
Entschließung zur Lage in Weißrussland und weitere Unterstützung der belarussischen Oppositionskräfte
In dieser Entschließung forderte das Europäische Parlament die Fortsetzung der Unterstützung für die demokratischen Kräfte in Belarus, die seit mehr als fünf Jahren schweren Repressalien des Regimes von Alexander Lukaschenko ausgesetzt sind. Die Abgeordneten verurteilten die ständige Verletzung grundlegender Menschenrechte: die Inhaftierung politischer Gegner, Einschränkungen der Meinungs- und Versammlungsfreiheit sowie die enge Verbindung des Regimes zur Russischen Föderation und deren Militäreinsätze.
In der Resolution wird außerdem gefordert, dass die EU die von Sviatlana Cichanovská geführten demokratischen Kräfte offiziell als legitime Vertreter der belarussischen Zivilbewegung anerkennt und ihnen erlaubt, in internationalen Foren wie dem Europäischen Parlament, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) oder der Nordatlantischen Allianz (NATO) vertreten zu sein.
Das Parlament konzentrierte sich nicht nur auf unmittelbare politische Forderungen, wie die sofortige Freilassung aller politischen Gefangenen, sondern auch auf eine langfristige Strategie zur Unterstützung des belarussischen Zivilsektors: unabhängige Medien, Studenten, Aktivisten und Experten im Exil. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören die Gewährung von Visa, Studienstipendien und Programme zum Kapazitätsaufbau belarussischer Organisationen im Exil.
Gleichzeitig lenkt die Resolution die Aufmerksamkeit auf die umfassendere geopolitische Dimension der Situation. Belarus ist nicht mehr nur eine interne Angelegenheit eines Staates, sondern ein Schlüsselelement im System der Stabilität bzw. Instabilität in Europa. Russische Militäraktivitäten in Weißrussland sowie hybride Operationen an den Grenzen der EU gefährden nach Ansicht der Abgeordneten die Sicherheit der gesamten Union.
Gleichzeitig wies das Parlament darauf hin, dass das Schicksal Weißrusslands eng mit der Zukunft ganz Osteuropas verbunden sei. Soll die Region stabil bleiben, muss die EU nicht nur finanziell, sondern auch politisch langfristig in die demokratische Transformation Weißrusslands investieren. Die Abgeordneten betonten daher, dass der Westen Lukaschenkos Regime nicht als dauerhafte Realität betrachten sollte, sondern als einen vorübergehenden Zustand, der nur mit der geduldigen Unterstützung der Zivilgesellschaft, der Bildung und unabhängiger Institutionen verändert werden kann. Die Resolution ist nicht nur eine symbolische Geste der Solidarität, sondern auch ein Signal, dass das Europäische Parlament auf Belarus als Teil des künftigen demokratischen Europas zählt.
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Von Narrow_Pop3000
5 Kommentare
Wow skoro tretina demencie v hlasovaní je len z nasej malej skormnej banánovej republiky. Bravo
Sa Uhrík pomýlil?
Wau, Republika nehlasovala jednomyseľne proti?? Zrejme bola porucha a nedostali z Kremľa nové rozkazy
Toto je fakt hamba. Keď už nackovia sa zdržia a smer hlasuje proti… To znamená, že smer je horší ako ktorýkoľvek nacek? Toto sa už ani nedá do ľudskej reči preložiť, aké odporne stvorenia sú to.
Wow, čtvrtina všech odpůrců je jenom ze Slovenska, to je crazy. Za česko byly 2 proti. I ti naši Babišovci hlasovali pro.