Tl;dr
Islamismus und Rechtsextremismus faszinieren immer mehr Minderjährige. Das Bundeskriminalamt (BKA) registriert im Bereich von Gewaltkriminalität seit Jahren einen steilen Anstieg. Bei tatverdächtigen Jugendlichen (bis 17 Jahre) haben sich die Zahlen seit 2019 um knapp ein Drittel erhöht, bei Kindern (bis 13 Jahre) sogar um zwei Drittel. Mögliche Gründe für diese Entwicklung, psychische Belastungen bei Kindern und Jugendlichen und einsam und ohne Perspektive hofften sie, im Internet Antworten auf ihre Fragen nach dem Sinn des Lebens zu finden und landen so bei Extremisten.
StunningError4693 on
Das, was die große Welt denen natürlich auch zeigt: Hast du die Macht, kannst du alles positiv da stehen lassen. Selbst das größte Unrecht wird dann zur Freigabe.
HerrKoboid on
Die Gründe sind isolierte Individuen, schwindender Lebensstandard und keine Aussicht auf eine gute / bessere Zukunft. Die rechtsextremen sind da um das aufzufangen.
guy_incognito_360 on
Die Erklärung aus meinem persönlichen Umfeld: Social Media und entsprechende Blasenbildung. Dazu kommt soziale Abschottung.
DueDesign2095 on
Bei Jungs ist der Grund meist: Schlecht erzogene Kerle, die nicht mal wissen, wie man höflich oder freundlich ist, und sich dann wundern, dass sie keine Freundin kriegen, in meiner Erfahrung.
Besonders bei sehr patriarchalen Elternhäusern, wo Liebe fehl am Platz ist und die Mutter halt nur Sklavin, erwarten die Jungs auch, dass ihnen das zusteht. Viele Mädchen und Frauen haben heute aber gar keine Lust mehr, auch Mami für ihren Partner zu spielen. Was dann zu Wut führt, auch gegenüber einer Gesellschaft, die ja Sex und Putzfrau für umme versprochen hat. Dafür, dass Kerle halt Kerle sind.
TheAmazingBreadfruit on
Ich glaube, dass die Ursachen bereits früh in der Kindheit zu finden sind. Wie wurden diese Menschen erzogen? Haben sie in ihrer Kindheit Wertschätzung erfahren, und wenn ja, wann? Gab es Gewalt oder emotionale Vernachlässigung?
Keine Entschuldigung, nur eine mögliche Erklärung, warum Menschen quer durch alle Gesellschafts- und Bildungsschichten empfänglich für extremistisches Gedankengut und Verschwörungstheorien sein können. Deswegen müsste meiner Meinung nach Extremismusprävention bereits bei den Eltern bzw. in der Kindheit beginnen.
Doofenschmirtz on
Keine Ahnung wie repräsentativ das Kaff ist aus dem ich komme, aber hier ist auch alles einfach tot. Für Junge Menschen gibt es Schischa-bars oder Kiosk. Beim Rest ist man nicht Zielgruppe und zusätzlich meist ausgepreist. Geht man durch die Innenstadt kann man eigentlich nur wütend werden und wenn man im Netz dann noch angestachelt wird fühlt man zumindest eine Verbindung zu wem.
Es fehlt an dritten Orten, die gab es schon vor 15 Jahren leider kaum, und Jugendliche scheinen den meisten Menschen eh nur unangenehm zu sein.
Carlie2406 on
Ob der Fakt, das gewisse Internetseiten jedes kleinste Schimpfwort zensieren, aber Nazi-Mist und co einfach stehen lassen wohl etwas dazu beiträgt?
Sponklavlon on
Deutschland wurde nie entnazifiziert. Praktisch alle kamen ohne Strafe davon, es wurde nur von der Sklaverei produziert, stattdessen hat man sich schnell auf die bösen Kommunisten eingeschossen. Gleichzeitig gab es noch Sozialpolitik solange der Osten als Vergleich existierte, seitdem gibt es aber nur noch Rechte Politik gegen die Arbeiter. Gleichzeitig werden Rechte verwöhnt von den Oligarchen mit Geld und eigenen Fernsehsendern, Springerpressepropaganda hat einen eigenen Verlag nur zur hetze.
Alles kein neues Phänomen, die Nazis haben nie aufgehört an ihrer Rückkehr zu arbeiten.
No-Illustrator6845 on
„Die Jugend schiebt Hass, was hast du gedacht?
