Aktion des Zentrums für Politische Schönheit: CDU-Politiker nennen Aktion um Lübcke-Statue »schäbig, geschmacklos und widerlich«

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/aktion-des-zentrums-fuer-politische-schoenheit-cdu-politiker-nennen-aktion-um-luebcke-statue-schaebig-geschmacklos-und-widerlich-a-312f9606-237c-4a8d-be3a-5da4675861b6

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    24 Kommentare

    1. Argentum641 on

      Ein Freund der Familie hat dies auch kritisiert. Sieht so aus als hätte man das nicht mit der Opferfamilie abgesprochen, damit ist es mehr als schäbig. Es ist dasselbe Niveau wie wenn AfD Anhänger die Bilder von Opfern, die durch Flüchtlinge getötet worden sind, für ihre Hetze missbrauchen.

    2. C10H15N5O10P2 on

      „Als Union kämpfe man wie keine zweite Partei gegen Extremismus, Hass, Hetze und Gewalt jeglicher Couleur.“ Soll das Satire sein oder meinen die das Ernst? Wie wenig kann man sich denn bitte noch selbst reflektieren?

    3. „Den ersten von Rechtsextremisten ermordeten Repräsentanten unseres Staates in einer solchen, wirklich geschmacklosen Aktion missbrauchen zu wollen, macht nicht nur mich sehr wütend«, so Brand“

      Michèle Kiesewetter, ermordet durch den NSU, hat die Union also nicht mal registriert. Aber gut, die garantiert-keine-kriminelle-Vereinigung, die ganz-bestimmt-kein-Netzwerk-an-Mitwissern-hatte, die kann man als Union schon mal „übersehen“. Alles psychisch verwirrte Einzeltäter halt.

    4. Grapefruit_Paul on

      Dann scheint sie ja ihr Ziel voll erreicht zu haben. Denn nur getroffene Hunde bellen

    5. habe mich schon gefragt, wie viele Minuten es brauchen wird, bis die CDU es öffentlich »schäbig, geschmacklos und widerlich« findet.

      Achja.. die schönen Werte unserer Herrschenden…

    6. RedPanda385 on

      Reine Projektion. Der Mord an Walter Lübcke hat Menschen im gesamten politischen Spektrum sprachlos gemacht. Die CDU müsste so eine Märtyrerfigur eigentlich lieben, gerade weil man sich unter diesem Banner komplett versammeln könnte. Niemand will wieder Zustände wie in der Weimarer Republik.

      Dumm nur, dass die CDU selbst nicht auf die Idee gekommen ist, ihn Bronze zu gießen. Ich hoffe, dass sie irgendwann darüber hinweg kommen, dass jemand anders es für sie tun musste und Lübcke dort bleiben darf. Das ist doch eine richtig gelungene Statue. Oder vielleicht holt die SPD sie sich für ihre Parteizentrale.

    7. spiringTankmonger on

      Die Rhetorik der CDU/CSU hat damals schon den Abzug mitgedrückt, ist also kein Wunder, dass sie diesen politischen Mord nicht politisiert haben wollen.

    8. DifficultAnteater787 on

      Ein Freund Lübckes (auch lokaler CDU-Politiker) hat dies scharf kritisiert und die Familie möchte sich wohl nicht äußern. Für mich ist das auch eher schlechter Stil und wirkt fast wie eine Provokation gegenüber der CDU, für die Lübcke missbraucht wird. Ein konkreter Anlass besteht gerade nämlich nicht.

    9. drmanhattanmar on

      Schäbig, geschmacklos und widerlich ist die CDU/CSU, die einen beliebten Politiker durch die Hand eines Neonazis verliert, öffentlichkeitswirksam Bestürzung heuchelt und überall mit ihrem mahnenden verbalen Zeigefinger in aller Leute Gesicht rumwedelt, um dann mit geifernder Aggression und irrationaler Unbeirrtheit jene Politik umzusetzen, die der Getötete abgelehnt und der Täter gutgeheißen hat…

      Ist halt willkommen für den Verein, dass sie endlich wieder moralische Debatten über Formen führen können, denn bei den Inhalten wird es moralisch nicht nur dünn sondern minus.

    10. VegetablePizza2131 on

      Da fühlen sich ja einige CDUler direkt angesprochen und leben ihre geballte CDU-Medienkompetenz aus.😂

      Sollte das nicht mit der Familie abgesprochen sein, ist das trotzdem eine Gratwanderung. Die ganze plötzliche Berichterstattung und Medienanfragen in der eh wahrscheinlich schon emotionaleren Adventszeit… Hach. Schwierig für die Familie.

    11. Kakdelacommon on

      Niemand war der CxU egaler als Lübcke, aber jetzt auf einmal so tun als ob

    12. DarkChaplain on

      Sind halt, mit Verlaub, extreme Husos, die nicht erkennen, wie ihre eigenen Handlungen gegenüber und mit der AfD dem durch einen Rechtsextremisten erschossenen Parteikollegen posthum ins Gesicht spucken.

