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    17 Kommentare

    1. Was mich immer wieder überrascht, ist, dass es z. B. in anderen Ländern wie Thailand sooo viel einfacher ist an eine Wohnung zu kommen. Selbst in Bangkok, wo ja sehr viele Menschen leben, kann sich ein Condo quasi frei aussuchen. Und man bekommt sogar mit privatem Pool und Gym deutlich mehr geboten. 

    2. Würde gerne vermieten als private Altersvorsorge, aber es ist einfach alles zu teuer. Sowohl bauen als auch kaufen. Ich rechne das seit 3-4 Jahren immer mal wieder durch. Die Miete kann man nicht verlangen, wer soll das bezahlen. Wer noch keinen Bestand hat zahlt drauf. Dadurch kommt kein neues Angebot und die Lage wird schlimmer. In 20 Jahren wenn die Boomer wegsterben dreht die Lage vielleicht.

    3. Tja, wie will man diesen Kreislauf durchbrechen: ein paar kauft ein Haus (oder Mietet eine große Wohnung), gründet eine Familie und bekommt Kinder. Die Kinder ziehen irgendwann aus, das Haus/Wohnung wird zu groß für die zwei Leute, sie bleiben aber trotzdem dort wohnen.

    4. es ist alles zu teuer, wenn du Mieter bist, wirst du gefickt, wenn du Vermieter bist, wirst du von größeren Vermietern gefickt, es wird nicht genug gebaut, es gibt viele Rentner, die alleine in viel zu großen Wohnungen leben, weil umziehen sich finanziell rein gar nicht lohnen würde, etc etc etc

    5. modsuwakusoyarou on

      Sondervermögen von 100 Milliarden zum staatlichen Wohnungsbau wäre doch mal was.

      Mit niedrigeren Mieten könnte man sogar anschließend die Steuern erhöhen und man hat dennoch mehr Geld übrig, langfristig würde das dem Staat im Gegensatz zu den Rentenerhöhung und Subventionen für Gastro, Bauern und Fluggesellschaften sogar helfen.

    6. Weil zuwenig das Richtige von den Richtigen gebaut wird !!

      Wie oft eigentlich noch ?

      Alle Beteiligten stecken in einem Mist-Nashgleichgewicht fest, und hoffen auf ein Wunder, oder dass ein anderer Beteiligter aus Liebe oder so finanziellen Selbstmord begeht.

      Und so hat sich diese Schicksalsgemeinschaft aneinander gekettet und schlittert zusammen immer nur weiter in den Abgrund.

      Es hilft nur eine Sache: Die Bundesregierung erklärt ein Marktversagen, nimmt von dem angeblichen Investitionssondervermögen 40 oder so Milliarden und packt die in eine Genossenschaft. Diese baut damit stur hübsche sehr hohe Hochhäuser mit hübschen Wohnungen und auch mal nem Gemeinschaftsdachgarten auf dem 35. Stockwerk. In Lagen, wo massiv Wohnungsmangel herrscht.

      Was passiert dadurch?

      Der Mietmarkt wird angebotsseitig entlastet. Die Mieten steigen weniger weil mehr Angebot.

      Die Sozialwohnungsquote steigt wieder.

      Wir schaffen mit 40 B schlagartig 160000 Wohnungen.

      Eine massiv günstige Wohnform wird gefördert, wo sich ein Blockheizkraftwerk im Keller und eine eigene Bushaltestelle für diesen Wohnblock lohnt.

      Der Bund hat sogar Werte in den Büchern stehen, die 1:1 den Schulden entsprechen und wahrscheinlich erstmal werden die Wohnungen im Wert steigen.

      Aufgrund der Mangellagen hat die Genossenschaft 160000 Wohnungen, die sie zu 1400 oder so EUR annähernd komplett vermietet kriegt. Das sind nach Kosten wahrscheinlich 1,5 Milliarden Einnahmen pro Jahr Netto. Es ist eine gemeinnützige Genossenschaft. Oder von mir aus Stiftung, jedenfalls zahlen die keine Steuern.

      Von 1,5 Milliarden kann man sogleich 6000 weitere Wohnungen in Auftrag geben.

      Die Genossenschaft kann sich als Entität verschulden. Wenn die 160000 Wohnungen besitzen, kann man denen nicht 15 Milliarden als Hypotheken geben? Das sind zack wieder 60000 Wohnungen.

      Es werden Arbeitsplätze auf dem Bau geschaffen, wir haben doch Wirtschaftskrise…

      Die Arbeitenden verdienen Geld, zahlen Steuern statt Sozialleistungen zu kosten, und können sich eine Wohnung bei der Genossenschaft mieten.

      Für mich der totale No-brainer.
      Seit einem Jahrzehnt oder so.

      Aber jedesmal kommen Leute und sind so „ich würde aber lieber in einem Einfamilienhaus wohnen“, oder in vollem Wissen, dass das Quatsch ist, wird sowas wie ein Wohnungsrückkauf von Vonovia auch noch von der Politik befeuert.

      Zum Haareraufen. Wozu wenn nicht für diese Aktion hat der Merz sich die ganze Kohle denn genehmigt?

