werde erst später hören/lesen, aber die cdu als rechte partei auch?
edit war kurzer artikel, also nein, um die cdu gehts nicht, auch wenn sie eine rechte partei ist edit edit eine mitte-rechte partei laut wikipedia NAJA
exxelon on
Bringt alles nichts wenn man nicht auch gleichzeitig auf die Sorgen und Nöte der Wähler eingeht.
panicradio316 on
>Das Projekt „Mit Rechten reden“ ist gescheitert, denn die Rechten wollten gar nicht mit uns reden, im Gegenteil: Sie brachen alle Regeln des Gesprächs.
>Die Brandstifter unter ihnen profilierten sich bei öffentlichen Auftritten in der Disziplin des Taubenschachs: Man stolziert übers Spielfeld, schmeißt die Figuren um, kackt aufs Brett und erklärt sich zum Sieger.
>**Die Achillesferse der Demokratie: Toleranz.**
Letzteren Punkt würde ich zumindest meiner Meinung nach um einen viel wichtigeren Punkt ergänzen:
Auch *Demokratie* spielt Fehler herunter, gibt sie nicht zu, wiegelt ab, ist nicht schuld.
**Ein** jüngeres Beispiel aus Taaausenden Beispielen:
Wenn ich als Kanzler den Wähler für dumm verkaufe, «mich an nichts erinnern zu können», dann ist’s halt die Bestätigung dessen, dass weder Demokratie, der Bürger, noch Rechtsstaatlichkeit ernst genommen werden.
Is‘ halt scheiße, ne?
Oder in einem noch jüngeren Beispiel gesprochen:
Spahn hat Müll gebaut. Ganz einfach. Und ich erwarte von einem mutmaßlichen Christdemokraten im Bundestag und als Bundesminister, dass er das zugibt. Und dann abtritt.
Wäre da nicht immer wieder die menschliche Schwachstelle des alles überlagernden Egos.
Und **ein** noch heftigeres, ebenfalls junges Beispiel:
Wenn eine mutmaßlich demokratische Regierungspartei und mutmaßlich demokratische Oppositionsparteien eine Ampel-Regierung **derart** zerlegen, als würde man hier eine extrem schlechte und peinliche Fortsetzung von *Kramer gegen Kramer* live mitverfolgen, braucht sich die *Demokratie* absolut nicht wundern, warum sie mega scheiße ankommt.
HanayagiNanDaYo on
Keine neue Erkenntnis. Dumm nur, dass viele „aus der Mitte“ (hallo CDU, FDP, selbst SDP!) sich weigern diese Tatsache anzuerkennen.
_mtl on
Die Grundfrage ist da doch wo man überhaupt die Grenze ziehen soll.
Geht man nach den Reddit Einschätzung starten wir mal mindestens bei 50% der Wähler (AfD, Union) und manchen geht das ja schon nicht mehr weit genug sondern wir stehen quasi bei Linke+Grüne gegen den Rest. Bis dann der take kommt dass selbst die Grünen…
Dass man mit manchen Menschen schlicht nicht mehr reden kann ist offensichtlich. Die stecken so tief in ihrer eigenen Realität dass Fakten schon lange keine Rolle mehr spielen und da gibts schlicht keine Grundlage mehr für einen Dialog – aber die Spaltung scheint schon so weit zu sein dass man selbst ohne die absoluten Extremisten nur noch Streit hat.
damakusch1337 on
Ein Artikel der sich offensichtlich die Verrohung der Debattenkultur nur weiter wünscht… Wie in einem kack Kindergarten…
Knorff on
Eine politische Diskussion kann nur funktionieren, wenn alle Seiten in der selben Realität leben und bereit sind empathisch und reflektiert am Dialog teilzunehmen.
Menschen, die auf der Sachebene Fakten nicht akzeptieren, können nichts sinnvolles zur Lösungsfindung beitragen. Sie gehen von falschen Voraussetzungen aus. In einer Diskussion sollen ja eigentlich verschiedene Weltbilder ausgetauscht und für alle tragbare Kompromisse gefunden werden. Wenn das Weltbild aber kein Fundament hat, darf man es nicht gleichberechtigt in den Kompromiss mit einbeziehen.
