Man wartet 3 Monate auf einen Arzttermin, und wenn man dann dran ist, fühlt man sich mehr wie in einer Verkaufsveranstaltung für IGeL-Leistungen. Also informieren sich Leute im Internet, Social Media, Influencern und was einem da so aufs Display gespült wird – mit all den Nebenwirkungen die das mit sich bringt. Selbst die Krankenkassen verweisen für Rückfragen auf ihre KI-Chatbots. Ich bin wenig überrascht vom Ergebnis dieser Studie. Und „Wir sollten die Zuckersteuer mehr ausreizen“ wirkt als Problemlösung auf mich auch nicht zielführend, es sei denn man fragt nach einer Lösung die wenig kostet und mit der sich schnell Geld verdienen lässt. Aufklärung ist viel Arbeit und dauert, der Erfolg wirkt sich vielleicht erst in ein paar Jahren oder einem Jahrzehnt aus, aber er wäre nachhaltiger für alle.
heiner_schlaegt_kein on
> „Ein großer Korb frisches Gemüse ist mittlerweile durchaus eine Investition, das muss man immer im Hinterkopf behalten.“
Habe gerade mal in meinen Picnic Einkaufskorb folgendes gepackt:
1 kg Karotten, 1,5 kg Kartoffeln, 0,5kg Zwiebeln, 1 Brokkoli, 1 Rotkohl und 750g Rosenkohl. Kostenpunkt 13,84€. Und das war alles Bio. Das sollte doch für die allermeisten deutschen drin sein.
heiner_schlaegt_kein on
Wunder mich ehrlich gesagt nicht im Land von Alkohol, Fleisch und Globuli.
Professional_Class_4 on
Ich habe ein paar Stellen aus der CORONA Enquete-Kommission mit Drosten und der AfD gesehen. Das glaube ich sofort.
Myrialle on
> „Ein großer Korb frisches Gemüse ist mittlerweile durchaus eine Investition, das muss man immer im Hinterkopf behalten.“
Och komm. Wird dieser Mythos jetzt auch hier verbreitet?
Selbst wenn ich nur zu Lidl und Netto gehen würde diese Woche, bekäme ich für weniger als 5 Euro 1 Kilo Karotten, 2 Stück Kohlrabi, zwei Stangen Porree, 2 Kilo Zwiebeln und 750 Gramm Rosenkohl. Und das sind lediglich die Sachen, die gerade besonders günstig sind, diverse andere saisonale Gemüse sind derzeit auch echt durchaus bezahlbar.
emanon_noname on
> Was helfen könnte, ist aus Sicht der RKI-Forschenden relativ klar: Bessere Informations- und Bildungsangebote für den Gesundheitsbereich zum Beispiel, um Patienten mehr einbinden zu können: „Bin ich in der Lage zu verstehen, was mir gerade erklärt wurde, bin ich in der Lage nachzufragen? Traue ich mich nachzufragen, weiß ich genug, um nachfragen zu können? Da liegt einfach vieles im Argen“, erläutert RKI-Wissenschaftlerin Judith Fuchs.
Mittlerweile muss man mmn schon Glück haben überhaupt Fragen stellen zu dürfen, kenne so einige Ärzte bei denen man je nach Laune (hängt häufig mit Tageszeit und Status im Wartezimmer zusammen) gefühlt innerhalb von drei Minuten abgefertigt wird. Rein, kaum zugehört, bei der Hälfte der Symtome / Krankheitsgeschichte abgebrochen, kurzer Blick / kurzes Tasten / kurzes Abhören / etc je nachdem was es ist, Diagnose gestellt, wieder raus. Und nur um das klarzustellen, ich mache den Ärzten da in den meisten Fällen auch keinen Vorwurf, an den Tagen ist das Wartezimmer halt super voll. Wäre da auch ziemlich gestresst und eventuelle Notfälle im Wartezimmer will man halt auch nicht wegschicken. Ist halt blöd, wenn es ein Facharzt ist und man auf den Termin Monate gewartet hat.
asietsocom on
Alle drei Tage sehe ich im Ratschlag Sub jemanden fragen was man machen könnte wenn man erkältet ist, aber trotzdem irgendwo hin muss und niemanden anstecken möchte. Nichtmal die Existenz von Masken ist im Gesellschaftlichen Gedächtnis hängen geblieben.
Kein Wunder, dass etwas halbwegs kompliziertes wie gesunde Ernährung nicht ankommt.
Munortap_Otcepxe on
Darauf ein Glas rechtsgedrehtes Wasser 🥂
_helin on
Tja Leute, schlaf, Sport, Ernährung.
Wenig Fleisch, Alkohol, keine Zigaretten.
