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    34 Kommentare

    1. FlthyCasualSoldier on

      Hat mir buchstäblich den Hut hochgenommen als ich im Radio gehört habe, dass Bas auf eine umfangreiche Reform der Rente pocht.

      Das nur Stunden nachdem man beschlossen hat, weiteres Geld in dieses nimmersatte System zu pumpen.

    2. Ist ein toller Vorschlag, wenn man bedenkt, dass junge Menschen jetzt wieder riskieren ein Jahr später ins Berufsleben zu starten, weil sie zum Bund müssen. Das Jahr fehlt am Ende.

      Und wenn man auch noch Frau ist, irgendwann – GOTT BEWAHRE – vielleicht 2 Kinder bekommt und dann ein paar Jahre nicht arbeitet, ja, dann sollte man doch gefälligst bitte bis 80 arbeiten (unter der Annahme, dass Betreuungszeit nicht als „Arbeitszeit“ gesehen wird)

      Weiterer Punkt: Qualifizierte Einwanderung fördert man damit sicherlich nicht.

    3. Das wird die Akademiker sicher motivieren im Land zu bleiben und hier zu mallochen 👍🏻

    4. 1j1j1j1j1j1j1111j1j1 on

      „Akademiker zahlen deutlich später in die Rentenkasse ein als jemand, der mit 16 oder 18 Jahren eine Lehre beginnt und dann durcharbeitet.“

      Hmmm, und wer zahlt gleich nochmal wieviel ein auf 47 Jahre gerechnet?

      Ist die eigentliche Strategie hier abzuwarten, bis die Hauptwählerschaft komplett verrentet ist, bis man es für die nachfolgende Generation dann anders regelt?

    5. DreamNecessary5628 on

      Generation Praktika? Mal Selbstständig gewesen? Mal paar Jahre ausserhalb Deutschlands gearbeitet? GET FUCKED.

      Boah ich kanns kaum erwarten bis die SPD ausm Bundestag fliegt, die haben halt echt keinen Bezug zur Realität mehr. Da wird alles unternommen um den Rentnerwählerpool zu sichern, Hauptsache es gibt noch 3, 4 Legislaturperioden Diäten.

    6. Keine netten Worte mehr.

      Nur über die Jahre zu argumentieren ist schwachsinn. Nach derselben Argumentation verdienen Akademiker mehr und werden dadurch doppelt belastet.

      Davon mal abgesehen ist die Zahl der Menschen mit Burnout weiterhin steigend, wir können alle mal überlegen warum.

    7. DerGanzeBuaADepp on

      Dann lohnt sich Studieren halt irgendwann gar nicht mehr.

      Während ein Azubi mit 16 oder 17 im Durchschnitt etwas über 1000€ brutto pro Monat erhält und davon einen Kleckerbeitrag in die Rentenversicherung einzahlt, braucht ein Student erst einmal Abitur und ist bei Studienbeginn 18 oder 19. Dann studiert er 5 Jahre und hält sich zusätzlich irgendwie mit Nebenjobs über Wasser, weil inzwischen kaum jemand mehr Bafög erhält und die Sätze der Inflation massiv hinterherhinken. Mit 24 fängt der Student dann zu arbeiten an und muss erst einmal aufholen, was der Azubi in der Zwischenzeit verdient hat. Teilweise ist das jetzt schon kaum möglich, weil es für das Nettoeinkommen je nach Ort und Familiensituation aufgrund der Sozialleistungen keinen Unterschied mehr macht, ob das Bruttoeinkommen bei 50.000€ oder 80.000€ liegt. Und zum Dank darf er dann noch bis 72 arbeiten.

    8. modsuwakusoyarou on

      Rentenbeginn nach Beitragsjahren festzulegen ist einfach nur beschiss.

      Das bedeutet, dass jemand der früh angefangen hat zu arbeiten, deutlich mehr Rente bekommt als jemand, der später angefangen hat, aber dafür deutlich mehr eingezahlt hat.