Aber man darf die Menschen auch nicht einfach ignorieren, weil sie sich dann aus Trotz nur weiter radikalisieren. Das ist aber ein anderes, schwieriges Thema.
imumsi on
ich glaube dass die AfD viel eher durch ihre Rolle als Fundamentalopposition profitiert, sonderlich viel Toleranz gegenüber ihr als Partei seitens Establishments hab ich nicht wirklich wahrgenommen, ihr Kernthema Migrationsprobleme aber wird am laufenden Band bespielt ohne das von den anderen Parteien eine Lösung vorgeschlagen wird, die die AfD nicht schon in extremerer Form durchsetzen will.
der bundeskanzler sagt z.b. „die ausländer nehmen uns die arzttermine weg“ (herrlich diese zeiten!), aber die leute sollen bloß nicht die partei wählen, die genau das schon seit 10 jahren behauptet und dafür einst (zurecht) kritisiert wurde. die eigenen wähler also nicht für dumm zu verkaufen wäre mal ein anfang. danach wäre es geschickt sich neue, echte lösungen für ihre probleme zu überlegen und sie glaubwürdig zu präsentieren.
miba on
Passend dazu eine studie der Konrad Adenauer Stiftung
Eine bessere Gegenalternative bieten wär auch mal ein Anfang um dem Problem Herr zu werden.
Der Artikel ist nur ein weitere unter 1000 Sichtweisen auf die Spaltung zwischen den Lagern.
FlyingLowSH on
Ja puh, „die Rechten“ ist arg verallgemeintert. Bei „die rechtsradikalen Demokratiefeinde“ ginge ich mit.
ViewComfortable4069 on
Genau solche Artikel führen dazu, dass sich rechte als Opfer fühlen können. Miteinander reden ist die Grundlage der Demokratie. Auch mit Leuten, deren politische Meinung man nicht teilt. Die bessere Lösung für unsere Probleme wird sich dann durchsetzen.
_zhz_ on
Das Problem ist halt schon, dass es in unserem System nur zum Dialog kommt, wenn man Macht verteilen kann. Alles Andere dient nur dazu, mehr Wählerstimmen zu bekommen.
eihns on
Es wird sich nichts ändern wenn sich die 99% nicht zusammenschließen. Punkt.
Leider viel zu kurz gedacht und eine kleine pamphletartige Kampfschrift. Hier werden viele Probleme einfach weichgezeichnet und Kriminalität als „Adornos woke Idee“ der Möglichkeit des Verschiedenseins suggestiv gleichgesetzt. Die liberale, tolerante Gesellschaft hat sich viel zu stark von einer selbstnegierenden Toleranz erfassen lassen, nicht am rechten Rand, sondern am islamistischen. Menschen die nach Deutschland kommen ohne Toleranz ggü den Menschen hier, werden viktimisiert. Mit Rechten muss man dementsprechend nicht reden, aber man muss das adressieren was Rechten die Stimmen von eigentlich Nicht-Rechten einbringt.
Heringsalat100 on
Es sollte stets um die Sache gehen und niemals darum, wer mit wem abstimmt.
Grüne und SPD haben ja auch keine Probleme damit, Stimmen der Linken mitzunehmen.
Lieberwolf on
Aus meiner Sicht hat es noch nie irgendwann geholfen den Dialog zu beenden. Demokratie lebt aus dem Dialog und Kompromissen.
Zudem werfe ich auch mal das kleine Sprichwort „wie du mir, so ich dir“ ein. Wer heute fordert, dass man mit der AfD den Dialog beendet, dass es richtig ist dass sie keinen Vizepräsidenten bekommen, keinen Ausschuss leiten, … der darf sich später nicht wundern und kritisieren, wenn die AfD gleichermaßen argumentiert und handelt, sollten sie eine absolute Mehrheit haben, was in zumindest Sachsen-Anhalt leider gar nicht so unrealistisch ist.
Zudem ist genau dieses Verhalten der Grund wieso die AfD es so leicht hat Stimmen zu gewinnen. Überall in ganz Europa haben wir das gleiche Phänomen, die Regierung wird abgewählt. Man ist heute, vor allem Dank Social Media deutlich kritischer (oft auch völlig unberechtigt). Die AfD ist allerdings so ausgeschlossen von sämtlichen Gesetzgebungen usw dass sie sich hinstellen können, Hände in die Hosentasche, Fingerpointing auf die anderen und niemand kann widersprechen und der AfD eine Teilschuld geben. Sie waren defacto ja in keiner Verantwortung, nirgendwo.
