>Es sind Fragen zu einer intimen Beziehung aus den Jahren 2011 und 2012, die der damals sehr prominente 63-jährige Künstler mit einer Schülerin führte. Sie war 15, als sie sich nach einem seiner Konzerte kennenlernten. 16, als es nach gut eineinhalb Jahren auseinanderging
[…]
>Damals schrieb Konstantin Wecker Johanna von der Lust, die ihn überkommen habe, „wenn ich deinen Namen nur gelesen habe“. Schrieb ihr, er würde „fast vor Geilheit zerspringen“. Schrieb ihr: „Und wenn ich 20 wäre, dürfte ich das alles.“ Sie erinnert sich daran, dass er ihr anfangs gesagt habe, sie müssten warten, bis sie 16 sei. Und später dann seine Eifersucht. Einmal konfrontierte sie ihn damit, dass sie sich daran erinnere, wie er zu ihr gesagt habe, sie sollte sich eine Burka anziehen. Damit andere Männer sie nicht anschauen können. Sie machte ein Smiley dahinter. Er antwortete: „Du bist wunderbar.“
[…]
>Manche Mails, die er Johanna damals schickt, klingen eifersüchtig, manipulativ, launisch, gekränkt, sogar boshaft. Im Juni 2012, als die 16-Jährige ihm gesteht, mit einem gleichaltrigen Jungen geschlafen zu haben, antwortet Musiker: „Du hast einfach keine Geduld gehabt für ein Wunder.“ Sie solle verstehen, dass „ich dir den Spaß nicht gönne“, und sie solle auch nicht darauf vertrauen, „dass Kerle nichts rumerzählen“. Sonst sei sie „die letzte Schlampe, die man höchstens noch als Matratze verwendet“. Er rät ihr, zum Arzt zu gehen, es seien nicht alle Geschlechtskrankheiten ausgerottet. Und er schreibt: „Ich lerne gerade dazu und ich bin sehr traurig.“
Was für ein armselige Gestalt, der Typ.
johoham on
Let me fix that: „Konstantin Wecker soll Kind sexuell missbraucht haben.“
No-Knowledge4676 on
Ist Johanna ein Einzelfall geblieben?
MajorKottan on
Brutale Erfahrung, das zu lesen. Am traurigsten finde ich, dass ich den Eindruck habe, dass das Opfer noch immer gewisse Probleme hat, zu realisieren, was ihm eigentlich passiert ist, bzw. daran zweifelt, ob alles wirklich so schlimm war. Das zeigt, wie manipulativ und niederträchtig diese Person vorging.
> 2017 sagt er in einem Gespräch mit der Publizistin Margarete Stokowski für das Magazin Chrismon, seine Frau – Annik – finde es lächerlich, „dass ich mich als Feminist bezeichne“. Er sei immer „wahnsinnig eifersüchtig, besitzergreifend und ein großer Macho gewesen“.
Aber was weiß die schon von Feminismus, ist ja nur ne Frau.
some1stolemyshit on
Yep. Und seine Begründung ist…ähh sorry, war oft betrunken zu der Zeit…Einfach nur kotzen.
[deleted] on
[removed]
QuastQuan on
>Wecker könne sich, so leid ihm das tue, an die damalige Zeit kaum erinnern
Dafür „Johanna“ um so mehr.
Wenn jugendliche Schwärmerei auf gebrochene/ drogensüchtige/ alkoholsüchtige Bühnenstars trifft, dann kann das gehörig schief gehen. Zumal wenn es sich über längere Zeit zieht. Siehe auch Rammstein.
Rechtlich eine Grauzone oder sogar legal – moralisch mindestens fragwürdig.
Individual_Winter_ on
Mein Deutschlehrer fand ihn toll, der Typ hat sich ordentlich mit Drogen zugeschüttet. Teilweise mussten wir den Stuss noch interpretieren…die Überschrift verwundert da nur sehr kurz.
-who_am-i_ on
Muss man den kennen?
