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    6 Kommentare

    1. germangrower69 on

      Kann man sich nicht ausdenken. In einer freien Demokratie ist der Weg, sich Extremisten entgegenzusetzen, sich politisch zu engagieren und die Gesetze zu verändern bzw. dort mitzuwirken.

      Man geht nicht auf Menschenjagd, nur weil Menschen eine andere Meinung haben, selbst wenn diese Meinung außerhalb des demokratischen Spektrums angesiedelt ist. Das ist ein eklatanter Bruch unserer Werte und Grundsätze, die diese Leute angeblich verteidigen wollen.

      Sie sind sogar in ein anderes Land gereist, um dort mit Waffen Menschen anzugreifen und ihr Argument ist: „Daran ist der Staat schuld, weil er zu wenig tut.“ Komplett verblendet.

      > Die Anklage ziele damit „auch auf eine politische Haltung“. Sie setze Antifaschismus ausschließlich mit Gewalt und sogar Terrorismus gleich. Dabei werde ausgeblendet, dass Faschismus und Gewalt untrennbar seien.

      Nein, ihr setzt Antifaschismus mit Gewalt und Terrorismus gleich wenn ihr im Namen des Antifaschismus in ein fremdes Land geht und dort Menschen mit Waffen aufgrund ihrer politischen Gesinnung angreift. Ihr seid das.

    2. Würde mir mehr bewaffneten Antifaschismus gegen Russland wünschen. Leider wird es da relativ leise von links.

    3. Auch hier auffällig die kognitive Dissonanz der Mehrheitsgesellschaft in Deutschland: Wer nicht in den Krieg ziehen möchte, ist ein versiffter Pazifist, wer Neonazis wehtut, ist ein gewaltlüsterner Terrorist. 

      Muss bequem sein, wenn die eigene Moral durch ein Buch mit der Aufschrift „StGB“ vorgegeben wird und somit alles in Schwarz und Weiß vorgeben ist. 

      Die Fehlbarkeit gesellschaftlicher Normen wird negiert, Ausreißer diffamiert und gleichzeitig Alibi-mäßig eine moralische Überlegenheit geheuchelt.

      Ich wünsche euch, dass ihr wieder in Kontakt mit Faschisten, noch mit fremden Truppen kommt, aber ersteres ist wesentlich wahrscheinlicher, und davor wird euch der Staat nicht schützen.

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