Nach zwei Jahren robusten Wachstums, das durch Militärausgaben für den Krieg in der Ukraine angetrieben wurde, verlangsamt sich die Wirtschaft Russlands. Die Öleinnahmen sind gesunken, das Haushaltsdefizit ist gestiegen und die Verteidigungsausgaben haben sich eingependelt.

    Das diesjährige Haushaltsdefizit wurde von 0,5 % auf 2,6 % nach oben korrigiert, gegenüber 1,7 % im letzten Jahr. Das scheint im Vergleich zu anderen Ländern nicht riesig zu sein – aber im Gegensatz zu diesen kann Russland keine Kredite auf den internationalen Anleihemärkten aufnehmen und ist bei der Kreditvergabe auf inländische Banken angewiesen.

    „Für die kommenden 12 oder 14 Monate hat Putin genug Geld, um die aktuellen Kriegsanstrengungen und das aktuelle Ausgabenniveau aufrechtzuerhalten.“

    Danach „wird er schwierige Entscheidungen treffen und Kompromisse zwischen der Aufrechterhaltung militärischer Anstrengungen oder beispielsweise der Aufrechterhaltung des Konsumüberflusses eingehen müssen, damit die Menschen nicht zu 100 % das Gefühl haben, dass der Krieg im Gange ist.“

    https://apnews.com/article/russia-economy-war-putin-vat-tax-e561969931082a65741f0161dfd946fa

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    1 Kommentar

    1. Comfortable_Gur8311 on

      Man, 12-14 months to even have to make small changes is discouraging. That’s a lot of humans perishing in the meantime.

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