Es scheint derzeit keine großen Projekte zu geben, zumindest kenne ich keine, die für positive Stimmung sorgen könnten.
    Die Entbürokratisierungsinitiative von Schellhorn hat auch keine großen Knaller oder habe ich etwas übersehen?
    Insgesamt kommt wenig von der Rergierung ist mein Gefühl. Babler hab ich zb gefühlt ewig nicht mehr gesehen.

    Also was soll und kann die Regierung angehen um für bessere Stimmung und bessere Umfragen zu sorgen?

    Weil so kanns nicht weitergehen. Sonst haben wir bald ein blaues Bundeskanzleramt…

    https://i.redd.it/gqd8794zjf1g1.jpeg

    Von Castle-Walk-8967

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    20 Kommentare

    1. Classic_South_5374 on

      Mittlerweile trau ich der Regierung nicht mehr zu, dass sie große Reformen angeht um Österreich wieder nach vornezu bringen.

      Vielmehr glaube ich, das man sich mit ein paar kleineren Initiativen und der Einrichtung von zahlreichen Arbeitsgruppen über die Legislaturperiode rettet.

    2. fritz_futtermann on

      Ganz ehrlich, vielleicht ist genau das das Problem: Die Regierung versucht dauernd, irgendwelche „Stimmungsprojekte“ aus dem Hut zu zaubern, während die Leute eigentlich nur wollen, dass irgendwer einmal sagt: „So, jetzt räumen wir auf.“

      Und ob man die FPÖ mag oder nicht, deren Vorteil ist halt, dass sie mittlerweile gefühlt als einzige Partei so tut, als würde sie tatsächlich einen Besen besitzen. Die anderen diskutieren darüber, wie der Besen genderneutral benannt werden soll, während die Bude brennt.

      Die FPÖ muss dafür nicht einmal große Projekte präsentieren. Die brauchen nur zu sagen: „Schaut’s, was die Regierung wieder verbockt hat“, und zack, fünf Prozent mehr in der Umfrage. Das ist wie ein Naturgesetz geworden.

      Und wenn die Regierung jetzt plötzlich hektisch beginnt, „positive Stimmung“ zu erzeugen, wirkt das eher wie der Moment, wenn man die Wohnung 10 Minuten vor Besuch schnell aufräumt: Es schaut besser aus, aber jeder weiß, dass der ganze Dreck einfach unter das Sofa geschoben wurde.

      Würde mich also nicht wundern, wenn die FPÖ am Ende einfach deshalb vorne liegt, weil sie als einzige Partei nicht so tut, als würde sie in einem Paralleluniversum leben, in dem alles eh super läuft.

    3. Der Glaube an Leuchtturmprojekte ist einer der Gründe für unsere Miesere. Anstatt tatsächliche alltägliche Probleme anzugehen schafft man mit diesen halbgaren Versuchen für gute PR zu sorgen nur für noch mehr Probleme.

      Am zufriedensten war Ich persönlich überraschenderweise mit der Expertenregierung unter Bierlein. Keine Dramen, keine Medialen Schlammschlachten, keine horrenden Geldverschwendungen für im Suff erdachte/konzipierte „Leuchtturmprojekte, keine unqualifizierten Dampfplauderer, etc.

    4. Easy_Dystopie on

      Der einzige der das drehen muss sind die Sozen aka „wer hat uns verraten…“

      Dann wird das auch noch was – aber ich seh da keine Chance! Da ist aber auch nicht der Babler schuld – sondern der Großteil der Bundespartei!

      Aber wir sind leider am besten Weg zum „Make Austria great again“ – die österreichischen Aŕbeiter werden noch schreien und heulen…

    5. PhilStark012 on

      >Es scheint derzeit keine großen Projekte zu geben, zumindest kenne ich keine, die für positive Stimmung sorgen könnten.

      Weil es keine gibt. Das Problem ist, die Leute fordern ach so große Reformen, aber nur in ihre Richtung und das zu 100%. Im Prinzip ist es egal was die Regierung macht, sie wird von Laien kritisiert. Aber es gibt in diesem Land 9 Mio Meinungen und auch wenn viele in diesem Reddit denken, das manche Sachen, wie die Abschaffung der Ländern, ein Burner in der Bevölkerung wäre, würden sehr viele Leute ein Problem damit haben. Also im Prinzip erwartet man große Reformen, aber es gibt nunmal für keine eine wirkliche Mehrheit in der Bevölkerung. Diese Regierung gewinnt sicher keinen Preis, aber sie haben eben nur eine knappe Mehrheit aufgeteilt auf 3 Parteien mit unterschiedlichen Meinungen über die Welt und auch die Bevölkerung ist nicht wirklich bereit Kompromisse für eine andere Bevölkerungsgruppe einzugehen.

      Ein Beispiel: Der Abschluss der Metaller, der bei vielen für Aufsehen gesorgt hat und ab da, die Arbeitervertretung sehr stark kritisiert wurde… ja, die voestalpine muss Mitarbeiter abbauen, Heidenbauer in Insolvenz. Was genau hätte die Gewerkschaft machen sollen? Und das psigelt sich durch alle pol. Schichten wieder. Es geht nur noch darum, seine ideologischen Werte durchzuboxen und nicht logisch und wissenschaftlich an die Sache ranzugehen.