    9. Wollen SPD und CDU nicht einfach direkt AfD Werbung schalten? Ich mein mach’s den Leute noch einfacher dich zu hassen wenn du unter 60 bist.

    10. So, als Akademiker muss man erst länger in der Schule bleiben um überhaupt studieren zu können, studiert dann mindestens 5 Jahre auf eigene Kosten, ist im Zweifelsfall als Doktorand der Fußabtreter der Gesellschaft, hat danach eine sechs bis acht jährige Phase der ungewissen Zukunft als Post Doc mit und soll dann nicht nur den den vorgezogen Vermögensaufbau zur privaten Vorsorge des Handwerkers nachholen nur um im Alter auch noch länger arbeiten zu müssen. Und Kinder die später Rentenbeiträge erwirtschaftet bitte auch noch.

      Oder auch: wie mache ich mir die Forschung komplett kaputt.

      PhD/Doktortitel sind oft wirtschaftlicher Selbstmord, aber für eine Karriere in der Wissenschaft zwingend notwendig. Die wird man sich in Zukunft dann nur noch aus reichem Elternhaus gönnen können.

    11. Bin selber Ingenieur in der Industrie. Die älteren Kollegen um 60 herum haben häufig schon sehr viel wichtige Erfahrung, aber genau so häufig auch einfach keinen Bock mehr so richtig zu arbeiten. So ziemlich alle dieser Kollegen machen Alterteilzeit. Niemand von denen hat wirlich Bock noch länger auf die Rente zu warten, noch glaube ich, dass die Wirtschaft davon großartig profitieren würde. Mein Gefühl ist immer wieder, dass auch mein Arbeitgeber froh ist, wenn diese Kollegen früh gehen. Die verdienen nämlich gut und der Output steht da einfach oft in keinem Verhältnis mehr.

      Ich hab echt keine Ahnung, wie sowas bis 72 (oder noch länger, viele sind mit 25 noch nicht durch mit dem Studium) funktionieren soll.

    12. Commercial-Garden-82 on

      Eine starre Erhöhung des Renteneintrittsalters würde Berufsgruppen stark benachteiligen die es sowieso schon schwer haben die aktuelle Grenze zu erreichen aufgrund der Gegebenheiten (körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten z.B.). Tendenziell sind diese Arbeiten auch mit weniger Ausbildungszeit verbunden, weshalb man früher in den Beruf startet. Insofern finde ich so ein Modell nach der Lebensarbeitszeit nur fair.

      Da aber jetzt viele Akademiker protestieren das sie somit ewig arbeiten müssen wäre es eventuell auch möglich, andere Faktoren in die Berechnung mit reinzunehmen (z.B. Anzahl an Mindestrentenpunkte für die Frührente oder ein Maximalalter). Ich finde es aber schon sinnvoll eine Grenze zu haben die man mindestens im Leben gearbeitet haben muss um seine vollen Ansprüche zu halten. Es macht halt auch keinen Sinn wenn immer mehr Menschen studieren, eventuell ein Zweit- oder Drittstudium anfangen und dann erst mit Anfang 30 ins Berufsleben starten. Das kann sich diese alternde Gesellschaft nicht mehr leisten.

    13. >Ökonomen fordern seit Jahren eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters

      Wie man sieht, die meisten hier sind jetzt plötzlich doch nicht mehr auf Seiten der Ökonomen sobald es um die eigene Rente geht. Sie sind nur dabei wenn es um die Rente anderer geht.

      Absolut heuchlerisches und abzulehnendes Verhalten.

    14. > Im Detail sei es aber gerechter, auf die tatsächliche Lebensarbeitszeit zu schauen. „Akademiker zahlen deutlich später in die Rentenkasse ein als jemand, der mit 16 oder 18 Jahren eine Lehre beginnt und dann durcharbeitet.“

      Kann mir jemand helfen, aber ich checke das Argument nicht. Akademiker zahlen vielleicht kürzer ein, aber dafür doch deutlich mehr insgesamt, oder nicht? Übrigens auch in die sonstigen Sozialkassen. Und macht das dann nicht weniger gut bezahlte Berufe mit einer reinen Lehrausbildung attraktiver? Wollen wir das?

