„Ich hab ihr drei Mal gesagt, dass sie sich auf den Boden legen soll. Sie hat meinen Anweisungen nicht Folge geleistet, also musste ich schießen.“
MrBrookz92 on
Inzwischen wurde auch bekannt, dass die Bodycams der Beamt*innen während des Einsatzes nicht eingeschaltet waren; angeblich, weil es sich um einen »Routine-Einsatz« gehandelt habe. Dem WDR teilte das nordrhein-westfälische Innenministerium am Montag mit, die Polizei sei in diesem Fall »nicht von einer Gefahrensituation ausgegangen«.
Ohh nein ich bin schockiert 😮/s
Dat_Ding_Da on
Ich will ja gerne glauben, dass die Polizei in DE unbefangen und professionell arbeitet. Aber die Realität macht mir da leider immer einen Strich durch die Rechnung. :/
Sacknahtbeutlin on
Well, well, well…
modsuwakusoyarou on
>Die Sicherungen seien von außen abgestellt worden, anschließend habe die Polizei versucht, die Tür aufzubrechen. Als die Mutter aus der Dunkelheit der Wohnung heraus öffnete, hätten alle Polizist*innen ihre Waffen gezogen. »Die Eskalation entspricht nicht den wissenschaftlichen Erkenntnissen im Umgang mit vulnerablen, eingeschränkten Menschen«, sagt der Anwalt zu »nd«.
>Tage nach dem Einsatz stellte sich auch heraus, dass die Mutter von dem Polizeitrupp auf dem Boden »fixiert« wurde, bevor die Schüsse auf das Mädchen erfolgten –
Was zum Teufel stimmt mit der Polizei nicht?
Das ist ja schlimmer als in den USA.
[deleted] on
[deleted]
MethyIphenidat on
An alle, die nur die Überschrift lesen.
Der Titel bezieht sich auf die Aussage des Anwalts der Mutter und stellt keine neue Faktenlage der Ermittlungen dar. Dementsprechend sollte er (wie Pressemitteilungen der Polizei natürlich auch) kritisch betrachtet und nicht als Tatsache behandelt werden.
fzwo on
Verpflichtende, immer laufende, verschlüsselnde und manipulationssichere record-only-Bodycams für alle Polizisten.
Ashjaeger_MAIN on
Nicht das ich der Polizei nicht zutrauen würde, dass das Ganze wie im Artikel beschrieben abgelaufen ist. Aber wäre der korrekte Titel nicht „Laut Familienmitgliedern kein Messerangriff auf die Polizei“?
Professional_Mess888 on
Polizei macht Polizeisachen, Nein! Doch!
Informal_Branch1065 on
Nehmen die Bodycams nicht beim Anschalten auch von 30 Sekunden vorher mit auf?
Edit: ich meine wie Dashcams es schon längst tun
Parking-Design-4833 on
Moment! Wo steht im 32er StGB etwas von einem Verbot der Notwehr bei Minderjährigen? Hier wird ja keine Zwangsmaßnahme nach einem Polizeigesetz vorliegen.
Butzerdamen on
Der Anwalt hat gar kein Motiv zu lügen, denn das Mädchen wäre nicht strafmündig.
Alive_Introduction13 on
Wieso funktionieren Bodycams der Polizei nicht wie Dashcams in Autos, also mit einer kontinuierlichen Aufzeichnung, bei der alte Aufnahmen automatisch überschrieben werden, sodass die Aufzeichnung ohne Ereignis automatisch gelöscht wird? Aber sobald die Waffe gezogen wird, sollte automatisch wie bei einem Unfall aufgenommen werden, und auch die letzten paar Minuten gespeichert werden.
GerwulfvonTobelstein on
Hier ergibt gar nichts Sinn bzw. sehe ich ihn nicht.
Wenn Eilbedürftigkeit herrschte, galt der Einsatz von Beginn an nicht als Routine.
Wenn von keiner Gefahrensituation ausgegangen wurde, warum gab es zusätzliche Sicherungen?
Warum wurde eine Notfalltüröffnung eingeleitet und warum wurden anschließend die Waffen gezogen?
Die Polizei führt keine der genannten Maßnahmen ohne Grund durch. Selbst wenn ich die Aussagen der Familienangehörigen dem Kriterium der Aufrichtigkeit unterwerfe, bleiben die Gründe der Handlungen ungeklärt.
Und was ist dann in der Wohnung geschehen?
Den Familienmitgliedern sollte klar gewesen sein, dass das Mädchen Insulin benötigt und sich unerlaubt aus der Einrichtung entfernt hatte. Haben sie versucht, die Polizeikräfte an der Rückführung des Mädchens in die Einrichtung zu hindern?
Und auch hier wieder: Haben die Polizeikräfte mit einer Behinderung gerechnet? Wie in der ersten Frage impliziert, wurden die Sicherungen nicht grundlos aufgestellt.