Von dem her, will man der AfD Stimmen wegnehmen, einfach aufhören mit den dummen „gute Stimmen – böse Stimmen“ Prinzip. Wenn zB die Linke eine Antrag hat den sie für sinnvoll erachten, was juckt es denn ob da die AfD zustimmt oder nicht? Der Antrag wird dadurch nicht besser oder schlechter. Und genau dann hat man die AfD auch an den Eiern, denn dann haben sie Sachen mitbestimmt und können sich nicht als unschuldig hinstellen.
WikipediaKnows on
Die Maßnahmen, die dieser Artikel fordert, sind doch schon seit Jahren gängige Praxis. Die AfD wird im Vergleich zu allen anderen Parteien viel weniger bis gar nicht in Talkshows eingeladen. In den Deutschlandfunk erst recht nicht. Politische Zusammenarbeit auf der Basis gemeinsamer Gespräche gibt es quasi nicht (und wenn dann, weil die AfD auf lokaler Ebene teilweise so stark ist, dass es nicht anders geht). Praktisch keine Person des öffentlichen Lebens unterstützt öffentlich die AfD, weil die soziale Strafe dafür viel zu hoch ist.
Das Ergebnis: Die AfD ist so stark wie nie zuvor. Wie genau kommen wir also darauf, dass *noch mehr* Ausgrenzung die Lösung sein könnte?
Nutzloser Artikel, der sich nur selbst wichtig nehmen möchte.
Historical_Swim7159 on
Probleme totschweigen hat die letzten 10 Jahre schon toll funktioniert, nur weiter so… /s
Die Rechten sind nicht beliebt weil sie tolle Lösungen zu Problem im Land haben, sondern weil sie oft die einzigen sind die es wagen selbige anzusprechen, während der Rest der Politik komplett an der gelebten Realität vorbeigeht.
Und wenn es im die Diskussionskultur geht sind die Rechten sowieso nicht das Problem, sondern CDU/CSU die seit Jahren nur noch scheiße labern.
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20 Kommentare
https://archive.is/90Lf1
werde erst später hören/lesen, aber die cdu als rechte partei auch?
edit war kurzer artikel, also nein, um die cdu gehts nicht, auch wenn sie eine rechte partei ist edit edit eine mitte-rechte partei laut wikipedia NAJA
Bringt alles nichts wenn man nicht auch gleichzeitig auf die Sorgen und Nöte der Wähler eingeht.
>Das Projekt „Mit Rechten reden“ ist gescheitert, denn die Rechten wollten gar nicht mit uns reden, im Gegenteil: Sie brachen alle Regeln des Gesprächs.
>Die Brandstifter unter ihnen profilierten sich bei öffentlichen Auftritten in der Disziplin des Taubenschachs: Man stolziert übers Spielfeld, schmeißt die Figuren um, kackt aufs Brett und erklärt sich zum Sieger.
>**Die Achillesferse der Demokratie: Toleranz.**
Letzteren Punkt würde ich zumindest meiner Meinung nach um einen viel wichtigeren Punkt ergänzen:
Auch *Demokratie* spielt Fehler herunter, gibt sie nicht zu, wiegelt ab, ist nicht schuld.
**Ein** jüngeres Beispiel aus Taaausenden Beispielen:
Wenn ich als Kanzler den Wähler für dumm verkaufe, «mich an nichts erinnern zu können», dann ist’s halt die Bestätigung dessen, dass weder Demokratie, der Bürger, noch Rechtsstaatlichkeit ernst genommen werden.
Is‘ halt scheiße, ne?
Oder in einem noch jüngeren Beispiel gesprochen:
Spahn hat Müll gebaut. Ganz einfach. Und ich erwarte von einem mutmaßlichen Christdemokraten im Bundestag und als Bundesminister, dass er das zugibt. Und dann abtritt.
Wäre da nicht immer wieder die menschliche Schwachstelle des alles überlagernden Egos.
