Ich persönlich bin im Sommer nach über 10 Jahren Ausland wieder nach Deutschland zurückgezogen und alter Falter bereue ich das Ganze gerade hart. Gefühlt nichts funktioniert, Schlüsseltechnologien wandern ab und weil’s so Spaß macht wird an den Abgaben auch immer weiter nach oben geschraubt.
Bauzvoli on
Also, auch ich glaube nicht mehr an den sozialen Aufstieg, aber das hat eher mit kapitalbasiertem Neuzeitfeudalismus und weniger mit der Staatsquote oder dem Sozialstaat zu tun.
Dueldir on
Welcher. sozialer. Aufstieg???
Ich frage nur im Auftrag des Arbeiterkindes in mir.
Saggsaane on
Gabs den jemals?
DrHupi on
Gabs jemals den Glauben daran??
Drumma_XXL on
Die Frage ist wohl eher wie weit man aufsteigen kann. Ich kenne selber Leute die aus sehr armen Verhältnissen kommen und jetzt ganz weit oben in den oberen 10% unterwegs sind. Oder von der Privatinsolvenz zum Millionär in unter 10 Jahren. Oder auch Leute die für deutlich weniger als das Durchschnittsgehalt auf ihre Arbeitnehmerrechte scheißen und sich erhoffen das es ihnen jemand dankt oder gar ihr Erbe inklusive gut laufendem Betrieb in den Sand gesetzt haben und jetzt für den Mindestlohn arbeiten. Ich würde persönlich sagen es ist schwierig und auch sehr viel schwieriger als früher aber immer noch machbar. Eins ist sicher, nenn 40 Stunden Tag bekommt man nur wenn man nicht zu hoch strebt.
DarkChaplain on
Könnten auch fragen, ob junge Menschen an das fliegende Spaghettimonster glauben.
Prestigious_Push_155 on
surprised Pikachu face
Was für ein Artikel. „Zig Generationen“. Nein genau eine Generation. Hier bei mir im Ort kostet der Quadratmeter 4x so viel wie vor 15 Jahren. In meiner Heimat Eigentum erwerben ist mir nicht mehr möglich
MrBigGee on
Wieso sollte der soziale Aufstieg nicht gehen? Von seitens des Staates sind alle Möglichkeiten gegeben, selbst ohne familiäre Unterstützung und egal aus welcher Schicht kann theoretisch jede Person Arzt oder Pilot werden (natürlich anspruchsvoller je nach Schicht). Ausschlaggebend ist mMn der Wille und eine gewisse Einstellung, welche meiste aus dem Elternhaus vermittelt wird. Ist aber natürlich angenehmer keine Eigenverantwortung zu übernehmen, sich als Opfer dazuzustellen und zu behaupten der Staat wäre an der eigenen Unfähigkeit schuld. In wenigen Ländern weltweit hat man solche Chancen, mit verhältnismäßig wenig Risiko und einer starken Absicherung sozial aufzusteigen.
Parking-Design-4833 on
Ich glaube an sozialen Aufstieg durch Erbe. Sonst wird’s halt schwer. Wer 2000 Euro für 3 Zimmer Miete im Monat bezahlt kann trotz „gut“ bezahlter Jobs keine großen Sprünge machen. Reicht zwar für den Luxus des Alltags aus aber nachhaltiges Kapital aufbauen wird so schwer.
Maximum-Film-1485 on
Spoiler: die wissen es bereits seit Jahrzehnten.
U-701 on
Ja klar glaubt man da nicht mehr dran
Häuserpreise unerschwinglich, Sozialabgaben steigen immer weiter, die eigene Rente ist ein wilder Traum für den man selber vorsorgen muss, der spitzensteuersatz greift bereits beim 1,5 fachen durchschnittlichen Lohn und wenn man es trotzdem wagt sich reinzuhängen und Geld zu verdienen ist man ab einem Einkommen von 100k€ p.a. für seine Eltern voll unterhaltspflichtig wenn diese in die Pflege müssen und zwar mit dem gesamten Einkommen nicht mit dem überschüssigen Geld über 100k
Also ja ich glaube hier an gar nichts mehr außer vielleicht einer 4 Tage Woche, Freizeit kann man mir nicht zu 60% abnehmen
d0npietr0 on
Warum aufsteigen? Ihr tut ja alle so, als wären der Großteil der boomer reich. Wenn also jedes boomer paar nur maximal 2 Kinder hat – schließlich sinkt die Bevölkerung in d ja – müsste das doch bedeuten, dass fast jeder gen y / z Reich erbt.
