> [Larry] Sanger’s role in co-founding or organizing Wikipedia was periodically the subject of discussions within the community. It was also the subject of edits by Wales to Wikipedia articles in 2005, after which Sanger accused Wales of „rewriting history“ by disregarding his involvement; Wales told Wired he only clarified details about Sanger’s contribution to the project and removed factual errors, adding that he should not have done so. Wales later stated he had initially heard of the wiki concept from Bomis employee Jeremy Rosenfeld rather than Sanger. He also characterized Sanger’s claim to be a co-founder as „absurd“ and stated, „I know of no one who was there at the company at the beginning who would think its anything other than laughable.“
Als Hintergrund warum Wales wohl so gereizt auf die Frage reagiert hat.
hn_ns on
Aus den Youtube-Kommentaren:
> @tilojung
> Jimmy Wales hat das Studio nach der ersten Frage verlassen. Er hatte sich bei der Vorstellung als „Gründer von Wikipedia“ bezeichnet. Auf Wikipedia selbst wird er als „Co-Gründer“ bezeichnet.
Es ist natürlich ein faktischer Unterschied, ob ich der alleinige Gründer eines Unternehmens bin oder dieses gemeinsam mit anderen gegründet habe. Jimmy Wales nannte diese Frage „die dümmste Frage, die er je gehört habe“, sie habe mit Fakten nichts zu tun, deswegen breche er das Interview ab. Tatsächlich folgte die Frage aber Wikipedias Ansprüchen auf faktische Genauigkeit, die Wales hier in Bezug auf seine eigene Person nicht erfüllen wollte. Wir bedauern, dass er das Gespräch nach 50 Sekunden beendet hat – journalistisch war diese Frage völlig korrekt.
> @JimboWales
> I answered the question clearly and you know it: I don’t care what title people want to use. You attempted to turn it into something meaningful when it isn’t. In my book I say that Larry doesn’t get enough credit. That sums it up.
> If you ever want to do a real interview where we talk about things of substance, let me know. Meanwhile I wish you all the best.
Muss man so pedantisch darauf bestehen, dass man nur „founder“ sein kann, wenn man etwas alleine gegründet hat? Wahrscheinlich nicht, passt aber zum Interviewstil, der halt oft darauf ausgelegt ist, die Grenze zwischen „kritisch nachfragen“ und „unangenehm nervig sein“ gerade so weit zu überschreiten, dass man noch mit einem „Ist doch gar nicht so ernst gemeint…“ zurückrudern kann.
Der letzte Halbsatz von Tilos Kommentar hat dazu ziemlich unangenehme „Obama hängt Obama ’nen Orden um“-Vibes.
MoccaLG on
Wenn jemand der an Wikipedia gearbeitet hat und oder es gestartet hat sauer ist, brauche ich mir mit hoher Wahrscheinlichkeit nichtmal anhören was da abging, ich kann dem Gegenüber die Schuld geben.
MGfreak on
Einer dieser Artikel wo das Original Angucken wahrscheinlich schneller geht als die Zusammenfassung zu lesen
Impressive-Tip-1689 on
Scheinbar stimmt sein „it doesn’t matter“ nicht so ganz.
[deleted] on
[deleted]
WolfThawra on
Ich sag mal so: offenbar besteht zu dem Thema eine Vorgeschichte. Es ist aber objektiv für die aktuellen Belange und Probleme von Wikipedia nicht wirklich wichtig. Wer sich also ausgerechnet in der Frage festbeisst, kommt eindeutig als „bad faith“ rüber, der lieber ein bisschen Drama anstacheln möchte als die Zeit zu nutzen, sich über tatsächlich wichtige Dinge zu unterhalten. Dann eben nicht, hat sich Jimmy Wales offenbar auch gedacht.
kevinblau on
Vorsicht, die Hässe komme?
sanjur0o on
zuerst dachte ich, erm watt? Die haben Hessischer falsch geschrieben, cool, der ist Hesse? Ein Klick weiter: ah… .ch.
Domascot on
Tja, hätten die besser vorher bei WIkipedia nachgeschaut.
Impressive-Tip-1689 on
>T.J.: Alright. New episode of Jung&Naiv. I have a new guest. Who are you?
