Nur noch eine Straße Bro, bitte. Nur eine Spur. Bitte. Bitte Bro. Das wird alle Verkehrsproblem lösen Bro. Nur noch diese eine Straße. Wir werden im Verkehrsparadies leben Bro. Nur noch die Eine.
Wie sollen die Arbeiter denn zu ihren Bullshitjobs fahren, wenn wir jetzt nicht noch einen Tunnel bauen?
Was würden die Nachbarn und das Bruttosozialprodukt sagen, wenn wir nicht wachsen?
Virtual-Half-2399 on
Wenn der Tunnel kommt kann die Tangente rückgebaut werden. Welche Stadt braucht eine Autobahn quer durchs Stadtgebiet?
Anti-Ultimate on
Für die Ost-Region wäre eine Zugspange Aspern-Nord->Groß-Enzersdorf->Orth->Engelhartstetten und von da nach Marchegg UND Hainburg wesentlich sinnvoller.
EDIT: Im Sinne von Wirtschaftswachstum, durch eine Autobahn von Bratislava bis Wien rauscht größtenteils Durchzugsgüterverkehr.
Beidlbua on
Die im Artikel genannten Argumente sind fast ausschließlich ideologiebasiert.
Ich bin gespannt auf sachliche Argumente.
Odra_dek on
Der Lobautunnel ist halt *das* perfekte Beispiel für die komplette Rückständigkeit in diesem Land. Quasi alles, was schief läuft, schön verpackt in einem einzigen Anschauungsstück.
Odra_dek on
Sorry für den Doppelpost: Wer sich für Spieltheorie interessiert, kennt evtl. das Braess-Paradoxon:
„Braess’ ursprüngliche Arbeit zeigt eine paradoxe Situation, in der der Bau einer zusätzlichen Straße (also eine Kapazitätserhöhung) dazu führt, dass sich bei gleichbleibendem Verkehrsaufkommen die Fahrtdauer für alle Autofahrer *erhöht* (d. h. die Kapazität des Netzes reduziert wird).“
Das theoretische Beispiel passt witzigerweise verblüffend gut auf den Lobautunnel. In ein paar Jahrzehnten wird man beobachten können, dass der Tunnel die Verkehrssituation für alle sogar verschlechtert hat. Und jeder wird die Hände ringen und sich fragen „wie konnte das nur sein“.
Dafür müsste man halt bissl das Hirn einschalten und/oder auf Leute hören, die sich mit sowas beschäftigen.
atrawog on
Der Lobautunnel ist halt einfach die Karotte die den Autofahrern die regelmäßigen auf der Tangente im Stau stehen vor die Nase gehalten wird. Mit dem Effekt das alle Autofahrer die auf der Tangente im Stau stehen ganz UNBEDINGT den Lobautunnel haben wollen.
Meiner Meinung nach wäre ein schneller InterRegio zwischen Wiener Neustadt und Wolkersdorf über Stadlau billiger und wichtiger. Aber die österreichische Verkehrspolitik ist nun mal so wie sie ist.
Adorable_Ice_2963 on
2,7 Milliarden.
Wenn man annimmt, dass pro Jahr 2% abgeschrieben werden, dann kostet der Lobautunnel 54 Mio € pro Jahr.
Es sollen rund 65 000 KFZ pro Tag durch fahren.
Das würde eine Jahresmaut nur für die Strecke von 540€ pro Jahr ergeben.
Für das aktuelle ganze Autobahnnetz werden ca 100€ genommen.
Wenn man gegenüber den Fahrern der Alpenquerungen fair wäre müsste man den Lobautunnelfahrern auch Maut zahlen lassen.
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10 Kommentare
Nur noch eine Straße Bro, bitte. Nur eine Spur. Bitte. Bitte Bro. Das wird alle Verkehrsproblem lösen Bro. Nur noch diese eine Straße. Wir werden im Verkehrsparadies leben Bro. Nur noch die Eine.
https://preview.redd.it/ikpg5ccebirf1.png?width=1042&format=png&auto=webp&s=b745d23579d9e7d3e7f052772266751b35fb5561
Wie sollen die Arbeiter denn zu ihren Bullshitjobs fahren, wenn wir jetzt nicht noch einen Tunnel bauen?
Was würden die Nachbarn und das Bruttosozialprodukt sagen, wenn wir nicht wachsen?
Wenn der Tunnel kommt kann die Tangente rückgebaut werden. Welche Stadt braucht eine Autobahn quer durchs Stadtgebiet?
Für die Ost-Region wäre eine Zugspange Aspern-Nord->Groß-Enzersdorf->Orth->Engelhartstetten und von da nach Marchegg UND Hainburg wesentlich sinnvoller.
EDIT: Im Sinne von Wirtschaftswachstum, durch eine Autobahn von Bratislava bis Wien rauscht größtenteils Durchzugsgüterverkehr.
Die im Artikel genannten Argumente sind fast ausschließlich ideologiebasiert.
Ich bin gespannt auf sachliche Argumente.
Der Lobautunnel ist halt *das* perfekte Beispiel für die komplette Rückständigkeit in diesem Land. Quasi alles, was schief läuft, schön verpackt in einem einzigen Anschauungsstück.
Sorry für den Doppelpost: Wer sich für Spieltheorie interessiert, kennt evtl. das Braess-Paradoxon:
[https://de.wikipedia.org/wiki/Braess-Paradoxon](https://de.wikipedia.org/wiki/Braess-Paradoxon)
„Braess’ ursprüngliche Arbeit zeigt eine paradoxe Situation, in der der Bau einer zusätzlichen Straße (also eine Kapazitätserhöhung) dazu führt, dass sich bei gleichbleibendem Verkehrsaufkommen die Fahrtdauer für alle Autofahrer *erhöht* (d. h. die Kapazität des Netzes reduziert wird).“
Das theoretische Beispiel passt witzigerweise verblüffend gut auf den Lobautunnel. In ein paar Jahrzehnten wird man beobachten können, dass der Tunnel die Verkehrssituation für alle sogar verschlechtert hat. Und jeder wird die Hände ringen und sich fragen „wie konnte das nur sein“.
Dafür müsste man halt bissl das Hirn einschalten und/oder auf Leute hören, die sich mit sowas beschäftigen.
Der Lobautunnel ist halt einfach die Karotte die den Autofahrern die regelmäßigen auf der Tangente im Stau stehen vor die Nase gehalten wird. Mit dem Effekt das alle Autofahrer die auf der Tangente im Stau stehen ganz UNBEDINGT den Lobautunnel haben wollen.
Meiner Meinung nach wäre ein schneller InterRegio zwischen Wiener Neustadt und Wolkersdorf über Stadlau billiger und wichtiger. Aber die österreichische Verkehrspolitik ist nun mal so wie sie ist.
2,7 Milliarden.
Wenn man annimmt, dass pro Jahr 2% abgeschrieben werden, dann kostet der Lobautunnel 54 Mio € pro Jahr.
Es sollen rund 65 000 KFZ pro Tag durch fahren.
Das würde eine Jahresmaut nur für die Strecke von 540€ pro Jahr ergeben.
Für das aktuelle ganze Autobahnnetz werden ca 100€ genommen.
Wenn man gegenüber den Fahrern der Alpenquerungen fair wäre müsste man den Lobautunnelfahrern auch Maut zahlen lassen.