
Woher kommt eigentlich immer das Anspruchsdenken, dass sich alles (Menschen, Umwelt, Verkehr) der "Wirtschaft" (den Profiten einiger weniger) unterzuordnen hat?
„Man darf nicht vergessen: Hinter jedem Transport steckt ein Auftraggeber. Wenn die Ware nicht pünktlich ankommt, haben wir ein Problem“
Ja, dann dauert halt alles ein bisschen länger, davon geht die Welt auch nicht gleich unter.
Die ganzen Transitregeln und Fahrverbote gibt es ja aus gutem Grund und nicht, weil man den armen Frächtern den Profit nicht gönnt.
https://tirol.orf.at/stories/3324477/
Von ref-rred
4 Kommentare
Willkommen im Kapitalismus
Hauptsache der Wirtschaft gehts gut, alles andere is wurscht
Bin froh, dass ihnen der Landesrat gleich schon eine Absage erteilt hat. Hoffe, das bleibt so.
Und was ist mit den Konsumenten? Wehe da fehlt mal was im Supermarktregal. Wehe man kann etwas nicht sofort bekommen.
Ich denke das kommt daher dass es in einigen Branchen üblich geworden ist das Lager auf die Strasse zu verlegen.
Die ganze Just-in-Time Strategie zielt darauf ab Dinge so zu bestellen dass sie in dem Moment bei mir ankommen in dem ich sie brauche (für Weiterverarbeitung oä). Dadurch spare ich Lagerkapazitäten und werde theoretisch effizienter. Es kann natürlich auch sein dass ich diese Kosten einfach der Allgemeinheit überstülpe weil mein „Lager“ irgendwo im Kreis fährt oder im öffentlichen Raum herumsteht.