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    10 Kommentare

    1. Ganz ehrlich, Deutschland hat kein Einnahme Problem, die Steuern sind jetzt schon mehr als hoch genug

    2. Die vermögenssteuer wird nicht reichen. Klar, wir können auch alle über 2 Mios enteignen, dann habem wir für 10-15 Jahre ruhe. Und dann? Ist so, als ob mein den schmuck der grossmutter verscherbelt. Das macht man 1 mal. Dann muss man wieder mehrere generationen warten, bis genug schmuck/vermögen aufgebaut wurde.

    3. Um hier fair zu sein: Die Referenz „international“ ist etwas fragwürdig, denn gerade in Schwellenländern wie Russland, China, Indien haben wir gerade erst in der letzten Generation überhaupt erst ein wirkliches Aufkommen von Superreichen.

      Interessant wäre also eher der Vergleich mit anderen westeuropäischen Ländern oder den USA/Kanada/Japan etc.

      Davon völlig unabhängig sind 75% halt extrem (egal, ob es in anderen Ländern ähnlich aussieht oder nicht) und diese finanzielle Ungleichheit muss endlich beseitigt werden.

    4. Das ist Unsinn.
      In den USA haben 80% der Millionäre nichts signifikant geerbt.
      In Deutschland sind es 78%.

      Die Grafik ist irreführend

    5. Much würde interessieren wie viele von den anderen auch mit 100m+ gestartet sind.

    6. pizzamann2472 on

      Zeigt eher, dass die großen Innovationen und Firmengründungen, die ihre Gründer zu Milliardären machten (Unternehmertum ist praktisch die einzige Möglichkeit, ein Vermögen im Milliardenbereich neu zu erschaffen), in Deutschland einfach schon sehr lange her sind.

      Die ganzen Riesen im DAX oder auch privat gehaltene Großunternehmen (z.B. Bosch) sind fast alle steinalt und basieren teilweise noch auf Geschäftsmodellen und Innovationen aus der Kaiserzeit. Das wird dann im Laufe der Zeit weitervererbt.

      In vielen Schwellenländern gab es dagegen erst in den vergangenen Jahren überhaupt genügend wirtschaftlichen Aufschwung, um überhaupt Milliardäre hervorzubringen, also konnte da auch nichts vererbt werden.

      In anderen Ländern wie den USA gibt es auch noch viel „altes Geld“ aber immerhin daneben auch eine ganze Reihe neuer Milliardäre durch neue Firmen im Techbereich etc, was es hierzulande kaum gibt.

    7. NightlinerSGS on

      Die 156 Milliardäre in Deutschland sind imo nicht das Hauptproblem. Die Hauptprobleme sind meiner Meinung nach eher folgende:

      Warum schaffen es bei uns nur 25% der Milliardäre ihr Vermögen ohne Erbe aufzubauen gegenüber den ca 66% international?

      Warum haben wir als drittreichstes Land der Welt (nach GDP) „nur“ 156 Milliardäre von den knapp 3000 Weltweit? (Zahlen aus dem Handelsblatt).

      Ich bin kein Fan davon, gegen bestimmte Personengruppen zu treten, sei es nun nach unten wie es die AFD gerne macht, oder nach oben wie es gerne die Linken machen. Beides löst keine Probleme und spaltet die Gesellschaft.

    8. mytrueselficantshow on

      In Deutschland reich zu werden wird man wahrscheinlich weltweit bewundert weil alles so extrem reguliert ist

    9. Internet-Culture on

      Vermögen stärker zu besteuern (kaum ein Land besteuert Gehalt so stark und Vermögen so wenig), ist absolut richtig. Dennoch ist das Problem viel grundsätzlicher.

      Es macht ja Sinn, als Angehöriger ein Anrecht auf die Familienfotoalben zu haben, mit denen eh kein anderer was anfangen kann. Aber kein Kind sollte ein automatisches Anrecht auf einen Mega-Konzern haben. So wie Erbe aktuell funktioniert ist doch reiner Wahnsinn. Ich frage nicht einfach nur nach einer Erbschaftssteuer, sondern das große Vermögen gar nicht vererbt werden dürfen sondern an den Staat gehen. Derjenige, der es zu Lebzeiten erwirtschaftet hat, kann ja sein Leben lang seinen Spaß dran haben. Aber darauf basierend die Rechtmäßigkeit von Familien-Dynastien hinzubiegen, ist schizophren.

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