Das Bild ist aus "zur SACHE: Können wir uns Österreich noch leisten?" im ORFIII gestern.

    Und der ÖVP Vertreter hat daraufhin sinngemäß gemeint die Leute wollen das nicht, die Leute verstehen nicht was das bringen soll und es bringt sowieso keine Einsparungen.

    Ist das wirklich so?

    https://i.redd.it/vgux89xkh65g1.jpeg

    Von Castle-Walk-8967

    Share.

    42 Kommentare

    1. jack_the_snek on

      gesprochen wie ein wahrer ÖVP Vertreter.

      es gibt mehrere Beispiele aus anderen europ. Ländern, wo sowas erfolgreich durchgeführt wurde aber wie immer lässt sich sowas natürlich nicht 1:1 umlegen und es gibt immer Vorteile und Schwierigkeiten gleichermassen.

      aber dass es sich möglicherweise aufs budget auswirkt, dass nicht jedes Dorf ein eigenes Gemeindeamt+Bürgermeister und Amtsleiter und verschiedene andere Vertreter zur Verwaltung einer 600 EW Gemeinde erhalten muss, macht irgendwie Sinn.

      Auch könnten überregionale Konzepte und notwendige, aber lokal unbeliebte Maßnahmen zB. zur Eindämmung der komplett ausartenden Umwidmungs- und Versiegelungswut möglicherweise besser durchgebracht werden, wenn nicht jeder Dorfkaiser selbst die Raumordnungskompetenzen innehätte. in vielen Fällen wird da leider eher für sich selbst/seine Hawara und lokale Partikularinteressen gearbeitet als für eine großräumige kollektive sinnvolle u d nachhaltige Entwicklung.

    2. Sind mit „die Leute“ von Seiten des ÖVP-Vertreters zufällig die ganzen Bürgermeister am Land gemeint, die zum allergrößten Teil ÖVPler sind?

    3. Wenn die övp dagegen ist kann man sich zu 99% sicher sein, dass es positive Auswirkungen für unser Land hätte

    4. Historical_Body6255 on

      Ganz egal ob man dafür oder dagegen ist, aber wie es KEINE Einsparungen bringen soll, Verwaltung die bei uns doppelt, dreifach oder 15 fach vorhanden ist, etwas zu rationalisieren, muss mir mal jemand erklären.

    5. N0LimitInvesting on

      Es wäre sehr wohl sinnvoll, mehrere Gemeinden zusammenzulegen und zu modernisieren. Einerseits Personaleinsparungen, andererseits Senkung von Bürokratie. Aber Lobbyismus am Land ist viel zu stark, da willst ja jeden einzelnen durchfuttern, sonst verlierst Wähler.

    6. GazelleLower5146 on

      Die Überschrift ist nett, aber bräuchte halt viel mehr Informationen was man darunter versteht. Welche Aufgaben liegen bei der Gemeinde? Welche Tätigkeiten braucht der Bürger zwangsläufig dort und nur vor Ort? Usw.

    7. Schakalakana on

      Siehe FF Kennzeichen, das wollens ja auch unbedingt zurück

      Woa scho imma so, bleibt so

    8. Fuck, würde ich sofort unterschreiben. Alle Gemeinden auflösen, alle Agenden auf Bezirksebene bringen und fertig – dann sind wir auch bei knapp über 90. Ortschaften und von mir aus ein „Vertreter“ pro Ort können ja bleiben, aber Gemeinderat + BM und alles was da rundherum politisch dran hängt können weg..
      Edit:
      grad geschaut wir haben 94 politische Bezirke.

    9. Natürlich spart es viel Geld ein aber ÖVP und SPÖ (eine der 2 Parteien kontrolliert die meisten Gemeinden) verliert halt Posten welche sie weiterhin gerne verteilen würden.

    10. Artistic_Head5443 on

      Wenn das so gemacht wird wie in meiner Heimatgemeinde is klar dass es nichts einspart: 3 Gemeinden zusammengelegt auf eine, also statt 3 Bürgermeistern gibt’s jetzt 4. Ja, 4, weil einen Gesamtbürgermeister und 3 Ortsteilbürgermeister, jeweils für die ehemaligen Gemeinden.

    11. Artistic_Head5443 on

      Wenn das so gemacht wird wie in meiner Heimatgemeinde is klar dass es nichts einspart: 3 Gemeinden zusammengelegt auf eine, also statt 3 Bürgermeistern gibt’s jetzt 4. Ja, 4, weil einen Gesamtbürgermeister und 3 Ortsteilbürgermeister, jeweils für die ehemaligen Gemeinden.