HironTheDisscusser on
Bei stagnierendem BIP wird soziale Mobilität sehr schwierig, der Kuchen wird ja nicht größer.
Der Schlüssel für soziale Mobilität ist halt klischeehaft Bildung und der Erwerb von nachgefragten Fähigkeiten für die anderen bereit sind viel Geld zu bezahlen.
Wer etwas studiert was so gar nicht nachgefragt ist wird es natürlich schwerer haben.
galvingreen on
Es wird noch so herrlich werden, wenn die Boomer in Rente sind und kein „junger“ Mensch mehr Bock hat sich reinzuhängen. Eine verwöhnte Generation von ich bezogenen Pensionären, die jetzt ihre „verdiente“ Rente genießen wollen und eine Arbeitsbevölkerung, die nur noch Dienst nach Vorschrift macht, sich mit AUs die Freizeit verlängert und möglichst wenig leistet, weil es sich schlichtweg nicht mehr lohnt. Na da kann ja gar nichts schief gehen.
Danihilton on
Das Märchen vom sozialen Aufstieg ist schon ewig begraben. In meiner Generation gab es den jedenfalls schon gar nicht mehr. Die Kinder aus Arbeiterfamilien und den unteren sozialen Schichten wurden in verschiedene Bildungseinrichtungen gesteckt. Nur um dann am Ende festzustellen, dass man fast aufs gleiche Ergebnis kommt. Der Weg dahin und der Lehrstoff ist nur anders. Vielleicht auch das soziale Umfeld. Aber irgendwie kam bei allen, ob keinen Schulabschluss und Quereinsteiger, Ausbildung und/oder Abitur und Studium am Schluss das selbe raus
Dazu kommt noch, dass Können und Qualifikation heutzutage immer weniger wert geschätzt wird. Während der Abteilungsleiter, wenn überhaupt, den Meisterbrief hat, werden die Leute, die Weiterbildung und/oder gar Studium in der Tasche haben, entweder nicht befördert oder genauso bezahlt wie jeder andere Mitarbeiter auch. Wenn man Glück hat, und das scheint mittlerweile die Norm zu sein, verhilft dir Vitamin B zu einem kleinen Aufstieg. Dazu brauchst du nicht mal irgendetwas nur die richtigen Kontakte
Junge Menschen sind am Arsch. Klima, Rente, Sozialer Aufstieg, egal in welcher Hinsicht, unsere Zukunft sieht beschissen aus. Was der Rest dieses Landes von uns hält hat man uns während Corona eindrucksvoll gezeigt. Ich erwarte gar nichts mehr von dieser egoistischen Scheißgesellschaft. Die Wehrpflicht setzt dem ganzen jetzt noch die Krone auf.
Deckard_1984 on
Die Leute reden sich das gern ein. In meiner Familie und auch in der meiner Frau wurde jede Gen aufgestiegen. Wir hatten es alle viel einfacher. Meine Eltern kamen vom Land und mussten noch für die Eltern arbeiten und meiner Mutter würde vorgegeben welche Ausbildung sie machen musste. Ich bin bequem im Wohlstand aufgewachsen und habe dann recht viel draus gemacht.
rabentrant on
„glauben“ wie in „Religion“? lol…
rddtltr on
tl;dr nope
Sacknahtbeutlin on
Bullshit. Mit Glück den Abstieg verhindern, mehr ist nicht drin.
Impossible_Exit1864 on
Hä?! Uns wird seit der Schule beigebracht, dass es den nicht gibt in Deutschland.
PoopSockMonster on
Glauben kann man an Gott da man nicht weiß ob es ihn gibt, an den Sozialen aufstieg kann man nicht glauben da er nicht mehr existiert.
Sceptic_Septic on
Mein Vater hat mit 14 die Hauptschule abgeschlossen, Elektriker gelernt und war vier Jahre beim Bund. Er hatte Schulden, die er abgearbeitet hat, als er meine Mutter kennenlernte.
Wir hatten wenig Geld – nicht bettelarm – konnten aber in einem Haus wohnen, das mein Stiefopa gegen Leibrente zur Verfügung stellte. Geld war immer ein Thema und hat zu viel Streit geführt.
