Wohlstand: „Das verfügbare Realeinkommen der Deutschen wird in Zukunft wohl sinken“

    https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wohlstand-das-verfuegbare-realeinkommen-der-deutschen-wird-in-zukunft-wohl-sinken/100183071.html

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    45 Kommentare

    1. sitTheFdown on

      Wird sinken? WIRD SINKEN?

      Was ist denn bitte in den letzten Jahren passiert. … 

    2. Silb3rfuchs on

      Es wird sinken und aufgrund des (in Summe) regressiven Steuer- (edit: korrekterweise eigentlich „Abgabensystems“ statt Steuersystems) und progressiven Subventionssystems wird das Einkommen der Masse weiter in Vermögen von sehr wenigen Individuen gebunden. Völlig anti-marktwirtschaftlich, aber halt leider einfache mathematische Realität.

      Nach dem Rechtsruck der nächsten Wahlen wird sich das dann noch beschleunigen.

      Öffentliche Infrastruktur und Binnenmarkt werden natürlich logischerweise auch weiter zerfallen. Schade eigentlich.

    3. Noch mehr prozentualer Anteil von meinem Lohn für meinen Mietherrn, nice.

      Sollte der Lohn irgendwann nicht mehr reichen, könnten wir ja wieder Frondienste entrichten 😀

    4. RobertTheChemist on

      Ich habe das mal korrigiert: „*Das verfügbare Realeinkommen der Deutschen wird in Zukunft wohl sinken* **und das Vermögen der wenigen 1% exorbitant steigen.“**

    5. Viele Beteiligte müssen sich nur über Jahrzehnte genug Mühe geben und man bekommt auch ein Land wie Deutschland in die Knie.

    6. Also ich habe meinen Rentenbescheid bekommen. Ich bin jetzt 47 Jahre Alt und meine Rente würde 01.12.2045 beginnen. Ich würde ab dann von 1188,69 Euro leben müssen. Das wird lustig, wenn das noch weniger wird. 😀

    7. Schpitzchopf_Lorenz on

      Nanaaa, wieso immer so pesimistisch?! Wenn wir das reichste 1% anschauen, dann wird es AUCH IN ZUKUNFT STEIGEN BRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR!!!1

    8. Antique_Ear447 on

      Für einen Großteil der Deutschen stagniert oder sinkt es seit Ende der 90er.

    9. Imaginary-Corner-653 on

      > Um den Wohlstandsverlust zumindest einzudämmen, braucht es nach Reglings Einschätzung ein „so umfassendes Reformpaket, wie wir es bisher in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gesehen haben“.

      Wow was für ein cliffhanger. Drecksblatt. 

    10. CaptSpankey on

      Des Großteils der Deutschen*

      Wohlstand und Kapital verschwindet nicht einfach, es wechselt den Besitzer. Und die, die viel besitzen werden auch in Zukunft immer mehr besitzen. Versuch mal mach 2 Spieltagen noch in ne Runde Monopoly einzusteigen und noch eine Chance zu haben aufzuholen.

    11. Stahlherz_A on

      Wir zeit, dass bald mal wieder ein paar Autos brennen. Da machen die Franzosen einiges richtiger.

    12. BabaimMantel on

      Ich will diese Spahn money, 10 Mio als Provision für ne Empfehlung. Bitte.

    13. Maximus_Robus on

      Das mag ja sein aber wir sollten auf jeden Fall erst mal daran denken die Renten noch etwas zu erhöhen!

    14. kompergator on

      Spannend. Wenn ich 2015 als Basisjahr nehme, hat meine Berufsgruppe (verbeamtete Lehrer in HH) seitdem nur an realer Kaufkraft verloren.

    15. rückgratloser korrupter Karrierepolitiker müsste man sein, oder Rentner.

