Weil immer wieder über veganes Krankenhausessen geredet wird und das auch echt oft nicht okay ist, muss ich zum Vergleich mal zeigen, was mir angeboten wurde, als ich vor einer Weile (zwangsweise, weil der Eingriff nicht von der Kasse übernommen wurde) eine Nacht in einer Privatklinik war.

    Frühstück: Porridge mit Nüssen, Beeren und Kokosraspeln

    Mittag: Gemüsepfanne mit braunem Reis, daneben Trauben und Nüsse

    Abend: Brot mit Pesto, Tomaten und Rucola

    Ich sage nicht, dass ich in einem normalen Krankenhaus eine Sterneküche erwarte, ich will damit nur aussagen, dass man Patient*innen auch so viel nahrhafteres Essen anbieten könnte. Allein schon, dass es vegane Optionen gab und ich nicht einfach die vegetarische Mahlzeit ohne Sauce bekommen habe, war schon verblüffend

    Von Elemor_

    Share.

    7 Kommentare

    1. HowAboutThatUsername on

      Man könnte, aber warum sollte man, wenn der Pöbel eh keine Wahl hat und in so einer hilflosen, abbhängigen Situation fressen muss, was ihm vor die Nase gestellt wird.

    2. SaberFangirl420 on

      Das macht mich jetzt irgendwie nur sauer. Man weiß ja wohl dass privat viel bevorzugter behandelt wird als gesetzlich, aber….. (keine Worte)

    3. Chris135711 on

      Das ust wie in jeder Privatklinik. Ich wurde mit 14 am Knie operiert, da noch im Wachstum und BG-Fall (Unfall im Schulsport), hat das in ner Sportklinik im Raum Stuttgart stattgefunden. Da wurde mir ein 3-Gänge-Menü aufgetischt, das ich mir tatsächlich aussuchen konnte. Zu jeder Mahlzeit.

      Natürlich ist die Auswahl veganen Essens deutlich mehr eingeschränkt, aber der große Unterschied ist m.E. nicht die Ernährung (vegan vs vegetarisch vs alles), sondern, dass Privatkliniken einfach mehr abrechnen(können) und so auch mehr bieten können. Auch alles andere Krankenhaus-Essen ist keine Sterneküche, unabhängig der Ernährung.

    4. aelin_the_dryad on

      Wow, das sieht super aus!
      Ich bin ja mal gespannt, bin demnächst für zwei Wochen in ner Privatklinik, die ihre tolle Küche auf der Website lobt, wo aber andere Patientinnen berichtet haben, dass schon laktosefreier Joghurt ein Problem war oder eine Veganerin an Tag 10 noch Fisch bekommen hatte…smh. Dafür hab ich die Erfahrung gemacht, dass es in zwei kleinen städtischen Krankenhäusern (Hannover und Neubrandenburg) astrein lief.

    5. Schatz du bist auch Privatpatient. Wir wissen, dass es möglich wäre, aber nicht alle sind in dieser privilegierten Position.

    6. davidthek1ng on

      Ich habe mal eine Reportage gesehen da war ein Sternekoch während der Coronazeit in einem Krankenhaus und hat dort gekocht, Er hat für das selbe Budget einfach leckeres Essen angeboten. Klar das Budget ist brutal begrenzt aber ich denke es gibt eine Möglichkeit das Ganze Appetitlich zu machen, das was in öffentlichen Krankenhäusern angeboten wird ist meistens bodenlos.

    Leave A Reply