Seit ein paar Minuten hab ich ein neues absolutes Lieblingsvideo – ein unvergleichliches Dokument der (ost-österreichischen) Zeitgeschichte.
Ältere Semester kennen noch den Alten Südbahnhof, der bis 2009 das Tor von Wien in den Süden und Osten darstellte. Modernistische Architektur, Marmor, venezianische Löwen, eine geradezu gigantische Kassenhalle, sich im Schneckentempo bewegende Aufzugsbänder und verstörend-blinkende Augenmonitore (die inzwischen ausgemottet wurden und die U2 Station Schottentor heimsuchen) – als studentischer Pendler war das für mich für einige Jahre in den frühen 2000ern jeden Tag der jeweils erste und letzte Eindruck von Wien.
Dieses Video präsentiert nicht nur den Bahnhof als Gebäude & Ort, in seiner Funktionalität und Beschaffenheit, nein, es ist vielmehr ein ästhetisches Fundstück der späten 90er – aufklärendes Lehrstück, gesprochen von einem entspannten, genuin südostösterreichischen Bundesbahnler, untermalt mit orchestralem Soundtrack von Pop-Klassikern – ja, so war Österreich vor 20-30 Jahren. Ich werd grad richtig sentimental…
realtribalm on
Dieses Video lässt 1998 wie 1988 erscheinen.
gixanthrax on
Ich bin von 2004 – 2007 ca alle 3 Monate Am Sonntag in der früh mit dem ersten Zug nach Konzertabenden/nächten in Wien zurück in die Steiermark gefahren. So mit einer der Ersten Ubahnen ankommen, dann durch das leere Gebäude, über den Leeren Busbahnhof und dann ans Kopfende des betreffenden Bahnsteigs – das hatte schon was.
Meine Jüngere Schwester die Mal mit 2 Freundinnen auf einem Konzert in Wien war und meinem Rat für das Heimfahren gefolgt ist fand’s nicht so prickelnd….
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3 Kommentare
Seit ein paar Minuten hab ich ein neues absolutes Lieblingsvideo – ein unvergleichliches Dokument der (ost-österreichischen) Zeitgeschichte.
Ältere Semester kennen noch den Alten Südbahnhof, der bis 2009 das Tor von Wien in den Süden und Osten darstellte. Modernistische Architektur, Marmor, venezianische Löwen, eine geradezu gigantische Kassenhalle, sich im Schneckentempo bewegende Aufzugsbänder und verstörend-blinkende Augenmonitore (die inzwischen ausgemottet wurden und die U2 Station Schottentor heimsuchen) – als studentischer Pendler war das für mich für einige Jahre in den frühen 2000ern jeden Tag der jeweils erste und letzte Eindruck von Wien.
Dieses Video präsentiert nicht nur den Bahnhof als Gebäude & Ort, in seiner Funktionalität und Beschaffenheit, nein, es ist vielmehr ein ästhetisches Fundstück der späten 90er – aufklärendes Lehrstück, gesprochen von einem entspannten, genuin südostösterreichischen Bundesbahnler, untermalt mit orchestralem Soundtrack von Pop-Klassikern – ja, so war Österreich vor 20-30 Jahren. Ich werd grad richtig sentimental…
Dieses Video lässt 1998 wie 1988 erscheinen.
Ich bin von 2004 – 2007 ca alle 3 Monate Am Sonntag in der früh mit dem ersten Zug nach Konzertabenden/nächten in Wien zurück in die Steiermark gefahren. So mit einer der Ersten Ubahnen ankommen, dann durch das leere Gebäude, über den Leeren Busbahnhof und dann ans Kopfende des betreffenden Bahnsteigs – das hatte schon was.
Meine Jüngere Schwester die Mal mit 2 Freundinnen auf einem Konzert in Wien war und meinem Rat für das Heimfahren gefolgt ist fand’s nicht so prickelnd….