsfähigkeit, der Fähigkeit zur Organisation des eigenen Lernens und der Bereitschaft, die eigenen Fähigkeiten verantwortungsvoll einzusetzen“, heißt es dort. Der Mathematikunterricht solle sich „an den Lernergebnissen und Lernprozessen der Lernenden“ orientieren, „konstruktiv mit Fehlern und Präkonzepten“ umgehen und individuelle Lernwege ermöglichen, „damit mathematisches Wissen flexibel und mit Einsicht in vielfältigen kontextbezogenen Situationen angewendet werden kann“. Ein bloßes „Abrufen automatisierter Ergebnisse und die Ausführung vorgegebener Verfahren“ reiche dafür ausdrücklich nicht aus.
Was sie meinen:
Gib dem Kind ne gute Note auch wenn es nachweislich nichts kann. Das erspart Ärger und man kann „Erfolge“ posten. In einem gesunden System würde man die Kompetenzen automatisch bei der Arbeit an den Inhalten erlernen.
Das, was im Artikel, bzw. der Reform, steht, macht ja erst mal Sinn. Man muss erst Grundlagen schaffen, dann ist das Erlernen von Methoden wie dem schriftlichen Dividieren viel einfacher.
Das Problem an der Sache: die Grundlagen werden wahrscheinlich trotzdem nicht hinreichend übermittelt, und dann können die jungen Leute keins von beidem.
Programmieren und KI aber auch nicht
schade, schriftliches dividieren hat mir damals mehr Spaß gemacht als das Multiplizieren 🥲
Weil es schwieriger sein als Multiplizieren soll es nicht mehr gelehrt werden? Klingt stark danach das die den Notenschnitt hochziehen wollen und dort Leute in der Verantwortung sind die sagen wozu braucht man den Mathematik im leben. Wie kommen solche Leute auf diese Positionen?!?
Gibt es „halbschriftliches Teilen“ eigentlich noch? Kann mich erinnern, dass mir das in der Grundschule sehr viel Frust bereitet hat, und es wirklich danach nie wieder gebraucht habe (nicht mal auf der weiterführenden Schule, geschweige denn irgendwann später).
„Normales“ schriftliches dividieren hingegen hab ich damals als große Erleichterung empfunden. Erst recht, weil wir einen Taschenrechner erst ab der 7. oder 8. Klasse (bin mir nicht mehr ganz sicher) verwenden durften.
//edit: Ich Döddel hab natürlich erst später den Artikel genau gelesen, und dort heißt es:
>In der Praxis bedeutet das: **Statt des schriftlichen Dividierens wird künftig ausschließlich halbschriftlich gerechnet**. Größere Zahlen werden in überschaubare Teilaufgaben zerlegt, etwa bei 126 : 6 zunächst 120 : 6 und anschließend 6 : 6. Dieses Vorgehen soll, so das Ministerium, das Zahlenverständnis fördern und Fehler reduzieren. Forschungsergebnisse würden zeigen, dass Kinder so sicherer rechnen.
Wäre für mich als Schulkind also die Hölle gewesen.
Wir sind ein kleines, eher überbevölkertes Land ohne eigene, nennenswerte Rohstoffe – unsere Zukunft müssten wir uns eigentlich durch Bildung und Innovation sichern.
Stattdessen wird unser Bildungssystem schon seit Jahrzehnten ständig von irgendwelchen ideologisch geprägten Reformen verschlimmbessert und Anforderungen und zu vermittelnde Kompetenzen werden abgesenkt. Deutschland schafft sich wirklich ab, und die Verantwortlichen haben es immer noch nicht begriffen.
Oder wollen es nicht begreifen.
Ich wage mal zu behaupten, dass ein Nebeneffekt der Reform deutlich besser Übertrittszeugnisse sein werden.
Kenne ich jetzt schon. Zahlreiche Grundschulen schieben schriftliches Multiplizieren und Dividieren ganz nach hinten, damit es weniger ‚Probleme‘ mit Übertrittsnoten gibt.
Die Probleme gibts dann an weiterführenden Schulen.
Und wie will man später jemand für MINT begeistern, wenn schon die Grundlegenden Algorithmen nicht mehr behandelt werden?
Haha ich höre meinen ehemaligen Mathetutor aus Unitagen gerade laut schreien. Der hat sich bei uns schon beschwert dass viele Erstis Probleme mit einfachsten Grundlagen hatten. Jetzt müssen in Zukunft also als erstes die elementaren Grundrechenarten nochmal ne Woche geübt werden. Wundervoll.
