https://www.derstandard.at/story/3000000298238/diskussion-um-bez252ge-auch-in-der-196rztekammer?ref=article

    Aus dem Artikel: "Konkret werde seine Tätigkeit in der Landeskammer mit rund 7.000 Euro entschädigt, so die Zeitung unter Berufung auf interne Dokumente, die sie habe einsehen können. Für die Arbeit in der Bundeskammer gebe es weitere 7.500 Euro und für jeden Wien-Besuch eine Reisekostenentschädigung von rund 500 Euro plus die Kosten für Hotel und Fahrt.
    Von Schärding nach Wien fahre Mayer – oft zweimal pro Woche – nicht per Bahn, sondern mit dem Taxi, würden die Rechnungen laut dem Artikel belegen. Im Krankenhaus verdiene der Vertreter der ÖVP-nahen Ärztekammer-Fraktion "Pro Medico – Vereinigung Österreichischer Ärzte" noch einmal rund 12.000 Euro."

    Arzt mit zwei so hochdotierten Funktionen, für die er vermutlich ein paar Stunden pro Woche in Sitzungen investiert. Es ist wirklich an der Zeit, solche "Nebenjob" Funktionen in Österreichs Interessensvertretungen als solche abzuschaffen oder ausschließlich entsprechend der eingesetzten Arbeitszeit zu entlohnen.

    Funktionär der Ärztekammer in OÖ verdient 27.000 € im Monat.
    byu/danieeelchen inAustria



    Von danieeelchen

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    14 Kommentare

    1. Also 500 Euro entschädigung f jeden sowieso Bezahlten Wien Besuch 2x die woche ist dreist. Mein Beileid an fleißige Ärzte die da Einzahlen müssen.

    2. darealmoneyboy on

      Zeit schon lange, passieren wird das nie. Nestbeschmutzer mag die Vitamin-B-Mafia nicht.

    3. Irgendwann wird der Tag kommen, an dem sich jemand das nicht mehr gefallen lässt.

    4. Passt schon so, lieber bei Kranken, Behinderten und Obdachlosen sparen, ÖVP lässt grüßen.

    5. Ich mein, gut für ihn dass er das System zu seinem Vorteil benutzt. Würd ich jetzt auch nicht anders machen.

      Oasch für die Minderheit an Ärzten die da dagegen stimmt und trotzdem blechen darf.

    6. Deswegen hab ich auch kein Mitleid mit leuten wie Mahrer, die ihre posten verlieren. Die sitzen eh nebenbei noch in 3 gremien, wos alle pasr wochen mal in eine Sitzung gehen. Und dafür tausende € als Funktionäre oder Beiräte bekommen.

    7. LeonardDeVir on

      Einer der Gründe warum die ÄK unter Ärzten so verrufen ist. Ich verdien brutto nicht mal 25% von ihm mit 45 Stunden + Nachtdiensten.

    8. Aber damals als i im Zivi einrücken hab müssen hams ma auf die finger geklopf so quasi „wenn 5 einzelkarten für bus/bahn billiger sind als eine wochenkarte, dann nimmst die einzelkarten, sonst gibts keinen kostenersatz“.

      und hier so: 500 € für an tag wien? hey des könnt ma sicher ah unter 100 regeln aber fuck it.

    9. i_am__not_a_robot on

      Die Lösung: **Zwangsmitgliedschaft in der Ärztekammer (und allen anderen Kammern) abschaffen** und die Ärztekammer als Verein neu gründen, nach dem normalen Vereinsrecht, als Interessensvertretung. So wie der Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP), zum Beispiel.

      Dann können die Mitglieder selbst entscheiden, was in den Statuten steht, und welche Entschädigungen angemessen sind. Und, ob sie weiterhin Mitglied bleiben möchten.

      Den Wohlfahrtsfonds sollte man außerdem auflösen und ins staatliche Sozialsystem integrieren, natürlich mit Übergangsregelungen für diejenigen, die dort schon eingezahlt haben. Da kann die Ärztekammer noch soviele Rechtsgutachten kaufen, die bestätigen, dass das *“rechtlich kaum umsetzbar sein dürfte“* (Zitat aus einem dieser Gutachten, man beachte die Qualifizierung *“kaum“*). Wo ein politischer Wille ist, ist auch ein Weg!

    10. Select_Ingenuity_146 on

      Schön langsam glaub ich unser ganzes Budgetproblem liegt nur darin, dass wir abertausende unnötige Posten haben die mit mittleren 5-stelligen Beträgen bezahlt werden.

    11. Imaginary_String_814 on

      Tja wie willst du sie abschaffen wenn da jeder aus der Politik seine Freunde drinnen sitzen hat ? 

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