    6. Ich finde die unspektakuläre Arbeit dieser Regierung besser als allen Wahnsinn, den die Dichand und Fellner Blätter herbeisehnen. Leuchtturmprojekte wie die Zusammenlegung der Krankenkassen, die über 1 Mrd gekostet hat, eine Kneissl als Außenministerin, die Putin hofierte, Zerschlagung des Geheimdienstes durch illegale Razzia, gigantische Geldgeschenke an die Wirtschaft (Umsatzersatz in der Coronakrise). Alles Werke von Kurz und FPÖ, die von den Deppenmedien, die sich neue Geldgeschenke erwarten so verklärt und verehrt werden. Jetzt haben wir wenigstens zum ersten mal seit über 20 Jahren einen Finanzminister, der weiß was er tut.

    7. Unhappy_Student_11 on

      Wir sind halt auch ein unfassbar dummes Volk. FPÖ hat einen Trackrecord von ausschließlich Mist bauen und mit Russland kooperieren, trotzdem werden sie gewählt. Jetzt haben wir sogar zwar keine Traumregierung, aber immerhin nach den instabilen Basti jahren, in denen unsere Wirtschaft komplett zerstört wurde mit Schulden, Skandalen und Freunderlwirtschaft, und trotzdem wird weiter rechtsextrem gewählt, es ist zum Weinen.

    8. N0LimitInvesting on

      Nicht in dieser Regierung dabei zu sein, ist das Beste was der FPÖ passieren konnte. Auf Bundesebene läuft alles schief, auf Landesebene läuft alles schief. Bis zu den Wahlen wird die FPÖ noch mehr Zustimmung erhalten und irgendwann wird man sich Gedanken darüber machen müssen, ob die nicht die 50er Marke alleine knacken. Dann werden sie alle blöd schauen. Eigentlich eine tragische Entwicklung, aber Österreich und Deutschland steuern völlig in die falsche Richtung…

    9. Financial-Ad7902 on

      Off topic, aber wie wird da eigentlich wo gefragt?
      Mich rufen maximal die weinumfragen fakes an

    10. far_up_north on

      Das passiert wenn Medien nur noch Negativschlagzeilen suchen. Ö24, Heute und Krone sind die Privatblätter von Millionärsfamilien die ein Ziel haben: ihr Vermögen langfristig steigern und sichern.
      Für die is zb SPÖ ein rotes Tuch weil es Vermögensbesteuerung bedeutet und zusätzlich Babler aktuell dem Inseratewahnsinn den Kampf angesagt hat. Sie würden alles dafür tun um die FPÖ in die Regierung zu bringen.

    11. Weiß nicht was ihr habts? ÖVP und NEOS machen genau das für was sie gewählt wurden.
      Die vermögensverteilung muss geändert werden und dafür sind die beiden parteien die falschen. Und die SPÖ kann halt gegen die beiden nix machen. Wenn aber die SPÖ nicht in die regierung gegangen wär, wär halt die FPÖ in der regierung. Dagegen wurde aber demonstriert.

      Also ich weiß nicht was es sich da aufzuregen gibt.

    12. Lonely_Thanks2594 on

      Die ÖVP und FPÖ haben immer schon fleißig Stimmen getauscht.

      Um die FPÖ zu brechen müsste die ÖVP ihnen Wähler nehmen. Dafür müssten sie halt was positives bewirken und länger ohne Korruptionsskandale auffallen, also ausgeschlossen.

      Bleibt nur Möglichkeit zwei: der fpö muss sich spalten oder eine neue Bauernfängerpartei wie Team Stronach aufs parkett.

    13. Umfragen ohne Wahl in Sicht sind aber auch ziemlich aussagelos.

      Die Regierung arbeitet (lol, jetzt musste ich selber lachen), währen die FPÖ seit Jahren nur Wahlkampf macht. Das schlägt sich natürlich in den Ergebnissen nieder.

    14. Unholy_Lilith on

      58% wählen Blau-Schwarz, die Devise ist alles richtig gemacht. Reiche werden geschont, ÖVP regiert weiter. Was soll man drehen? Warum soll die ÖVP was drehen wollen?

    15. Feeling-Parfait-6945 on

      Diese Regierung wird gar nichts angehen. Ganz im Interesse der ÖVP.

      Und wie das noch so weiter gehen kann.

      Ein blaues Bundeskanzleramt wirds auf absehbare Zeit aber trotzdem nicht geben, solange die FPÖ keine Absolute Mehrheit holt. Dafür ist die ÖVP zu mächtig und die SPÖ/Grüne/NEOS zu staatstragend.

    16. Level_Tumbleweed8908 on

      Sehe nicht wie da noch ohne die Disruption einer FPÖ Regierung noch etwas besser werden sollte. Die Regierung ist vielleicht einen Hauch besser als Schwarz-Grün, aber nicht gut genug und Wohlstand etc in Österreich wird gerade massiv zerstört und der Anschluss verloren.

      Nächste Wahl eine FPÖ geführte Regierung, entweder sie machen es besser (jetzt auch nicht so schwer) oder es führt hoffentlich dazu, dass die Parteieliten von SPÖ, ÖVP aufgebrochen werden oder neue Parteien Fahrt aufnehmen. So wird es nicht weitergehen.

    17. YourMiddleToe101 on

      Endlich mal die Lebenserhaltungskosten und Steuern senken und die Migrationskrise ernst nehmen anstatt Probleme zu leugnen.
      Die ganzen roten und schwarzen Bonzen die sich danke Postenschacher eine goldene Nase verdienen sind natürlich auch kein Bonus für das Parteiimage.

    18. d645b773b320997e1540 on

      Genau deswegen hat Kickl im letzten Moment an Rückzieher gmacht ghabt: In der aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Situation war vollkommen absehbar, dass die Regierung einfach ned gut ankommen kann.

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