Und **ein** noch heftigeres, ebenfalls junges Beispiel:
Wenn eine mutmaßlich demokratische Regierungspartei und mutmaßlich demokratische Oppositionsparteien eine Ampel-Regierung **derart** zerlegen, als würde man hier eine extrem schlechte und peinliche Fortsetzung von *Kramer gegen Kramer* live mitverfolgen, braucht sich die *Demokratie* absolut nicht wundern, warum sie mega scheiße ankommt.
Keine neue Erkenntnis. Dumm nur, dass viele „aus der Mitte“ (hallo CDU, FDP, selbst SDP!) sich weigern diese Tatsache anzuerkennen.
Die Grundfrage ist da doch wo man überhaupt die Grenze ziehen soll.
Geht man nach den Reddit Einschätzung starten wir mal mindestens bei 50% der Wähler (AfD, Union) und manchen geht das ja schon nicht mehr weit genug sondern wir stehen quasi bei Linke+Grüne gegen den Rest. Bis dann der take kommt dass selbst die Grünen…
Dass man mit manchen Menschen schlicht nicht mehr reden kann ist offensichtlich. Die stecken so tief in ihrer eigenen Realität dass Fakten schon lange keine Rolle mehr spielen und da gibts schlicht keine Grundlage mehr für einen Dialog – aber die Spaltung scheint schon so weit zu sein dass man selbst ohne die absoluten Extremisten nur noch Streit hat.
Ein Artikel der sich offensichtlich die Verrohung der Debattenkultur nur weiter wünscht… Wie in einem kack Kindergarten…
Eine politische Diskussion kann nur funktionieren, wenn alle Seiten in der selben Realität leben und bereit sind empathisch und reflektiert am Dialog teilzunehmen.
Menschen, die auf der Sachebene Fakten nicht akzeptieren, können nichts sinnvolles zur Lösungsfindung beitragen. Sie gehen von falschen Voraussetzungen aus. In einer Diskussion sollen ja eigentlich verschiedene Weltbilder ausgetauscht und für alle tragbare Kompromisse gefunden werden. Wenn das Weltbild aber kein Fundament hat, darf man es nicht gleichberechtigt in den Kompromiss mit einbeziehen.
Aber man darf die Menschen auch nicht einfach ignorieren, weil sie sich dann aus Trotz nur weiter radikalisieren. Das ist aber ein anderes, schwieriges Thema.
ich glaube dass die AfD viel eher durch ihre Rolle als Fundamentalopposition profitiert, sonderlich viel Toleranz gegenüber ihr als Partei seitens Establishments hab ich nicht wirklich wahrgenommen, ihr Kernthema Migrationsprobleme aber wird am laufenden Band bespielt ohne das von den anderen Parteien eine Lösung vorgeschlagen wird, die die AfD nicht schon in extremerer Form durchsetzen will.
der bundeskanzler sagt z.b. „die ausländer nehmen uns die arzttermine weg“ (herrlich diese zeiten!), aber die leute sollen bloß nicht die partei wählen, die genau das schon seit 10 jahren behauptet und dafür einst (zurecht) kritisiert wurde. die eigenen wähler also nicht für dumm zu verkaufen wäre mal ein anfang. danach wäre es geschickt sich neue, echte lösungen für ihre probleme zu überlegen und sie glaubwürdig zu präsentieren.
Passend dazu eine studie der Konrad Adenauer Stiftung
https://www.kas.de/de/einzeltitel/-/content/zwischen-abgrenzung-einbindung-und-tolerierung
Eine bessere Gegenalternative bieten wär auch mal ein Anfang um dem Problem Herr zu werden.
Der Artikel ist nur ein weitere unter 1000 Sichtweisen auf die Spaltung zwischen den Lagern.
Ja puh, „die Rechten“ ist arg verallgemeintert. Bei „die rechtsradikalen Demokratiefeinde“ ginge ich mit.
Genau solche Artikel führen dazu, dass sich rechte als Opfer fühlen können. Miteinander reden ist die Grundlage der Demokratie. Auch mit Leuten, deren politische Meinung man nicht teilt. Die bessere Lösung für unsere Probleme wird sich dann durchsetzen.
Das Problem ist halt schon, dass es in unserem System nur zum Dialog kommt, wenn man Macht verteilen kann. Alles Andere dient nur dazu, mehr Wählerstimmen zu bekommen.
Es wird sich nichts ändern wenn sich die 99% nicht zusammenschließen. Punkt.
