„Da überwiegt mein Egoismus“: Warum Berliner Normalverdiener in einer Sozialwohnung leben

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-wirtschaft/da-uberwiegt-mein-egoismus-warum-berliner-normalverdiener-in-einer-sozialwohnung-leben-15052087.html

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    8 Kommentare

    1. hampelmann2022 on

      1. Eine 38-Jährige, Miete: 630 Euro warm für 69 Quadratmeter in Neukölln, Haushaltseinkommen: 5500 Euro netto, Beruf: Verwaltungsangestellte

      2. Ein 52-Jähriger, Miete: 1100 Euro warm für 102 Quadratmeter in Moabit (Mitte), Einkommen: mehr als 8300 Euro brutto im Monat, Beruf: IT-Branche

      3. Eine 65-Jährige, Miete: 757 Euro warm für 63 Quadratmeter im Hansaviertel (Mitte), Einkommen: 3000 Euro netto, Beruf: Bankkundenberaterin, nun in Rente

    2. iad82lasi23syx on

      Billige Bestandsmieten verschlimmern die Situation für alle nochmal, dazu gehören natürlich auch Sozialwohnungen die lieber an bedürftige gehen sollten.

    3. Echt mal, die sollen mal alle ausziehen. In doppelt so teure, dafür aber viel kleinere Wohnungen, damit in ihre Ursprungswohnung dann Leute für mehr als die doppelte Miete einziehen können. Diese armen Vermieter verhungern sonst noch!

    4. premolarbear on

      Ja, danke an den Idioten der sich das WBS System ausgedacht hat. Die Sozialwohnungen sind ja alle nur x Jahre als Sozialwohnung auf dem Markt,  daher fallen aktuell mehr Sozialwohnungen weg als gebaut werden.
      Anstelle, dass man einmal die Sozialwohnungen baut und langfristig erhält, haben wir nun so eine Scheiße.

    5. Habe auch ohne WBS Schein nur 660€ warm für 80m² in Berlin.
      Warum sollte ich, auch wenn ich es mir leisten könnte, auch nur darüber nachdenken, eine teurere Wohnung zu mieten. Da müsste ich ja zum Kopf-Doktor um zu gucken ob alles klar bei mir ist, wenn ich auch nur darüber nachdenke.

    6. BerneDoodleLover24 on

      Natürlich ist sowas einProblem. Gibt es nicht nur in Berlin. Das gilt für alle Sozialwohnungen. Beim Einzug erfüllt man die Anforderungen für einen WBS und dann bleibt man wohnen. Ggf muss man noch einen kleinen Zuschlag zu seiner kleinen Miete zahlen, wenn man mehr verdient. Dass man später mit 1-2 Personen in einer 4,5-Zimmer Wohnung lebt, ist irrelevant.

      Wenn so eine Wohnung doch mal frei wird. Ist die Sozialbindung abgelaufen und es wird teuer neu vermietet, meist an Personen OHNE Kinder, denn es ist doch jetzt ein ruhiges Haus.

      Daher funktioniert der soziale Wohnungsbau nicht. Der ist nur beim Start sozial, dann nicht mehr.

    7. WorkingGovernment797 on

      Okay, bitte erzählt mir einer, warum mit den Bestandsmieten abrechnen müssen. Können wir nicht stattdessen die Tatsache aufzeigen, dass Wohnungen mit erschwinglichen Mieten von vorn bis hinten nicht ausreichen? Wie viele befinden sich denn in diesen Sozialwohnungen überhaupt? Ich kann mir bei Weitem nicht vorstellen, dass der Wohnungsnot massiv geholfen wird, wenn dieser Teil ausziehen würde. Das ist ein Wassermolekül auf nem heißem Stein.

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