>*J.W.: I’m Jimmy Wales, founder of Wikipedia.*
>T.J.: You’re the funder or co-founder? [Because…]
>*J.W. [interrupts]: I don’t care. That’s the dumbest question in the world.*
>T.J.: Really?
>*J.W.: Absolutely.*
>T.J.: There seems to be a dispute.
>*J.W.: There is no dispute! I don’t care. So, yeah… Say what you like, it doesn’t matter.*
>T.J: Well, isn’t that – like- when it comes to Wikipedia a problem? You know; What are the facts?
>*J.W.: Yeah. [Laughs] Well, it’s not a fact, it’s an opinion. You can have whatever opinion you like. It doesn’t matter.*
>T.J.: But for you, you are the founder?
>*J.W. [leans forward]: Can I just say again: It doesn’t matter! I have answered your question four times. [Stands up] You know what? I’m done. [Leaves]*
>T.J.: What’s going on?
>*J.W.[off camera, leaving]:It’s stupid. Don’t ask me stupid question!*
>T.J.: How is this stupid?
>*J.W.[off camera, far away]: It’s a stupid question!*
>T.J. [speaking off camera]: It was the first question?!
>T.J. [speaking towards audience]: Alright. We are done here. The shortest interview of Jung&Naiv. Bye.
>
ETA: corrected typos.
Fragrant-Border6424 on
Da einig wenige ein Problem mit der Nachfrage haben, empfehle ich denjenigen nicht das berühmte Interview von Howard&Paxman anzuschauen:
Da wagt es ein Journalist 12 Mal die Frage (nahezu) wortgleich zu stellen bis die Person antwortet und bietet nicht wie Jung Rampen zum eleganten Antworten an.
pts120 on
Typischer Tilo
weissergspritzter on
Man kann von Thilo ja halten was man will, aber da liegt die Schule eindeutig bei Wales.
Green-Jury-1279 on
So verschafft man sich prompt knappe 2 Stunden Freizeit an einem eng geplanten Interview-Tag.
dronus1 on
Ganz stronge Elon vibes
PostDemocracy on
Es ging um die Frage „Gründer oder Mitgründer“, es gab in der Vergangenheit ein Tam Tam und Wales hatte damals Artikel angepasst. Er sagt es sei eine „Meinung“ und dazu „Es interessiert mich nicht“ dazu die Bitte fortzufahren, doch ca. 1 Sekunde nach seiner Bitte steht er im ca. 30 Sekündigen Interview bereits auf.
Während des Interviews fallen wenige Worte von Tilo, welcher gerne sich einhakt und auch bei persönlichen Inhalten sich hineinfragt. Wobei das hier wirklich sehr gemäßigt war, das Verhalten von Wales hat aber sehr verdeutlicht das dieser darüber nicht sprechen möchte.
Muss aber dazu sagen was bringt ein Interview, wenn der Interviewte bei jedem Mal böse schaut und nur noch Kuschelfragen bekommt. Da habe ich besseres von Wales erwartet, auch sein Kommentar im Nachhinein war schwach. Er hätte im Interview auch direkt sagen können das er diese Frage gerne ein anderes Mal beantwortet, … ich denke das hätte er geschafft mit einigen Worten. Es vergingen hier nur wenige Sekunden bis er sich selbst in die Höhe geschaukelt hat.
Ogulcan0815 on
Absolut kindische und unreife Aktion von Wales.
Wenn du nicht reden willst, geh nicht zu einem verfluchten Podcast
rilened on
> Er fragt, ob Wales der Gründer oder Co-Gründer sei. Wales reagiert gereizt: «Das ist mir egal. Das ist die dümmste Frage der Welt».
Das ist nicht mal die dümmste Frage, die ich allein heute auf einer Diskussionsseite eines zufälligen Wikipediaartikels über Linguistik gelesen hab.
Soll auch nix gegen Wikipedia sein, nur der Unterschied zwischen den eigentlichen Artikeln mit teilweise wirklich hoher Qualität und den *Jahrelang andauernden* Bad-Faith Schlammschlachten auf deren Diskussionsseiten dahinter ist schon echt was witziges.
