
Falls hier jemand mitliest, der einer SPÖ oder Grünen Partei angehörig ist -> Warum zum Teufel verschlaft ihr Social Media so extrem?
Ich sehe schon seit langem zu, wie eine FPö ständig in Social media präsent ist währen die anderen Parteien genau gar nichts machen. Eine SPÖ hat auf Youtube vor 2 Monaten das letzte Video hochgeladen, die Grünen haben auch in den letzten paar Monaten vielleicht 2-3 Videos gemacht. Die FPÖ haut JEDEN TAG ein Video raus.
Sowas lese ich auch nicht selten: https://www.der verstand
Mit ein bissal Recherche findet man unzählige Artikel / Berichte, dass die Rechten so viele Stimmen gewinnen, weil ihre Präsenz auf Tiktok und co sehr stark ist.
Gestern sah ich dann noch diese Doku wo es überwiegend um social media und der Verbreitung eines komplett falschen Männlichkeitsbild geht…….und wer mischt auch hier ordentlich mit? Richtig, die rechten Parteien! Trump z.B. war bei unzähligen Podcastern, die täglich ihren Frauen Verachtenden Müll absondern, tanzt auf Titktok mit rechten Influencern usw….. Das ganze hat riesen Erfolg, Experten sind sich einig, ohne Social Media wären diese bei weitem nicht so erfolgreich, ein Trump vermutlich nicht an der Macht.
Ich verstehe einfach überhaupt nicht, wie die anderen Parteien den Rechten hier einfach so einen riesen Spielraum alleine überlassen können! Wie kann man so viel Potential neuer Stimmen einfach so links liegen lassen? Während man hier offenbar versucht, die Stammwähler zurück zu holen, bilden die Rechten eine komplette neue Generation an jungen WählerInnen heran…..relativ mühelos.
Dass die Parteien (außer Rechts) social media so verschlafen, verstehe ich einfach nicht!
byu/Rudirudrud inAustria
Von Rudirudrud
28 Kommentare
Hetze und Propaganda geht halt viel leicht 😉
Sind teilweise auch nur so stark wegen kontroversen themen die gepusht werden, bots die die posts pushen.
Denk ich mir auch immer wieder.
Wenn eine Partei dreckig spielt, muss man irgendwann mitspielen.
Die anderen Parteien sollen auch alle Kanäle mit Populismus fluten. Denn den Leuten gefällts ja.
Ich mein, ich steh unserer Politik sowieso maximal apathisch, zynisch und pessimistisch gegenüber, aber das ist etwas, was ich auch überhaupt rein gar nicht verstehe.
Es gäbe gefühlt 709157 Möglichkeiten, wie man als politische Partei zB über Youtube die eigenen Ideen, Inhalte, etc. an die Leute bringen könnte. Beispiel? Man hört immer, dass die SPÖ ja als einzige Partei für Vermögenssteuern bzw Erbschaftssteuern wäre. Warum macht die SPÖ dann nicht Youtube-Videos nach Schema Gary Stevenson? Warum nicht unterschiedliche „Serien“ zu unterschiedlichen Themen? Wo man bestimmte Aspekte des eigenen Programms rauspickt und in leicht verdaulichen 10-15 Minuten-Blöcken aufbereitet? Für was steht man? Warum ist das wichtig? Welche Umsetzungsideen hätte man, würde man gewählt werden?
Was hingegen passiert ist: Nichts. Rein gar nichts. Man druckt weiterhin sauhackldeppade Flyer und Plakate, die keinen interessieren.
Verbreitung von falschen Informationen und Verbreitung einer Ideologie sind halt die zwei Hauptwerkzeuge rechter Parteien.
Verwundert mich daher nur wenig, dass sie da am schnellsten dran waren. Da sitzen wahrscheinlich auch doppelt so viel Leute dahinter, die sich überlegen wie man am besten den nächsten Schwachsinn in der Bevölkerung verbreitet.
