Hallo zusammen,

    ich habe dieses Jahr das erste Mal einen Obst und Gemüsegarten angelegt. Jetzt stellt sich nur die Frage, was ich mit den verglühten Pflanzen mache. Reise ich die samt Wurzel raus und packe sie so wie sie sind auf den Kompost, lasse ich die Wurzeln drin und schneide nur oberhalb der Erdoberfläche ab. Oder lasse ich sie einfach und grabe alles um? Vielen Dank für eure Hilfe!

    Von jochen492

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    7 Kommentare

    1. Raus reißen, ggf etwas klein schneiden und auf den Kompost.

      Du solltest allerdings vorher noch die Früchte ab mache, sonst wachsen nächstes Jahr überall Tomatenpflanzen.

    2. Kooky_Ebb_2247 on

      ich lasse meine Tomaten immer stehen, reiße sie erst im nächsten jahr raus.
      Durch das zersetzten der übrigen Tomaten hast du automatisch nächstes Jahr wieder neue.

      Den Rest entsorge ich komplett auf dem Kompost.
      Erde umgraben macht auf jeden Fall sinn. Das dient der Bodenbelüftung. Kann man mehrmals machen, ich mache es aber meist „nur“ 1mal im Herbst und 1mal im Frühjahr.

    3. Da Tomaten sehr anfällig sind für Pilzerkrankungen bitte rausreißen und in den Restmüll.

      Ansonsten nimmst du die Pilze direkt mit in die nächste Saison.

    4. Critical_Grape_ on

      Tomaten solltest du in besten Fall nächstes Jahr wo anders anpflanzen, da sie den Boden sehr beanspruchen und dann erst wieder so in 3 Jahren am selben Fleck anbauen. Und je nachdem was stattdessen hinkommt kannst ja die Wurzeln drin lassen und sich zersetzen lassen (dauert halt n bissi) oder umstechen.

    5. Da gibt es viele unterschiedliche Philosophien:
      Ich persönlich arbeite ohne umgraben. Bei mir wird am Anfang des jahres einmal das Beet aufgeräumt und mit einer Mistgabel (meine Sparversion der Broadfork) wird aufgelockert und gelüftet. Davon verspreche ich mir ein lebendiges Bodenleben.
      Tomatenpflanzen schneide ich knapp über der Erdoberfläche ab. Sind sie krank landen sie im Städtischen Grünschnitt, sind sie Gesund auf meinem Kompost, oder einfach so wie es ist auf dem Beet. Die Tomaten ernte ich alle (auch die grünen!) ab, sobald ich merke das es mit den Pflanzen bergab geht.
      Ich versuche das Beet über den Winter irgendwie zu bedecken mit was auch immer, hauptsache nicht krank. Fertig.
      FunFact: Paprikas kannst du einfach überwintern, wenn du sie rausholst und in einen Topf steckst. So hast du gar keine Tote Pflanze 😀

    6. Nightfire123456 on

      Die noch nicht reifen Tomaten in eine Kiste mit Deckel packen und Äpfel dazu legen. So reifen sie noch nach und mit etwas Glück werden einige davon noch rot.
      Ob du die Pflanzen dieses Jahr noch entsorgst oder erst nächstes Jahr ist dir überlassen. Ich schneide die Pflanzen immer Boden nah ab und mache eine Gründüngung auf die Beete.
      Nächstes Jahr dann die Beete umgraben und grob alle wurzeln raus und die alte Erde mit Kompost, Hornspänen und urgesteinsmehl mischen

    7. moeletchandon on

      Umgraben oder Standort wechseln finde ich unsinnig. Wenn der Boden gut ist – die Tomaten gedeihen offensichtlich – in Ruhe lassen, Komposterde drauf. Kannst auch Fetzen von Zeitungspapier untermischen für die Würmer, die den Boden lockern.

      Oder übern Winter eine Zwischensaat anlegen. Verbessert den Boden, wird im Frühjahr oder vor der Versamung einfach abgehackt und mit etwas Komposterde bedeckt.

      Senf zB lockert den Boden, Klee speichert besonders gut Stickstoff. Da gibts wahnsinnig viele Möglichkeiten – ich frage meist chatgpt, statt meine Ausbildungsmappe durchzuforsten. Der chatbot ist da immer sehr fundiert und zuverlässig dank guter Literatur auf dem Gebiet. Nennt dir auch gleich die besten Partnerpflanzen und plant dein Beet für das ganze Jahr durch, wenn du möchtest. Und das deutlich nachhaltiger, als viele Gärtnermeister das machen würden 😀

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