Bis mein Vater als Testballon in einer namhaften Firma im Kfz-Bereich eingestellt wurde. Da war ich 15. Die Chance hat er erst durch Vitamin B bekommen. Seine alte Firma war kurz vor der ersten Pleite.
Mittlerweile können sich die beiden regelmäßige Auslandreisen leisten, das Haus ist abbezahlt und auf aktuellem Stand (selbst saniert) und Geld ist kein Thema mehr.
Diesen Aufstieg werde ich nie erleben und meine eigene Familie, die ich gegründet habe, ist finanziell nicht schlecht ausgestattet.
Ich kann mich nicht beschweren, aber meine Elterngeneration hatte die Chance für einen Aufstieg noch – auch wenn hier und da Steighilfe da war. Das ist heutzutage wesentlich schwieriger, für die meisten so gar nicht möglich.
Powerful_Resident_48 on
Also ich bin Mitte 30 und glaube da definitiv nicht mehr dran. Meine Eltern hatten in meinem Alter drei Kinder, zwei Autos und ein Haus. Ich hab zwar einem sehr hohen Bildungsabschluss und einen Job der ganz okay zahlt, aber leisten kann ich mir nur eine Mietswohnung und eine Katze. Irgendwie passt das alles nicht zusammen.
Vor nur 15 Jahren hätte ich mir mit meinem aktuellen Einkommen eine kleine Wohnung einfach so kaufen können, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Aber damals war ich halt noch in der Schule. Selber Schuld.
Senumo on
Die Löhne steigen seit Jahren zu wenig um überhaupt die Inflation auszugleichen. Die Lebenserhaltungskosten steigen dafür mehr als die Inflation es rechtfertigt.
Aber hey, immerhin kann Jeff seinen riesigen Penis ins All schicken und Elon der erste Billionär werden. Dafür verhungere ich doch gerne.
LuffyDUrb on
Junge ich glaub ja nicht mal mehr daran überhaupt eine Rente zu bekommen
nivia-chan on
Hä, es gibt sozialen Aufstieg? Das ist legitim das erste Mal, dass ich davon höre xd
aksdb on
Aufstieg. Lustig. Mir geht’s relativ gut, aber das Leben ist eher ein irgendwie-auf-dem-gleichen-Stand bleiben. Es fehlt im Prinzip nicht viel, um abzurutschen. Vorsorge kann ich auch praktisch knicken. Selbst wenn ich mit meinem Bruder zusammen das Haus unserer Eltern erbe, werd ich nicht auf einmal übelst gut dastehen, weil ich ihn auszahlen muss (oder er mich) und das Haus auch noch eine Menge finanzielle (und vermutlich kraftaufwändige) Liebe über die Zeit brauchen wird. verkaufen wir’s, sind wir immernoch auf dem gleichen Stand wie jetzt … an Eigentum kommen wir ja trotzdem nicht (mehr). Also … is schon irgendwie frustrierend.
ZiplockZeuss on
Ich habe mir 27 jetzt das erste Jahr sechsstellig verdient (mehr Glück als Verstand und viel Arbeit).
Aber ich habe keine wirkliche Perspektive. Haus? Wird schwer. Nach Abgaben und Steuern bleibt zwar gut was hängen, aber mehr als 70% gehen drauf für Miete, Studienkredite, Auto, Kleidung und Familie/Freundin usw.
Ich weiß nicht was für einen „sozialen Aufstieg“ ich anstreben soll, wenn ich weiter so viel arbeiten soll, mir kein Haus leisten kann und irgendwann noch mal Kinder dazu kommen sollen. Und ich würde sagen dass ich echt auf hohem Niveau klage, aber sicher für eine Familie fühle ich mich absolut nicht.
Leider ist es nun mal so, dass man den Rentnern die schon etwas haben nichts mehr wegnehmen kann. Den Jungen kann man aber das wegnehmen, was sie irgendwann mal hätten haben können.
GermanDumbass on
Sozialer Aufstieg geht schon, wir sind hier noch nicht in den USA, wir gehen zwar auch in die Richtung, aber die Kommentarsektion ist mir hier schon wieder zu negativ.
Theophrastus_Borg on
Warum ein System tragen dem ich egal bin?
