>Es gibt einfach Phasen im Leben, wo man bestimmte Medikamente auch nicht mehr einfach so benutzen sollte“
Wird direkt wieder „Kostendeckel für Alte“ gemacht.
Auftegungsjournalismus schlägt wieder zu…
Alternative_Host_579 on
Was soll das überhaupt? Der Typ ist Drogenbeauftragter und nicht Gesundheitsminister
Exact-Teacher8489 on
Ind wo reißt der gegenwind jetzt nicht ab?
kanute1 on
Keine Ahnung wo diese Aufregung her kommt. Im Kern hat er doch recht. Ab einem gewissen Punkt ist einfach nicht mehr jede Behandlung sinnvoll und notwendig. Alleine schon aus humanitären Gründen.
BrandonAubreyPlaza on
Streeck kommt halt in der Politik an. Ich kenne das aus der eigenen Familie, dass bei meinem schwer dementen Opa Ende 90 in seiner letzten Woche noch Behandlungen für knapp 30.000 Euro durchgeführt wurden, weil sie halt bezahlt wurden. Das müssen wir dringend abschaffen, das hat auch nicht nur mit dem Geld, sondern auch mit der Menschenwürde zu tun. Ich vermute, ohne jede Sympathie für Streeck, dass er das gemeint hat. Aber er hat es halt aufs Alter bezogen, und natürlich erzeugt das Gegenwind. Besagter Opa hat 20 Jahre vorher, rund um sein statistisches Lebensalter, noch eine neue Hüfte bekommen und war dann 15 Jahre damit mobil, hat sogar noch eine Zeit lang in seinem Beruf gearbeitet. Rein volkswirtschaftlich und auch ethisch war es also richtig, dass er die Hüfte bekommen hat, und die Leute haben, wo es überall Sparpläne hagelt, eben Angst, dass sie das nicht mehr so kriegen.
c-logic on
Privat oder Kasse?
Virtual_Economy1000 on
90-95% der Gesundheitskosten einer Person entstehen im Schnitt in ihrem letzten Lebensjahr. Dass man hier zumindest mal drüber sprechen sollte, liegt doch auf der Hand, oder?
LayLillyLay on
Gut so, CDU/CSU sind offensichtlich dabei nach republikanischen Vorbild den Sozialstaat zu zerlegen. Man fängt ganz klein und geht dann immer strammer weiter.
Ein Gedanke hier, ein Spruch da – man testet die Wasser und schaut wie die Menschen reagieren.
rimworldyo on
Im gleichen Zusammenhang bitte Konsequenzen für Leute die Medikamente gegen Krankheit x bekommen und ihr Verhalten nicht entsprechend anpassen, weil sie bekommen ja Medikamente…
Klar muss man da „ganzheitlich“ auch gucken, aber ich hab hier Rentner in der Nachbarschaft, die fleißig weiter rauchen und jeden Tag in der Bäckerei morgens ihren Kuchen essen um ihren 40er bmi zu erhalten, die nicht nur 2 Bypass OPs schon hinter sich haben, sondern vermutlich auch eine Menge Medikamente bekommen um die Konsequenzen ihres Handelns zu bekämpfen…
clan23 on
Preis bleibt hoch, Krankenkassen übernehmen nicht mehr. Case closed
nikfra on
>Gesellschaftlich und ethisch „geraten wir in ein gefährliches Fahrwasser, wenn wir über Therapien zuerst unter ökonomischen Gesichtspunkten sprechen“, so der Direktor der Klinik I für Innere Medizin der Universitätsklinik Köln.
Aber an zweiter Stelle, noch bevor wir uns entschieden haben ob die Therapie übernommen wird ist es okay? (§35 SGB V)
Es wäre gesellschaftlich und ethisch viel besser wenn solche Entscheidungen auf die einzelnen Patienten bezogen würden und nicht pauschal auf den Durchschnitt. Die super neue teure Therapie mag im Schnitt nur ein zusätzliches Lebensjahr einbringen und wird daher nicht übernommen weil nicht genug Verbesserung gegenüber anderen Therapien um die hohen Kosten zu rechtfertigen. Wenn man jetzt aber einen seltenen Fall hat in dem die Chancen gut stehen damit noch viele Jahre zu gewinnen wäre es doch schön die Kosten zu übernehmen. Und vielleicht ist was diesen Fall so selten macht ja gerade das Alter des Patienten/der Patientin.
Alarming_History_200 on
Zwei Punkte…
1. Müssen die Patienten selbst entscheiden… Viele wollen in dem Alter auch einfach nicht mehr behandelt werden sonder einfach in würde abtreten… D.h. auch alles was nicht absolut notwendig ist sollte nicht ohne Zustimmung des Patienten durchgeführt werden dürfen … Ggf sollten vielleicht die Krankenkassen auf die Möglichkeiten von Patientenverfügung und co intensiver hinweisen und Hilfestellung geben…
2. Ich hätte ganz gerne als Patient regelmäßig eine Abrechnung was den meine ärzte so in welcher höhe abrechnen…. Das würde zumindest kreatives abrechnen erschweren… Und gleichzeitig auch mal bei den Leuten ein Bewusstsein für die kosten schaffen ….
