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    43 Kommentare

    1. StillNoNameFound on

      Ich sehe. Projekt 1% ist voll im Zeitplan! Alle ziehen an einem Strang! Die Jugend bei den Genossen knechtet sich in vorauseilendem Gehorsam selbst.

    2. SeniorePlatypus on

      Es gibt da so ’nen Spruch von den alten Kommunisten

      Mit dem die 1918 ihre falschen Freunde dissten

      Natürlich ham wa heute ’ne andere politische Lage

      Und trotzdem passt der Spruch irgendwie in uns’re Tage

    3. ZerefGodslayer on

      Und noch ein Beweis, dass niemand junges SPD wählen sollte. Ich sehne den Tag herbei, an dem die SPD verschwindet.

    4. SeniorePlatypus on

      > Die Junge Gruppe der CDU/CSU-Fraktion plädiere für ein Modell, „bei dem junge Menschen zwar die Absicherung des Rentenniveaus in den nächsten fünf Jahren mitfinanzieren, selbst bei ihrem Renteneintritt aber nicht mehr davon profitieren würden“, kritisieren die SPD-Politiker. „Das Rentenniveau soll wieder abstürzen, als hätte es die Stabilisierung nie gegeben.“

      > Die Gruppe der jungen SPD-Abgeordneten hält das Rentenpaket für dringend nötig, unter anderem um Altersarmut zu verhindern.

      Die stark steigenden Sozialabgaben gibt’s in eurer Welt aber auch, oder? Dass der heutige Mindestlohn in den letzten 7 Jahren fast 800€ im Jahr zusätzlich abdrücken muss ist egal? Dass Armut unter jüngeren und Wohnungslosigkeit steigt ist egal? Also, echte Armut. Da, wo es am Ende des Monats nicht reicht. Nicht Armutsgefährdung, was Einkommensgleichheit misst. Also da, wo man auch Millionäre zu den „armen“ zählt.

      Ganz großes Kino. Besonders wie niederträchtig man diese bewusste Verarmung von Arbeitnehmern darstellt.

    5. Die SPD ist halt eine Partei für Arbeitslose und Rentner.

      Insofern überrascht mich das jetzt nicht

    6. Wir sind in einer Gerontokratie, die SPD steckt ganz tief drin und der größte Teil ihrer Wähler sind Rentner oder kurz davor. Ebenso die Mitglieder, und wenn man nun innerhalb der SPD aufsteigen will als Politiker und zudem gewählt werden möchte, MUSS man Politik für Rentner machen.

      Es wird keine Politik für Junge und gegen Alte geben, wir werden die nächsten 20 Jahre ausgebeutet werden und können nur hoffen, dass wir irgendwie wieder auf einen halbwegs grünen Zweig kommen.

    7. Einfach mal die Wahlergebnisse der SPD nach Alter gestaffelt anschauen.

      Die SPD ist längst keine Arbeiterpartei mehr (da ist die AfD mit Abstand auf Platz 1 inzwischen), sondern eine Rentnerpartei.

    8. Argentum641 on

      Natürlich tun die das, als Mitglieder einer Rentner Partei sind diese eben nix anderes als Junge Rentner.

    9. Altruistic-Yogurt462 on

      Man sieht daran wie verzweifelt hier alle sind, wenn man sich relativ geschlossen hinter der jungen Union versammeln muss.

    10. JethroSkull2000 on

      Ich hab noch so 15 Jahre bis Rente, bin aber sehr sicher, dass ich davon niemals leben kann. Das wusste ich aber schon vor 25 Jahren, weshalb ich Privatrente und sowas habe. Ja, kostet Geld, aber lieber mit 80 noch was zu beißen, als mit 40 jedes Jahr nach Malle oder das Geld versaufen.

      Mein Vater hat viel gearbeitet, war angestellter Handwerker. Der hatte in der Rente fast das doppelte Einkommen von mir (angestellter Akademiker). Wenn ich also Rentner jammern höre, denke ich an ein sehr hohes Jammerniveau oder an Sozialversager, die eben viel schwarz gemacht haben, was ihnen jetzt auf die Füße fällt.