Traumfahrer on
Ach nee…
RailgunDE112 on
und was Viele vergessen, dass wir typische Frauen, typische Männer, „alternative“ Frauen und Männer, Trans Personen etc durch die Ausläufe des Patriacharts auch unterschiedlich ansehen.
Br3b on
Komisch.. wie kann das denn sein? Tja das passiert wennt man Arbeit stark besteuert und Vermögen nicht… Natürlich ist damit der Aufstieg schwer…
OkExtreme3195 on
Als Scheidungskind glaube ich eher an sozialen Abstieg. Geht glaube ich sehe vielen so.
Encrux615 on
Weils zur Stimmung passt, hier auch noch meine Rage Story:
Ich bin am Ende des Studiums und hab viel Kontakt mit Leuten, die jetzt schlagartig 70k+ im Jahr verdienen. Niemand denkt an Häuser. Häuser sind selbst für Doppelverdiener ohne Kinder nicht mehr tragbar.
Altersvorsorge kannste ebenso knicken. ETFs werden ja sogar als Nächstes auch angegangen.
Das einzig rationale, das bleibt ist Stunden runter, Nachrichten aus und das Leben genießen. Irgendwann geht der Laden dann halt vor die Hunde.
Die andere Alternative ist, politischen Wandel zu erzwingen. Aber auch das sehe ich nicht, solange wir von Rentnern regiert werden.
ragan0s on
Doch doch, ich glaube natürlich an den sozialen Aufstieg. An den, der in Deutschland 6 fucking GENERATIONEN dauert. Nach aktueller Schätzung haben meine Nachkommen keine 6 Generationen mehr Zeit, bevor sie nirgendwohin mehr aufsteigen als auf ein Floß.
Hans_the_Frisian on
>Glauben junge Menschen nicht mehr an den sozialen Aufstieg?
„Nicht mehr?“
Ungefähr seid ende der Grundschule nicht mehr wenn einem klar wird dass das worüber in Cartoons und so oft gesprochen wird nicht in Realität gilt, wenn die Eltern von manche Klassenkameraden fast nie Zuhause sind weil sie ständig Arbeiten und dennoch sieht man die Mutter bei der Tafel stehen während aif der anderen Seite die Familie in einem schönen großen Haus wohnt mit dem Vater in Frührente und der Mutter seid jeher als Hausfrau zuhause.
Ich glaube es gab einen Grund das ich so eine Nationalistische Phase hatte bis ich bemerkt habe das es mit denen wohl auch nicht besser wäre und quasi mit dem ersten Gehaltsstreifen in der Ausbildung eine 180° Wendung gemacht habe.
Leave A Reply
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.
40 Kommentare
Ich persönlich bin im Sommer nach über 10 Jahren Ausland wieder nach Deutschland zurückgezogen und alter Falter bereue ich das Ganze gerade hart. Gefühlt nichts funktioniert, Schlüsseltechnologien wandern ab und weil’s so Spaß macht wird an den Abgaben auch immer weiter nach oben geschraubt.
Also, auch ich glaube nicht mehr an den sozialen Aufstieg, aber das hat eher mit kapitalbasiertem Neuzeitfeudalismus und weniger mit der Staatsquote oder dem Sozialstaat zu tun.
Welcher. sozialer. Aufstieg???
Ich frage nur im Auftrag des Arbeiterkindes in mir.
Gabs den jemals?
Gabs jemals den Glauben daran??
Die Frage ist wohl eher wie weit man aufsteigen kann. Ich kenne selber Leute die aus sehr armen Verhältnissen kommen und jetzt ganz weit oben in den oberen 10% unterwegs sind. Oder von der Privatinsolvenz zum Millionär in unter 10 Jahren. Oder auch Leute die für deutlich weniger als das Durchschnittsgehalt auf ihre Arbeitnehmerrechte scheißen und sich erhoffen das es ihnen jemand dankt oder gar ihr Erbe inklusive gut laufendem Betrieb in den Sand gesetzt haben und jetzt für den Mindestlohn arbeiten. Ich würde persönlich sagen es ist schwierig und auch sehr viel schwieriger als früher aber immer noch machbar. Eins ist sicher, nenn 40 Stunden Tag bekommt man nur wenn man nicht zu hoch strebt.
