Falls sich jemand Illusionen macht – Nein die migrieren nicht zu Open Source sondern zu Google.
Ich hatte am Rande mit ein paar kleineren Teilen dieser Migration Kontakt und das wird noch mindestens 5-10 Jahre dauern.
Euibdwukfw on
Absolut irre. Ich hab in einigen Firmen gearbeitet wo es kein MS Office gab nur google cloud. Deren office programme reichen auch. Wird aber an dem Unwillen so mancher Dinos bei Airbus liegen sich umzustellen.
KnackigeCurrywurst on
>Google Workspace sollte die Nachfolge antreten
(…)
Gerade der Abgang von Excel stellt sich dabei als zentrale Herausforderung dar, da Google Sheets mit dem Umfang der Airbus-Tabellen nicht umgehen kann – bis zu 20 Millionen Zeilen sollen diese enthalten.
(…)
Google Workspace ist ein reiner Cloud-Dienst, manche Dokumente dürfen jedoch nicht in der Cloud abgespeichert werden.
Das ist halt auch einfach eine dumm-konzeptionierte Umstellung
Dafür gibt es Fragenkataloge, was ein Nachfolgeprodukt alles erfüllen muss, soll und kann. Aber wenn es von oben so gewollt ist, kann man den natürlich ignorieren bzw. so schreiben, dass es zu dem gewünschten Produkt passt.
Raider440 on
Hey, vielleicht kann Dassault ja auch hier wieder das Rad neu erfinden, eine absolut grottenschlechte Alternative bauen, die instabil ist, nicht zwischen Versionen kompatibel und eine absolute Goldrandlösung, die viel zu teuer ist und trotzdem zum Goldstandard der Industrie wird. 🤮
_maggus on
MS Office ist ja nicht nur die bekannte Suite aus Word, Excel, Powerpoint und Co.
Email ist in der Regel MS Exchange, der quasi-Standard unter den großen Mailservern. Unternehmen bauen ihre ganze Email- und Groupware-Infrastruktur um Exchange herum. Das löst man nicht einfach mal so durch was anderes ab.
Dateiablage ist häufig Onedrive / Sharepoint. Tief integriert in die MSO-Landschaft, inkl. web-basierter Anwendungen (man teilt eine Excel-Arbeitsmappe und kann direkt im Browser gleichzeitig mit anderen Kollegen bearbeiten).
Zusätzliche Automatisierungen wie PowerApps oder Business Intelligence erlauben es, ziemlich umfangreiche Workflows zu bauen.
-> Die meisten Unternehmen haben dann doch einen ziemlich großen MS Footprint, der sich nicht so einfach ersetzen lässt. KLomplizierte Verträge mit Microsoft erschweren das drüber hinaus oft zusätzlich.
Dr-Technik on
Wenn man die halbe in Entwicklung aus Legacy Gründen noch in Excel betreibt ist das halt eher schwierig
BlackHole1997 on
Wenn man mal liest, weshalb gerade die Umstellung auf Google Software problematisch ist, frage ich mich ehrlich, weshalb man nicht auf Open-Source-Software gewechselt ist. Excel-Tabellen und Co sind jetzt ehrlich gesagt nicht die technischen Wunderwerke und schon lange in ähnlicher und besserer Form ohne Verbindung zu den USA erhältlich.
tirolerben on
Porsche ist auch so ein Fall. Die laufen komplett auf Sharepoint, wobei man das fast gar nicht mehr Sharepoint nennen kann denn deren Sharepoint-System ist über die Jahre so stark modifiziert und individualisiert worden, dass es praktisch eine eigene Sharepoint-Version ist. Quasi SAP in Sharepoint nachgebaut. Dass hat zur Folge, dass alle Software-Dienstleister, alle SaaS-Anwendungen, die Porsche einkauft, von den Dienstleistern hochgradig speziell für Porsche angepasst werden müssen, um in deren Sharepoint-System integriert werden zu können. Custom API-Hölle. Porsche wird nie von Microsoft bzw. Sharepoint wegkommen und Microsoft lässt sich Porsches Custom-Sharepoint und den notwendigen Sonder-Support entsprechend fürstlich bezahlen.
