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    12 Kommentare

    1. Pumuckl4Life on

      Ich war nicht beim Prozess dabei, und man sollte der Justiz schon vertrauen, aber die Signalwirkung von diesem Freispruch könnte echt fatal sein.

    2. DerMannIMondSchautZu on

      Das jgg in dieser form ist eine frechheit und der momentanen lebensrealität nichtmehr angemessen.

    3. newfish57413 on

      >Es gehe vielmehr darum, „den Angeklagten das Unrecht ihrer Tat vor Augen zu führen“.

      -> Freispruch.

      Das wird den 10 feinen Burschen eine Lehre sein. Nicht.

    4. Aus dem Artikel:

      *Die Staatsanwältin zeigte sich von der Schuld der Angeklagten überzeugt. Das Beweisverfahren habe „keine entlastenden Umstände“ erbracht, „die geeignet wären, den Tatverdacht zu widerlegen“.*

      Ja, die Verteidigung muss ja auch nicht freibeweisen.

      Das ganze klingt für mich einfach nach Anklage nur wegen Behauptung.

      Dass eine StA von Schuld überzeugt ist, ist gesetzliche Voraussetzung für die Anklage. Dass die StA 10 junge Leute anscheinend mit der Erwartung anklagt, sie sollen sich selbst freibeweisen, eher weniger.

    5. Österreich schafft sich ab bzw. hat sich schon abgeschafft.

      Aber egal, wir schaffen das!

    6. Ich weiß eh, heute blöd und so, aber abgesehen von dem wie sie sich dort angeblich aufgeführt haben kann man schon annehmen, dass ihnen das eine Lektion war über die sie ganz ganz sicher nachdenken werden. Wenn sie sich über den Prozess, unser Rechtssystem und alles was daran hängt lustig machen.

      https://preview.redd.it/0ivkpbk3lirf1.png?width=635&format=png&auto=webp&s=dcea66880a3482036e910d55764ef5b28af4711a

      [https://www.heute.at/s/werden-freigesprochen-burschen-toenen-vor-gericht-120133265](https://www.heute.at/s/werden-freigesprochen-burschen-toenen-vor-gericht-120133265)

    7. Ich kann die Begründung für den Freispruch schon noch irgendwie nachvollziehen, aber es ist schon irgendwie seltsam, dass der einzige, der aus dem ganzen Geschehen mit einer Strafe ausgestiegen ist, der Ex-Freund war, der mit ihr einvernehmlich intim war, weil sie noch im Schutzalter war und er es nicht wusste.

      Ich hoffe zumindest, dass die Burschen was draus lernen (trotz Freispruch) und wir sie nicht in 1-2 Jahren wieder vor Gericht sitzen haben.

    8. HalluziNation2017 on

      Im Standard gibt es mehr Infos:
      [https://www.derstandard.at/story/3000000289480/prozess-um-sexualdelikte-an-zw246lfj228hriger-zeugen-befragt](https://www.derstandard.at/story/3000000289480/prozess-um-sexualdelikte-an-zw246lfj228hriger-zeugen-befragt)

      [Edit]:
      „Nach rund einstündiger Beratung verkündet Vorsitzender Schmitzberger das Urteil: Alle zehn Angeklagten werden freigesprochen. Seine Begründung beginnt er mit einer Medienschelte: „Es ist ein sehr bedauernswerter Umstand, da sind Sachen berichtet worden, die im Akt überhaupt nie erwähnt wurden“, verweist er auf Zeitungs- und TV-Berichte über eine „Gruppenvergewaltigung“. Das „ist nachteilig nicht nur für die Angeklagten, sondern auch für das Opfer selbst“.“

    9. fritz_futtermann on

      Es ist offensichtlich, welches Urteil wir uns alle erwartet haben. Aber trotzdem finde ich, dass sich die Stärke eines Rechtsstaates darin zeigt, wenn das Urteil nicht den emotionalen Erwartungen entspricht.

      Für mich ist der Freispruch weniger ein „Entlasten“, sondern eher das Eingeständnis, dass Widersprüche und Unsicherheiten im Beweisbild nicht einfach wegradiert werden dürfen.

      Ich sehe darin sogar einen Schutz gegenüber der Integrität der Beschuldigten als auch des Opfers, die die Tat zweifelsohne beweisen muss. Deshalb sehe ich das Urteil auch nicht als „gegen“ das Mädchen oder „für“ die Angeklagten, sondern als positives Beispiel dafür, dass ein Gericht die Demut hatte, die richtige Entscheidung zu trffen.

      EDIT: oder sieht jemand einen Denkfehler bei mir?

    10. „Die Angaben des Mädchens zu den sexuellen Kontakten mit den Angeklagten vor der Polizei und später im Rahmen einer kontradiktorischen Befragung seien „mit so vielen Widersprüchen“ behaftet gewesen, „dass es nicht möglich war, zu einem Schuldspruch zu kommen“
      Naja i man was sollnsn machen? Im Zweifel für den Angeklagten

    11. Da die Headline auch hier wieder mal sehr stark instrumentalisieren soll, ist es umso wichtiger sich mit den Fakten auseinanderzusetzen.

      // Die Staatsanwältin zeigte sich von der Schuld der Angeklagten überzeugt. Das Beweisverfahren habe „keine entlastenden Umstände“ erbracht, „die geeignet wären, den Tatverdacht zu widerlegen“. //

      Hier zeigt sich, dass die Staatsanwältin ihren Job vielleicht nicht ganz richtig verstanden hat.

      Der/Die Beschuldigte(n) müssen deren Unschuld nicht beweisen und sie müssen auch nicht den Tatverdacht widerlegen. Als Staatsanwältin ist es ihre Aufgabe eindeutige Beweise zu finden die für die Schuld des/r Angeklagten sprechen.

      Wo würde wir da hinkommen wenn man auf Grund von unbewiesenen Behauptungen Menschen gerichtlich verurteilen könnte.

      Es hat eine Grund warum unser Rechtssystem so aufgesetzt ist.

      // Die Angaben des Mädchens zu den sexuellen Kontakten mit den Angeklagten vor der Polizei und später im Rahmen einer kontradiktorischen Befragung seien „mit so vielen Widersprüchen“ behaftet gewesen, „dass es nicht möglich war, zu einem Schuldspruch zu kommen“. //

      Ja und dieses Statement macht halt den „Deckel drauf“ und zeigt warum das Gericht zu gar keinem anderen Urteil hätte kommen können/dürfen.

      Anmerkung: Sollten diese Dinge wie geschildert wirklich passieren dann ist das furchtbar, ganz klar zu verurteilen und zu bestrafen, aber des Gericht konnte eben genau das nicht nachweisen.

    12. HerrMeowzart on

      „Es gehe nicht darum, ein Exempel zu statuieren oder ein Urteil mit abschreckender Wirkung zu fällen, sagte die Staatsanwältin in ihrem Schlussplädoyer.“

      Tja, und dann wundert man sich, dass gewisse Gruppen die Justiz nicht ernstnehmen. Das Mädl haat zukünftig wohl grosses Vertrauen in Rechtsstaat und Gerechtigkeit.

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