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    9 Kommentare

    1. Shadowbannedandproud on

      >Gewalt, Angst und Sprachbarrieren wegen eines vergleichsweise hohen Migrationsanteils

    2. Ganz schwieriges Thema.

      Wenn es an einem Punkt angekommen ist, an dem es in einer Grundschule (WTF?) so ein Ausmaß an Gewalt gibt, dann muss doch etwas unternommen werden und notfalls Lösungen geschaffen werden, die für die Kinder zumutbar sind.

      Sowas schädigt dich doch dein ganzes Leben, wenn du deine halbe Kindheit in Angst verbringen musst.

    3. veryexhaustedpidgeon on

      > Es kam wiederholt zu Schlägen, Tritten und Stürzen, deren Folgen ärztlich behandelt werden mussten,

      Bevor dass hier jetzt ausartet: das haben wir in den 90ern ganz ohne hohe Migration/ Sprachbarriere geschafft. Die Täter hießen David, Enrico, Linda, Lydia. Blut floss regelmäßig, Bauchschmerzen und Angst vor Strafen durch Mitschüler, wenn man z.B. als einziger eine gute Note hatte oder gelobt wurde, waren an der Tagesordnung. Es steckte auch mal eine Bastelschere in einem Oberschenkel.

      Die Lehrer hat es null interessiert, verbal haben sie teilweise mitgemobbt. Die Eltern wussten nicht, an wen sie sich wenden konnten. Es blieb so, bis man auf eine andere Schule kam. Nicht falsch verstehen, ist gut dass sich mal anteilig drum gekümmert wird. Aber ist jetzt weder neu noch unbekannt. Das System Schule lässt dieses Verhalten halt schon seit Jahrzehnten durch Verstecken hinter strategischer Inkompetenz zu. Nein, es gibt definitiv überhaupt keine Möglichkeit einen Achtjährigen auf dem Pausenhof oder im Klassenzimmer von Gewalt abzuhalten 🙁 

    4. Meine persönlich gemachte Erfahrung:

      Deutschland stellt die Schulpflicht von gewalttätigen Kindern systematisch über das Recht von Kindern auf körperliche Unversehrtheit und das Recht auf gewaltfreie Bildung.

      Ich habe nie erlebt, dass irgendwelche nennenswerten Maßnahmen gegenüber Schulschlägern getroffen wurden.

      Lehrer ducken sich weg, auch weil sie wissen, dass faktisch kaum was gemacht werden kann/wird. Von oben kommt wohl auch wenig Unterstützung. Dank deutscher Strafmündigkeit ab 14 erfolgen selbst bei erheblichen körperlichen Übergriffen null strafrechtliche Sanktionen. Vielleicht wird mal das Jugendamt aktiv und bietet der Täterfamilie „Unterstützung“ an, die angesichts schwieriger Milieus ins Leere läuft.

      Teils wird von Gewalt betroffenen Kindern das Gefühlt vermittelt, sie selbst seien das Problem, „ob das wirklich so schlimm gewesen sei“, oder „ob man nicht mal miteinander reden könne“ (kann man nicht).

      Wer Schulschläger toleriert oder unzureichende Maßnahmen ergreift und sich dabei auf die Schulpflicht beruft, der verkennt, dass auch Opfer ein Recht auf Bildung – und zwar ohne Gewalt – haben.

      Dann können diese Kinder aufgrund ihrer Gewaltausbrüche eben keine (reguläre) Schule mehr besuchen.

      Am schlimmsten ist es übrigens für Kinder, die keine aktiven Eltern haben, die bei der Schule im Zweifel Stress machen. Für die wird das Schulgelände dann faktisch ein rechtliches Vakuum, wo unsanktioniert an ihnen Straftaten begangen werden kann.

      Edit: Und das kann man auch anhand des obigen Artikels sehen: Offenbar besteht seit vielen Monaten ein Problem, es gibt viele Elternbeschwerden, sogar Arztbesuche waren scheinbar notwendig. Bis in die überregionale Berichterstattung hat es das Problem geschafft.

