> Als Ursache für die Krise macht EY-Autoexperte Constantin Gall gleich mehrere Faktoren aus: die allgemeine Schwäche des Premiumsegments, die US-Zollpolitik, negative Wechselkurseffekte, hohe Investitionen in Elektroautos, die sich bislang nicht rechnen – und hohe Ausgaben für den Umbau der Unternehmen. »All das sorgt aktuell für einen perfekten Sturm, gerade für die deutschen Autobauer«.
Und in China läuft es auch nicht mehr so gut:
> Besonders spürbar ist der Umbruch auf dem weltgrößten Automarkt China. Die Verkäufe der Hersteller aus Deutschland gingen dort im dritten Quartal um neun Prozent zurück. Der China-Anteil am weltweiten Absatz sank auf 29 Prozent. 2020 waren es noch 39 Prozent. Der Markt sei extrem wettbewerbsintensiv, sagte Gall. Wegen der schwachen Konjunktur verkauften sich Premiumautos schlechter als in den Vorjahren. Vor allem aber wachse der Absatz von Stromern stark. »Und hier ziehen die Chinesen einheimische Marken den etablierten westlichen Konzernen eindeutig vor.« Westliche Hersteller versuchten zwar gegenzusteuern, ein Ende des Abwärtstrends sei aber nicht abzusehen.
Karuemel on
Wie lange noch bis der Staat da einspringt und die zu niedrigen Gewinne „aufpäppelt“ ?
DerGanzeBuaADepp on
Mit dem Verbrennerverbotverbot wird das alles wieder in Ordnung kommen.
Prestigious_Push_155 on
Also man investiert und macht trotzdem noch Gewinn?
ChrisStoneGermany on
Den Autoregionen in Deutschland kann man in den nächsten Jahren leider live beim Abstieg zuschauen
Any-Replacement-7702 on
Schnell werft Steuergelder auf sie. ArBeItSPlÄtZe!
meisterbrauer on
Tja, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit…
Clean_Medicine_5132 on
Vielleicht kann VW noch eine Lichtleiste mehr einbauen oder BMW die Kuhlernieren noch mehr vergrößern..Mehr fällt denen ja seit Jahren nicht mehr ein.
Saggsaane on
>Das gilt Gall zufolge auch für das längere Festhalten am Verbrenner. »Denn die Hoffnungen auf einen schnellen Hochlauf der Elektromobilität haben sich nicht annähernd erfüllt, zumindest auf den westlichen Absatzmärkten steigen die Absatzzahlen nur leicht«, teilte der Experte mit. Die ganz große Mehrheit der Käufer greife weiterhin zum Verbrenner – wenigstens steige dabei der Anteil der Hybridantriebe.
Wenn der westliche Markt langfristig ausreichen würde, wäre das zumindest nachvollziehbar. Aber wenn das Kerngeschäft sich nach China verlagert und auf der anderen Seite ständig neue Zölle kommen können, dann irgendwie nicht.
Andererseits schaue ich auf die Straße, sehe ein graues Schiff hinter dem anderen mit vier bis acht freien Plätzen und wundere mich einfach überhaupt nicht mehr.
AlucardIV on
Wenn diese Grünen nur nicht unsere Verbrenner verboten hätten!…. wie das Verbot gilt noch gar nicht? Und der Umsatz bricht jetzt schon ein weil die wichtigsten Märkte keine Verbrenner mehr wollen? Hmmmm….
Hempel56 on
Der niedrigste Quartalsgewinn seit 2009 wäre mir egal wenn es am Ende nicht deutsche Arbeitsplätze kosten würde.
Es ist, mMn, auch völlig egal ob wir das Verbrennerverbot verschieben oder komplett auf Elektro setzen würden. So wie es sich derzeit darstellt werden wir leider bei der Autoindustrie abgehängt weil wir preislich einfach nicht mithalten können. Das wir innovativ auch nicht ganz vorne dabei sind macht es nicht besser.
Wenn sich unsere Autohersteller ab sofort auch auf günstige Elektroautos konzentrieren würden, würden diese keinesfalls in Deutschland gebaut werden, auch die Zulieferteile kämen wohl aus China oder Indien.
Das sind Preisunterschiede, da kann man einfach nicht mithalten, auch wenn die Qualität noch nicht ganz so weit wie in Deutschland ist.
Zulieferteile aus Indien z.B.sind so günstig, selbst wenn wir die hälfte an Energie und Lohnkosten+ Steuern einsparen würden , kämen wir da nicht ran.
Da spielt es auch nicht die große Rolle wenn man 20% dieser Produkte aussortieren müßte weil sie nicht brauchbar wären.
olizet42 on
Yay! Der Markt regelt!
mAlien69 on
Solang die Gewinn machen ist der Markt gesund
[deleted] on
[deleted]
TheDuffman_OhYeah on
An einem Quartal eine Entwicklung festzumachen, ist maximal unprofessionell. Vor allem, wenn in diesem Quartal große Abfindungsprogramme einiger Firmen bilanziert werden.
Wenn dann sollte man mal die operativen Ergebnisse am Jahresende auswerten. Und da steht die deutsche Industrie, trotz großer Fehlentscheidungen des Managements, vergleichsweise gut da.