Könnten auch fragen, ob junge Menschen an das fliegende Spaghettimonster glauben.
surprised Pikachu face
Was für ein Artikel. „Zig Generationen“. Nein genau eine Generation. Hier bei mir im Ort kostet der Quadratmeter 4x so viel wie vor 15 Jahren. In meiner Heimat Eigentum erwerben ist mir nicht mehr möglich
Wieso sollte der soziale Aufstieg nicht gehen? Von seitens des Staates sind alle Möglichkeiten gegeben, selbst ohne familiäre Unterstützung und egal aus welcher Schicht kann theoretisch jede Person Arzt oder Pilot werden (natürlich anspruchsvoller je nach Schicht). Ausschlaggebend ist mMn der Wille und eine gewisse Einstellung, welche meiste aus dem Elternhaus vermittelt wird. Ist aber natürlich angenehmer keine Eigenverantwortung zu übernehmen, sich als Opfer dazuzustellen und zu behaupten der Staat wäre an der eigenen Unfähigkeit schuld. In wenigen Ländern weltweit hat man solche Chancen, mit verhältnismäßig wenig Risiko und einer starken Absicherung sozial aufzusteigen.
Ich glaube an sozialen Aufstieg durch Erbe. Sonst wird’s halt schwer. Wer 2000 Euro für 3 Zimmer Miete im Monat bezahlt kann trotz „gut“ bezahlter Jobs keine großen Sprünge machen. Reicht zwar für den Luxus des Alltags aus aber nachhaltiges Kapital aufbauen wird so schwer.
Spoiler: die wissen es bereits seit Jahrzehnten.
Ja klar glaubt man da nicht mehr dran
Häuserpreise unerschwinglich, Sozialabgaben steigen immer weiter, die eigene Rente ist ein wilder Traum für den man selber vorsorgen muss, der spitzensteuersatz greift bereits beim 1,5 fachen durchschnittlichen Lohn und wenn man es trotzdem wagt sich reinzuhängen und Geld zu verdienen ist man ab einem Einkommen von 100k€ p.a. für seine Eltern voll unterhaltspflichtig wenn diese in die Pflege müssen und zwar mit dem gesamten Einkommen nicht mit dem überschüssigen Geld über 100k
Also ja ich glaube hier an gar nichts mehr außer vielleicht einer 4 Tage Woche, Freizeit kann man mir nicht zu 60% abnehmen
Warum aufsteigen? Ihr tut ja alle so, als wären der Großteil der boomer reich. Wenn also jedes boomer paar nur maximal 2 Kinder hat – schließlich sinkt die Bevölkerung in d ja – müsste das doch bedeuten, dass fast jeder gen y / z Reich erbt.
Bei stagnierendem BIP wird soziale Mobilität sehr schwierig, der Kuchen wird ja nicht größer.
Der Schlüssel für soziale Mobilität ist halt klischeehaft Bildung und der Erwerb von nachgefragten Fähigkeiten für die anderen bereit sind viel Geld zu bezahlen.
Wer etwas studiert was so gar nicht nachgefragt ist wird es natürlich schwerer haben.
Es wird noch so herrlich werden, wenn die Boomer in Rente sind und kein „junger“ Mensch mehr Bock hat sich reinzuhängen. Eine verwöhnte Generation von ich bezogenen Pensionären, die jetzt ihre „verdiente“ Rente genießen wollen und eine Arbeitsbevölkerung, die nur noch Dienst nach Vorschrift macht, sich mit AUs die Freizeit verlängert und möglichst wenig leistet, weil es sich schlichtweg nicht mehr lohnt. Na da kann ja gar nichts schief gehen.
Das Märchen vom sozialen Aufstieg ist schon ewig begraben. In meiner Generation gab es den jedenfalls schon gar nicht mehr. Die Kinder aus Arbeiterfamilien und den unteren sozialen Schichten wurden in verschiedene Bildungseinrichtungen gesteckt. Nur um dann am Ende festzustellen, dass man fast aufs gleiche Ergebnis kommt. Der Weg dahin und der Lehrstoff ist nur anders. Vielleicht auch das soziale Umfeld. Aber irgendwie kam bei allen, ob keinen Schulabschluss und Quereinsteiger, Ausbildung und/oder Abitur und Studium am Schluss das selbe raus
Dazu kommt noch, dass Können und Qualifikation heutzutage immer weniger wert geschätzt wird. Während der Abteilungsleiter, wenn überhaupt, den Meisterbrief hat, werden die Leute, die Weiterbildung und/oder gar Studium in der Tasche haben, entweder nicht befördert oder genauso bezahlt wie jeder andere Mitarbeiter auch. Wenn man Glück hat, und das scheint mittlerweile die Norm zu sein, verhilft dir Vitamin B zu einem kleinen Aufstieg. Dazu brauchst du nicht mal irgendetwas nur die richtigen Kontakte
Spätestens seit den 00er Jahren ist das vorbei.
