Ist MR-Vorsitzender Georges-Louis Bouchez auf der E19 in Richtung Mons mit mehr als 170 Stundenkilometern in Flammen aufgegangen? Es ist eine Frage, auf die nur seine Partei die Antwort kennt. Obwohl das Auto Bouchez zugewiesen wurde, war es sein Verwaltungssekretär, der vom Polizeirichter strafrechtlich verfolgt wurde. HLN konnte das Urteil einsehen, und das zeigt es.

    18. September 2021, vier Minuten nach Mitternacht. Auf der E19 Richtung Bergen drückt der Fahrer eines Mercedes kräftig aufs Gaspedal: 172 km/h, wobei nur 120 km/h erlaubt sind. Das Fahrzeug wird vom Abschnittskontrollsystem auf einer Strecke von mehr als sechs Kilometern registriert. Die Bilder lügen nicht: Es handelt sich um einen schweren Geschwindigkeitsverstoß, der in der Regel einen Führerscheinentzug und ein saftiges Bußgeld von bis zu 4.000 Euro nach sich zieht. Doch vier Jahre später ist der Verantwortliche weiterhin unbekannt: Auf den Bildern ist nicht eindeutig zu erkennen, wer am Steuer sitzt.

    Dienstwagen von Bouchez Nach unseren Informationen und Unterlagen, die unsere Redaktion einsehen konnte, war der Wagen auf die Leasinggesellschaft Mercedes-Benz Financial Services zugelassen, stand dann aber beim Mouvement Réformateur (MR) im Einsatz. Das Luxusauto wurde dem Präsidenten der Liberalen Partei, Georges-Louis Bouchez, anvertraut

    Der MR-Chef hatte einen Fahrer, fuhr aber regelmäßig selbst, insbesondere auf der Strecke zu seinem Haus in Bergen, oft spät in der Nacht. Bouchez hatte zuvor erklärt, dass er gelegentlich selbst das Steuer seines Autos übernehme. Da sein Fahrer in Brüssel lebt, ist es nicht undenkbar, dass Bouchez in dieser Septembernacht im Jahr 2021 selbst nach Hause fuhr.

    Identität nicht weitergegeben Der offizielle Bericht bestätigt den Sachverhalt im Detail. Der Mercedes des GLB mit dem Nummernschild 1-XFB-282 wurde zwischen den Kilometermarkierungen 49,6 und 56,2 geblitzt. Das iCAR-Speed3-Gerät hat eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 172 km/h gemessen, korrigiert auf 161 km/h. Das Bußgeld wurde an die Partei weitergegeben, die das Leasingfahrzeug über ihre gemeinnützige Verwaltungsorganisation GAL (Gestion et Action Libérale) verwaltete. Dem Verfahren zufolge musste der MR innerhalb von fünfzehn Tagen die Identität des Fahrers an die Polizei weitergeben. Aber das ist nicht passiert. Es ist unklar, warum. MR blieb wortkarg

    Der Verwaltungssekretär der Partei, Jean-Philippe Rousseau, ließ die Frist verstreichen und wurde schließlich dafür angeklagt. Die Akte zog sich über Jahre hin, bis der Fall im November 2024 vor dem Polizeigericht im Hennegau erschien. Dabei kam es zu einer einfachen Schulderklärung wegen Fahrlässigkeit. Der unbekannte Fahrer konnte nicht identifiziert werden und fuhr frei.

    https://www.hln.be/binnenland/wie-reed-met-mercedes-van-georges-louis-bouchez-aan-172-km-u-op-de-e19-bouchez-en-mr-partij-houden-lippen-stijf-op-elkaar~a5039b2b/

    Von Similar_Stomach8480

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    17 Kommentare

    1. TheWeirdShape on

      Ik denk dat uit dit hele verhaal wel duidelijk blijkt dat het hoogstwss GLB zelf was die hier in 2021 aan 180 vlamde.

      Nu, gaat dit enig gevolg hebben whatsoever? Nee.

    2. TimelyStill on

      Als eender welk ander persoon dit zou doen lag de verantwoordelijkheid gewoon bij de persoon op wiens naam de auto op dat moment stond. Absurd.

    3. Marcel_The_Blank on

      Toch vreemd, bij mij stellen ze die vraag nooit. Als ik geflitst word, zijn ze wel altijd zeker dat ik aan het rijden was.

      Het zal aan mij liggen.

    4. > Het toestel van type iCAR-Speed3 mat een gemiddelde snelheid van 172 km/u, gecorrigeerd tot 161 km/u.

      Juist eentje te veel voor de rechtbank zeker? Cruise control lager zetten GLB!

    5. Indien niet duidelijk is wie aan het stuur zat, is het de verantwoordelijkheid van de eigenaar van het voertuig zou je denken… Zo niet in België! Als je de juiste persoon bent tenminste…

    6. > Volgens de procedure moest de MR binnen vijftien dagen de identiteit van de bestuurder doorgeven aan de politie. Maar dat gebeurde niet.

      So what were the consequences? Any form of obfuscation by any political party should be reprimanded hard.
      If no driver is found, just confiscate the car, and push all costs onto the party imo.

    7. Numerous-Plastic-935 on

      Zó snel reed hij nu ook weer niet hé. Om middernacht rijd er geen kat en kan je dit perfect veilig doen. Mag wel niet natuurlijk hé.

    8. CapablePool7283 on

      Los van het feit dat dit weer typisch is, kan het toch niet toevallig nu zijn dat dit in de pers komt?

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