> Noch im November 1944 schickt Karl Merck einen Weihnachtsgruß aus der Heimat an die „Lieben Kameraden“ und wünscht ihnen „in kameradschaftlicher Verbundenheit unsere herzlichsten Weihnachtsgrüße und die besten Wünsche für das Neue Jahr! Heil Hitler! Karl Merck, Betriebsführer“
Da sind sie also – die Möchtegern-Profiteure eines von ihnen vermuteten zeitnah wieder die Macht übernehmenden Faschismus.
Impressive-Tip-1689 on
Nicht vergessen, dass es da nicht um den kleinen Handwersbetrieb in Familienbesitzt geht, sondern dass es ein Lobbyverband ist, der ein Zusammenschluss „relativ weniger, dafür aber umso mächtigerer Großunternehmer“ sei. Die Organisation bestehe aus Vertretern der deutschen Eliten, „von denen viele Adelstitel tragen und mithilfe von viel Geld und aggressiven Kampagnen Neuerungen blockieren, die viele als ökologischen oder sozialen Fortschritt empfinden“. Im strategischen Beirat des Verbands säßen Personen, die die Klimakrise verharmlosen. [https://www.zeit.de/green/2023-03/die-familienunternehmer-energiewende-rechtsform-verantwortungseigentum](https://www.zeit.de/green/2023-03/die-familienunternehmer-energiewende-rechtsform-verantwortungseigentum)
HamsterbackenBLN on
Muss man in ein paar Jahrzehnten fragen wieso ein zweites Loch in die Unternehmens Geschichte ist?
JerryNomo on
Unternehmer behalten in der Regel ihre Assets … im Faschismus. Also schon einmal jetzt anbiedern, man weiß ja nicht, was da noch kommt, nicht wahr? Es geht mit Gesprächen los, dann werden einzelne Idee als gut befunden und ehe man sich versieht hat man sich mit ihnen gemein gemacht. Die Brandmauer war nie dazu gedacht die AFD abzuwehren, das ging nur mit anständigen politischen Entscheidungen. Leider wurde auch das durch die Politik vergeigt.
die_kuestenwache on
Nochmal wichtig zur Erinnerung wenn von denen gesprochen wird: Es sind keine Familienunternehmer. Das ist kein Tante-Emma-Laden in dem Lieschen nach der Schule noch ein paar Eier verkauft. Es handelt sich um Milliardenschwere internationale Multis, deren Firmenanteile mehrheitlich von Geldadel gehalten wird. Nach deren Definition ist Tesla ein Familienunternehmen. Die Hälfte von denen hat auch gut an der letzten Nazizeit verdient, da wundert es nicht, dass sie schon wieder sabbernd warten bis Zwangsarbeiter ihre Kekse backen und Autos bauen..
ChrisStoneGermany on
Pecunia non olet
Geld stinkt nicht
(auch wenn es blaubraun ist)
riwwelweck on
Ich bin verwirrt. Laut des Artikels gibt es den „Verband der Familienunternehmer“, die jetzt zukünftig auch die AfD einladen wollen.
Dann gibt‘s noch die „Stiftung Familienunternehmen“, die weiterhin nichts mit der AfD zu tun haben wollen.
Laut Wikipedia sind die Mitglieder der beiden Organisationen (zumindest was die großen Player betrifft) weitestgehend deckungsgleich.
Wie kommt es dann, dass beide verbände grundsätzlich unterschiedliche Meinungen bzgl. der Brandmauer haben? Ist das so ein Good Cop, Bad Cop Ding?
vlkr80 on
klar, AfD will ja reiche entlasten und sicher auch sonst eher wenig arbeitnehmerfreundliche Politik machen
GvStGermain on
Also dem Grunde nach 1933 reloaded!
Double facepalm…
Shoddy_Incident5352 on
Pretends to be shocked
Andylol404 on
Bringen die sich schon mal in Stellung bevor die Faschos wieder regieren?
NezOfLife on
Ah verstehe die Firmen mit der lückenhaften Firmenhistorie zwischen 1930-1945 bringen sich schonmal in Position. Ekelhafte Lappen!
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13 Kommentare
Nur zur Info:
> Darunter sind kleine Betriebe ebenso **wie Weltkonzerne, etwa BMW und Merck.**
Mehr muss man zu „Familienunternehmen“ nicht wissen.