https://de.statista.com/infografik/18200/entwicklung-der-haushaltseinkommen-in-deutschland/
Junge Menschen sind am Arsch. Klima, Rente, Sozialer Aufstieg, egal in welcher Hinsicht, unsere Zukunft sieht beschissen aus. Was der Rest dieses Landes von uns hält hat man uns während Corona eindrucksvoll gezeigt. Ich erwarte gar nichts mehr von dieser egoistischen Scheißgesellschaft. Die Wehrpflicht setzt dem ganzen jetzt noch die Krone auf.
Die Leute reden sich das gern ein. In meiner Familie und auch in der meiner Frau wurde jede Gen aufgestiegen. Wir hatten es alle viel einfacher. Meine Eltern kamen vom Land und mussten noch für die Eltern arbeiten und meiner Mutter würde vorgegeben welche Ausbildung sie machen musste. Ich bin bequem im Wohlstand aufgewachsen und habe dann recht viel draus gemacht.
„glauben“ wie in „Religion“? lol…
tl;dr nope
Bullshit. Mit Glück den Abstieg verhindern, mehr ist nicht drin.
Hä?! Uns wird seit der Schule beigebracht, dass es den nicht gibt in Deutschland.
Glauben kann man an Gott da man nicht weiß ob es ihn gibt, an den Sozialen aufstieg kann man nicht glauben da er nicht mehr existiert.
Mein Vater hat mit 14 die Hauptschule abgeschlossen, Elektriker gelernt und war vier Jahre beim Bund. Er hatte Schulden, die er abgearbeitet hat, als er meine Mutter kennenlernte.
Wir hatten wenig Geld – nicht bettelarm – konnten aber in einem Haus wohnen, das mein Stiefopa gegen Leibrente zur Verfügung stellte. Geld war immer ein Thema und hat zu viel Streit geführt.
Bis mein Vater als Testballon in einer namhaften Firma im Kfz-Bereich eingestellt wurde. Da war ich 15. Die Chance hat er erst durch Vitamin B bekommen. Seine alte Firma war kurz vor der ersten Pleite.
Mittlerweile können sich die beiden regelmäßige Auslandreisen leisten, das Haus ist abbezahlt und auf aktuellem Stand (selbst saniert) und Geld ist kein Thema mehr.
Diesen Aufstieg werde ich nie erleben und meine eigene Familie, die ich gegründet habe, ist finanziell nicht schlecht ausgestattet.
Ich kann mich nicht beschweren, aber meine Elterngeneration hatte die Chance für einen Aufstieg noch – auch wenn hier und da Steighilfe da war. Das ist heutzutage wesentlich schwieriger, für die meisten so gar nicht möglich.
Also ich bin Mitte 30 und glaube da definitiv nicht mehr dran. Meine Eltern hatten in meinem Alter drei Kinder, zwei Autos und ein Haus. Ich hab zwar einem sehr hohen Bildungsabschluss und einen Job der ganz okay zahlt, aber leisten kann ich mir nur eine Mietswohnung und eine Katze. Irgendwie passt das alles nicht zusammen.
Vor nur 15 Jahren hätte ich mir mit meinem aktuellen Einkommen eine kleine Wohnung einfach so kaufen können, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Aber damals war ich halt noch in der Schule. Selber Schuld.
Die Löhne steigen seit Jahren zu wenig um überhaupt die Inflation auszugleichen. Die Lebenserhaltungskosten steigen dafür mehr als die Inflation es rechtfertigt.
Aber hey, immerhin kann Jeff seinen riesigen Penis ins All schicken und Elon der erste Billionär werden. Dafür verhungere ich doch gerne.