Spannend wie schnell die Mitdreißiger hier zu gedanklichen Boomern werden, wenn Dinge ihrer Kindheit geändert werden. „Mir hat’s auch nicht geschadet!“ war aber halt noch nie ein gutes Argument. Man sieht ja auch, wer hier den Artikel gelesen hat, denn natürlich geht es nicht darum dass Kinder das nie lernen – nur halt an der weiterführenden Schule, dafür ist an der Grundschule dann mehr Raum dafür, ein intuitives Verständnis für Mathematik zu entwickeln. Als Vater mehrerer (ehemaliger) Grundschüler finde ich das sehr, sehr sinnvoll. Generell wird heute, im Gegensatz zu meiner Schulzeit, Mathematik viel offener gelehrt, z.B. wird den Kindern dabei geholfen herauszufinden ob etwa bei der Aufgabe 87+16 für sie beim Kopfrechnen 87+13+3 einfacher ist oder 87+10+16 oder was ganz anderes. Als uns das von pädagogischer Seite erklärt wurde ist ein Vater gleich ausgerastet und hat behauptet es würden jetzt mehrere Ergebnisse als richtig gewertet um die Kinder in Watte zu packen. Naja. Daran erinnert mich einige Resonanz hier.
Die sollen gefälligst ein mastery System einführen, wo du nicht das gesamte Schuljahr mit allen Fächern nachholen musst, sondern nur das Fach was du verkackt hast.
Edit: Rechtschreibung
Als ob eine Polynomdivision nicht schon Sackgang genug ist, wenn den Leuten jetzt noch das Handwerkzeug der schriftlichen Division fehlt…
Entgegen der meisten Kommentare hier finde ich eigentlich, dass es nicht so abwegig ist sich auf Kopfrechnen und halbschriftlich zu fokussieren. Kann mich nicht erinnern jemals außerhalb der Schule schriftlich dividiert zu haben.
Traurig. Aber Schulen schaffen es kaum den Stoff zu vermittelten. Wir müssen jeden Tag mit den Kids üben, weil wir Stoff aus der dritten Klasse nacharbeiten :-/
Investition in ein besseres Schulsystem wäre besser.
Wieso werden Grundschüler denn immer leistungsschwächer?
Vll brauchen wir auch in dem Bereich mehr Zuwanderung durch Fachkräfte
> „Der Erwerb mathematischer Kompetenzen ist eng verbunden mit übergreifenden Zielen zur **Entwicklung der Persönlichkeit und des sozialen Lernens wie der Kooperationsfähigkeit,** der Fähigkeit zur Organisation des eigenen Lernens und der Bereitschaft, die eigenen Fähigkeiten verantwortungsvoll einzusetzen“, heißt es dort. Der Mathematikunterricht solle sich „an den Lernergebnissen und Lernprozessen der Lernenden“ orientieren, „konstruktiv mit Fehlern und Präkonzepten“ umgehen und individuelle Lernwege ermöglichen, „damit mathematisches Wissen flexibel und mit Einsicht in vielfältigen kontextbezogenen Situationen angewendet werden kann“. Ein bloßes „Abrufen automatisierter Ergebnisse und die Ausführung vorgegebener Verfahren“ reiche dafür ausdrücklich nicht aus. […] Kinder, die dann eingeschult werden, lernen bestimmte Rechenverfahren erst in der weiterführenden Schule – oder gar nicht mehr in der klassischen Form.
[Erinnert mich stark an die Simpsons](https://youtu.be/o08lSq_a7vw?si=3X5Ha5XLty3RPluo&t) Bringt den Kindern doch einfach Mathe bei anstatt Persönlichkeitsentwicklung. Und wenn man es nicht mal mehr schafft, die Grundrechenarten in der Grundschule zu lehren, dann redet das nicht schön, sondern sucht nach den verf*ckten Ursachen dafür und beseitigt sie!
Mathe versteht man indem man Aufgaben macht und irgendwann Muster erkennt. Andersrum ist es doch immer so dass man denkt man versteht „die konzepte“ aber in der Klausur ist dann das „Blackout“ lol.
Ich hab nach der Grundschule noch einmal schriftliches Dividieren gebraucht. Und das war in der 7. Klasse in nem Physiktest wo ich meinen Taschenrechner vergessen hatte und der Lehrer mir verboten hat den noch schnell zu holen.
Ach deshalb sind Generationen an der Division gescheitert und alle in der Grundschule sitzen geblieben.
Oh wait…
Alle die hier irgendwas von „erinnern“, „damals“ oder „früher“ reden dürfen sich gerne mal verpissen oder den Artikel ganzheitlich lesen. Ihr Bratzen.
Ach malen in Zahlen