      Die sture, angebotsseitige Entlastung gibt dem Ganzen den rettenden Stromstoß, damit das Kammerflimmern aufhört. Inzwischen verschlimmert sich die Situation, weil sie schlimm ist. ZB kündigen Leute die alte Wohnung erst, wenn sie verbrieft eine neue haben. Alleine das erfordert nochmal 2% mehr Wohnungen.

    7. Schon der Hammer wie es die Tagesschau schafft einen Artikel über problematische Wohnungsmietpreise zu schreiben und nicht ein Wort darüber verliert, dass das die Konsequenz ist, wenn Wohnraum Ware und Spekulationsobjekt ist. Das Problem sind eben nicht (überwiegend) Rentner:innen oder ein Mangel an Wohnraum, sondern dass Vermieter die Preise so gestalten können wie es ihnen passt. Wohnen muss schließlich jeder. Das Sahnehäubchen ist an dem ganzen m.E. dass Vermieter überhaupt keinen Mehrwert erbringen an Wirtschaft oder Gesellschaft. Selbst Churchill, nicht gerade ein „Sozialist“, soll gesagt haben, dass Vermieter Parasiten sind.

    8. betaisodona-salbe on

      Interressant was alles nicht gesagt wird.

      Zwar wird erwähnt dass eine neue Wohnung viel teurer wäre als eine alte. Aber warum…. ?

      Der doch sehr starke Mieterschutz zeigt seine Wirkung. Genauso wie die Unkündbarkeit.

    9. Dull_Reference_6166 on

      Neben den üblichen Problemen, sehe ich da aber noch andere.

      Andere wollen auch was vom Kuchen. Mein Opa vermietet an meine Eltern. Quasi zum Selbstkostenpreis. Das Finanzamt schreibt ihm aber vor, das er ja das und das nehmen könnte und die somit weniger Steuern bekommen, die die dann so nachverlangen. Wo kommen wa dahin, wenn man erschwingliche Mieten will?

      Wieso macht die Stadt, das Land oder wer auch immer nicht zu seiner Aufgabe, günstige Wohnungen anzubieten? Wieso werden nicht Grundstücke gekauft und dann Wohnungen der Stadt darauf gesetzt? Brauchbare Wohnungen, und nicht schlecht isolierte 3 Zimmer 60qm? So hätte man dauerhafte Einnahmen, könnte eigenen Jobs anbieten, wie Hausmeister, Gärtner für Grünflächen usw.. Geht ja nicht. Macht ja minus in der eigenen Amtsperiode. Lieber für mehr Geld ein Opernhaus bauen…

    10. Neulich hab ich meinen Vermieter auf der Straße getroffen. War so kalt das er die Hände in den eigenen Taschen hatte.

    11. Deutschland: Macht Vermietung maximal unattraktiv. Vermieter: Ziehen sich vom Markt zurück. Deutschland: *Surprised pikachu face*

    12. HairZealousideal711 on

      Viele Vermieter mit Wohnungen aus dem Bestand haben in den letzten Jahren/Jahrzehnten so gut wie null kosten gehabt. Und das ist hier zumindest die Mehrheit der Wohnungen. Trotzdem erhöht man schamlos die Miete auf 13-15 € / m² und viele von diesen Wohnungen weißen noch immer oft keinen Energieausweis aus. Und auch die Wohnungen werden notgedrungen weggehen, der Wohnungsmarkt ist eine einzige Katastrophe

    13. Upbeat-Conquest-654 on

      Und Deutschland wird dadurch immer weniger wettbewerbsfähig. Arbeitgeber müssen die Mieten ihrer Angestellten querfinanzieren, so dass deutsche Arbeitskräfte im internationalen Vergleich immer teurer werden. Und die haben nicht mal was davon, weil sie das Geld nur an die Vermieter durchreichen. Ich glaube, die hohen Mieten schaden Deutschland mehr, als man denkt.

    14. Upbeat-Conquest-654 on

      Wohin fließt das ganze Geld? Irgendwer macht sich hier die Taschen voll auf unsere Kosten!

    15. Einzige Lösung:
      Sämtliche Preisbremsen abschaffen.
      Dann gehen nämlich die Dollarzeichen an und es wird so viel gebaut, dass einfach der Markt irgendwann einbricht.
      Zudem werden dann Rentner und Boomer endlich gezwungen aus viel zu billigen viel zu großen Wohnungen auszuziehen und in eine Kleinere zu gehen. Das sorgt dafür dass der Raum besser verteilt wird…

    16. Deutschland kriegt den Arsch nicht hoch und baut massenweise neuen Wohnraum. Das ist die einzige (und vollkommen logische) Möglichkeit, das nachhaltig zu lösen.

      Aber die Leute probieren leber 10.000 andere Dinge aus, bevor sie neubauen…

    17. Ich empfehle mal die Timeline des 5. Bauabschnitts der Messestadt in München anzuschauen: https://ba5-im-dialog.de/ablauf/

      Die Pläne dazu gibt es seit 1991. Inzwischen sind wir soweit dass der Arbeitskreis zur Erarbeitung des Gestaltungsleitfadens tagt. Es kann sich also nur noch um wenige Jahrzehnte handeln bis da mal gebaut wird. Vor allem braucht man in München ja keine Wohnungen.

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