Die Grafik zeigt die jährlichen externen Schadenskosten der wichtigsten gesundheits- und umweltbezogenen Risikofaktoren in Deutschland im Vergleich zu den damit verbundenen Steuereinnahmen (sofern zutreffend).

    Wichtige Erkenntnisse

    Klimagase und Luftverschmutzung verursachen mit Abstand die höchsten jährlichen Schadenskosten (199 Mrd. Euro) bei moderaten Steuereinnahmen (18 Mrd. Euro).

    Tabak verursacht Kosten in Höhe von ca. 97 Milliarden Euro und erzeugt gleichzeitig Steuereinnahmen in Höhe von ca. 14 Milliarden Euro. Das bedeutet, dass die Schäden die Einnahmen um etwa das Siebenfache übersteigen.

    Alkohol verursacht Schäden in Höhe von ca. 57 Mrd. Euro, während Steuereinnahmen in Höhe von ca. 3 Mrd. Euro anfallen.

    Ungesunde Ernährung, arbeitsbedingte Krankheiten, Verkehrsunfälle, endokrine Disruptoren, digitaler Stress, Medikamentenschäden und verschiedene Umweltschadstoffe verursachen ebenfalls erhebliche Kosten.

    Viele Kategorien (z. B. PFAS, Pestizide, Mikroplastik, Lärm, Nitrat) generieren überhaupt keine Steuereinnahmen, sodass die Last vollständig bei der Gesellschaft liegt.

    Nur wenige Kategorien verfügen über nennenswerte Steuereinnahmen, und selbst bei diesen sind die Einnahmen deutlich geringer als der gesellschaftliche Schaden.

    Gesamtschlussfolgerung: In allen Kategorien übersteigen die externen Schäden die damit verbundenen Steuereinnahmen bei weitem – was ein großes wirtschaftliches Ungleichgewicht zwischen gesellschaftlichen Kosten und den Steuereinnahmen des Staates aus schädlichen Produkten oder Aktivitäten zeigt.

    Vollständige Liste der im Datensatz verwendeten Quellen

    Nachfolgend finden Sie die vollständige Liste der Quellen genau so, wie sie in Ihrem Datensatz erscheinen:

    UBA Methodenkonvention 4.0 (2022)

    DKFZ Tabakatlas (2020)

    BMG/DHS-Alkoholstudie (2023)

    RKI Ernährungsfolgen (2021)

    BAuA AU-Statistik (2023, bereinigt)

    BASt Unfallkostenmodell (2018–2022)

    WHO/UNEP EDC-Kosten (2012–2021)

    EWR-Lärmverschmutzungsberichte (2020–2023)

    DAK/RKI/OECD-Digitalstudie (2019–2023)

    Pharmakovigilanz-Studien (2019–2023)

    EU Biodiversitäts- & Landnutzungsmodelle (2020–2023)

    UBA/BVL Pestizidberichte (2020–2023)

    UBA Chemikalienberichte (2020–2023)

    EEA/ECHA PFAS-Dossiers (2019–2023)

    ECDC AMR-Kostenmodelle (2022)

    BDEW/UBA Nitratberichte (2020–2023)

    UNEP/UBA-Mikroplastikstudie (2018–2023)

    UBA Lichtemissionen (2022)

    Von LuigiMederti

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    3 Kommentare

    1. ResidentSheeper on

      Looks like they need to about 12x their taxes to be climate neutral.

      So I guess that would mean the average german pays around 350% tax.

    2. oberwolfach on

      This methodology is clearly terrible and designed to push an agenda. For instance, it is obviously untrue that Germany gets zero tax revenue from pesticides or smartphones, considering it collects at a very minimum the 19% VAT on sales of these products. That calls into question literally everything else about the calculations, which appear to be just sublimated whining instead of an honest attempt to address costs and benefits (e.g. traffic noise has costs, but is also necessary if you don’t want society to grind to a halt).

    3. bastiancontrari on

      I’m curious so I appreciate you posted the sources.

      After a first look at some of those studies I can confidently say that there are German words in them.

      ;D

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