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    23 Kommentare

    1. multivariat on

      Heute würde ich Zimmermann werden, irgendwas mit Holz
      (Bin selbst Data Analyst)

    2. Clockwork_J on

      Halte ich für keine gute Nachricht. Es braucht dringend nicht-akademische Fachkräfte und Berufsspezialisten (auch außerhalb des Handwerks). Der Bedarf an Akademikern ist durchweg geringer als es diese jungen Leute glauben. Traurig, dass es so vielen Menschen von kleinauf eingeredet wird, dass man nur durch ein Studium erfolgreich sein kann.

    3. blutwurstGER on

      Juhu wieder Leute aus dem Ausland die hier gratis studieren und dann verschwinden, wenn sie ihren ersten Gehaltszettel sehen und die horrenden Abgaben sehen.

      Damit kommen wir weiter /s

    4. chefismynameingerman on

      Wenn du in Firmen und höhere Gehaltspositionen (60k+) mit Qualifikation und Berufserfahrung aber ohne Bachelor oder Master nicht reinkommst, was bleibt einem anderes übrig. Wäre ich nochmal in dem Alter würde ich auch eher studieren. Überlege es mir selbst mit 37 noch etwas nachzulegen.

    5. Mehr FH, weniger Uni, alles nur durch Studierende aus dem Ausland. Da geht das sowieso schon knappe Geld der Hochschulen dafür drauf, Wissen und Können abfließen zu lassen.

    6. Die Folgen des Klassismus. So lange mann das Studium auf ein Podest stellt, ist es halt kein Wunder, dass mehr Menschen studieren wollen.

    7. Ich (Chemieingenieur) kann nur mal berichten warum ich studiert habe:

      Interesse….

      Wenn ich ehrlich bin, habe ich vor dem Studium nicht an Karriere gedacht.

      Aber warum ich ein Studium einer Ausbildung vorziehen würde:
      – habe gelernt mir selbstständig Wissen und Fähigkeiten anzueignen
      – ich kann überall im Ausland arbeiten (der Abschluss ist überall anerkannt)
      – wenn ich keinen Job als Chemieingenieur finden sollte, kann ich auch im Labor oder ähnlichem arbeiten (oder man macht Weiterbildungen und macht was ganz anderes)
      – durch das Studium habe ich im Zweifelsfall auch sehr gute Möglichkeiten als Quereinsteiger in einer fachfremden Branche einzusteigen
      – Freiheiten im Job (dafür aber auch viel Verantwortung)

    8. DrEckelschmecker on

      An der Stelle sei auch erwähnt dass viele Ausbildungsberufe „akademisiert“ wurden, sprich nun als Studiengang gelten obwohl die Inhalte immer noch die gleichen sind

    9. „Wir brauchen Fachkräfte“ sagt der Akademiker und zahlt seiner Reinigungskraft, gezwungenermaßen Mindestlohn. Diese muss dann in 2 Stunden die Arbeit von 4 Stunden erledigen.
      Jetzt möchte er Fachkräfte für seinen Garten anstellen. Dieser muss aufgehübscht werden damit man sofort sieht, dass hier Akademiker, also anständige Leute wohnen.
      Natürlich stellt er lieber die osteuropäischen GaLa-Bauer schwarz ein, weil er es nicht einsieht die Dienstleistung eines seriöses Handwerksbetriebs in Anspruch zu nehmen, der gerne mindestens 21 € Stundenlohn an seine Mitarbeiter zahlen möchte. Von dem gesparten Geld kann er sich so nun noch mehr schöne Dinge kaufen, die ihm wiederum von der Facharbeiterschicht abheben.

      Seine Bälger schickt er natürlich auf Unis, damit sie nicht irgendwann als „Tipse“, „Frisöse“ „Putze“ enden und in WBG-Siedlungen wohnen müssen. Wäre ja ziemlich peinlich für ihn die eigene Brut im „Milieu“ von solchem „Klientel“ besuchen zu müssen.

      Das sind die persönlichen Anekdoten über Ärzte, Anwälte, Ingenieure, Beamten und Selbstständige, die ich in meinem Bekanntenkreis habe.
      Sich selbst würden sie sich als bescheidene, bodenständige und freundliche Menschen bezeichnen.

      Was den Facharbeitern am meisten fehlt ist Respekt. Diese Respektlosigkeit trägt bei, dass Fachkräfte unterbezahlt und schlecht behandelt werden. Diese Respektlosigkeit fängt nicht irgendwo in Managerpositionen von Großkonzernen an, sie existiert überall.

    10. PrayToTheAI on

      Zwei Menschen die ich kenne:
      Person A:
      Abschluss Wirtschaftsinformatik startgehalt mit 3.500, verdienst nach 10 Jahren 10.000. Home-Office, 4 Tage extra Urlaub, entspannte Arbeit.

