Wow, der Artikel macht mich aus vielen Gründen anders sauer, aber am schlimmsten find ich diese Aussage, die man leider immer wieder antrifft:

    „Stillen ist keine vegane, sondern eine tierische Ernährungsweise.“

    Sag das nochmal, aber langsam?! Woher kommt dieser dumme und unreflektierte Gedanke, Stillen sei nicht vegan? Und dass das von einem Arzt kommt. Was ist dann mit Küssen oder Sex? Da werden dich auch Körperflüssigkeiten ausgetauscht 🙃

    Auch diese Pauschale Ansicht, vegane Ernährung bei Babys und Kleinkindern ist gefährlich. Natürlich muss man supplementieren, aber das machen Erwachsene doch auch. Und diese überholte Ansicht, onmi = automatisch gesund. 🤡

    Von Specific-Occasion-82

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    10 Kommentare

    1. Das wirkt wie aus der Zeit gefallen:

      „Das ist aber etwas anderes als ein Soja-Drink, wie man ihn im Reformhaus kauft“

      Reformhaus? Hä? Lebt der so hinterm Mond, dass er nicht mitbekommen hat, dass jeder Supermarkt und Discounter schon seit Ewigkeiten Sojamilch verkauft?

      Was auch völlig lächerlich klingt:

      „Hat [die Mutter] sich aber selbst über längere Zeit vegan ernährt, dann enthält auch die Muttermilch zum Beispiel zu wenig Vitamin B12.“

      Welche vegane Mutter supplementiert denn kein B12?

    2. Das traurige ist eher, dass omni Eltern nicht supplementieren. Das beste Beispiel bei uns in der Familie: meine beiden Neffen essen keine Gemüse, kein Obst. Hülsenfrüchte, Nüsse auch nicht wirklich. Sie essen Brot, Butter, Marmelade, Nutella, Eier, Nudeln, Reis, Fleisch, Milch, Käse, etc. und halt viele Süssigkeiten und Chips. Ich will echt nicht wissen, was solche Kinder für Nährstoffmangel haben. Und dann bekommen sie von ihren Eltern (die ebenfalls so essen und mit mitte 40 schon krank sind) erzählt, dass veganer Nährstoffmangel haben, und in einem Ei ist alles drin, was der Körper braucht 😭. Opa ist übrigens auf den gleichen Diät, hat mit mit 64 Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Herzprobleme, Übergewicht, Magengeschwür, und muss jetzt operiert werden.

      Macht mich alles so traurig…

    3. Nicht vegane Ernährung kann bei Kindern auch zu schweren Schäden führen, passiert auch andauernd: Übergewicht und Fettleibigkeit, Diabetes, Herz-/Kreislauf-Erkrankungen…

    4. sussybaka303332 on

      Es wird empfohlen, dass Kinder Vit D und Fluorid supplementiert bekommen. 
      Die Mutter sollte in der Schwangerschaft jod und Folat unbedingt supplementieren.

      Wenn die Babys dann noch B12 dazu nehmen sollte geht auf einmal die Welt unter. (Wobei die sich ja eh die ersten 5 Monate nur von Muttermilch ernähren sollten)

      Als Muttermilchersatz sind in Deutschland übrigens neben Kuh und Ziegenmilchprodukte auch Sojaproteinisolat Produkte zulässig 

    5. Viele Leute hier scheinen zu vergessen wie viele unglaublich dumme und unverantwortliche Leute es gibt.

      So dumm das man es fast nicht glauben kann als normaler Mensch.

      Solche Menschen können den Bedarf nach Supplementen nicht verstehen, wissen nichts davon, oder ignorieren es einfach und können dadurch ihre Gesundheit und die der Kinder gefährden.

      Also ja, auch wenn es echt nicht schwer ist richtig zu machen, vegane Ernährung ist „gefährlicher“ als normale.

    6. Wow

      Wie er’s erzählt ist schon ziemliches Bild Niveau. Leute grundsätzlich als Idioten abzustempeln, die den Unterschied zwischen einem Sojadrink und Säuglingsmahlzeit nicht kennen ist schon heftig daneben.

      Im Grunde sagt er ja auch, dass sich Eltern mehr Gedanken machen müssen, wenn sie ein Kind so ernähren wollen – stimmt soweit ja auch. Gut, nachdem 50% der deutschen zu fett sind, sollten das alle anderen auch, aber wo bleibt da die Schlagzeile? Außerdem könnte man den Lebensmitteln grundsätzlich mehr Eisen, B12, etc zusetzen, statt immer mehr Zucker rein zu knallen. Aber hey, das schadet dem Kind ja nicht…oh wait.

    7. Das beste ist, der Artikel war erst einige Zeit hinter einer Paywall, heißt viele haben eh nur die Überschrift gelesen und fühlen sich wieder bestätigt.

    8. Ich bin echt nicht in dem Thema Kindererziehung drin, aber stillen nicht als vegan zu bezeichnen, ist schon eine üble Aussage.
      Die vegane Ernährung von Kleinkindern habe ich immer kritisch betrachtet, weil besonders für die Kleinen eine ausgewogene Ernährung wichtig ist.
      Ich glaube, dass man einfach sehr gut informiert sein muss und viel Rücksprache mit dem Kinderarzt halten sollte, was eine vegane Ernährung angeht, um keine Fehler zu machen. Dann sollte dem ganzen absolut nichts entgegen stehen.

    9. Ich habe mich gerade super bei dem Nachnamen des Arztes verlesen und mein Kopf hat daraus „Kotzeklo“ gemacht. Dachte kurz, es sei ein Artikel vom Postillion… das kommt bestimmt von meinem B12 Mangel!

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