      Mir schwant auf jeden Fall Böses, wenn das schon die ersten Ideen zur „Reform“ sind. Bärbel Bas hat ja immer nur von mutigen Reformen oder keinen Denkverboten gesprochen, war aber nie konkret, da sehen wir jetzt schon mal, was auf uns zukommen kann…

    15. Ich bin angehender Steuerberater und lege mein Examen in 27 ab. Sobald das durch und bestanden ist, ist das erste das ich mache, aus dem Saftladen der DRV auszutreten und mir meine (unverzinsten!) Beiträge zurückzuholen.

    16. Die SPD hasst Leistungsträger, das bleibt für mich hängen. Wenn du von denen Respekt willst, musst du erst ganz unten ankommen. Wenn du aber motiviert bist und ein bisschen mehr leistest als die anderen, bist ganz schnell ein Schmuddelkind, das am besten so viel von seinen starken Schultern abgibt, damit du wieder auf dem Level drunter bist. Und dann bekommst du auch noch täglich eingetrichtert, wieviel Respekt die armen Mindestlöhner verdient haben, weil sie täglich aufstehen und zur Arbeit gehen. Ganz toll. 15% Zustimmung sind für diese Partei noch zu viel…

    17. Fair-Working4401 on

      Ich bin für eine Rentehöhe nach Anzahl der Kinder. Kein Kind, 75% , ein Kind 85%, zwei Kinder 100%, drei Kinder 105%…

    18. Das ist doch effektiv jetzt schon so, durch die Rentenpunkte. Im Studium sammelt man, zu recht, keine Rentenpunkte und hat somit weniger am Ende, was natürlich durch die Höhe des Einkommens mehr als ausgeglichen wird.

      Aber ja trotzdem wird das kommen müssen. Solange wir eine alternde Gesellschaft sind, wird gespart werden müssen und zwar vorallem an den Bezügen der Rente. Man müsste vermutlich überlegen, irgendwie auch einen Anreiz zu haben, dass Rentner von ihren zu großen Häusern in kleinere altersgerechtere Wohnungen umziehen. Und selbst das alles wird nicht reichen.

    19. ByGoneByron on

      Wenn man nicht auf die Beitragsjahre kommt und dementsprechend privat vorsorgt, damit man trotzdem nicht bis 80 arbeiten muss, holen sie sich dort dann die Kohle über höhere Abgaben. Danke für überhaupt nichts.

    20. Independent_Topic722 on

      In der Rentenlogik entstehen in der aktuellen Logik Beitragsmonate bereits durch einen Mini-Minijob, solange der Arbeitnehmer freiwillig 3,8 % (sic!) vom Lohn als eigenen Rentenbeitrag zahlt. Es reichen quasi < 100 Euro/Monat als Minijob: mit 1,5 Stunden Arbeit pro Woche zum Mindestlohn und ein paar Cent Eigenanteil macht man aus einem Leermonat einen Beitragsmonat.

      Das könnte noch lustige Konsequenzen haben, wenn man das so lässt und den Renteneintritt daran koppelt.

    21. Ist doch ganz einfach. Jeder arbeitet 40 Jahre und geht dann wohlverdient in Rente. Vorher nicht.

      /s

    22. Ich bin gespannt, wie das dann mit den Schul- und Studienzeiten gemacht wird, für die man freiwillig Rentenbeiträge nachzahlen kann. Im Moment kostet ein Monat mindestens 103,42€. Für 2 Jahre Abi (nach dem 17. Lebensjahr) + 3 Jahre Bachelor + 2 Jahre Master sind entsprechend 8687,28€ nachzuzahlen, um dann 7 Jahren eher in Rente zugehen?

      Oder übersehe ich was?