      Leider ist das wohl nicht in Zukunft so, sondern für einen großteil der Bevölkerung schon der Status Quo. Allein von 12.2024-01.2025 waren das 100 Euro weniger Netto vom Brutto pro Monat. Dazu wird die Miete jedes jahr ca. 2% teurer. Zwar nur anekdotische Evidenz, aber so geht es vielen aus meinem Bekanntenkreis, die nicht schon ihren Arsch mit Erbe oder Immobilie im trockenen haben.

    16. Prophezeiungen sind besonders akkurat, wenn sie über Vergangenes gemacht werden.

      Oder

      Oida! Auch schon bemerkt?!

    17. FirstAtEridu on

      Zum Glück gibt es ja mehr als genug Trigger-Themen um die Unterschicht gespalten zu halten. Wir gehen uns ja lieber gegenseitig an die Hälse als das was da passiert zu hinterfragen.

    18. Canshroomglasses on

      Ok, dann halt kein Konsum mehr bis ihr Vollidioten das wieder in Griff bekommt.

    19. Vielleicht sollen wir alle mal ein bisschen dankbarer sein, dass unsere Eltern ein schönes Leben hatten. Oder so.

    20. panicradio316 on

      Was ich in Kombination mit diesem Thema beispielsweise ebenfalls unsagbar schändlich finde:

      >Die Riester-Rente war ein Flop. Nun will die Bundesregierung eine Nachfolgeregelung auf den Weg bringen – und schon Kinder für private Vorsorge interessieren. Die wichtigsten Punkte im Überblick.

      https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/rente-was-die-regierung-als-nachfolger-der-riesterrente-plant-a-5bb88dcc-4e3d-475b-9023-d4e4eccb9cd1

      Und darauf bezogen:

      Stürzt jemand nun irgendwann ins ALG 2, völlig irrelevant aus welchen Gründen (und die können u.a. weder selbstverschuldet noch vorhersehbar gewesen sein), ginge der Staat nach aktueller Reform genau **an dieses** Vermögen ran, sobald eine (gar nicht mal sooo große Vorsorge) als Vermögen existiert.

      Ein Vermögen, dass er/sie aus Arbeitsleistung angespart hatte, und währenddessen auf anderes verzichten musste.

      Und wir reden hier über einen prozentual am geringsten Teil der Bevölkerung, der vollständig ins ALG 2 rutscht.

      Ich persönlich find’s ehrlich gesagt schlichtweg würdelos.

      Man bezahlt, keine Ahnung, 10, 15, 30 Jahre lang solidarisch seine Steuern, spart, baut im Ansinnen selbst unserer (aktuellen) Regierung Vermögen zur Vorsorge auf, um auch später natürlich die Regierung zu entlasten.

      Doch, zack, sobald **dann** jemand mal ins ALG 2 rutscht, aus welchen individuellsten Gründen auch immer, geht der Staat sofort ans Vermögen ab einer bestimmten Grenze.

      Für mich ist’s einfach irre.

    21. A1JX52rentner on

      Meine Kühnert-Therorie ist ja die Folgende:

      1. NDR Doku: Jeder sieht dass du Strategisch gut drauf bist
      2. Untertauchen: Man will vermeiden, dass du den Leuten auf die Nerven gehst. Die Leute müssen nach dir verlangen: „wo ist eigentlich Kevin kühnert?“ Ein bisschen untertauchen, wandern, volksnähe Zeigen
      3. Lobbyleiter bei Finanzwende werden: Politische Kontakte passen, profilieren im Bereich Steuern. Bei der Rente wusste jeder, dass es irgendwann nicht mehr klappt. Bei der Spaltung zwischen Arm und Reich weiss man auch, dass es irgendwann nicht mehr klappt. Hier positioniert er sich als Expoerte
      4. SPD sucht in 15 Jahren einen Kanzlerkandidaten: Die Schere ist so weit auseinandergegangen, dass die Frage nach der Verteilung von Wohlstand mittlerweile Hauptdiskussionsthema in der Gesellschaft ist. Wahlen lassen sich durch dieses Thema gewinnen – die Bommer sind unter der Erde. Der Generalsekretär stellt fest: „Kühnert ist beliebt, kein Berufspolitiker und in der gefragten Thematik bestens belesen, um in sämtlichen Debatten führend zu sein.
      5. Ohne Rücksprache mit Kühnert wirft der Generalsekretär den Namen Kühnert in den Raum. Dieser lehnt zunächst ab, er sei gut bei Finanzwende zufrieden. Kühnert spekuliert darauf, dass die Rufe nach ihm lauter werden.
      6. Eigententlich hat Kühnert immer noch keine Lust aber lässt verkünden: „Ich fühle mich dem Gemeinwohl verpflichtet und stelle mich in den Dienst unseres Landes. Ich muss dem Ruf der Verantwortung aus Pflichtbewusstsein folgen und bin bereit Verantwortung zu übernehmen“
      7. Kühnert wird Kanzler: Das verfügbare Realeinkommen der Deutschen steigt das erste mal seit Jahrzehnten. Die Steuerlast wird nicht mehr auf die Mittelschicht gelegt. Oben wird abgeschöpft und nach unten gegeben. Steuerschlupflöcher werden gestopft, die Zufriedenheit steit. Deutschland wird Weltmeister.

