Die wichtigsten Stücke:

    Der Quartalsbericht zeigt, dass der Wert der Anlage äußerst sensibel von den Marktpreisen abhängt: Beispielsweise würde ein Rückgang der Ölpreise um 20 Prozent gegenüber der Prognose einen zusätzlichen Abschreibungsbedarf in Höhe von 98,9 Millionen Euro nach sich ziehen. Es gab so viele Stunden zu niedrigen Preisen (unter 20 €/MWh) auf dem Markt, dass der Konzern die Produktion seiner neuen Windparks Sopi-Toots und Kelme einschränken musste, um Verluste zu vermeiden. Knapp 500 Gigawattstunden erneuerbare Energie hätten produziert werden können, aufgrund von Beschränkungen blieb die vierteljährliche Produktion jedoch bei 369 Gigawattstunden. Das Ergebnis wurde auch durch die hohen und volatilen Ausgleichspreise im Zusammenhang mit der Desynchronisierung des Stromsystems in den baltischen Ländern beeinflusst. Diese Kosten schmälerten die Gewinnmargen des Einzelhandelsgeschäfts erheblich. Gleichzeitig wurden durch die Desynchronisierung neue Frequenzmärkte eröffnet, aus denen der Konzern völlig neue Einnahmen erzielte, die dazu beitrugen, einen Teil der anderen Verluste zu decken. Prognosen zufolge wird die neue Versorgungssicherheitsgebühr die Stromrechnung des Durchschnittsverbrauchers mit zusätzlichen Kosten von rund zwei Euro pro Monat belasten, bisher hat Eesti Energia die für den Staat wichtigen Ölschiefer-Reservekapazitäten auf eigene Kosten vorgehalten. Allerdings wird die neue Maßnahme, die sich auch in den Stromrechnungen der Verbraucher widerspiegeln wird, eine große Entlastung für den Konzern bringen.

    https://arileht.delfi.ee/artikkel/120415636/eesti-energia-suurinvesteering-jookseb-ajaga-voidu-viivitus-toi-39-miljonilise-allahindluse

    Von Rattaterrorist

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    1 Kommentar

    1. > Madalate hindadega (alla 20 €/MWh) tunde oli turul nii palju, et kahjumi vältimiseks pidi kontsern oma uute Sopi-Tootsi ja Kelme tuuleparkide toodangut piirama.

      See on ju turumanipulatsiooni ülestunnistamine ?

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