Um Anstieg der Beiträge zu verhindern: Krankenkassen schlagen 50-Milliarden-Sparpaket vor – an diesen Stellen soll gekürzt werden

    https://www.tagesspiegel.de/politik/um-anstieg-der-beitrage-zu-verhindern-krankenkassen-schlagen-50-milliarden-sparpaket–hier-soll-gekurzt-werden-15010074.html

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    21 Kommentare

    1. hampelmann2022 on

      […] Gespart werden soll dem Papier zufolge bei Krankenhäusern, niedergelassenen Ärzten und der Pharmaindustrie. So fordert der Verband unter anderem, die Ausgaben für die Pflege in den Kliniken wieder zu deckeln und die jährlichen Tarifsteigerungen nicht mehr vollständig an die Kassen weiterzugeben.

      Bei den niedergelassenen Ärzten schlägt der Verband vor, Zusatzhonorare für eine schnellere Terminvergabe zu kappen und die Budgets für Haus- und Kinderärzte wieder zu begrenzen. Zudem sollen die Preisregulierung für Arzneimittel verschärft und der Zwangsrabatt der Pharmaindustrie erhöht werden.

      Der Verband sieht jedoch auch den Staat in der Pflicht. So wiederholen die Kassen ihre Forderung, dass der Bund für die Empfänger von Bürgergeld kostendeckende Beiträge zahlt. Zudem wird verlangt, die Ausbildungskosten für Gesundheitsberufe vollständig aus Steuermitteln zu finanzieren. Darüber hinaus fordern die Kassen den ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Arzneimittel. […]

    2. Klar wie schicken den Rasenmäher wieder über alles statt mal zu den Wurzeln zurück zu kehren. Koste es was es wolle ist die Devise und wenn die Kosten zu hoch sind soll der Sektor halt Kostenlos weitermachen.

      Maßnahmen um wirklich Härtefälle abzusichern? Ne, das wäre Unsozial und alle die das vorschlagen wollen insgeheim ein System wie in den USA implementieren. Debatte beendet.

      Äquivalenz und Sozialprinzip gehen bei der GKV Hand in Hand. Leider wird das Äquivalenzsystem immer stärker abgebaut in dem Leute die viel einzahlen und wenig kosten schlechte Leistungen bekommen während Leute die wenig Einzahlen und viel Kosten jede Spezialbehandlung bekommen die es gibt.

      Es ist für mich wie bei der Rente, ich würde wirklich gerne jedem das maximal mögliche geben, aber wenn das Geld halt nicht da ist muss man schauen wo man reduzieren kann. Ach und für jedem Tax the Rich Befürworter, ich hätte mit dem Geld das dadurch zusätzlich kommen könnte ganz andere Sache die ich lieber umsetzen würde.

    3. >und die Budgets für Haus- und Kinderärzte wieder zu begrenzen

      Das wurde doch erst vor 2 Jahren abgeschafft…

    4. Mediocre_Try_4803 on

      Fangen wir doch einfach mal an uns 93 Krankenkassen, Vorstände, marketingabteilungen, …. zu sparen.

    5. Stunning-Leading-142 on

      Da ich gegen Zweiklassenmedizin aber dennoch der Meinung bin, dass gewisse Lebensweisen einfach entsprechend höhere Beiträge leisten sollten, wäre doch sowas wie eine massiv höhere Tabak- und Alkohol-Steuer und höhere Abgaben auf extrem ungesunde Lebensmittel doch ein Anfang um das quer zu finanzieren.

      Strikt evidenzbasierte Medizin, Deckelung von Arzneipreisen und Wettbewerbsförderung bei Medizingeräten könnten vielleicht an der ein oder anderen Stelle auch helfen.

    6. Inevitable-Net-4210 on

      Zwangsrabatte haben schon mehrfach zu Arzneimittelknappheit geführt. Am bekanntesten ist die Geschichte mit dem Kinderfiebersaft, der zB in den NL leicht zu bekommen ist, in D aber nicht mehr vom Hersteller angeboten wurde, weil der Zwangsrabatt den Preis unter die Herstellungskosten drückte. Auch andere Medikamente (Antibiotika, Narkosemitrel, Schilddrüsentabletten usw) waren davon schon betroffen.