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8 Kommentare
Falls sich jemand Illusionen macht – Nein die migrieren nicht zu Open Source sondern zu Google.
Ich hatte am Rande mit ein paar kleineren Teilen dieser Migration Kontakt und das wird noch mindestens 5-10 Jahre dauern.
Absolut irre. Ich hab in einigen Firmen gearbeitet wo es kein MS Office gab nur google cloud. Deren office programme reichen auch. Wird aber an dem Unwillen so mancher Dinos bei Airbus liegen sich umzustellen.
>Google Workspace sollte die Nachfolge antreten
(…)
Gerade der Abgang von Excel stellt sich dabei als zentrale Herausforderung dar, da Google Sheets mit dem Umfang der Airbus-Tabellen nicht umgehen kann – bis zu 20 Millionen Zeilen sollen diese enthalten.
(…)
Google Workspace ist ein reiner Cloud-Dienst, manche Dokumente dürfen jedoch nicht in der Cloud abgespeichert werden.
Das ist halt auch einfach eine dumm-konzeptionierte Umstellung
Dafür gibt es Fragenkataloge, was ein Nachfolgeprodukt alles erfüllen muss, soll und kann. Aber wenn es von oben so gewollt ist, kann man den natürlich ignorieren bzw. so schreiben, dass es zu dem gewünschten Produkt passt.
Hey, vielleicht kann Dassault ja auch hier wieder das Rad neu erfinden, eine absolut grottenschlechte Alternative bauen, die instabil ist, nicht zwischen Versionen kompatibel und eine absolute Goldrandlösung, die viel zu teuer ist und trotzdem zum Goldstandard der Industrie wird. 🤮
MS Office ist ja nicht nur die bekannte Suite aus Word, Excel, Powerpoint und Co.
Email ist in der Regel MS Exchange, der quasi-Standard unter den großen Mailservern. Unternehmen bauen ihre ganze Email- und Groupware-Infrastruktur um Exchange herum. Das löst man nicht einfach mal so durch was anderes ab.
Dateiablage ist häufig Onedrive / Sharepoint. Tief integriert in die MSO-Landschaft, inkl. web-basierter Anwendungen (man teilt eine Excel-Arbeitsmappe und kann direkt im Browser gleichzeitig mit anderen Kollegen bearbeiten).
Zusätzliche Automatisierungen wie PowerApps oder Business Intelligence erlauben es, ziemlich umfangreiche Workflows zu bauen.
-> Die meisten Unternehmen haben dann doch einen ziemlich großen MS Footprint, der sich nicht so einfach ersetzen lässt. KLomplizierte Verträge mit Microsoft erschweren das drüber hinaus oft zusätzlich.
Wenn man die halbe in Entwicklung aus Legacy Gründen noch in Excel betreibt ist das halt eher schwierig
Wenn man mal liest, weshalb gerade die Umstellung auf Google Software problematisch ist, frage ich mich ehrlich, weshalb man nicht auf Open-Source-Software gewechselt ist. Excel-Tabellen und Co sind jetzt ehrlich gesagt nicht die technischen Wunderwerke und schon lange in ähnlicher und besserer Form ohne Verbindung zu den USA erhältlich.
Porsche ist auch so ein Fall. Die laufen komplett auf Sharepoint, wobei man das fast gar nicht mehr Sharepoint nennen kann denn deren Sharepoint-System ist über die Jahre so stark modifiziert und individualisiert worden, dass es praktisch eine eigene Sharepoint-Version ist. Quasi SAP in Sharepoint nachgebaut. Dass hat zur Folge, dass alle Software-Dienstleister, alle SaaS-Anwendungen, die Porsche einkauft, von den Dienstleistern hochgradig speziell für Porsche angepasst werden müssen, um in deren Sharepoint-System integriert werden zu können. Custom API-Hölle. Porsche wird nie von Microsoft bzw. Sharepoint wegkommen und Microsoft lässt sich Porsches Custom-Sharepoint und den notwendigen Sonder-Support entsprechend fürstlich bezahlen.