    12. Pixel_Ragdoll on

      Ich würde es nicht mal mit Dänemark vergleichen sondern mit Bayern. Bayern hat 50% mehr Einwohner und trotzdem weniger Gemeinden als Österreich.

      Bei uns im Almtal könnte man St. Konrad, Grünau im Almtal und alles in der Reihe bis inkl. Steinbach am Ziehberg in Scharnstein zusammenziehen. Aber NEIN, in Scharnstein gibt es schon Stress wenn man Mühldorf und Viechtwang als Scharnstein bezeichnet! Dazwischen liegen immerhin zwei Felder!

      Es sind halt vor allem die Alten die daran festhalten.

    13. CommissionNervous151 on

      Das Problem ist: wir wollen alle laut Medien beim Staat überall einsparen aber grundsätzlich nur, wenn’s uns garnicht, also wirklich garnicht, nichtmal son bissi, betrifft.

    14. Mam kann schon alle Gemeinden zusammenlegen oder Umliegende in die angrenzende Stadt einzugliedern, dennoch ist dies nur begrenzt sinnvoll. Eine Studie der KPÖ in der Steiermark hat ergeben dass bei 2.000 Einwohnern einer Gemeinde, der beste ‚Kosten/Nutzen“ Faktor besteht, sprich der Bürger hat am meisten von den verschiedenen Einrichtungen, also Gemeindeamt, Bauhof, usw…

      Dass man Gemeinden mit gerade einmal 200 Einwohner weg rationalisiert wäre absolut sinnvoll, da in den kleinen Gemeinden selbst der Bürgermeister nicht Vollzeit als solcher arbeiten kann.

      Und nein ich bin kein ÖVP Mitglied.

    15. Traditional-Deal6759 on

      9 (NEUN) Bundesländer mit 440 (VIERHUNDERVIERZIG) Abgeordneten, die basically nur abnicken, was EU und Bund beschließen und dafür über 7500 Euro brutto verdienen, das sind knapp 40 Mio im Jahr. Mir würd schon reichen, wenn wir den Schwachsinn beenden.

    16. Die Zusammenlegung muss auf jeden Fall von oben diktiert werden, sonst ist das Chaos.

      In meiner Umgebung gibt es Ortschaften, die auseinandergerissen wurden, weile einer von den Orten der Meinung war, in der Nachbargemeinde finanziell besser dran zu sein. Das schaut jetzt von der Struktur her so aus: Ortschaft 1 (Gemeinde 1), mehrere Kilometer von Ortschaft 2 (Gemeinde 1) entfernt, direkt angeschlossen an Ortschaft 3 (Gemeinde 2), mehrere Kilometer von Ortschaft 4 entfernt (Gemeinde 2). Die meisten Investments gibt es in Ortschaft 1 und Ortschaft 4, da das die größeren, zentralen Orte sind, zwischen 1 und 2, sowie 3 und 4 gibt es nichts anderes als eine unbeleuchtete Landstraße.

      Am besten sollten wir das alles abschaffen, aber das ist unrealistisch.

    17. In den ersten 10 Jahren würden wir vermutlich wirklich kaum Geld sparen, das ganze System umzukrempeln ist ja auch ein riesiger Aufwand, aber das zeigt auch mal wieder wie weit die övp denkt…
      Glaube in Dänemark spart man mittlerweile ca 10% im Verwaltungsapparat ein.

      Ich würde sogar noch weiter gehen und die Bundesländer zu 4 Regionen zusammenlegen (west, nord, ost und süd) und in diesen neuen Bundesländern auch einige Gemeinden zusammenlegen, da muss man aber aufpassen, dass jetzt schon strukturell benachteiligte Gemeinden nicht noch mehr auf der Strecke bleiben

    18. Absolut irre. In Ö würden 60 gemeinden locker reichen von mir aus 100 aber nein man will ja viel Bürokratischen Unsinn und gleichzeitig den ärmsten was wegnehmen wenn gespart werden muss. Lächerlich bei uns manchmal.

    19. NiveaSkinCream on

      Ja sind zu viele in Österreich, aber Gemeinden machen auch ganz andere Sachen in verschiedenen Ländern. Hier in Norwegen z.B. mit ~350 Gemeinden muss jede Gemeinde Kindergarten, Schule (1.-10.), Betreeung für Ältere, Betreuung für Kranke oder Behinderte, Arzt, usw. bereitstellen, auch wenn die Gemeinde nur 400 Einwohner hatt.