    7. chaosalbtrauma on

      Wie wäre es damit, komplett überteuerten, magischen Zucker nicht mehr über die KK zu finanzieren?

    8. JohnAmonFoconthi on

      Also ich wäre ja für eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze, dafür dass (schrittweise) alle in die Gesetzlichen einzahlen und für die Abschaffung des zwei-Klassen-Systems bei der Krankenversorgung. Gegebenenfalls kann man auch über eine deutliche Vereinfachung der Verwaltungsverfahren durch Zentralisierung und Zusammenfassung sprechen…. Ergebnisoffen, versteht sich (/s)

    9. Wie wäre es wenn man mal an der Anzahl Medizinstudienplätze ansetzt? Viele Leute wollen ja gerne Medizin studieren.

      Auch bei den Fachärzten läuft einiges in die falsche Richtung (Beispiel Augenärzte + Hedgefonds), wo man dringend nachsteuern muss.

    10. Worried_Crow7597 on

      Quasi alle Kommentare hier sind wieder komplett am Thema vorbei. Vorstände? Marketing? Homöopathie? Steuer auf Tabak hoch?

      Alles komplette Erdnüsse. Es gibt exakt zwei Möglichkeiten.

      – Abgaben hoch

      – Leistungen runter

      Will aber keiner akzeptieren, weswegen man zum 200ten mal die Phantasiediskussion führt ob man die TK nicht auch mit nem Mindestlöhner als Chef und drei Ehrenämtlern betreiben kann.

    11. emu_the_awesome on

      Wo könnte man sparen? Ich Zahl im Moment viel mehr ein, als ich Leistungen beanspruche, aber vermutlich weil ich noch nicht zu alt bin. Also irgendwo geht das geld hin.

      An den Ärzten selber wird offenbar schon über Budgets gespart, so dass ich oft höre, eine Praxis würde sich ohne Privatpatienten nicht tragen. Ich vermute, dass Krankenhauser nicht so große geldmaschinen sind wie in USA, da in Deutschland viele Krankenhauser staatlich sind? Machen pharmakonzerne vielleicht zu viel Geld?

      Es werden oft Verwaltungskosten und Managergehälter genannt, aber auch die sollen nur wenige Prozente der Gesamtkosten sein.

      Ich befürchte, dass der Hauptgrund für die Kosten überdurchschnittlich hohe Behandlungskosten für ältere Patienten sind. Aber falls das der Hauptgrund wäre, wüsste ich nicht wie man da noch was einsparen kann.

    12. Crazy_Legal on

      Meine Erfahrungen dieses Jahr: Ewiges warten auf Termine wenn man denn einen bekommt und Ärzte die keine Neupatienten aufnehmen. Und das ganze soll noch schlimmer werden.

    13. Wenn ich jetzt apotheker wäre würde ich doch mal schnell versuchen herauszufinden wie ich mein Geschäftsmodell umstelle oder retten kann

    14. Spieltrieb75 on

      Die kostenintensivste Phase für die KK ist das letzte Lebensjahr der Patienten. Palliativmedizin ist im Vergleich zu den (mutmaßlich) kurativen Disziplinen eher „günstig“.
      Man muss sich also die Frage stellen, ob nicht finanzielle Fehlanreize zu einer Übertherapie am Lebensende führen.

    15. Homöopathie wäre ein Anfang. 
      Weitermachen könnte man  mit Aufklärung von CumEx, Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer etc.

    16. TheTiltster on

      Ihr wollt endlich Homöopathie als Kassenleistung streichen, oder? ODER???

    17. Das mit der Pflege ist ja super, ich denke sie haben jetzt auch genug Applaus gehabt 😞

    18. MangoJerry81 on

      Jens Spahn zur Kasse bitten für sein Handeln. Beispielsweise die Pensionsansprüche wegkürzen. Zusätzliche das CumEx-Geld mal zurückholen oder zumindest überhaupt mal stoppen. Schon wäre wieder etwas Geld übrig.

    19. thespanishgerman on

      Also weniger Marktwirtschaft und keinerlei Reformen bei den größten Kostentreibern. Na dann!

    20. PotentialMidnight325 on

      Oder wir erhöhen den Boomern eben nicht unverhältnismäßig die Rente und nehmen das Geld.

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