      Das Problem sollte doch offensichtlich sein: Die Rentner, die jetzt jammern haben verdammt viel Geld. Sie haben Autos. Sie haben Eigentumshäuser. Selbst aus meiner Generation haben viele kein Haus, weil die dort, wo man arbeiten kann, nicht bezahlbar sind. Und dort wo sie bezahlbar sind…kann man nicht arbeiten. Die Generation meiner Kinder werden noch weniger Häuser haben. Wenn die in Rente gehen, sind die Renten schwach, kein Auto, kein Haus. Und warum? Weil heute das Geld nicht in die Zukunft investiert wird, sondern in alte, kranke und wohlhabende Menschen.

      Also, nee, nix erhöhen, sondern umverteilen. Zu den Jungen. Das generell zu wenig Geld da ist, liegt vor allem daran, dass viel weniger Menschen viel mehr des Geldes bei sich vereinen. Die Reichen und Superreichen sind das Problem. Nicht „die Jugend von heute“.

    11. Junge spd genauso lost wie die alten.. Diese Partei kann man so in die tonne kloppen

    12. Accomplished_Gap_920 on

      Das Problem ist nicht das Rentenniveau oder der Alterseintritt in die Rente. Sondern dass das Vermögen ungleich verteilt ist und dem Wirtschafts- und Finanzkreislauf entzogen wird. Wodurch Steuern entgehen mit denen man die Rente easy bezahlen kann und vieles mehr, auch bei einer alternden Bevölkerung. Letztendlich ist das Vermögen in den letzten Jahren extrem gewachsen und ist kein Anzeichen für eine Krise irgendeiner Geld knappheit, also muss jemand durch die Krisen ungleich profitiert haben.

      Jeder muss seinen gerechten Anteil in der Gesellschaft leisten und das tun Superreiche nicht.

    13. PirateOk7258 on

      Nach der Scheiße die Bärbel Bas bei der Bürgergeldreform rausgehauen hat wollte ich die ohnehin nie wieder wählen schön dass die Partei mich in meiner Entscheidung bestärkt

      Habe sie auch nur aus Mangel an Alternativen für mich gewählt aber das ist dann auch vorbei

      Dann lieber irgendeine Kleinstpartei (Edit: nicht die FDP)

    14. > Die Gruppe der jungen SPD-Abgeordneten hält das Rentenpaket für dringend nötig, unter anderem um Altersarmut zu verhindern. Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland sei ausschließlich auf die gesetzliche Rente angewiesen.

      Lass uns doch einfach mal ignorieren, dass die [„erheblich materiell und sozial deprivierte Armut“](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Lebensbedingungen-Armutsgefaehrdung/Tabellen/arope-geschl-alter.html) bei jugendlichen einfach mal 50% höher ist. Die relative Armut ist nur so hoch, weil die Rente halt nach Definition kleiner als das letzte Einkommen ist, aber so kram wie Miete und private Vorsorge und eben vermögen wird da ignoriert. Und selbst dann profitiert eben die pfandflaschensammelnde Oma nicht, weil sie sowieso Transferleistungen bekommt, die mit mehr Rente dann sinken.

      Schauen wir aufs Vermögen: Selbst der Median der 75+ Jährigen (und das ist dann schon die ärmste Rentner Gruppe) hat ca. so viel Vermögen wie die Top10% der <35 Jährigen. [siehe hier](https://www.iwkoeln.de/studien/judith-niehues-maximilian-stockhausen-ein-vermoegensvergleich-nach-altersgruppen.html).

      Der Großteil der Immobilien in Deutschland sind in Besitz von Privatpersonen nicht Konzernen. Und davon [der Großteil eben bei Rentnern](https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/bauen-und-wohnen-2022/516384/generation-miete/).

      Der Generationskampf ist ein Teil vom Klassenkampf und gerade die Junge SPD sollte das erkennen. Es ist wortwörtlich eine Umverteilung von Arm zu Reich. Gleichzeitig ist es sogar eine Umverteilung von der Arbeiterklasse mit der politischen Minderheit zu nicht-Arbeitern, die das Kapital und die politische Mehrheit besitzt.