      Und was passiert? Gar nichts. Es wird „gefordert“, dass die gewalttätigen Schüler ausgeschlossen werden. Und es gab „Gefährderansprachen“ (die offenbar nichts bringen). Aha.

      Und „Brandenburger Bildungsminister hofft auf Lösungen in Elternkonferenz“. Cool. Und das soll was bringen? Soll auf der Elternkonferenz dann den Eltern mitgeteilt werden, doch bitte den Kindern Pflaster mitzugeben?

      Nur dummes Rumgerede und allgemeine, nichtssagende Phrasen. In Wirklichkeit kann oder möchte man keine Maßnahmen ergreifen, die die Gewalt tatsächlich abstellen.

    5. Es sollte einfach generell gelten Eltern haften für ihre kinder fertig aus. Wenn keine psychologische Störung vorliegt direkt haftbar machen. Es sind immer die Eltern, die die Erziehung versäumt haben.

    6. Upstairs_Passion_345 on

      Ich kann diese verweichlichten Kommentare hier nicht mehr lesen. „Helft den Schlägern sonst wird das schlimmer“ – ganz ehrlich, die Eltern die solche Kinder fabrizieren werden einen Dreck tun und da was ändern, das wäre nämlich sonst schon schnell genug passiert.

      Disclaimer: Ich bin in den 90ern in NRW aufgewachsen und habe einen Migrationshintergrund.

      Solche Kinder stören sowohl das Privatleben als auch den Unterricht. Alle leiden darunter, da muss man den Schlägern nicht mich lieb beireden.

      Alter, Reizgas, wtf wo sind wir hier gelandet? Es ist egal wo du Leute herkommen, aber das geht nicht und da muss mehr passieren.
      Wissen wir alle hier, aber ich kann niemanden ernst nehmen der nur im Ansatz meint es wäre gut das die Schläger noch eine Chance verdienen. Bullshit.
      Das kommt meist von denen die in der Kindheit keine Gewalt, Erpressung, Erniedrigung oder Mobbing erlebt haben. Schickt doch eure Kinder auf die Schule oder hospitiert doch mal da aus Neugier oder whatever, dann lernt ihr was da so abgeht.

    7. „Es kam wiederholt zu Schlägen, Tritten und Stürzen. Viele unserer Kinder gehen inzwischen mit großer Angst und typischen Symptomen wie Bauchschmerzen in die Schule.“

      Das ist jetzt erstmal nichts, was es nicht an jeder einzelnen anderen Schule in Deutschland auch geben würde. Kommt da noch mehr, oder geht es hier mal wieder nur um Rassismus?

    8. randygeneric on

      ich habe es weder als schueler noch als eltern erlebt, dass mobber bestraft wurden. jedesmal wurden die selben schlechten und ekelhaft verdrehten argumente gebracht: es waere zum nachteil der opfer, wenn man die mobber beispielsweise von klassenfahrten ausschliessen wuerde, weil deren freunde sich dann an den opfern doppelt raechen wuerden. das ist so dermassen daneben, dass mir kaum nicht extreme worte dafuer einfallen. endeffekt ist, dass die opfer nicht mehr zur schule gehen, sich teilweise das leben nehmen oder ins extreme fallen.

      aber hauptsache man macht diese vollkommen verlogenen sozialpaedagogischen kurse, wo die mobber mit geschauspielerten buessermine den sozpaeds nach dem mund reden und die opfer diesen mist auch noch gutheissen sollen (wenn sie es nicht machen, muessen sie sich von den sozpaeds belehren lassen). „praevention“ so laecherlich, dass man reiern koennte.

      frueh und hart bestrafen und die opfer schuetzen. wird nicht passieren, weil mobber-eltern („die regeln das unter sich“), lehrer und schulleitung lieber ein paar leben opfern, statt sich den stress der konfrontation zu geben. UND NEIN mobber leiden ueberhaupt nicht unter ihren taten, diese verlogene these ist fast der gipfel der frechheit.

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