[deleted] on
[removed]
birdwatchingcat on
Naja, bleibt immer noch Hannes Wader.
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11 Kommentare
>Es sind Fragen zu einer intimen Beziehung aus den Jahren 2011 und 2012, die der damals sehr prominente 63-jährige Künstler mit einer Schülerin führte. Sie war 15, als sie sich nach einem seiner Konzerte kennenlernten. 16, als es nach gut eineinhalb Jahren auseinanderging
[…]
>Damals schrieb Konstantin Wecker Johanna von der Lust, die ihn überkommen habe, „wenn ich deinen Namen nur gelesen habe“. Schrieb ihr, er würde „fast vor Geilheit zerspringen“. Schrieb ihr: „Und wenn ich 20 wäre, dürfte ich das alles.“ Sie erinnert sich daran, dass er ihr anfangs gesagt habe, sie müssten warten, bis sie 16 sei. Und später dann seine Eifersucht. Einmal konfrontierte sie ihn damit, dass sie sich daran erinnere, wie er zu ihr gesagt habe, sie sollte sich eine Burka anziehen. Damit andere Männer sie nicht anschauen können. Sie machte ein Smiley dahinter. Er antwortete: „Du bist wunderbar.“
[…]
>Manche Mails, die er Johanna damals schickt, klingen eifersüchtig, manipulativ, launisch, gekränkt, sogar boshaft. Im Juni 2012, als die 16-Jährige ihm gesteht, mit einem gleichaltrigen Jungen geschlafen zu haben, antwortet Musiker: „Du hast einfach keine Geduld gehabt für ein Wunder.“ Sie solle verstehen, dass „ich dir den Spaß nicht gönne“, und sie solle auch nicht darauf vertrauen, „dass Kerle nichts rumerzählen“. Sonst sei sie „die letzte Schlampe, die man höchstens noch als Matratze verwendet“. Er rät ihr, zum Arzt zu gehen, es seien nicht alle Geschlechtskrankheiten ausgerottet. Und er schreibt: „Ich lerne gerade dazu und ich bin sehr traurig.“
Was für ein armselige Gestalt, der Typ.
Let me fix that: „Konstantin Wecker soll Kind sexuell missbraucht haben.“
Ist Johanna ein Einzelfall geblieben?
Brutale Erfahrung, das zu lesen. Am traurigsten finde ich, dass ich den Eindruck habe, dass das Opfer noch immer gewisse Probleme hat, zu realisieren, was ihm eigentlich passiert ist, bzw. daran zweifelt, ob alles wirklich so schlimm war. Das zeigt, wie manipulativ und niederträchtig diese Person vorging.
> 2017 sagt er in einem Gespräch mit der Publizistin Margarete Stokowski für das Magazin Chrismon, seine Frau – Annik – finde es lächerlich, „dass ich mich als Feminist bezeichne“. Er sei immer „wahnsinnig eifersüchtig, besitzergreifend und ein großer Macho gewesen“.
Aber was weiß die schon von Feminismus, ist ja nur ne Frau.
Yep. Und seine Begründung ist…ähh sorry, war oft betrunken zu der Zeit…Einfach nur kotzen.
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>Wecker könne sich, so leid ihm das tue, an die damalige Zeit kaum erinnern
Dafür „Johanna“ um so mehr.
Wenn jugendliche Schwärmerei auf gebrochene/ drogensüchtige/ alkoholsüchtige Bühnenstars trifft, dann kann das gehörig schief gehen. Zumal wenn es sich über längere Zeit zieht. Siehe auch Rammstein.
Rechtlich eine Grauzone oder sogar legal – moralisch mindestens fragwürdig.
Mein Deutschlehrer fand ihn toll, der Typ hat sich ordentlich mit Drogen zugeschüttet. Teilweise mussten wir den Stuss noch interpretieren…die Überschrift verwundert da nur sehr kurz.
Muss man den kennen?
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Naja, bleibt immer noch Hannes Wader.