[https://www.youtube.com/watch?v=LZLZJWVFZvs](https://www.youtube.com/watch?v=LZLZJWVFZvs)
Leider viel zu kurz gedacht und eine kleine pamphletartige Kampfschrift. Hier werden viele Probleme einfach weichgezeichnet und Kriminalität als „Adornos woke Idee“ der Möglichkeit des Verschiedenseins suggestiv gleichgesetzt. Die liberale, tolerante Gesellschaft hat sich viel zu stark von einer selbstnegierenden Toleranz erfassen lassen, nicht am rechten Rand, sondern am islamistischen. Menschen die nach Deutschland kommen ohne Toleranz ggü den Menschen hier, werden viktimisiert. Mit Rechten muss man dementsprechend nicht reden, aber man muss das adressieren was Rechten die Stimmen von eigentlich Nicht-Rechten einbringt.
Es sollte stets um die Sache gehen und niemals darum, wer mit wem abstimmt.
Grüne und SPD haben ja auch keine Probleme damit, Stimmen der Linken mitzunehmen.
Aus meiner Sicht hat es noch nie irgendwann geholfen den Dialog zu beenden. Demokratie lebt aus dem Dialog und Kompromissen.
Zudem werfe ich auch mal das kleine Sprichwort „wie du mir, so ich dir“ ein. Wer heute fordert, dass man mit der AfD den Dialog beendet, dass es richtig ist dass sie keinen Vizepräsidenten bekommen, keinen Ausschuss leiten, … der darf sich später nicht wundern und kritisieren, wenn die AfD gleichermaßen argumentiert und handelt, sollten sie eine absolute Mehrheit haben, was in zumindest Sachsen-Anhalt leider gar nicht so unrealistisch ist.
Zudem ist genau dieses Verhalten der Grund wieso die AfD es so leicht hat Stimmen zu gewinnen. Überall in ganz Europa haben wir das gleiche Phänomen, die Regierung wird abgewählt. Man ist heute, vor allem Dank Social Media deutlich kritischer (oft auch völlig unberechtigt). Die AfD ist allerdings so ausgeschlossen von sämtlichen Gesetzgebungen usw dass sie sich hinstellen können, Hände in die Hosentasche, Fingerpointing auf die anderen und niemand kann widersprechen und der AfD eine Teilschuld geben. Sie waren defacto ja in keiner Verantwortung, nirgendwo.
Von dem her, will man der AfD Stimmen wegnehmen, einfach aufhören mit den dummen „gute Stimmen – böse Stimmen“ Prinzip. Wenn zB die Linke eine Antrag hat den sie für sinnvoll erachten, was juckt es denn ob da die AfD zustimmt oder nicht? Der Antrag wird dadurch nicht besser oder schlechter. Und genau dann hat man die AfD auch an den Eiern, denn dann haben sie Sachen mitbestimmt und können sich nicht als unschuldig hinstellen.
Die Maßnahmen, die dieser Artikel fordert, sind doch schon seit Jahren gängige Praxis. Die AfD wird im Vergleich zu allen anderen Parteien viel weniger bis gar nicht in Talkshows eingeladen. In den Deutschlandfunk erst recht nicht. Politische Zusammenarbeit auf der Basis gemeinsamer Gespräche gibt es quasi nicht (und wenn dann, weil die AfD auf lokaler Ebene teilweise so stark ist, dass es nicht anders geht). Praktisch keine Person des öffentlichen Lebens unterstützt öffentlich die AfD, weil die soziale Strafe dafür viel zu hoch ist.
Das Ergebnis: Die AfD ist so stark wie nie zuvor. Wie genau kommen wir also darauf, dass *noch mehr* Ausgrenzung die Lösung sein könnte?
Nutzloser Artikel, der sich nur selbst wichtig nehmen möchte.
Probleme totschweigen hat die letzten 10 Jahre schon toll funktioniert, nur weiter so… /s
Die Rechten sind nicht beliebt weil sie tolle Lösungen zu Problem im Land haben, sondern weil sie oft die einzigen sind die es wagen selbige anzusprechen, während der Rest der Politik komplett an der gelebten Realität vorbeigeht.
Und wenn es im die Diskussionskultur geht sind die Rechten sowieso nicht das Problem, sondern CDU/CSU die seit Jahren nur noch scheiße labern.