
Die Zuzahlung für Medikamente wird erhöht, Ärzte müssen billiger und rationeller verschreiben und Pharmaunternehmen müssen einen obligatorischen Rabatt auf ihre Medikamente gewähren. Das geht aus dem knapp 42 Milliarden Euro schweren Gesundheitshaushalt für 2026 hervor, der gerade vom RIZIV grünes Licht erhalten hat. Bitte beachten Sie: Die Zuzahlung beim Hausarzt wird nicht erhöht
Vor zwei Wochen steckte der Haushalt noch im Versicherungsausschuss des RIZIV fest und landete so auf dem Tisch der Regierung. Der Vorschlag wurde dort am vergangenen Freitag genehmigt. Und am Montag folgte der Versicherungsausschuss mit 17 Ja-Stimmen und 4 Enthaltungen diesem Beispiel, wie im Büro von Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) zu hören war.
Es wird betont, dass der Haushalt eine Aufgabe ist, bei der sich jeder anstrengen muss, um an anderer Stelle weiter investieren zu können. Die Krankenversicherung erhält im nächsten Jahr weitere 1,5 Milliarden Euro auf 41,3 Milliarden Euro. Um jedoch innerhalb der Grenzen des Wachstumsstandards zu bleiben, sind Anstrengungen aller Sektoren erforderlich. Dabei handelt es sich um 150 Millionen Euro für medizinische Leistungen durch Ärzte, 50 Millionen Euro für die „Optimierung der Krankenhauslandschaft“, 228 Millionen Euro für Arzneimittel und 47 Millionen Euro für andere Bereiche wie häusliche Krankenpflege und Physiotherapeuten.
Konkret wird das RIZIV im nächsten Jahr von der Pharmabranche 80 Millionen Euro als Zwangsrabatt auf seine Medikamente erhalten. Darüber hinaus sollen die Pharmaunternehmen 10 Millionen Euro in einen Fonds investieren, der die Forschung zu einer individuelleren Versorgung anregen soll.
Auffallend ist, dass Antibiotika pro Behandlungszeitraum verschrieben werden, so dass Patienten genau die Dosis erhalten, die sie benötigen, und unnötiger Einsatz (und Resistenzen) reduziert werden. Darüber hinaus wird es einen Mindestbeitrag von 2 Euro pro Medikamentenschachtel geben, bzw. 1 Euro für Personen mit erhöhtem Freibetrag. Das bedeutet nicht, dass alle Medikamente teurer werden – es wird nur eine Mindestzuzahlung von 2 oder 1 Euro geben. Der Erlös wird dann zur schnelleren Erstattung vielversprechender und neuer Therapien verwendet. Auch der unnötige Einsatz von Antazida und Cholesterinsenkern wird angegangen.
Darüber hinaus wird die Erstattung für Videokonsultationen geringer sein als die Erstattung für physische Konsultationen für andere Gesundheitsberufe. Die Erstattung der Panorama-Röntgenaufnahme beim Zahnarzt ist bei Patienten über 19 Jahren auf einmal alle drei Jahre (statt 2 Jahre) begrenzt. Darüber hinaus muss der Einsatz von Knie- und Rückenorthesen effektiver sein
https://www.hln.be/binnenland/remgeld-voor-medicijnen-wordt-opgetrokken-maar-niet-bij-de-huisartsen-gezondheidsbudget-krijgt-groen-licht~abd29980/
Von Similar_Stomach8480
2 Kommentare
Maybe a controversial opinion, but remgeld could be upped.
My grandmother often goes to the doctor because „Tis toch maar 4 euro“. My own doctor also has this problem, I always have to wait for generally older people, who seem to see the GP as their psychiatrist or talking hour.
> Concreet zal het RIZIV komend jaar 80 miljoen euro bij de farmasector halen als verplichte korting op hun geneesmiddelen.
Ah yes, of course you can have a 30% discount. In other news, our prices have gone up from 100 to 143 euros per box.