Also die Grünen sind zb auf Insta doch sehr stark
Eines der größten Probleme, die ich sehe ist, dass selbst die besten linken „Influencer“ mit dem Problem kämpfen, dass es viel leichter ist Bullshit zu verzapfen, als ihn zu widerlegen
Naja, bezahlen tun wir Steuerzahler eh brav für Social Media und Kommunikation – https://www.derstandard.at/story/3000000274755/es-gibt-einen-ort-an-dem-babler-wirklich-sparen-koennte
Der Algorithmus bevorzugt rage bait. Rechter populismus ist zu 95% rage bait
FPÖ fährt halt die selbe Strategie wie die Republikaner. Kontroverse Themen, starke Emotionen.
Die Linken setzen eher auf eine kantenlose Social Media Strategie, die man bei Kursen für den öffentlichen Dienst oder an Hochschulen lernt und hat als Zielgruppe eindeutig mitte-links Bürgerliche.
Es scheint mir recht logisch, dass ersteres bei unserem politischen Klima und mit Algorithmen, die engagement belohnen, besser funktioniert.
Naja es müßen halt die Parteinahen Printmedien mit Inseratengeld am Leben erhalten werden
Wo kämmen wir den da hin wenn man die umgehen würde und auf diesen „modernen“ sachen machen würde????
(sarkasmus aus)
Ich will die Parteien wirklich nicht in Schutz nehmen,aber:
Der Algorithmus belohnt kontroversen scheiß und straft andere politksche Inhalte ab. Also, selbst wenn sie täglich posten, siehst du es wahrscheinlich nicht.
Außerdem posten die Orgas von sowohl SPÖ als auch Grüne sehr wohl täglich Inhalte, teils sogar wirklich inhaltlich gut recherchiert und auf Fakten basiert (und nicht nur Infoposts zu Veranstaltungen)
Ich kenn eine, die bei den Grünen gearbeitet hat. Sie hat mir erzählt, dass sie sehr stark gepusht hat, dass auf Social Media mehr Außenpräsentation passiert, aber die Leute dort waren alle so sehr mit internen Machtkämpfen beschäftigt, dass es dazu einfach keine Resourcen mehr gab.
Die Linken als Kultur haben das fundamentale Problem, dass sie nie zusammenhalten und niemand „links“ genug ist. Dadurch entsteht keine Kooperation und damit gibts keine konsistente Message nach außen.
Weil alle in der spö trotteln sind ?
Der algorithmus belohnt kontroverse themen. Das war schon immer so. Außerdem gibt es massiv botfarmen. Mittlerweile wird es evtl auch schon programm sein, dass die plattformen selber rechte pushen
Ich fänds ja geil wenn alle diesen Social-Media-Dreck weniger verwenden würden. Ohnehin kann man mittlerweile nicht mehr sagen was generierte und was authentische Beiträge sind, Meldungen von Beiträgen gehen direkt in den Papierkorb und es ist nachweislich ungesund für uns.
Bezüglich Parteiwerbung wäre ein generelle Einschränkung von Wahl/Parteiwerbung sinnvoll – es nervt nur und auch die Parteien selbst kommen bei leeren Parteikassen immer wieder ins Schwitzen weil es schlicht teuer ist.
Die Lüge hat die Welt umrundet, bevor die Wahrheit die Schuachbandln gebunden hat.
Und das galt schon zu Pferdekutschenzeiten, jetzt kannst dir ausmalen, wie es in Millisekunden-Kommunikation abgeht.
Dazu noch gerechnet, dass ein absichtlich verstärkender Algorithmus dahinter steht und die techno-faschistische Elite die Welt brennen sehen will, um die Asche aufzukaufen….