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13 Kommentare
Man könnte mal aufhören Homöopathie zu zahlen….
Und aus
>Es gibt einfach Phasen im Leben, wo man bestimmte Medikamente auch nicht mehr einfach so benutzen sollte“
Wird direkt wieder „Kostendeckel für Alte“ gemacht.
Auftegungsjournalismus schlägt wieder zu…
Was soll das überhaupt? Der Typ ist Drogenbeauftragter und nicht Gesundheitsminister
Ind wo reißt der gegenwind jetzt nicht ab?
Keine Ahnung wo diese Aufregung her kommt. Im Kern hat er doch recht. Ab einem gewissen Punkt ist einfach nicht mehr jede Behandlung sinnvoll und notwendig. Alleine schon aus humanitären Gründen.
Streeck kommt halt in der Politik an. Ich kenne das aus der eigenen Familie, dass bei meinem schwer dementen Opa Ende 90 in seiner letzten Woche noch Behandlungen für knapp 30.000 Euro durchgeführt wurden, weil sie halt bezahlt wurden. Das müssen wir dringend abschaffen, das hat auch nicht nur mit dem Geld, sondern auch mit der Menschenwürde zu tun. Ich vermute, ohne jede Sympathie für Streeck, dass er das gemeint hat. Aber er hat es halt aufs Alter bezogen, und natürlich erzeugt das Gegenwind. Besagter Opa hat 20 Jahre vorher, rund um sein statistisches Lebensalter, noch eine neue Hüfte bekommen und war dann 15 Jahre damit mobil, hat sogar noch eine Zeit lang in seinem Beruf gearbeitet. Rein volkswirtschaftlich und auch ethisch war es also richtig, dass er die Hüfte bekommen hat, und die Leute haben, wo es überall Sparpläne hagelt, eben Angst, dass sie das nicht mehr so kriegen.
Privat oder Kasse?
90-95% der Gesundheitskosten einer Person entstehen im Schnitt in ihrem letzten Lebensjahr. Dass man hier zumindest mal drüber sprechen sollte, liegt doch auf der Hand, oder?
Gut so, CDU/CSU sind offensichtlich dabei nach republikanischen Vorbild den Sozialstaat zu zerlegen. Man fängt ganz klein und geht dann immer strammer weiter.
Ein Gedanke hier, ein Spruch da – man testet die Wasser und schaut wie die Menschen reagieren.
Im gleichen Zusammenhang bitte Konsequenzen für Leute die Medikamente gegen Krankheit x bekommen und ihr Verhalten nicht entsprechend anpassen, weil sie bekommen ja Medikamente…
Klar muss man da „ganzheitlich“ auch gucken, aber ich hab hier Rentner in der Nachbarschaft, die fleißig weiter rauchen und jeden Tag in der Bäckerei morgens ihren Kuchen essen um ihren 40er bmi zu erhalten, die nicht nur 2 Bypass OPs schon hinter sich haben, sondern vermutlich auch eine Menge Medikamente bekommen um die Konsequenzen ihres Handelns zu bekämpfen…
Preis bleibt hoch, Krankenkassen übernehmen nicht mehr. Case closed
>Gesellschaftlich und ethisch „geraten wir in ein gefährliches Fahrwasser, wenn wir über Therapien zuerst unter ökonomischen Gesichtspunkten sprechen“, so der Direktor der Klinik I für Innere Medizin der Universitätsklinik Köln.
Aber an zweiter Stelle, noch bevor wir uns entschieden haben ob die Therapie übernommen wird ist es okay? (§35 SGB V)
Es wäre gesellschaftlich und ethisch viel besser wenn solche Entscheidungen auf die einzelnen Patienten bezogen würden und nicht pauschal auf den Durchschnitt. Die super neue teure Therapie mag im Schnitt nur ein zusätzliches Lebensjahr einbringen und wird daher nicht übernommen weil nicht genug Verbesserung gegenüber anderen Therapien um die hohen Kosten zu rechtfertigen. Wenn man jetzt aber einen seltenen Fall hat in dem die Chancen gut stehen damit noch viele Jahre zu gewinnen wäre es doch schön die Kosten zu übernehmen. Und vielleicht ist was diesen Fall so selten macht ja gerade das Alter des Patienten/der Patientin.
Zwei Punkte…
1. Müssen die Patienten selbst entscheiden… Viele wollen in dem Alter auch einfach nicht mehr behandelt werden sonder einfach in würde abtreten… D.h. auch alles was nicht absolut notwendig ist sollte nicht ohne Zustimmung des Patienten durchgeführt werden dürfen … Ggf sollten vielleicht die Krankenkassen auf die Möglichkeiten von Patientenverfügung und co intensiver hinweisen und Hilfestellung geben…
2. Ich hätte ganz gerne als Patient regelmäßig eine Abrechnung was den meine ärzte so in welcher höhe abrechnen…. Das würde zumindest kreatives abrechnen erschweren… Und gleichzeitig auch mal bei den Leuten ein Bewusstsein für die kosten schaffen ….