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    18 Kommentare

    1. hinterzimmer on

      Aus dem Artikel:

      > Als Ursache für die Krise macht EY-Autoexperte Constantin Gall gleich mehrere Faktoren aus: die allgemeine Schwäche des Premiumsegments, die US-Zollpolitik, negative Wechselkurseffekte, hohe Investitionen in Elektroautos, die sich bislang nicht rechnen – und hohe Ausgaben für den Umbau der Unternehmen. »All das sorgt aktuell für einen perfekten Sturm, gerade für die deutschen Autobauer«.

      Und in China läuft es auch nicht mehr so gut:

      > Besonders spürbar ist der Umbruch auf dem weltgrößten Automarkt China. Die Verkäufe der Hersteller aus Deutschland gingen dort im dritten Quartal um neun Prozent zurück. Der China-Anteil am weltweiten Absatz sank auf 29 Prozent. 2020 waren es noch 39 Prozent. Der Markt sei extrem wettbewerbsintensiv, sagte Gall. Wegen der schwachen Konjunktur verkauften sich Premiumautos schlechter als in den Vorjahren. Vor allem aber wachse der Absatz von Stromern stark. »Und hier ziehen die Chinesen einheimische Marken den etablierten westlichen Konzernen eindeutig vor.« Westliche Hersteller versuchten zwar gegenzusteuern, ein Ende des Abwärtstrends sei aber nicht abzusehen.

    2. Wie lange noch bis der Staat da einspringt und die zu niedrigen Gewinne „aufpäppelt“ ?

    3. DerGanzeBuaADepp on

      Mit dem Verbrennerverbotverbot wird das alles wieder in Ordnung kommen.

    4. ChrisStoneGermany on

      Den Autoregionen in Deutschland kann man in den nächsten Jahren leider live beim Abstieg zuschauen

    5. Clean_Medicine_5132 on

      Vielleicht kann VW noch eine Lichtleiste mehr einbauen oder BMW die Kuhlernieren noch mehr vergrößern..Mehr fällt denen ja seit Jahren nicht mehr ein.

    6. >Das gilt Gall zufolge auch für das längere Festhalten am Verbrenner. »Denn die Hoffnungen auf einen schnellen Hochlauf der Elektromobilität haben sich nicht annähernd erfüllt, zumindest auf den westlichen Absatzmärkten steigen die Absatzzahlen nur leicht«, teilte der Experte mit. Die ganz große Mehrheit der Käufer greife weiterhin zum Verbrenner – wenigstens steige dabei der Anteil der Hybridantriebe.

      Wenn der westliche Markt langfristig ausreichen würde, wäre das zumindest nachvollziehbar. Aber wenn das Kerngeschäft sich nach China verlagert und auf der anderen Seite ständig neue Zölle kommen können, dann irgendwie nicht.

      Andererseits schaue ich auf die Straße, sehe ein graues Schiff hinter dem anderen mit vier bis acht freien Plätzen und wundere mich einfach überhaupt nicht mehr.

    7. Wenn diese Grünen nur nicht unsere Verbrenner verboten hätten!…. wie das Verbot gilt noch gar nicht? Und der Umsatz bricht jetzt schon ein weil die wichtigsten Märkte keine Verbrenner mehr wollen? Hmmmm….

    8. Der niedrigste Quartalsgewinn seit 2009 wäre mir egal wenn es am Ende nicht deutsche Arbeitsplätze kosten würde.

      Es ist, mMn, auch völlig egal ob wir das Verbrennerverbot verschieben oder komplett auf Elektro setzen würden. So wie es sich derzeit darstellt werden wir leider bei der Autoindustrie abgehängt weil wir preislich einfach nicht mithalten können. Das wir innovativ auch nicht ganz vorne dabei sind macht es nicht besser.

      Wenn sich unsere Autohersteller ab sofort auch auf günstige Elektroautos konzentrieren würden, würden diese keinesfalls in Deutschland gebaut werden, auch die Zulieferteile kämen wohl aus China oder Indien.

      Das sind Preisunterschiede, da kann man einfach nicht mithalten, auch wenn die Qualität noch nicht ganz so weit wie in Deutschland ist.

      Zulieferteile aus Indien z.B.sind so günstig, selbst wenn wir die hälfte an Energie und Lohnkosten+ Steuern einsparen würden , kämen wir da nicht ran.

      Da spielt es auch nicht die große Rolle wenn man 20% dieser Produkte aussortieren müßte weil sie nicht brauchbar wären.

    9. TheDuffman_OhYeah on

      An einem Quartal eine Entwicklung festzumachen, ist maximal unprofessionell. Vor allem, wenn in diesem Quartal große Abfindungsprogramme einiger Firmen bilanziert werden.

      Wenn dann sollte man mal die operativen Ergebnisse am Jahresende auswerten. Und da steht die deutsche Industrie, trotz großer Fehlentscheidungen des Managements, vergleichsweise gut da.

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