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21 Kommentare
Hier ein anderer Artikel der Berliner Zeitung:
https://www.berliner-zeitung.de/news/co-gruender-von-wikipedia-jimmy-wales-verlaesst-interview-im-podcast-jungnaiv-nach-sekunden-li.10005733 (Archivlink: https://archive.is/9M7gD)
Bin aber ehrlich, bei der verlinkten Meldung klingt der Titel einfach lustiger. Im Google-Cache heißt es sogar „Stinkhässiger“ 😀
Und natürlich für die Connoisseure von Primärquellen, hier das Interview in voller Länge: https://www.youtube.com/watch?v=uswRbWyt_pg
Damit ihr nicht auch erst googlen müsst.
Hässig heißt „verärgert, wütend, schlecht gelaunt, gereizt“
> [Larry] Sanger’s role in co-founding or organizing Wikipedia was periodically the subject of discussions within the community. It was also the subject of edits by Wales to Wikipedia articles in 2005, after which Sanger accused Wales of „rewriting history“ by disregarding his involvement; Wales told Wired he only clarified details about Sanger’s contribution to the project and removed factual errors, adding that he should not have done so. Wales later stated he had initially heard of the wiki concept from Bomis employee Jeremy Rosenfeld rather than Sanger. He also characterized Sanger’s claim to be a co-founder as „absurd“ and stated, „I know of no one who was there at the company at the beginning who would think its anything other than laughable.“
Als Hintergrund warum Wales wohl so gereizt auf die Frage reagiert hat.
Aus den Youtube-Kommentaren:
> @tilojung
> Jimmy Wales hat das Studio nach der ersten Frage verlassen. Er hatte sich bei der Vorstellung als „Gründer von Wikipedia“ bezeichnet. Auf Wikipedia selbst wird er als „Co-Gründer“ bezeichnet.
Es ist natürlich ein faktischer Unterschied, ob ich der alleinige Gründer eines Unternehmens bin oder dieses gemeinsam mit anderen gegründet habe. Jimmy Wales nannte diese Frage „die dümmste Frage, die er je gehört habe“, sie habe mit Fakten nichts zu tun, deswegen breche er das Interview ab. Tatsächlich folgte die Frage aber Wikipedias Ansprüchen auf faktische Genauigkeit, die Wales hier in Bezug auf seine eigene Person nicht erfüllen wollte. Wir bedauern, dass er das Gespräch nach 50 Sekunden beendet hat – journalistisch war diese Frage völlig korrekt.
> @JimboWales
> I answered the question clearly and you know it: I don’t care what title people want to use. You attempted to turn it into something meaningful when it isn’t. In my book I say that Larry doesn’t get enough credit. That sums it up.
> If you ever want to do a real interview where we talk about things of substance, let me know. Meanwhile I wish you all the best.
Muss man so pedantisch darauf bestehen, dass man nur „founder“ sein kann, wenn man etwas alleine gegründet hat? Wahrscheinlich nicht, passt aber zum Interviewstil, der halt oft darauf ausgelegt ist, die Grenze zwischen „kritisch nachfragen“ und „unangenehm nervig sein“ gerade so weit zu überschreiten, dass man noch mit einem „Ist doch gar nicht so ernst gemeint…“ zurückrudern kann.
Der letzte Halbsatz von Tilos Kommentar hat dazu ziemlich unangenehme „Obama hängt Obama ’nen Orden um“-Vibes.
Wenn jemand der an Wikipedia gearbeitet hat und oder es gestartet hat sauer ist, brauche ich mir mit hoher Wahrscheinlichkeit nichtmal anhören was da abging, ich kann dem Gegenüber die Schuld geben.
Einer dieser Artikel wo das Original Angucken wahrscheinlich schneller geht als die Zusammenfassung zu lesen
Scheinbar stimmt sein „it doesn’t matter“ nicht so ganz.
[deleted]
Ich sag mal so: offenbar besteht zu dem Thema eine Vorgeschichte. Es ist aber objektiv für die aktuellen Belange und Probleme von Wikipedia nicht wirklich wichtig. Wer sich also ausgerechnet in der Frage festbeisst, kommt eindeutig als „bad faith“ rüber, der lieber ein bisschen Drama anstacheln möchte als die Zeit zu nutzen, sich über tatsächlich wichtige Dinge zu unterhalten. Dann eben nicht, hat sich Jimmy Wales offenbar auch gedacht.