      Die „Gemeinden“ funktionieren halt eher wie Bezirke. Vor 2010 hatte Norwegen de facto keine Bezirke, nur Gemeinden, weil halt eben die wie Bezirke fungieren.

    20. Wenn sich zwei Kuhdorf Gemeinden aus 500 Einwohnern schon einen Bahnhof teilen und eh mehr oder fließend ineinander über gehen, wäre schon sinnvoll das zusammenzulegen.

      Aber selbst in den Fällen mögen die Leute die Nachbargemeinde nicht, aus Prinzip.

    21. Large-Pressure-275 on

      tja wir brauchen den schlanken Staat sonst ist vorbei, schluss mit den ganzen Abgaben und Sozialleistungen!!!! Dieser Schwachsinn gehört beendet!

    22. DancesWithGnomes on

      Gewisse Unterschiede zwischen Dänemark und Österreich wären vielleicht noch mit der Geographie erklärbar, aber sicher nicht 98 zu 2092.

    23. Hmm ich hab keine Ahnung wie das in Dänemark funktioniert, aber in Ö haben die Gemeinden Verfassungstechnisch ziemlich großen Aufgabenbereich.

      Vorallem im Baurecht (wo ich mich explizit auskenn).

      Das hat alles den Ursprung im föderalen System das wir hier haben.

      Wenn wir die Gemeinden zusammenlegen, ohne das System grundlegend zu ändern, wird sich glaube ich kaum der Verwaltungsaufwand ändern.

      Es gäbe somit nur größere Bezirkshauptmannschaften und das ganze würde nur noch mehr bürokratisch werden mMn.

      Man müsste das ganze föderale System neu Denken. Aber das passiert glaube ich nicht so schnell.

    24. Gemeindezusammelegunng bedeuted ZWEI-n Netwerke an lokaler Koloritkorruption, im eigenem Pioggybank-Royaume permanent im internen Verdrängungswettbewerb mit sich selbst, müssten sich einem externen Verdrängungswettbewerb auf deathmatch-cagefight level stellen.

      Mit dem Outcome, dass trotzdem irgendwie jeder Posten mit 1x pro Coleur, nur doppelt existieren muss.. und höchstens diejenigen über bleiben, die irgendeine Verwaltung tatsächlich im Sinne der Gemeinde durchführen (also zB die Halbtagssekretärin, die 350,- netto verdient, jedoch interessanterweise mit knapp unter eine Million im Kameralistik Anschlag verbudgetiert ist).

      Des brauch‘ ma oisa aahmoi sicchaaa need,,,, odaah? Und is ah foarbneutral, weil die san olle braun, in mehr oir oahna hinsiiichddd.

      /s (or not, YOU decide!)

    25. worldwearywitch on

      Glaubt ihr, es würde bei Zusammenlegungen dann mehr oder weniger Korruption auf Gemeindeebene geben? Das würde mich echt interessieren.

      Korruption macht mich einfach so wütend und es nervt mich auch bei „kleineren“ Beträgen in der Gemeinde.

    26. Jax_Dandelion on

      War nicht mal die Idee der Demokratie das Politiker unsere Vertreter also unsere Angestellten sind?

      Können wir das wieder haben?

      Hab irgendwie genug davon das die denken sie bestimmen alles über uns hinaus

    27. „Gemeinden“ hat Dänemark nämlich.. 2143.

      Gemeinden sind LAU 2. Eine Kommune, wovon Dänemark 98 hat, sind LAU 1.

      [https://de.wikipedia.org/wiki/Local_administrative_unit](https://de.wikipedia.org/wiki/Local_administrative_unit)

      Regionen (Bundesländer bei uns) habens 5. Sind aber auch halb so klein wie AT.

      Achja, diese Kommunen untergingen auch eine Reformation. Also Reduzierung. Auch Ämter.. Ja, da hat AT gepennt in der Vergangenheit.

      Aber da von den Dänen die Totalüberwachung kommt, bin ich kein Fan mehr von denen.

    28. concerned_broccoli on

      Weil dann wohl oder übel einige „reiche“ Gemeinden mit viel angesiedelter Industrie mit „armen“ Gemeinden zusammengelegt werden. Natürlich gilt es dann hier eine Zusammenlegung um jeden Preis zu verhindern.

    29. Das kann man doch gar nicht vergleichen!

      Dänemark hat über 1400 Inseln (ok, nicht mal 80 davon sind bewohnt), Österreich hat eine einzige, zusammenhängende Landesfläche. Das kann man doch nicht einfach so in weniger als 2000 Teile aufteilen, wie soll das bitte funktionieren?

