Tl;dr
Deutschland zählt so viele Firmenpleiten wie seit 2014 nicht, bis zum Ende des laufenden Jahres werden nach Hochrechnungen der Wirtschaftsauskunftei Creditreform 23.900 Unternehmen Insolvenz angemeldet. Bei den Firmenpleiten stiegen die Pleitezahlen besonders deutlich im verarbeitenden Gewerbe und im Handel. Die zahlenmäßig meisten Insolvenzen mit mehr als 14.000 entfielen auf das Dienstleistungsgewerbe, zu dem etwa die Gastronomie zählt. Für 2026 wird mit weiter steigenden Zahlen gerechnet.
kiru_56 on
Und auch bei den Jobs hab ich für 2026 für D jetzt nicht das beste Gefühl. Gerade mal ins interne Jobportal meines AG, EuroStoxx 600 Konzern, geschaut und uns geht es als Gesamtkonzern gut.
Jobs in D, mittlerer zweistellige Zahl, nur 2 Junior Stellen, alles andere sind Spezialisten oder Lead Stellen.
Country switch, Polen, Slowakei, Rumänien, Indonesien, ROC, alle dreistellige Angebote. Wir suchen aktuell mehr Leute in den USA oder der Schweiz als in D…
MrZarazene on
Ich glaub wir müssen nur noch ein paar Ausländer ausweisen, dann haben wir das. Oder die Steuern für Großunternehmen senken! /s
Comfortable_Hat_6354 on
Kann man einfach nichts machen.
stefklaas on
Welche Reform sollte das nochmal abwenden und den Tanker auf Kurs bringen?
unencrypted-enigma on
Durch billiges Geld und die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht während Corona waren ein Haufen Zombie-Firmen unterwegs.
Das ist jetzt die voraussehbare Korrektur.
Ich verstehe die Aufregung ehrlich gesagt nicht. Das war ganz klar zu Erwarten.
Altruistic_Bass539 on
Ja, die Regierung macht ja auch nichts außer Wählergeschenke zu verteilen.
PeterHansenRheiner on
Weltweit gibt es mehr Insolvenzen. Die Untergangsstimmung für Deutschland ist übertrieben, lässt sich durch Medien aber halt gut auschlachten. Auch Löhne und Gehälter steigen zum Beispiel in China. Es kann überall nicht mehr so billig produziert werden wie vor paar Jahren.
Awkward-Elephant-564 on
Wie kann das denn sein? Wir hatten doch den Herbst der Reformen?
MitzFreinecke1 on
die sind Gott sei dank nicht insolvent die hören nur auf zu produzieren
doge_is_the_way on
Was wir brauchen ist eine Rentenerhöhung!
ReasonablyBadass on
Sind wir jetzt offiziell in einer Rezension?
Ersobar on
Also unsere Wirtschaft wächst schon noch. Nur halt nicht so stark, wie erwünscht.
Für mich persönlich wäre eine Krise oder gar Dauerkrise, wenn die Wirtschaft schrumpft anstatt nur etwas weniger schnell zu wachsen.
Creatret on
Und das, wo der Herbst der Reformen fast vorbei ist. Welche Reformen? Gastro und Flugverkehr.
Anderswo hat man zukunftsweisende Milliardenbranchen und was tut man? Diskutiert über die Effizienz von Verbrennern.
mtgnew on
Vielleicht haben wir ja bald keine Firmen in Deutschland mehr. Dann hätte Frau Bas ihren Erzfeind immerhin besiegt. /S
bloke_pusher on
„Das ham wir schon immer iwi gewuppt“, nur doof wenn es dann doch nicht klappt.
DarkChaplain on
Tja… Wenn die Leute keine Kohle haben, die sie für Produkte und Dienste deutscher Firmen ausgeben könnten, dann passiert sowas halt. Aber lass mal lieber die Löhne flach halten, Mindestlohn nicht großartig erhöhen, Sozialleistungen stagnieren oder kürzen und auch versprochene Steuersenkungen auf Strom nicht für Privatleute machen, das richtet es sicherlich
Leave A Reply
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.