Edit:
Das ist übrigens kein Sinneswandel bei den Großen in diesem Verband sondern eher ein „back to the roots“:
BMW:
https://www.bmwgroup.com/de/unternehmen/historie/bmw-waehrend-der-zeit-des-nationalsozialismus.html
Merck:
https://dfg-vk-darmstadt.de/Lexikon_Auflage_2/MerckKarl.htm
> Noch im November 1944 schickt Karl Merck einen Weihnachtsgruß aus der Heimat an die „Lieben Kameraden“ und wünscht ihnen „in kameradschaftlicher Verbundenheit unsere herzlichsten Weihnachtsgrüße und die besten Wünsche für das Neue Jahr! Heil Hitler! Karl Merck, Betriebsführer“
Oetker:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/oetker-im-nationalsozialismus-interview-mit-historiker-wirsching-a-928644.html
Trumpf:
https://www.trumpf.com/de_INT/unternehmen/geschichte/epoche-1934-1949/
Da sind sie also – die Möchtegern-Profiteure eines von ihnen vermuteten zeitnah wieder die Macht übernehmenden Faschismus.
Nicht vergessen, dass es da nicht um den kleinen Handwersbetrieb in Familienbesitzt geht, sondern dass es ein Lobbyverband ist, der ein Zusammenschluss „relativ weniger, dafür aber umso mächtigerer Großunternehmer“ sei. Die Organisation bestehe aus Vertretern der deutschen Eliten, „von denen viele Adelstitel tragen und mithilfe von viel Geld und aggressiven Kampagnen Neuerungen blockieren, die viele als ökologischen oder sozialen Fortschritt empfinden“. Im strategischen Beirat des Verbands säßen Personen, die die Klimakrise verharmlosen. [https://www.zeit.de/green/2023-03/die-familienunternehmer-energiewende-rechtsform-verantwortungseigentum](https://www.zeit.de/green/2023-03/die-familienunternehmer-energiewende-rechtsform-verantwortungseigentum)
Muss man in ein paar Jahrzehnten fragen wieso ein zweites Loch in die Unternehmens Geschichte ist?
Unternehmer behalten in der Regel ihre Assets … im Faschismus. Also schon einmal jetzt anbiedern, man weiß ja nicht, was da noch kommt, nicht wahr? Es geht mit Gesprächen los, dann werden einzelne Idee als gut befunden und ehe man sich versieht hat man sich mit ihnen gemein gemacht. Die Brandmauer war nie dazu gedacht die AFD abzuwehren, das ging nur mit anständigen politischen Entscheidungen. Leider wurde auch das durch die Politik vergeigt.
Nochmal wichtig zur Erinnerung wenn von denen gesprochen wird: Es sind keine Familienunternehmer. Das ist kein Tante-Emma-Laden in dem Lieschen nach der Schule noch ein paar Eier verkauft. Es handelt sich um Milliardenschwere internationale Multis, deren Firmenanteile mehrheitlich von Geldadel gehalten wird. Nach deren Definition ist Tesla ein Familienunternehmen. Die Hälfte von denen hat auch gut an der letzten Nazizeit verdient, da wundert es nicht, dass sie schon wieder sabbernd warten bis Zwangsarbeiter ihre Kekse backen und Autos bauen..
Pecunia non olet
Geld stinkt nicht
(auch wenn es blaubraun ist)
Ich bin verwirrt. Laut des Artikels gibt es den „Verband der Familienunternehmer“, die jetzt zukünftig auch die AfD einladen wollen.
Dann gibt‘s noch die „Stiftung Familienunternehmen“, die weiterhin nichts mit der AfD zu tun haben wollen.
Laut Wikipedia sind die Mitglieder der beiden Organisationen (zumindest was die großen Player betrifft) weitestgehend deckungsgleich.
Wie kommt es dann, dass beide verbände grundsätzlich unterschiedliche Meinungen bzgl. der Brandmauer haben? Ist das so ein Good Cop, Bad Cop Ding?
klar, AfD will ja reiche entlasten und sicher auch sonst eher wenig arbeitnehmerfreundliche Politik machen
Also dem Grunde nach 1933 reloaded!
Double facepalm…
Pretends to be shocked
Bringen die sich schon mal in Stellung bevor die Faschos wieder regieren?
Ah verstehe die Firmen mit der lückenhaften Firmenhistorie zwischen 1930-1945 bringen sich schonmal in Position. Ekelhafte Lappen!