    23. LaesterBruder87 on

      Den Vorschlag das renteneintrittsalter für sogenannte “Akademiker” zu erhöhen will ich mal sehen…

      Das jemand mit 16 seine Ausbildung macht und bis zur Rente in seinem Beruf arbeitet ist einfach vorbei. Das gibt es nicht mehr. Die wenigsten hören heute mit 16 Jahren mit der Schule auf. Und selbst wenn, machen sie vielleicht eine Ausbildung, studieren dann aber später nochmal oder besuchen Weiterbildungen etc…

      Diese starre Bild was da in diesem Artikel gezeichnet wird, gibt es nicht.

      Viele Ausbildungen wollen heute ein Abitur. Erzieher und Hebammen sind in der Ausbildung auch akademisiert worden. Wer glaubt denn dass die bis 72 arbeiten?

    24. crashblue81 on

      Na ein Glück das ich wahrend meines Studiums durchgehend Sozialversicherungsbeiträge gezahlt habe

    25. Dumm Frage vielleicht aber mit weniger Jahren wo Beiträge eingezahlt werden dann weniger staatliche Rente. Dann mit private Rente aufstocken oder?

    26. BasilofMakedonia on

      Die Idee von Bas wäre bei der bestehenden Kombination aus Umlagesystem, steigender Lebenserwartung und viel zu wenig Kindern einfach Selbstmord.

      Die Idee von Bas würde für Millionen Menschen eine deutlich frühzeitigere Rente bei vollen Bezügen ermöglichen.

      Dass die SPD mittlerweile weitgehend aus ökonomischen Analphabeten besteht, ist schon lange klar, aber das übertrifft nochmal den Schwachsinn, den man sonst von der SPD gewohnt ist.

      Das Renteneintrittsalter muss rauf, für alle. Keine Möglichkeiten mehr, ohne deutliche Abschläge vorzeitig in Rente zu gehen. Und eine starke kapitalgedeckte Säule muss her. Sonst kommen wir unausweichlich in die Situation, dass die heutige Jugend zwar vollkommen absurd hohe Beiträge zahlt, aber trotzdem nur eine Rente auf Grundsicherungsniveau erhalten wird. Wenn überhaupt.

    27. Desperate-Shallot-33 on

      Naja irgendwie nur fair. Weil wenn jemanden erst mit 26 Jahren das Arbeiten anfängt und dann im worst case mit 63 in Rente geht, dann hat diese Person ja nicht viel beigetragen. Und ganz ehrlich? Wir werden alle einen Beitrag bringen müssen.

    28. Direkt nachdem sich die alten Säcke gegönnt haben, wird erstmal beschlossen, dass nach ihnen keiner mehr in Rente kommt, der nicht unrealistisch lange eingezahlt hat.

      Es reichen schon phasen der Arbeitslosigkeit, oder auch der geringfügigen Beschäftigung und der Renteneintritt verschiebt sich weit hinter’s Lebensende.

      Das kann man im Grunde nur noch als Verbrechertum bezeichnen, wie sie den Laden auspumpen und gezielt vor die Wand fahren. Die Konsequenzen daraus müssen sie ja schließlich nicht mehr miterleben.

    29. markurial10 on

      Dann mach es fair. Dann gehen wie alle genau dann in Rente, wenn wir Betrag X eingezahlt haben. Egal ob 35 oder 45 Jahre. Dann Deckel bitte die Einkommenssteuer ab einer Summe X oder mach den Einkommenssteuersatz nicht progressiv und in die GKV zahlt auch jeder genau den gleichen Betrag ein. Alles andere wäre sonst nur Cherrypicking gegen die (steuermäßig betrachteten) Leistungsträger

    30. Okay also als jemand der studiert hat (und sich dabei als Hiwi von der Versicherungspflicht befreien lassen hat, weil das so von der Uni empfohlen wurde) und danach dann auf einem Stipendium promoviert hat (DFG/Förderanträge) ist man dann komplett gefickt, weil man erst mit 28 anfängt zu arbeiten und bis 75 muss?

      Wenn das kommt sind meine Frau und ich ganz schnell aus Deutschland raus. In unserem Bereich auch gut möglich und für die Karriere oft empfohlen.

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