Junge ich glaub ja nicht mal mehr daran überhaupt eine Rente zu bekommen
Hä, es gibt sozialen Aufstieg? Das ist legitim das erste Mal, dass ich davon höre xd
Aufstieg. Lustig. Mir geht’s relativ gut, aber das Leben ist eher ein irgendwie-auf-dem-gleichen-Stand bleiben. Es fehlt im Prinzip nicht viel, um abzurutschen. Vorsorge kann ich auch praktisch knicken. Selbst wenn ich mit meinem Bruder zusammen das Haus unserer Eltern erbe, werd ich nicht auf einmal übelst gut dastehen, weil ich ihn auszahlen muss (oder er mich) und das Haus auch noch eine Menge finanzielle (und vermutlich kraftaufwändige) Liebe über die Zeit brauchen wird. verkaufen wir’s, sind wir immernoch auf dem gleichen Stand wie jetzt … an Eigentum kommen wir ja trotzdem nicht (mehr). Also … is schon irgendwie frustrierend.
Ich habe mir 27 jetzt das erste Jahr sechsstellig verdient (mehr Glück als Verstand und viel Arbeit).
Aber ich habe keine wirkliche Perspektive. Haus? Wird schwer. Nach Abgaben und Steuern bleibt zwar gut was hängen, aber mehr als 70% gehen drauf für Miete, Studienkredite, Auto, Kleidung und Familie/Freundin usw.
Ich weiß nicht was für einen „sozialen Aufstieg“ ich anstreben soll, wenn ich weiter so viel arbeiten soll, mir kein Haus leisten kann und irgendwann noch mal Kinder dazu kommen sollen. Und ich würde sagen dass ich echt auf hohem Niveau klage, aber sicher für eine Familie fühle ich mich absolut nicht.
Leider ist es nun mal so, dass man den Rentnern die schon etwas haben nichts mehr wegnehmen kann. Den Jungen kann man aber das wegnehmen, was sie irgendwann mal hätten haben können.
Sozialer Aufstieg geht schon, wir sind hier noch nicht in den USA, wir gehen zwar auch in die Richtung, aber die Kommentarsektion ist mir hier schon wieder zu negativ.
Warum ein System tragen dem ich egal bin?
Ach nee…
und was Viele vergessen, dass wir typische Frauen, typische Männer, „alternative“ Frauen und Männer, Trans Personen etc durch die Ausläufe des Patriacharts auch unterschiedlich ansehen.
Komisch.. wie kann das denn sein? Tja das passiert wennt man Arbeit stark besteuert und Vermögen nicht… Natürlich ist damit der Aufstieg schwer…
Als Scheidungskind glaube ich eher an sozialen Abstieg. Geht glaube ich sehe vielen so.
Weils zur Stimmung passt, hier auch noch meine Rage Story:
Ich bin am Ende des Studiums und hab viel Kontakt mit Leuten, die jetzt schlagartig 70k+ im Jahr verdienen. Niemand denkt an Häuser. Häuser sind selbst für Doppelverdiener ohne Kinder nicht mehr tragbar.
Altersvorsorge kannste ebenso knicken. ETFs werden ja sogar als Nächstes auch angegangen.
Das einzig rationale, das bleibt ist Stunden runter, Nachrichten aus und das Leben genießen. Irgendwann geht der Laden dann halt vor die Hunde.
Die andere Alternative ist, politischen Wandel zu erzwingen. Aber auch das sehe ich nicht, solange wir von Rentnern regiert werden.
Doch doch, ich glaube natürlich an den sozialen Aufstieg. An den, der in Deutschland 6 fucking GENERATIONEN dauert. Nach aktueller Schätzung haben meine Nachkommen keine 6 Generationen mehr Zeit, bevor sie nirgendwohin mehr aufsteigen als auf ein Floß.
>Glauben junge Menschen nicht mehr an den sozialen Aufstieg?
„Nicht mehr?“
Ungefähr seid ende der Grundschule nicht mehr wenn einem klar wird dass das worüber in Cartoons und so oft gesprochen wird nicht in Realität gilt, wenn die Eltern von manche Klassenkameraden fast nie Zuhause sind weil sie ständig Arbeiten und dennoch sieht man die Mutter bei der Tafel stehen während aif der anderen Seite die Familie in einem schönen großen Haus wohnt mit dem Vater in Frührente und der Mutter seid jeher als Hausfrau zuhause.
Ich glaube es gab einen Grund das ich so eine Nationalistische Phase hatte bis ich bemerkt habe das es mit denen wohl auch nicht besser wäre und quasi mit dem ersten Gehaltsstreifen in der Ausbildung eine 180° Wendung gemacht habe.