
Das Europäische Parlament hat Änderungen zur Stärkung der Position der Landwirte in der Lebensmittelkette gebilligt. Ziel ist es, das Ungleichgewicht zwischen Landwirten und großen Handelsketten bzw. Verarbeitern auszugleichen, die bisher eine dominierende Stellung bei der Festlegung von Preisen und Konditionen innehatten. Mit den neuen Vorschriften werden für die meisten Lieferungen landwirtschaftlicher Produkte verpflichtende schriftliche Verträge eingeführt, außer in geringfügigen Fällen, in denen der Vertragswert 4.000 Euro nicht übersteigt. Diese Verträge sollen den Landwirten, die oft unter dem Druck kurzfristiger und nachteiliger Vereinbarungen stehen, mehr Vorhersehbarkeit, Transparenz und Stabilität bringen.
Das Parlament schlägt außerdem eine Verschärfung der Lebensmittelkennzeichnung vor, beispielsweise auf Produkten mit Labels wie „Fairer Handel“ oder „kurze Lieferkette“, um eine Irreführung der Verbraucher zu vermeiden. Zu den Änderungen gehören auch neue Regeln für den Import von Produkten mit höheren Pestizidrückständen als nach EU-Standards zulässig. Ziel ist der Schutz der Gesundheit der Verbraucher und ein fairer Wettbewerb für europäische Produzenten.
Befürworter des Vorschlags sagen, dass diese Maßnahmen den Landwirten gerechtere Löhne und ein stabileres Einkommen verschaffen und ihre Verhandlungsposition gegenüber großen Konzernen stärken werden. Sie können auch die lokale Produktion und nachhaltige Landwirtschaft unterstützen.
Kritiker warnen jedoch, dass obligatorische Verträge und neue Kennzeichnungen zu mehr Bürokratie führen könnten, insbesondere für kleine Produzenten, die nicht über die Verwaltungskapazitäten verfügen, um die zusätzlichen Verantwortlichkeiten zu bewältigen. Einige befürchten, dass die Komplexität des Systems zur Umgehung von Vorschriften oder zu höheren Preisen für Verbraucher führen könnte.
Dieser Vorschlag würde einen bedeutenden Wandel in der europäischen Agrarpolitik bedeuten. Es geht nicht nur um Vorteile oder Subventionen: Es geht darum, neu zu definieren, wie die Arbeit des Landwirts in der Kette bewertet wird, wer das Risiko trägt und wie das Kräfteverhältnis zwischen Produktion und Verarbeitung/Verbrauch aussehen sollte.
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Von Narrow_Pop3000
13 Kommentare
ctjb oni hlasovali za?
Neverííím čoho som práve svedkom
Čo boli teplí bratia ožratí a ušiel im prst na iné tlačítko?
Rovnako zaujimave je aj hlasovanie PS, scasti proti
homobratom dakto vysvetlil ze to tlacitko sa stlaca a neolizuje?
ČO?! JAK?! PREČO?!
Jasne ze zahlasuji aj Smeraci za
polnohospodarstvo = dotacie
dotacie = peniaze pre nasich ludi
ale neverim, teplosi zahlasovali za. to sa musi oslavit…
Tí dvaja smradľaví náckovia normálne hlasovali ZA? To je nejaký sviatok, či čo sa deje? 😀
RÝCHLO ! Volajte Vatikán !! Stal sa zázrak !!
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Prečo sa všetci čudujú že dvaja čudáci hlasovali za? Veď to je v línii toho že pomáhajú ľuďom.
Ked som jeden vecer preklikaval vecernu TV ponuku narazil som na dokument o praktikach retazcov, kde len jeden priklad za vsetko, ako nutili farmarov, aby si sami dokladali tovar do ich regalov. Ak by si to niekto chcel pozriet nasiel som ho na youtube – [https://www.youtube.com/watch?v=BGj8xmAOGu8](https://www.youtube.com/watch?v=BGj8xmAOGu8)