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    8 Kommentare

    1. >Die Innenministerkonferenz (IMK) von Bund und Ländern wird am heutigen Freitag offenbar nichts beschließen, um das Teilen illegaler Darstellungen von Kindesmissbrauch in pädokriminellen Darknetforen zu stoppen. Das geht aus der Beschlussvorlage hervor, die dem ARD-Politikmagazin *Panorama* und dem Investigativformat *STRG_F* (NDR/funk) vorliegt.

      >In dem Beschluss, der nicht öffentlich werden sollte, heißt es, dass die IMK den Sachstandsbericht einer Arbeitsgruppe lediglich „zur Kenntnis“ nehme. Geändert wird damit an der umstrittenen Polizeipraxis, Missbrauchsdarstellungen nicht proaktiv löschen zu lassen, offenbar nichts – obwohl es in den vergangenen drei Jahren immer wieder entsprechende Absichtserklärungen gegeben hatte. Auch eine neue Stellungnahme des Bundeskriminalamts (BKA) deutet darauf hin, dass es keine Verbesserung geben wird. […]
      In einem Pilotprojekt zeigten *Panorama* und *STRG_F* dann nochmals 2024, dass durch proaktives, anhaltendes Löschen in den Foren die Pädokriminellen kaum noch neues Material hochluden. Zwei große Plattformen stellten ihren Betrieb während des Löschens sogar komplett ein. […]

    2. Das ewige Märchen von „wir haben zu wenige Leute um es löschen zu lassen“ der Ermittlungsbehörden ist einfach ekelhaft, wenn man bedenkt, dass es in den früheren Beiträgen von Strg_f (angeblich – sorry, nach dem Mist, den die gemacht haben und der nicht wirklich guten Aufarbeitung, habe ich bei deren Angaben nicht mehr ganz so viel Vertrauen) deren „Internetdullis“ mit Aufwand im Bereich von Minuten geschafft haben, das Material erfolgreich löschen zu lassen.

      Ich würde auch mal tippen, dass man das selbst mit einer Excel-Datei binnen Stunden für die zukunft wegautomatisieren könnte…

      Aber gleichzeitig wird nach mehr Daten, Befugnissen und einer weiteren Untergrabung der Freiheits- und Datenschutzrechten (siehe Vorratsdatensoeicherung, „Chatkontrolle“) geschrien – mit welchen Ressourcen wollen das die Ermittlungsbehörden denn stemmen? Die sollten erst mal das nutzen und ausreizen was sie haben und könn(t)en – erst dann sollte man überlegen, ob Weiteres ermittlungstechnisch überhaupt sinnvoll sein kann.

      Just my 2 cents

    3. Das ist einfach nur noch lächerlich. Ich kann mir keinen Grund vorstellen warum man eine Maßnahme verweigert, die nachweislich maximalen Erfolg bei minimalem Aufwand erzielt.

    4. Das was ich nach dem Lesen dieses Artikels empfinde, darf ich hier nicht nieder schreiben.
      Absolut widerliche, verachtenswerte und ekelhafte Menschen.

    5. DubioserKerl on

      Na, wer erinnert sich noch an Zensursulas Stoppschilder? Ja, das ist eeeewig her. Und damals schon gab es die eigentlich berechtigte Forderung „Löschen statt sperren!“. Gemacht wurde das freilich niemals.

    6. Soggy_Pension7549 on

      Betrifft die halt nicht. Oder die sind diejenigen die gerne sowas konsumieren 🤷🏼‍♀️

    7. Wie jetzt – wir müssen alle Privatsphäre und Grundrechte auf private Kommunikation aufgeben, „zum Schutz der Kinder“, weil wir ja CSAM per Whatsapp verschicken könnten, aber der Staat kann sich nicht mal die Mühe machen so zu tun als würde es sie kümmern dass CSAM im Netz weiterhin frei herumdriftet??

      Ach, es ging mal wieder nur um Überwachung und nicht darum tatsächlich Opfern zu helfen? WAS FÜR EINE ÜBERRASCHUNG 🙃

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