[…] „Wir müssen von der Machtfrage zurück zur Sachfrage“, sagte Reddig. Die jungen Konservativen argumentieren seit Tagen damit, dass durch ihren Vorschlag nur das Rentenniveau, nicht aber die tatsächliche Rente sinke. Ohne eine Reform drohe der Politik zudem, dass wegen gesetzlicher Verpflichtungen in den 2030er-Jahren nur noch drei Prozent des Haushalts verschiebbar seien. „Wenn wir an dem Punkt sind, dann sind wir fiskalisch handlungsunfähig“, warnte Reddig. […]
[…] Sein letztes Ass will Friedrich Merz im Rentenstreit derweil noch nicht spielen. Er sehe keinen Anlass dafür, das Rentenpaket mit der Vertrauensfrage zu verknüpfen, teilte der stellvertretende Regierungssprecher am Montag im Namen des Kanzlers mit. Doch je länger der Streit andauert, desto kleiner dürfte der Spielraum für den Kanzler werden. […]
[deleted] on
[deleted]
BruderBroot on
Einerseits: solle er halt die Vertrauensfrage stellen und krachend auf die Fresse fliegen. Persönlich wünsche ich ihm nichts gutes.
Andererseits: AFD.
Es ist einfach nur traurig.
Masteries on
Letzendlich läuft alles auf die Frage hinaus:
1. Langsames Siechtum, steigende Verschuldung, Abgabenlast und wachstum politischer Ränder -> harte Reformen in den 30er Jahren
2. Schneller Crash, Neuwahlen oder minderheitsregierung oder gar AfD in der Regierung. Keine Ahnung was für Konsequenzen das hätte
Wahl zwischen Pest und Cholera. Keine Ahnung was besser ist
GuerrillaRodeo on
Auf der einen Seite wünsche ich ihm, dass er ordentlich abgewatscht wird. Der Typ ist – und war – als Kanzler schon immer untragbar. Vor allem bei der Rente, der hat immer noch nicht kapiert dass das auf Dauer nicht finanzierbar ist, oder – noch schlimmer – es ist ihm einfach egal. Nach mir die Sintflut.
Auf der anderen Seite haben wir bei Neuwahlen wahrscheinlich dann die Alternative für Russland als stärkste Partei.
Wie dus machst ists verkehrt…
HowDareJU on
Keine Partei hat wirklich ein Konzept was sinnvoll erscheint.
Eigentlich müsste er die Vertrauensfrage stellen. Wodurch Rente zum Thema des Wahlkampfes wird.
AfD wird dann mit einem Konzept kommen, das ethisch nicht in Ordnung ist zb. Gelder ins Ausland stoppen (Entwicklungshilfen etc.) und in die Rente und andere Sachen stecken. Sieht dann für den Großteil super aus, allerdings die Nachwirkungen will keiner sehen.
SPD CDU usw. Sind da einfach komplett planlos und denken nicht an die kommenden Generationen, da es bei ihnen nur noch um die Macht jetzt geht.
captainbastion on
Die Frage aller Fragen: Machen wir normale oder totale Gerontokratie?
PuddingArsenic on
Was mich auch sehr wundert: Wo ist die FDP? Ich bin kein Freund von denen, aber das Ganze wäre doch ein gefundenes Fressen, um sich wieder ins Rampenlicht zu rücken à la „Wir retten die jungen Leute vor den Rentnern“.
Ich trau denen zwar nicht zu, dass sie was reißen. Aber die versuchen es nicht mal, oder ist das an mir vorbei gegangen?
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8 Kommentare
[…] „Wir müssen von der Machtfrage zurück zur Sachfrage“, sagte Reddig. Die jungen Konservativen argumentieren seit Tagen damit, dass durch ihren Vorschlag nur das Rentenniveau, nicht aber die tatsächliche Rente sinke. Ohne eine Reform drohe der Politik zudem, dass wegen gesetzlicher Verpflichtungen in den 2030er-Jahren nur noch drei Prozent des Haushalts verschiebbar seien. „Wenn wir an dem Punkt sind, dann sind wir fiskalisch handlungsunfähig“, warnte Reddig. […]
[…] Sein letztes Ass will Friedrich Merz im Rentenstreit derweil noch nicht spielen. Er sehe keinen Anlass dafür, das Rentenpaket mit der Vertrauensfrage zu verknüpfen, teilte der stellvertretende Regierungssprecher am Montag im Namen des Kanzlers mit. Doch je länger der Streit andauert, desto kleiner dürfte der Spielraum für den Kanzler werden. […]
[deleted]
Einerseits: solle er halt die Vertrauensfrage stellen und krachend auf die Fresse fliegen. Persönlich wünsche ich ihm nichts gutes.
Andererseits: AFD.
Es ist einfach nur traurig.
Letzendlich läuft alles auf die Frage hinaus:
1. Langsames Siechtum, steigende Verschuldung, Abgabenlast und wachstum politischer Ränder -> harte Reformen in den 30er Jahren
2. Schneller Crash, Neuwahlen oder minderheitsregierung oder gar AfD in der Regierung. Keine Ahnung was für Konsequenzen das hätte
Wahl zwischen Pest und Cholera. Keine Ahnung was besser ist
Auf der einen Seite wünsche ich ihm, dass er ordentlich abgewatscht wird. Der Typ ist – und war – als Kanzler schon immer untragbar. Vor allem bei der Rente, der hat immer noch nicht kapiert dass das auf Dauer nicht finanzierbar ist, oder – noch schlimmer – es ist ihm einfach egal. Nach mir die Sintflut.
Auf der anderen Seite haben wir bei Neuwahlen wahrscheinlich dann die Alternative für Russland als stärkste Partei.
Wie dus machst ists verkehrt…
Keine Partei hat wirklich ein Konzept was sinnvoll erscheint.
Eigentlich müsste er die Vertrauensfrage stellen. Wodurch Rente zum Thema des Wahlkampfes wird.
AfD wird dann mit einem Konzept kommen, das ethisch nicht in Ordnung ist zb. Gelder ins Ausland stoppen (Entwicklungshilfen etc.) und in die Rente und andere Sachen stecken. Sieht dann für den Großteil super aus, allerdings die Nachwirkungen will keiner sehen.
SPD CDU usw. Sind da einfach komplett planlos und denken nicht an die kommenden Generationen, da es bei ihnen nur noch um die Macht jetzt geht.
Die Frage aller Fragen: Machen wir normale oder totale Gerontokratie?
Was mich auch sehr wundert: Wo ist die FDP? Ich bin kein Freund von denen, aber das Ganze wäre doch ein gefundenes Fressen, um sich wieder ins Rampenlicht zu rücken à la „Wir retten die jungen Leute vor den Rentnern“.
Ich trau denen zwar nicht zu, dass sie was reißen. Aber die versuchen es nicht mal, oder ist das an mir vorbei gegangen?