Nochmals zum Abschluss, warum gingen sie dann von einem Routineeinsatz ohne Gefahrenpotential aus?
Da passt doch hinten und vorne nichts zusammen. Schade um die Gesundheit des Mädchens.
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15 Kommentare
„Ich hab ihr drei Mal gesagt, dass sie sich auf den Boden legen soll. Sie hat meinen Anweisungen nicht Folge geleistet, also musste ich schießen.“
Inzwischen wurde auch bekannt, dass die Bodycams der Beamt*innen während des Einsatzes nicht eingeschaltet waren; angeblich, weil es sich um einen »Routine-Einsatz« gehandelt habe. Dem WDR teilte das nordrhein-westfälische Innenministerium am Montag mit, die Polizei sei in diesem Fall »nicht von einer Gefahrensituation ausgegangen«.
Ohh nein ich bin schockiert 😮/s
Ich will ja gerne glauben, dass die Polizei in DE unbefangen und professionell arbeitet. Aber die Realität macht mir da leider immer einen Strich durch die Rechnung. :/
Well, well, well…
>Die Sicherungen seien von außen abgestellt worden, anschließend habe die Polizei versucht, die Tür aufzubrechen. Als die Mutter aus der Dunkelheit der Wohnung heraus öffnete, hätten alle Polizist*innen ihre Waffen gezogen. »Die Eskalation entspricht nicht den wissenschaftlichen Erkenntnissen im Umgang mit vulnerablen, eingeschränkten Menschen«, sagt der Anwalt zu »nd«.
>Tage nach dem Einsatz stellte sich auch heraus, dass die Mutter von dem Polizeitrupp auf dem Boden »fixiert« wurde, bevor die Schüsse auf das Mädchen erfolgten –
Was zum Teufel stimmt mit der Polizei nicht?
Das ist ja schlimmer als in den USA.
[deleted]
An alle, die nur die Überschrift lesen.
Der Titel bezieht sich auf die Aussage des Anwalts der Mutter und stellt keine neue Faktenlage der Ermittlungen dar. Dementsprechend sollte er (wie Pressemitteilungen der Polizei natürlich auch) kritisch betrachtet und nicht als Tatsache behandelt werden.
Verpflichtende, immer laufende, verschlüsselnde und manipulationssichere record-only-Bodycams für alle Polizisten.
Nicht das ich der Polizei nicht zutrauen würde, dass das Ganze wie im Artikel beschrieben abgelaufen ist. Aber wäre der korrekte Titel nicht „Laut Familienmitgliedern kein Messerangriff auf die Polizei“?
Polizei macht Polizeisachen, Nein! Doch!
Nehmen die Bodycams nicht beim Anschalten auch von 30 Sekunden vorher mit auf?
Edit: ich meine wie Dashcams es schon längst tun
Moment! Wo steht im 32er StGB etwas von einem Verbot der Notwehr bei Minderjährigen? Hier wird ja keine Zwangsmaßnahme nach einem Polizeigesetz vorliegen.
Der Anwalt hat gar kein Motiv zu lügen, denn das Mädchen wäre nicht strafmündig.
Wieso funktionieren Bodycams der Polizei nicht wie Dashcams in Autos, also mit einer kontinuierlichen Aufzeichnung, bei der alte Aufnahmen automatisch überschrieben werden, sodass die Aufzeichnung ohne Ereignis automatisch gelöscht wird? Aber sobald die Waffe gezogen wird, sollte automatisch wie bei einem Unfall aufgenommen werden, und auch die letzten paar Minuten gespeichert werden.
Hier ergibt gar nichts Sinn bzw. sehe ich ihn nicht.
Wenn Eilbedürftigkeit herrschte, galt der Einsatz von Beginn an nicht als Routine.
Wenn von keiner Gefahrensituation ausgegangen wurde, warum gab es zusätzliche Sicherungen?
Warum wurde eine Notfalltüröffnung eingeleitet und warum wurden anschließend die Waffen gezogen?
Die Polizei führt keine der genannten Maßnahmen ohne Grund durch. Selbst wenn ich die Aussagen der Familienangehörigen dem Kriterium der Aufrichtigkeit unterwerfe, bleiben die Gründe der Handlungen ungeklärt.
Und was ist dann in der Wohnung geschehen?
Den Familienmitgliedern sollte klar gewesen sein, dass das Mädchen Insulin benötigt und sich unerlaubt aus der Einrichtung entfernt hatte. Haben sie versucht, die Polizeikräfte an der Rückführung des Mädchens in die Einrichtung zu hindern?
Und auch hier wieder: Haben die Polizeikräfte mit einer Behinderung gerechnet? Wie in der ersten Frage impliziert, wurden die Sicherungen nicht grundlos aufgestellt.
Nochmals zum Abschluss, warum gingen sie dann von einem Routineeinsatz ohne Gefahrenpotential aus?
Da passt doch hinten und vorne nichts zusammen. Schade um die Gesundheit des Mädchens.