Lasst das Auto stehen und nehmt das Fahrrad, euer Köper wird es euch danken
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9 Kommentare
Man wartet 3 Monate auf einen Arzttermin, und wenn man dann dran ist, fühlt man sich mehr wie in einer Verkaufsveranstaltung für IGeL-Leistungen. Also informieren sich Leute im Internet, Social Media, Influencern und was einem da so aufs Display gespült wird – mit all den Nebenwirkungen die das mit sich bringt. Selbst die Krankenkassen verweisen für Rückfragen auf ihre KI-Chatbots. Ich bin wenig überrascht vom Ergebnis dieser Studie. Und „Wir sollten die Zuckersteuer mehr ausreizen“ wirkt als Problemlösung auf mich auch nicht zielführend, es sei denn man fragt nach einer Lösung die wenig kostet und mit der sich schnell Geld verdienen lässt. Aufklärung ist viel Arbeit und dauert, der Erfolg wirkt sich vielleicht erst in ein paar Jahren oder einem Jahrzehnt aus, aber er wäre nachhaltiger für alle.
> „Ein großer Korb frisches Gemüse ist mittlerweile durchaus eine Investition, das muss man immer im Hinterkopf behalten.“
Habe gerade mal in meinen Picnic Einkaufskorb folgendes gepackt:
1 kg Karotten, 1,5 kg Kartoffeln, 0,5kg Zwiebeln, 1 Brokkoli, 1 Rotkohl und 750g Rosenkohl. Kostenpunkt 13,84€. Und das war alles Bio. Das sollte doch für die allermeisten deutschen drin sein.
Wunder mich ehrlich gesagt nicht im Land von Alkohol, Fleisch und Globuli.
Ich habe ein paar Stellen aus der CORONA Enquete-Kommission mit Drosten und der AfD gesehen. Das glaube ich sofort.
> „Ein großer Korb frisches Gemüse ist mittlerweile durchaus eine Investition, das muss man immer im Hinterkopf behalten.“
Och komm. Wird dieser Mythos jetzt auch hier verbreitet?
Selbst wenn ich nur zu Lidl und Netto gehen würde diese Woche, bekäme ich für weniger als 5 Euro 1 Kilo Karotten, 2 Stück Kohlrabi, zwei Stangen Porree, 2 Kilo Zwiebeln und 750 Gramm Rosenkohl. Und das sind lediglich die Sachen, die gerade besonders günstig sind, diverse andere saisonale Gemüse sind derzeit auch echt durchaus bezahlbar.
> Was helfen könnte, ist aus Sicht der RKI-Forschenden relativ klar: Bessere Informations- und Bildungsangebote für den Gesundheitsbereich zum Beispiel, um Patienten mehr einbinden zu können: „Bin ich in der Lage zu verstehen, was mir gerade erklärt wurde, bin ich in der Lage nachzufragen? Traue ich mich nachzufragen, weiß ich genug, um nachfragen zu können? Da liegt einfach vieles im Argen“, erläutert RKI-Wissenschaftlerin Judith Fuchs.
Mittlerweile muss man mmn schon Glück haben überhaupt Fragen stellen zu dürfen, kenne so einige Ärzte bei denen man je nach Laune (hängt häufig mit Tageszeit und Status im Wartezimmer zusammen) gefühlt innerhalb von drei Minuten abgefertigt wird. Rein, kaum zugehört, bei der Hälfte der Symtome / Krankheitsgeschichte abgebrochen, kurzer Blick / kurzes Tasten / kurzes Abhören / etc je nachdem was es ist, Diagnose gestellt, wieder raus. Und nur um das klarzustellen, ich mache den Ärzten da in den meisten Fällen auch keinen Vorwurf, an den Tagen ist das Wartezimmer halt super voll. Wäre da auch ziemlich gestresst und eventuelle Notfälle im Wartezimmer will man halt auch nicht wegschicken. Ist halt blöd, wenn es ein Facharzt ist und man auf den Termin Monate gewartet hat.
Alle drei Tage sehe ich im Ratschlag Sub jemanden fragen was man machen könnte wenn man erkältet ist, aber trotzdem irgendwo hin muss und niemanden anstecken möchte. Nichtmal die Existenz von Masken ist im Gesellschaftlichen Gedächtnis hängen geblieben.
Kein Wunder, dass etwas halbwegs kompliziertes wie gesunde Ernährung nicht ankommt.
Darauf ein Glas rechtsgedrehtes Wasser 🥂
Tja Leute, schlaf, Sport, Ernährung.
Wenig Fleisch, Alkohol, keine Zigaretten.
Lasst das Auto stehen und nehmt das Fahrrad, euer Köper wird es euch danken