Wo die Zukunft nicht lacht, wird die Wut entfacht“
Pöbel MC
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10 Kommentare
Tl;dr
Islamismus und Rechtsextremismus faszinieren immer mehr Minderjährige. Das Bundeskriminalamt (BKA) registriert im Bereich von Gewaltkriminalität seit Jahren einen steilen Anstieg. Bei tatverdächtigen Jugendlichen (bis 17 Jahre) haben sich die Zahlen seit 2019 um knapp ein Drittel erhöht, bei Kindern (bis 13 Jahre) sogar um zwei Drittel. Mögliche Gründe für diese Entwicklung, psychische Belastungen bei Kindern und Jugendlichen und einsam und ohne Perspektive hofften sie, im Internet Antworten auf ihre Fragen nach dem Sinn des Lebens zu finden und landen so bei Extremisten.
Das, was die große Welt denen natürlich auch zeigt: Hast du die Macht, kannst du alles positiv da stehen lassen. Selbst das größte Unrecht wird dann zur Freigabe.
Die Gründe sind isolierte Individuen, schwindender Lebensstandard und keine Aussicht auf eine gute / bessere Zukunft. Die rechtsextremen sind da um das aufzufangen.
Die Erklärung aus meinem persönlichen Umfeld: Social Media und entsprechende Blasenbildung. Dazu kommt soziale Abschottung.
Bei Jungs ist der Grund meist: Schlecht erzogene Kerle, die nicht mal wissen, wie man höflich oder freundlich ist, und sich dann wundern, dass sie keine Freundin kriegen, in meiner Erfahrung.
Besonders bei sehr patriarchalen Elternhäusern, wo Liebe fehl am Platz ist und die Mutter halt nur Sklavin, erwarten die Jungs auch, dass ihnen das zusteht. Viele Mädchen und Frauen haben heute aber gar keine Lust mehr, auch Mami für ihren Partner zu spielen. Was dann zu Wut führt, auch gegenüber einer Gesellschaft, die ja Sex und Putzfrau für umme versprochen hat. Dafür, dass Kerle halt Kerle sind.
Ich glaube, dass die Ursachen bereits früh in der Kindheit zu finden sind. Wie wurden diese Menschen erzogen? Haben sie in ihrer Kindheit Wertschätzung erfahren, und wenn ja, wann? Gab es Gewalt oder emotionale Vernachlässigung?
Keine Entschuldigung, nur eine mögliche Erklärung, warum Menschen quer durch alle Gesellschafts- und Bildungsschichten empfänglich für extremistisches Gedankengut und Verschwörungstheorien sein können. Deswegen müsste meiner Meinung nach Extremismusprävention bereits bei den Eltern bzw. in der Kindheit beginnen.
Keine Ahnung wie repräsentativ das Kaff ist aus dem ich komme, aber hier ist auch alles einfach tot. Für Junge Menschen gibt es Schischa-bars oder Kiosk. Beim Rest ist man nicht Zielgruppe und zusätzlich meist ausgepreist. Geht man durch die Innenstadt kann man eigentlich nur wütend werden und wenn man im Netz dann noch angestachelt wird fühlt man zumindest eine Verbindung zu wem.
Es fehlt an dritten Orten, die gab es schon vor 15 Jahren leider kaum, und Jugendliche scheinen den meisten Menschen eh nur unangenehm zu sein.
Ob der Fakt, das gewisse Internetseiten jedes kleinste Schimpfwort zensieren, aber Nazi-Mist und co einfach stehen lassen wohl etwas dazu beiträgt?
Deutschland wurde nie entnazifiziert. Praktisch alle kamen ohne Strafe davon, es wurde nur von der Sklaverei produziert, stattdessen hat man sich schnell auf die bösen Kommunisten eingeschossen. Gleichzeitig gab es noch Sozialpolitik solange der Osten als Vergleich existierte, seitdem gibt es aber nur noch Rechte Politik gegen die Arbeiter. Gleichzeitig werden Rechte verwöhnt von den Oligarchen mit Geld und eigenen Fernsehsendern, Springerpressepropaganda hat einen eigenen Verlag nur zur hetze.
Alles kein neues Phänomen, die Nazis haben nie aufgehört an ihrer Rückkehr zu arbeiten.
„Die Jugend schiebt Hass, was hast du gedacht?
Wo die Zukunft nicht lacht, wird die Wut entfacht“
Pöbel MC