17 Kommentare
Tl;dr
Deutschland zählt so viele Firmenpleiten wie seit 2014 nicht, bis zum Ende des laufenden Jahres werden nach Hochrechnungen der Wirtschaftsauskunftei Creditreform 23.900 Unternehmen Insolvenz angemeldet. Bei den Firmenpleiten stiegen die Pleitezahlen besonders deutlich im verarbeitenden Gewerbe und im Handel. Die zahlenmäßig meisten Insolvenzen mit mehr als 14.000 entfielen auf das Dienstleistungsgewerbe, zu dem etwa die Gastronomie zählt. Für 2026 wird mit weiter steigenden Zahlen gerechnet.
Und auch bei den Jobs hab ich für 2026 für D jetzt nicht das beste Gefühl. Gerade mal ins interne Jobportal meines AG, EuroStoxx 600 Konzern, geschaut und uns geht es als Gesamtkonzern gut.
Jobs in D, mittlerer zweistellige Zahl, nur 2 Junior Stellen, alles andere sind Spezialisten oder Lead Stellen.
Country switch, Polen, Slowakei, Rumänien, Indonesien, ROC, alle dreistellige Angebote. Wir suchen aktuell mehr Leute in den USA oder der Schweiz als in D…
Ich glaub wir müssen nur noch ein paar Ausländer ausweisen, dann haben wir das. Oder die Steuern für Großunternehmen senken! /s
Kann man einfach nichts machen.
Welche Reform sollte das nochmal abwenden und den Tanker auf Kurs bringen?
Durch billiges Geld und die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht während Corona waren ein Haufen Zombie-Firmen unterwegs.
Das ist jetzt die voraussehbare Korrektur.
Ich verstehe die Aufregung ehrlich gesagt nicht. Das war ganz klar zu Erwarten.
Ja, die Regierung macht ja auch nichts außer Wählergeschenke zu verteilen.
Weltweit gibt es mehr Insolvenzen. Die Untergangsstimmung für Deutschland ist übertrieben, lässt sich durch Medien aber halt gut auschlachten. Auch Löhne und Gehälter steigen zum Beispiel in China. Es kann überall nicht mehr so billig produziert werden wie vor paar Jahren.
Wie kann das denn sein? Wir hatten doch den Herbst der Reformen?
die sind Gott sei dank nicht insolvent die hören nur auf zu produzieren
Was wir brauchen ist eine Rentenerhöhung!
Sind wir jetzt offiziell in einer Rezension?
Also unsere Wirtschaft wächst schon noch. Nur halt nicht so stark, wie erwünscht.
Für mich persönlich wäre eine Krise oder gar Dauerkrise, wenn die Wirtschaft schrumpft anstatt nur etwas weniger schnell zu wachsen.
Und das, wo der Herbst der Reformen fast vorbei ist. Welche Reformen? Gastro und Flugverkehr.
Anderswo hat man zukunftsweisende Milliardenbranchen und was tut man? Diskutiert über die Effizienz von Verbrennern.
Vielleicht haben wir ja bald keine Firmen in Deutschland mehr. Dann hätte Frau Bas ihren Erzfeind immerhin besiegt. /S
„Das ham wir schon immer iwi gewuppt“, nur doof wenn es dann doch nicht klappt.
Tja… Wenn die Leute keine Kohle haben, die sie für Produkte und Dienste deutscher Firmen ausgeben könnten, dann passiert sowas halt. Aber lass mal lieber die Löhne flach halten, Mindestlohn nicht großartig erhöhen, Sozialleistungen stagnieren oder kürzen und auch versprochene Steuersenkungen auf Strom nicht für Privatleute machen, das richtet es sicherlich