    30. 100% größter Widerstand in Vorarlberg, wo im Rheintal die Gemeinden so sehr verschmolzen sind, dass die alteingesessenen tlw. nicht mehr wissen wo die Gemeindegrenze liegt. 😂

    31. Also in der Heimat tun sich die Gemeinden für gewisse Tätigkeiten und Dienste sowiso zam, aber die aktuelle Verteilung führt schon zu am sehr guten Service und Erreichbarkeit.

    32. ProfilGesperrt153 on

      Die meisten mögen ihre Nachbarn nicht, noch viel weniger die der Nachbarsgemeinde.
      Ist halt auch kulturell tief verankert.
      Der Vergleich mit Dänemark hinkt zusätzlich, da man hier einfach nur Zahlen gegenüberstellt, die historisch aus anderen Gründen und Zusammenhängen entstanden sind.

      Is es mir Wurst? Ja, aber ich wohne auch nicht am Land.
      Is es fürn Sepp eine Herzensangelegenheit? Ja, deshalb scheißts eam net am Kopf.

    33. Odd-Possibility-640 on

      Bei einer zusammen legung können neue bauvorschriften enstehen. Ein gebiet in dem früher als es noch eine eigenständige Gemeinde war wurden nur Häusergebaut aber keine wohnblock siedlungen mit der begründung es verschandle das Landschaftsbild. Mit der zusammenlegung kann so eine auflage fallen. Das wird dann wiederum zum problem für die Hausbewohner werden wenn die schöne Aussicht von einem oder mehreren 3 bis 4 Stockwerke hohen Wohnblock verdeckt werden.

    34. Ich denk nur drauf zurück wir uns versprochen wurde was wir alles sparen wenn wir die Krankenkassen zusammen legen

    35. Rain_and_Icicles on

      Naja…
      1.) Man kann nicht einfach willkürlich Gemeinden zusammenlegen, die geografisch doch ein Stück getrennt sind. Ansonsten könnte ja ganz Burgenland eine Gemeinde sein.
      2.) Wenn ich meine Nachbargemeinden so ansehe, bin ich recht froh, dass wir unser eigenes Ding durchziehen.

    36. natürlich sagt das die ÖVP. Was glaubst wieviele Jobs da nicht mehr an seine Freunde zu vergeben sind, wenn da zusammengelegt wird.

    37. Der Voves und der Schützenhöfer haben das vor Jahren in der Steiermark gemacht und sind so brutal in den folgenden Wahlen abgestraft worden, dass ihnen bis heute noch die Ohren schlackern.

      Die Aussage, die Leute wollen das nicht stimmt also wohl ziemlich genau. Ob man es trotzdem machen soll und ob das wirklich was bringt oder nur die liberalen „Small Government“-Typen befriedigt trau ich mich nicht einschätzen.

    38. ServiceBorn3866 on

      Was willst du machen, wenn du es tust und einen Shitstorm der Bevölkerung lostrittst? Beispiel Voves und Schützenhöfer. Da machen es zwei richtig und dann will die eigene Bevölkerung nicht.

      Man kann die Österreicher leider nicht zu ihrem Glück zwingen.

    39. Adorable_Ice_2963 on

      Primär geht es bei den Gegnern um Geld und Macht.

      Während manche Gemeinden sparen und Reserven aufbauen, machen andere Haufen Schulden und gönnen ihren Bürgern alles mögliche.

      Legt man die Gemeinden jetzt zusammen, werden die Schulden zusammen gelegt, die Infrastruktur bleibt aber die gleiche. Und natürlich gibt es dann die Sorge dass man selbst Leer ausgeht „weil man ja nicht der Kern der Gemeinde ist“. Oder eine reiche Stadt will nicht den Schuldenberg einer Kleingemeinde aufnehmen.

      Ähnliches gilt auch für die Kommunalsteuer: Die Gemeindebürger die jede Menge davon bekommen (weil zu.B.: ein Einkaufszentrum dort steht) werden sicher nicht freiwillig mit den anderen Teilen.

      Was noch dazu kommt ist dass das politische Lager sich natürlich verschiebt. Eine knapp rote Stadt wird z.B.: wohl kaum freiwillig eine schwarz-Blaue Gemeinde dazu holen und die politische Mehrheit verschieben.

      Gemeinden wos auf allen Ebenen wenig Reibung gibt legen sich eh von selbst zusammen. Spart ja Geld und verringert den Aufwand.

    Leave A Reply