Weil man panisch darauf achtet, alles auf Parteilinie zu halten und bloß nicht irgendeine abweichende Formulierung zu verwenden. Der Vorlauf von solchen Videos bei den meisten Parteien dauert Wochen, weil das alles intern von zig Gremien abgesegnet werden muss, damit ja nichts Kontroverses drin ist, jemand die falsche Farbe anhat oder die Personen im Video nicht irgendwelchen arbiträren Quoten entsprechen. Und wehe, einer hat drei Videos und der andere nur eins. Da muss der mit den drei Videos dann warten, bis alle aufgeholt haben.
Sinnbild für die österreichische Politik.
Die verschlafen das nicht. Traditionelle, tatsächlich demokratische Parteien können die Sozialen Medien nicht so nutzen wie populistische Lügner. Die Algorithmen belohnen Lügen, Propaganda und das Schüren von Angst.
„Engagement“ (also Likes, Shares und Kommentare) wird von feindlichen Akteuren (Russland) und/oder faschistoiden Milliardären finanziert. Die Social Media-Reichweite von rechtsextremer Propaganda ist ja selten generisch.
Diese ganzen Methoden kann man als Partei der Mitte oder als linke Partei nicht nutzen, ohne selbst zu populistisch-undemokratischem Schmutz zu verkommen.
Daher werden die Neo-Nazis im Netz immer höhere Reichweiten erzielen.
Weil diesen Parteien von lauter alten Sesselfurzern geführt werden die an ihren Posten festhalten um mit aller Gewalt ihre „Macht“ zu erhalten. Typischer Boomer Egoismus halt. Beim letzten SPÖ Führungswechsel hat man die jungen auch nur in die zweite Reihe gestellt.
Weil diese Parteien sich nach wie vor darauf verlassen, dass sind e sowieso gewählt werden, das ihnen ihre Stammwählerschaft davon stirbt, checken sie nicht oder es ist ihnen grundlegend egal, was davon schlimmer ist will ich nicht beurteilen…
Hass, Lügen, Paranoia und Dummheit sind die Treibstoffe für Social Media. Dadurch haben manche Parteien hier einen gewaltigen Wettbewerbsvorteil.
Grüne –> Theo Löcker!
Dazu gibt es aber Untersuchungen.
Rechte Inhalte erzeugen VIEL mehr kontroversen, die Algorithmen springen komplett drauf an, streuen die Inhalte viel breiter. Die kommen dann auch oft bei Leuten an, die nix damit anfangen, aber sie decken halt alle Leute ab, die potentiell dadurch beeinflusst werden können.
Dazu kommt halt, dass du die dümmeren Leute halt leicht erreichen kannst mit kurzen Hassbotschaften. Einfache Inhalte für einfache Leute. Kebabstand und Abendland zu reimen ist einfacher, als über die Sinnhaftigkeit von.einzeknen Forderungen zu reden.
Du willst Leuten die in Excel falsch Zählen, Social Media in die Hände geben?
Ich glaube halt, dass das linke Lager viel zu gespalten ist. Du hast x kleine Grüppchen, die alle anderen Gruppen hassen und mit denen nix zu tun haben wollen. Zum Teil wegen den absuresten Gründen legen die an Mobbig grenzendes Verhalten an den Tag. Die müssten mMn erst mal damit beginnen untereinander miteinander zu reden. Oft sind ja die Positionen der Grüppchen fast identisch, aber wegen dem nicht verstehen von Details wird direkt nicht miteinander geredet…
Wieso schreiben hier alle über den bösen Algorithmus? OP hat kritisiert dass die anderen Parteien es gar nicht erst versuchen und da ist der Algo irrelevant.
Kostet halt auch was.. einer Regierungspartei wird dann schnell unnötig hohe Ausgaben vorgeworfen. Man sollte wirklich schön langsam anfangen ordentliche social Media kampagnen zu fahren und nicht so lächerliche versuche starten, die außer dem Reichtum einiger mögtegern-agenturen nichts bringen sondern eher das Gegenteil bewirken…