      Person B: Ausbildung Elektriker startgehalt 3.000, Gehalt nach 10 Jahren 3.800 .

    11. Habe ein Studium hinter mir und auch eine Ausbildung gemacht. Ich würde niemanden Ausbildung empfehlen. 3 Jahre Ausbeutung. Studium war dafür echt cool .

    12. Ja ohne Studium kann man sich ja in Deutschland kaum noch was leisten .

      Kein wunder, dass die meisten dann diesen Karriereweg versuchen. Selbst mit Studium ist es kein Garant for ein entspanntes bzw. erfülltes Leben

      Solange die Gewinnbeteiligung der Arbeitnehmer in Form von höheren Löhnen nicht adäquat steigt, wird sich auch wohl erstmal nicht ändern.

      Ich frag mich da immer wo Deutschland im Gegensatz zur Schweiz falsch abgebogen ist, dass mein bester Kumpel da einfach vom Chef aus 300 Franken mehr pro Monat für gute Arbeit angeboten bekommt als Elektriker, oder seine Mutter par tausend Franken als Sonderzahlung wegen guten Gewinnen in einem Versicherungskonzern als ,nur‘ Sachbearbeiterin. Und in Deutschland scheißt dir der Chef noch bildlich auf die Lohnabrechnung und Sonderzahlungen gibts nur noch ab Management.

      Deutschland ist einfach Schmutz in dem Bereich

    13. DonnerHimself on

      Ist bestimmt schlecht soft power aufzubauen und gut gebildete Kräfte aus dem Ausland herzuholen. Für die investieren wir so ca. 4 Jahre in Bildung. In die tollen „Biodeutschen“ mindestens 18 Jahre. Wer ist wohl teurer?

    14. Vast-Airline4343 on

      Kenne doch einige, die bei der Arbeitsmarktsituation lieber noch ein Semester dranhängen und dann nicht Arbeitslos sondern noch studierend sind.

      Ist sicherlich auch ein Faktor.

    15. LetitiaGrey19 on

      Und mindestens 50% von ihnen (vermutlich noch zu niedrig angesetzt) wären mit einer Ausbildung besser beraten, aber es wird ja von kleinauf schon eingetrichtert, dass nicht nur alles nach Abitur automatisch ein Versagen darstellt, sondern danach unbedingt das Studium folgen muss und natürlich eines der finanziell lukrativen Studiengänge.

      Edit: Gerade Artikel gelesen, gezieltes Anlocken von ausländischen Studenten als wesentlicher Treiber wundert mich auch nicht, wohne selbst in der Unistadt Marburg.

    16. Kosmischer_Kohl on

      Wie hier irgendeine Bedrohung durch ausländische Studierende anhand annekdotischer Evidenz herbeifantasiert wird ist wirklich lächerlich.

    17. Sind halt einige Ausbildungsberufe stattdessen in Richtung Studium gedriftet. Gerade die wo meint ein Bachelor ausreicht gehen häufig in diese Richtung.

    18. HubertusGreen on

      Laut Statistischem Bundesamt sind im Wintersemester 2025/26 etwa 2,87 Mio. Studierende eingeschrieben – also kaum mehr als letztes Jahr. Unis leicht rückläufig, Fachhochschulen dafür mit Zuwachs

    19. Keine angst, du hauen alle wieder ab, wenn studium fertig ist , siehe klassenbild 

    20. Puzzleheaded-Week-69 on

      Gelder nicht nur abhängig machen von der Anzahl der Studierenden, sondern eine auch die Einwohnerzahl einberechnen, vielleicht als obere Grenze. Dann würden die Unis nicht von ausländischen Studenten profitieren, davon haben wir genug.

    21. TheJackiMonster on

      Als Student kriegt man halt auch diverse Vergünstigungen hinterher geworfen (beispielsweise beim Deutschlandticket) und in verschiedenen Fällen wurde auch die Gebühr für ein Zweitstudium entfernt. Ich bin seit April mit meinem Studium durch und überlege ein Zweitstudium hinterher zu schieben, weil es rein nach Zahlen auf dem Papier meiner Rechnungen vorteilhaft wäre.

      Es erscheint mir also gewollt, dass möglichst viele Menschen studieren und auch relativ lange. Teile der politischen Rahmenbedienungen haben sich erst in den letzten Jahren dahingehend geändert. Warum das so ist, ist mir allerdings noch nicht ganz klar.

      Grundsätzlich hätte ich auch nichts dagegen, wenn jeder die gleichen Möglichkeiten für ein Studium hätte. Aber beispielsweise das Bafög funktioniert so wie aktuell halt nicht, um hier eine Chancengleichheit herzustellen.

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