PetrusiliusZwacklman on
Wen juckts
Schrankmaier on
>Das ist komisch, wie kann das denn sein, das ist ja komisch!!!
bedampft on
Insert „Homer und Bart Meme“
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18 Kommentare
Aus dem Artikel:
> Als Ursache für die Krise macht EY-Autoexperte Constantin Gall gleich mehrere Faktoren aus: die allgemeine Schwäche des Premiumsegments, die US-Zollpolitik, negative Wechselkurseffekte, hohe Investitionen in Elektroautos, die sich bislang nicht rechnen – und hohe Ausgaben für den Umbau der Unternehmen. »All das sorgt aktuell für einen perfekten Sturm, gerade für die deutschen Autobauer«.
Und in China läuft es auch nicht mehr so gut:
> Besonders spürbar ist der Umbruch auf dem weltgrößten Automarkt China. Die Verkäufe der Hersteller aus Deutschland gingen dort im dritten Quartal um neun Prozent zurück. Der China-Anteil am weltweiten Absatz sank auf 29 Prozent. 2020 waren es noch 39 Prozent. Der Markt sei extrem wettbewerbsintensiv, sagte Gall. Wegen der schwachen Konjunktur verkauften sich Premiumautos schlechter als in den Vorjahren. Vor allem aber wachse der Absatz von Stromern stark. »Und hier ziehen die Chinesen einheimische Marken den etablierten westlichen Konzernen eindeutig vor.« Westliche Hersteller versuchten zwar gegenzusteuern, ein Ende des Abwärtstrends sei aber nicht abzusehen.
Wie lange noch bis der Staat da einspringt und die zu niedrigen Gewinne „aufpäppelt“ ?
Mit dem Verbrennerverbotverbot wird das alles wieder in Ordnung kommen.
Also man investiert und macht trotzdem noch Gewinn?
Den Autoregionen in Deutschland kann man in den nächsten Jahren leider live beim Abstieg zuschauen
Schnell werft Steuergelder auf sie. ArBeItSPlÄtZe!
Tja, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit…
Vielleicht kann VW noch eine Lichtleiste mehr einbauen oder BMW die Kuhlernieren noch mehr vergrößern..Mehr fällt denen ja seit Jahren nicht mehr ein.
>Das gilt Gall zufolge auch für das längere Festhalten am Verbrenner. »Denn die Hoffnungen auf einen schnellen Hochlauf der Elektromobilität haben sich nicht annähernd erfüllt, zumindest auf den westlichen Absatzmärkten steigen die Absatzzahlen nur leicht«, teilte der Experte mit. Die ganz große Mehrheit der Käufer greife weiterhin zum Verbrenner – wenigstens steige dabei der Anteil der Hybridantriebe.
Wenn der westliche Markt langfristig ausreichen würde, wäre das zumindest nachvollziehbar. Aber wenn das Kerngeschäft sich nach China verlagert und auf der anderen Seite ständig neue Zölle kommen können, dann irgendwie nicht.
Andererseits schaue ich auf die Straße, sehe ein graues Schiff hinter dem anderen mit vier bis acht freien Plätzen und wundere mich einfach überhaupt nicht mehr.
Wenn diese Grünen nur nicht unsere Verbrenner verboten hätten!…. wie das Verbot gilt noch gar nicht? Und der Umsatz bricht jetzt schon ein weil die wichtigsten Märkte keine Verbrenner mehr wollen? Hmmmm….
Der niedrigste Quartalsgewinn seit 2009 wäre mir egal wenn es am Ende nicht deutsche Arbeitsplätze kosten würde.
Es ist, mMn, auch völlig egal ob wir das Verbrennerverbot verschieben oder komplett auf Elektro setzen würden. So wie es sich derzeit darstellt werden wir leider bei der Autoindustrie abgehängt weil wir preislich einfach nicht mithalten können. Das wir innovativ auch nicht ganz vorne dabei sind macht es nicht besser.
Wenn sich unsere Autohersteller ab sofort auch auf günstige Elektroautos konzentrieren würden, würden diese keinesfalls in Deutschland gebaut werden, auch die Zulieferteile kämen wohl aus China oder Indien.
Das sind Preisunterschiede, da kann man einfach nicht mithalten, auch wenn die Qualität noch nicht ganz so weit wie in Deutschland ist.
Zulieferteile aus Indien z.B.sind so günstig, selbst wenn wir die hälfte an Energie und Lohnkosten+ Steuern einsparen würden , kämen wir da nicht ran.
Da spielt es auch nicht die große Rolle wenn man 20% dieser Produkte aussortieren müßte weil sie nicht brauchbar wären.
Yay! Der Markt regelt!
Solang die Gewinn machen ist der Markt gesund
[deleted]
An einem Quartal eine Entwicklung festzumachen, ist maximal unprofessionell. Vor allem, wenn in diesem Quartal große Abfindungsprogramme einiger Firmen bilanziert werden.
Wenn dann sollte man mal die operativen Ergebnisse am Jahresende auswerten. Und da steht die deutsche Industrie, trotz großer Fehlentscheidungen des Managements, vergleichsweise gut da.
Wen juckts
>Das ist komisch, wie kann das denn sein, das ist ja komisch!!!
Insert „Homer und Bart Meme“