    13. So wie die CxU gegen Habeck geschossen hat und jetzt genau das machen, was er geplant hat. Kann man das Verhalten der CxU im Nachhinein nur als puren Hass und Spalterei ansehen…..

    14. GvStGermain on

      Tja, ist schon scheiße, wenn man seine MAGA-Lügen und seinen Hass, Hetze und Kuschelei mit Nazis direkt in Form eines Mordopfers direkt vor die Augen geführt bekommt.

    15. An die Union:

      Copypaste von u/humanlikecorvus (leicht bearbeitet)

      Es ist schlicht Verrat an der Wehrhaften Demokratie.

      Die Väter und Mutter unseres Grundgesetzes sind davon ausgegangen, dass man so ein Verfahren einleitet, wenn es hinreichende Hinweise auf eine Verbotswürdigkeit gibt. Man hat das Verfahren, auf Gesetzesebene, dann sogar noch mal zweistufig gemacht, weil man eben zu viele und nicht zu wenige Anträge auf Prüfung erwartet hat.

      Was hier passiert ist genau das Gegenteil von dem, was Carlo Schmid und die anderen wollten. Die wollten eine harte Intoleranz. Und eine Verfassung, die es völlig unabhängig davon, was die Leute wählen wollen, unmöglich macht, dass jemals wieder Menschen, mit so einer menschenverachtenden Ideologie in politische Positionen der Macht kommen.

      „Politisch/Inhaltlich Stellen“ und all der Bullshit ist das Gegenteil davon – das widerspricht gröblichst der Idee der Wehrhaften Demokratie und unserer Verfassung. Mit den Wählern der Partei muss man natürlich politisch und inhaltlich eine Lösung finden. Bezogen auf die Partei muss man aber einfach das Verbotsverfahren einleiten, und zwar auch egal was dann dabei rauskommt und egal ob nun 10%, 30% oder 60% die Wählen wollen, ja gerade um so mehr, wenn 60% sie wählen wollten…

      Und natürlich kann in so einem Verfahren, was ja den Stand am Ende des Verfahrens, oder möglichst weit am Ende des Verfahrens, beurteilt, immer rauskommen, dass eine Partei nicht verbotswürdig ist.

      Wenn die AfD z.B. im Laufe des Verfahrens alle rechtsextremen Anteile abstößt, kann sie nicht verboten werden – oder sie bleibt eine rechtsradikale Partei.

      Aber da unsere Politik, allen voran CDU und SPD ein Totalversagen zeigen, und es sich anmaßen, eine juristische Entscheidung zu einer politischen zu machen, müsste man überlegen, ob man weitere Möglichkeiten für die Antragsstellung einführt, einen Automatismus unter gewissen Umständen oder ob man die Antragsstellung unter gewissen Umständen verbindlich macht.

      Sollte ein solches Verfahren nicht automatisch ablaufen, wenn eine Partei in den Land-, oder Bundestag einzieht?

    16. Charlie_Potsmoker on

      Getroffene Hunde bellen. „schäbig, geschmacklos und widerlich“ finde ich die ideologische Nähe von Union und AfD.

    17. Ich muss sagen ich bin hier ausnahmsweise auf der Seite der CDU. Das ist schon schäbig einen Ermordeten so für seine Sache zu missbrauchen.

    18. Merz hat den Tod von Walter Lübcke instrumentalisiert, um sich über Linke zu echauffieren. Wo die denn gewesen seien, als Walter Lübcke ermordet wurde. Die CDU soll einfach die Fresse halten. Diese Heuchelei ist ja nicht auszuhalten.

    19. sumpfbieber on

      >»Den ersten von Rechtsextremisten ermordeten Repräsentanten unseres Staates in einer solchen, wirklich geschmacklosen Aktion missbrauchen zu wollen, macht nicht nur mich sehr wütend«, so Brand: »Wir Demokraten bekämpfen die Extremisten von der AfD nicht durch den Missbrauch von ermordeten Demokraten.«

      Pfff, die CDU bekämpft die AfD *gar nicht*, nirgendwo. Die Kopieren deren Politik, distanzieren sich marginal und trauen sich nicht, ein Verbotsverfahren zu initiieren. 

    20. CDU hat die chance gut darzustellen, einen hoch angesehenen Politiker zu würdigen und sich deutlich gegen Rechtsextremismus zu positionieren. CDU macht stattdessen CDU Sachen.

    21. JohnAmonFoconthi on

      „Als Union kämpfe man wie keine zweite Partei gegen Extremismus, Hass, Hetze und Gewalt jeglicher Couleur.“

      Aber nur wenn man nicht gerade gemeinsam mit Hass und Hetze – denn für nichts anderes steht die AFD – abstimmen muss. So wie es auff kommunaler und Landesebene inzwischen in tausenden Fällen passiert.

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