Vorsicht, die Hässe komme?
zuerst dachte ich, erm watt? Die haben Hessischer falsch geschrieben, cool, der ist Hesse? Ein Klick weiter: ah… .ch.
Tja, hätten die besser vorher bei WIkipedia nachgeschaut.
>T.J.: Alright. New episode of Jung&Naiv. I have a new guest. Who are you?
>*J.W.: I’m Jimmy Wales, founder of Wikipedia.*
>T.J.: You’re the funder or co-founder? [Because…]
>*J.W. [interrupts]: I don’t care. That’s the dumbest question in the world.*
>T.J.: Really?
>*J.W.: Absolutely.*
>T.J.: There seems to be a dispute.
>*J.W.: There is no dispute! I don’t care. So, yeah… Say what you like, it doesn’t matter.*
>T.J: Well, isn’t that – like- when it comes to Wikipedia a problem? You know; What are the facts?
>*J.W.: Yeah. [Laughs] Well, it’s not a fact, it’s an opinion. You can have whatever opinion you like. It doesn’t matter.*
>T.J.: But for you, you are the founder?
>*J.W. [leans forward]: Can I just say again: It doesn’t matter! I have answered your question four times. [Stands up] You know what? I’m done. [Leaves]*
>T.J.: What’s going on?
>*J.W.[off camera, leaving]:It’s stupid. Don’t ask me stupid question!*
>T.J.: How is this stupid?
>*J.W.[off camera, far away]: It’s a stupid question!*
>T.J. [speaking off camera]: It was the first question?!
>T.J. [speaking towards audience]: Alright. We are done here. The shortest interview of Jung&Naiv. Bye.
>
ETA: corrected typos.
Da einig wenige ein Problem mit der Nachfrage haben, empfehle ich denjenigen nicht das berühmte Interview von Howard&Paxman anzuschauen:
https://youtu.be/pyqnu6ywhR4
Da wagt es ein Journalist 12 Mal die Frage (nahezu) wortgleich zu stellen bis die Person antwortet und bietet nicht wie Jung Rampen zum eleganten Antworten an.
Typischer Tilo
Man kann von Thilo ja halten was man will, aber da liegt die Schule eindeutig bei Wales.
So verschafft man sich prompt knappe 2 Stunden Freizeit an einem eng geplanten Interview-Tag.
Ganz stronge Elon vibes
Es ging um die Frage „Gründer oder Mitgründer“, es gab in der Vergangenheit ein Tam Tam und Wales hatte damals Artikel angepasst. Er sagt es sei eine „Meinung“ und dazu „Es interessiert mich nicht“ dazu die Bitte fortzufahren, doch ca. 1 Sekunde nach seiner Bitte steht er im ca. 30 Sekündigen Interview bereits auf.
Während des Interviews fallen wenige Worte von Tilo, welcher gerne sich einhakt und auch bei persönlichen Inhalten sich hineinfragt. Wobei das hier wirklich sehr gemäßigt war, das Verhalten von Wales hat aber sehr verdeutlicht das dieser darüber nicht sprechen möchte.
Muss aber dazu sagen was bringt ein Interview, wenn der Interviewte bei jedem Mal böse schaut und nur noch Kuschelfragen bekommt. Da habe ich besseres von Wales erwartet, auch sein Kommentar im Nachhinein war schwach. Er hätte im Interview auch direkt sagen können das er diese Frage gerne ein anderes Mal beantwortet, … ich denke das hätte er geschafft mit einigen Worten. Es vergingen hier nur wenige Sekunden bis er sich selbst in die Höhe geschaukelt hat.
Absolut kindische und unreife Aktion von Wales.
Wenn du nicht reden willst, geh nicht zu einem verfluchten Podcast
> Er fragt, ob Wales der Gründer oder Co-Gründer sei. Wales reagiert gereizt: «Das ist mir egal. Das ist die dümmste Frage der Welt».
Das ist nicht mal die dümmste Frage, die ich allein heute auf einer Diskussionsseite eines zufälligen Wikipediaartikels über Linguistik gelesen hab.
Soll auch nix gegen Wikipedia sein, nur der Unterschied zwischen den eigentlichen Artikeln mit teilweise wirklich hoher Qualität und den *Jahrelang andauernden* Bad-Faith Schlammschlachten auf deren Diskussionsseiten dahinter ist schon echt was witziges.