      Einfach erbärmlich von der jungen SPD und traurig, dass gerade die junge Union hier den nötigen Widerstand leistet.

    15. Kleinet Realitätscheck: Steigende Renten kommen NICHT den armen Rentnern in Grundsicherung zugute, weil jede Erhöhung angerechnet wird. Rentenerhöhungen (zuletzt über Inflation und Lohnsteigerungen), kommen explizit nur bei Rentnern mit Wohnmobil und Haus an.

    16. Winterzeit20 on

      Und wie immer: Um Altersarmut zu verhindern muss man.. Trommelwirbel… prozentual erhöhen!

      Also von den Milliarden, die die Jungen wieder als Schulden aufgebrummt bekommen, den Rentnern, die eh schon am meisten – und oft mehr als junge Arbeitende – haben den größten Teil hinterherwerfen.. Man will ja im Alter noch was vom Leben haben, da darf man nicht kleckern..

    17. Die Arbeiterpartei macht halt nurnoch Politik für Rentner und Arbeitslose. Tja, die CDU trennt sich von christlichen Grundwerten, die AfD ist sowieso keine Alternative und selbst das BSW hat sich von ihrem SW losgesagt. 

    18. Pleasant-History-970 on

      Nie wieder SPD, nie wieder Die Linke, dann halt Die Grünen….

    19. Ist doch logisch – die SPD ist die Partei der „gar nicht erst arbeiter“. Damit ist sie auch die Partei der gar nicht erst Sozialabgaben-Zahler. 

      Klingt doch schön wenn Omi mehr hat und es eh nicht zahlst. Top! 

    20. [Aktuelle Studie zum Bundeshaushalt 2026](https://www.ifo.de/DocDL/sd-digital-2025-20-hoeslinger-bundeshaushalt-2026.pdf)

      Seite 11
      > „Insgesamt sollen 2026 24,6 % des Bundeshaushalts und 33,3 %
      > der Steuereinnahmen des Bundeshaushalts für die gesetzliche
      > Rentenversicherung aufgewendet werden (ohne Zahlungen für
      > Grundsicherung im Alter).“

      Das ganze System ist schon jetzt so kaputt und wir machen einfach ein 5 Jahre weiter so und streiten uns lediglich um danach. Ich könnt heulen/kotzen …

    21. > Die Gruppe der jungen SPD-Abgeordneten hält das Rentenpaket für dringend nötig, unter anderem um Altersarmut zu verhindern. Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland sei ausschließlich auf die gesetzliche Rente angewiesen.

      Die logische Konsequenz dessen ist die Zielsetzung einer dauerhaften Stabilisierung des Rentenniveaus. Oder wieso toleriert die SPD ab 2031 eine Absenkung des Rentenniveaus, wenn selbiges heute nicht tolerabel erscheint? Aber vielleicht glaubt man auch an Magiekübste in der Rentenkommission.

      Mal ganz davon ab, dass die GRV nicht als Sozialleistung umfunkitioniert werden sollte. Da sollte man dann über grundlegende Reformen nachdenken, um für untere Einkommensgruppen die Situation bei der GRV zu verbessern. Stumpfsinnig das Rentenniveau auf einem Niveau zu halten, wirkt hingegen komplett planlos.

      Die Probleme auf eine Rentenkommission abzuschieben ist ebenso eine reinste politische Kapitulation. Die Legislatur geht 4 Jahre und man traut es sich nicht einmal zu eine Reform auszuarbeiten…

    22. Alarmed_Outside7085 on

      Wird nie passieren, aber: Es ist Zeit für einen Generalstreik der Arbeitnehmer. Wir schauen gerade zu wie die Boomer uns auch das letzte bisschen Zukunft verbauen, dass sie noch nicht zerstört haben. Sie vernichten unsere Lebensgrundlagen wo sie nur können, um die nächsten 10-20 Jahre bis zum Tod noch so viel für sich zusammenzuraffen wie es geht. Wir sollen schuften bis zum Umfallen und dabei jedes Jahr mehr abdrücken. Während ihre Renten steigen sinken unsere Reallöhne Jahr für Jahr.

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