    22. Ne, nicht das der Deutschen, sondern das der jungen Deutschen und aller, die nicht erben werden.

    23. Komisch. Man dürfte doch meinen, dass wenn Technik die Produktivität steigert oder sogar ganze Arbeitsplätze übernehmen kann (Stichwort KI), dass dann am Ende pro Kopf mehr Geld da sein sollte…

      Man könnte fast meinen, dass es ein Verteilungsproblem gibt. 

    24. specialsymbol on

      „Wir werden euch ausnehmen wie Weihnachtsgänse. Mit Ansage. Und ihr macht brav mit, weil ihr nicht versteht wie wir das machen “ 

    25. SuperbeDiomont on

      Diese Leuten fällt auch nichts neues ein, wie sie ihre „Reformen“ zur Beschenkung der Reichen durchdrücken wollen. Immer dasselbe Playbook: Panikmache nach dem Motto „massiver Wohlstandsverlust“, die durch nichts zu begründen ist. Und dann fordert der tugendhafte Ökonom dasselbe Mantra: Wir müssen uns selbst durch nie dagewesene „Reformen“ verarmen, um wieder reicher zu werden. Den Widerspruch sollte eigentlich jeder erkennen, tun aber die wenigsten.

      Lass uns nicht auf diese Panikmache reinfallen. Inhaltlich wird es auch bei der 50. Wiederholung nicht wahrer. Spielt der AfD auch nur unnötig in die Karten, die das sowieso behauptet. Wir brauchen kein Reformpaket, größer als alle bisher dagewesenen. Deutschland leidet einzig unter Nachfragemangel, sonst gar nichts. Und konkret, damit es auch der letzte versteht, bedeutet das, dass wir noch einmal deutlich mehr Schulden machen müssen. So wie die USA oder jetzt Japan.

    26. Meme-Botto9001 on

      Schnell wir müssen die Gewinne für Konzerne, CEOs und Topmanager sichern! Kürzt noch das äh…ach lasst uns einfach alles andere streichen wie Kindergeld, Muttergeld ect…

    27. Mein Realeinkommen sinkt seit 5 Jahren quasi monatlich.

      Jede Gehaltserhöhung wird sofort von steigenden Sozialabgaben oder höheren Krankenkassenbeiträgen aufgefressen und dann schrauben die ganzen beschissenen Mega Konzerne gefühlt wöchentlich die Preise von allen möglichen Alltagsprodukten hoch.

      Aber geht schon, ich hab noch etwas Geld übrig, bedient euch bitte. Hauptsache bloß nicht von denen nehmen, die eh schon mehr als genug für 100 Generationen haben.

    28. Ja, für 95% der arbeitenden Bevölkerung wird das stimmen … oh Moment, dass ist ja schon so 🤷‍♂️

    29. gefällt mir immer, dieses achselzuckende „Tja“ der vielfach übermäßig wohlhabenden.

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